schrieb am 08.05.12 18:27:27
Ölpreise: Aussagen von saudi-arabischem Ölminister beschleunigen
Talfahrt
Kategorie: US-Markt News | Sektor Rohstoffe | Uhrzeit: 17:42
Chart
realtime
WTI Öl
96,63 -1,68% mehr Optionen
New York (BoerseGo.de) - Die Ölpreise zeigen sich am heutigen
Handelstag erneut deutlich schwächer. Der Preis für ein Barrel
Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fällt an der New
Yorker Terminbörse Nymex am späten Nachmittag um 2,32 Dollar auf
einen Stand von 95,62 Dollar. Händlern zufolge sorgten Aussagen des
saudi-arabischen Ölministers Ali al-Naimi für eine Beschleunigung
der Talfahrt der Ölpreise. Trotz des starken Kursrückgangs
bezeichnete er das aktuelle Preisniveau an den Ölmärkten als "immer
noch zu hoch".
Seit Mitte letzter Woche erleben die Ölpreise den stärksten
Kurseinbruch seit vergangenen Oktober. Experten sprechen aktuell
von einem Überangebot an Rohöl an den Weltmärkten. Zuletzt sind die
US-Ölreserven auf den höchsten Stand seit über 21 Jahre geklettert.
Die neuesten Daten zu den US-Öllagerbeständen wird die US-Regierung
am morgigen Mittwoch veröffentlichen.
börsego
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woher das wohl kommt?
davon, dass man bei abgekühlter wirtschaft auch weniger öl benötigt
wohl.
dann ist auch die sanktion für den iran, aber auch ein witz!
denn so schlimm ist es ja nicht, wenn genug öl auf dem markt ist,
sich nx mehr von denen zu holen......und der preis auftrieb
aufgrund dieser sanktionsgeschichte ist dann wohl auch ziemlich bös
übertrieben und in wahrheit völlig unnötig.........einfache
preistreiberei......so kann man öl, dass keiner braucht auch
ziemlich gut verkaufen, nimmt einfach das mehrfache ein mit weniger
verkäufe!!!!!
hat das gleiche geld in der tasche!
nicht schlecht....intrigant müsste man sein um seine geschäfte zu
pushen!
mann mann mann, wenn man bedenkt was für ne sch......hier abgezogen
wird...nur verarsche.....und die regierung kassiert an den steuern
sich dumm und dämlich!
von unnötig hohen preisen.
die börse/politik/wirtschaft ist ein verbrecherpack
sondergleichen!
ab damit und plündern


schrieb am 08.05.12 18:46:08
pivot für morgen:
Pivot-Points
www.bullchart.de
Info: dax
Open: 6548
High: 6576
Low: 6415
Close: 6444
Variation 1
Resistance 3 6702.6667
Resistance 2 6639.3333
Resistance 1 6541.6667
Pivot-Point 6478.3333
Support 1 6380.6667
Support 2 6317.3333
Support 3 6219.6667
Pivot-Points
www.bullchart.de
Info: dax
Open: 6548
High: 6576
Low: 6415
Close: 6444
Variation 2 Variation 3
Resistance 3 6737.5000 6772.0000
Resistance 2 6656.7500 6674.0000
Resistance 1 6576.5000 6611.0000
Pivot-Point 6495.7500 6513.0000
Support 1 6415.5000 6450.0000
Support 2 6334.7500 6352.0000
Support 3 6254.5000 6289.0000
Fibonacci-Retracements
dax
High: 6576
Low: 6415
Differenz: 161
Retracement Uptrend Downtrend
200,00% 6737.0000 6254.0000
176,4% 6699.0040 6291.9960
161,80% 6675.4980 6315.5020
150,00% 6656.5000 6334.5000
138.20% 6637.5020 6353.4980
123,60% 6613.9960 6377.0040
100,00% 6576.0000 6415.0000
76,40% 6538.0040 6452.9960
61,80% 6514.4980 6476.5020
50,00% 6495.5000 6495.5000
38.20% 6476.5020 6514.4980
23,60% 6452.9960 6538.0040
Fibonacci-Extensions
dax
High: 6576
Low: 6415
Differenz: 161
Extension UpTrend DownTrend
200,00% 6898.00 6093.00
176,40% 6860.00 6131.00
161,80% 6836.50 6154.50
150,00% 6817.50 6173.50
138.20% 6798.50 6192.50
123,60% 6775.00 6216.00
100,00% 6737.00 6254.00
76,40% 6699.00 6292.00
61,80% 6675.50 6315.50
50,00% 6656.50 6334.50
38.20% 6637.50 6353.50
23,60% 6614.00 6377.00
schrieb am 08.05.12 23:18:38
ÄRKTE EUROPA/Angst vor Linken in Griechenland - Aktien tiefrot
Kategorie: Marktberichte | Marktberichte (Dow Jones) | Uhrzeit:
18:52
Chart
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FTSE 100 I...
5.555,00 -1,77% mehr Optionen
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EURO ST...
2.254,00 -1,36% mehr Optionen
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Ibex
7.006,90 -0,80% mehr Optionen
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CAC 40
3.124,80 -2,78% mehr Optionen
delayed
SMI
5.977,80 -1,03% mehr Optionen
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DAX
6.444,74 -1,90% mehr Optionen
delayed
TECDAX
772,49 -1,43% mehr Optionen
delayed
MDAX
10.416,30 -1,97% mehr Optionen
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Gold
1.607,00 -1,93% mehr Optionen
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EUR/USD
1,3003 -0,41% mehr Optionen
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EUR/CHF
1,2011 -0,02% mehr Optionen
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EUR/GBP
0,8048 -0,19% mehr Optionen
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EUR/JPY
103,8760 -0,43% mehr Optionen
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USD/CHF
0,9237 0,44% mehr Optionen
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USD/JPY
79,8840 -0,01% mehr Optionen
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AEX
300,60 -1,35% mehr Optionen
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DOW Jone...
2.375,00 -0,88% mehr Optionen
delayed
SDAX
5.033,84 -0,96% mehr Optionen
delayed
CDAX Ges...
573,66 -1,84% mehr Optionen
delayed
HDAX Perf...
3.310,82 -1,90% mehr Optionen
delayed
Prime ALL ...
2.440,91 -1,86% mehr Optionen
FRANKFURT (Dow Jones) - Neue Sorgen um Griechenland haben den
Europas Aktien kräftig in den roten Bereich gedrückt. Die Aussicht
auf ein Linksbündnis in Griechenland sorgte für deutliche Abgaben
bei den Finanzwerten. Zweifel an der Eurozone und Konjunkturängste
drückten den Euro zeitweise unter 1,30 Dollar. Öl, Gold, Kupfer und
die US-Aktienmärkte gingen gemeinsam auf Talfahrt.
Nur deutsche Staatsanleihen waren wieder als Hort der Sicherheit
gesucht und stiegen auf Allzeithoch. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 2,1
Prozent auf 2.236 Punkte, der DAX um 1,9 Prozent auf 6.445 Punkte.
Selbst gute Unternehmensdaten gingen in diesem Umfeld unter. Die EU
plant nun einen Sondergipfel am 23. Mai, um über künftige
"Wachstumstrategien" zu beraten.
Griechische Links-Partei will sich nicht an Verträge halten
Für Entsetzen am Markt sorgten Aussagen der linksradikalen Partei
Syriza in Griechenland. Sie werde keine Sparanstrengungen
unterstützen und die bisherigen Sparpläne für null und nichtig
erklären, hieß es von dort. "Besonders diese Forderung nach einem
Schuldenmemorandum macht dem Markt Angst", sagte ein Händler:
"Damit wären sämtliche Anstrengungen der EU zur Eindämmung der
Schuldenkrise dahin". Ein Austritt der Griechen aus der Eurozone
rücke damit wieder auf die Agenda.
Syriza ist aktuell mit der Regierungsbildung beauftragt. Der
Parteiführer der Nea Dimokratia, die stärkste Partei bei den Wahlen
wurde, hatte am Montag diesen Versuch erfolglos aufgegeben.
Euro fällt - Athen bricht auf 20-Jahrestief
Der Euro verlor über einen halben Cent zum Dollar, zum britischen
Pfund fiel er auf ein Dreijahrestief. In Griechenland brachen die
Bankentitel im Schnitt um 9,6 Prozent ein - Alpha Bank an der
Spitze um 14 Prozent. Der Athener Leitindex ASE fiel um 3,6 Prozent
und schloss auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahren.
Flucht in deutsche Renten
Renten waren umgekehrt als vermeintlich sicherer Hafen gesucht. Der
deutsche Bund-Futures sprang auf ein neues Allzeit-Hoch bei 142,64
Prozent. Umgekehrt fiel die Rendite 10-jähriger deutscher
Bundesanleihen auf 1,54 Prozent und damit ein Rekordtief zurück.
Bei den Anleihen Spaniens und Italiens zogen die Renditen an.
Finanztitel kräftig im Minus
Natürliche Verlierer der Angst um die Eurozone waren die
Bankenwerte: Vor allem die Anteilsscheine französische Institute
standen unter Druck. Societe Generale fielen um 4,8 Prozent, BNP
Paribas um 3,8 Prozent. Der Sektor gab um 1,9 Prozent nach, der der
Versicherer sogar um 2,2 Prozent. Deutsche Bankenwerte kamen etwas
glimpflicher davon; hier fielen Deutsche Bank um 2,5 Prozent und
Commerzbank um 3,4 Prozent.
Von guten Geschäftszahlen profitierte nur die Aktie der britischen
Großbank HSBC. Der Kurs gab nur um 1,1 Prozent auf 549 Pence nach.
Nicht ganz so überzeugend fielen die Geschäftszahlen von Munich Re
aus. Die Aktie fiel um 3,7 Prozent auf 103,85 Euro. Hier hatten die
ausgezeichneten Zahlen von Swiss Re für höhere Erwartungen gesorgt.
Swiss Re gaben nur 1,5 Prozent nach.
Konjunktursorgen drücken Automobil- und Minenpapiere
Die Konjunktursorgen drückten vor allem zyklische Aktien wie die
der Automobilhersteller. Auch die Roh- und Grundstoffwerte gaben
deutlich nach. Vor allem der Fall im Kupferpreis um bis zu 3
Prozent belastete. Automobilwerte wurden durch die Bank abverkauft,
der Sektor fiel um 3,1 Prozent. Renault, Fiat und Peugeot-Citroen
gaben über 4 Prozent nach. MAN und BMW fielen je 3,9 Prozent.
Die Minenwerte gaben im Schnitt um 3,3 Prozent nach. Hauptverlierer
war der Rohstoffhändler Glencore mit 4,5 Prozent Minus. Bei den
Chemiewerten verloren BASF 2,6 Prozent, im Stahlbereich
ThyssenKrupp 2,7 Prozent.
Telekomwerte dank KPN im Plus
Telekomtitel stellten europaweit die einzige Gewinnerbranche,
nachdem America Movil (AM) seinen Anteil an der niederländische KPN
aufstocken will. Der Sektor stieg um 0,9 Prozent. AM bietet 8 Euro
je Aktie und damit eine Prämie von 23,5 Prozent auf den
Vortagesschluss. Das Unternehmen des mexikanischen Milliardärs
Carlos Slim will den Anteil auf 28 Prozent nach zuvor 4,8 Prozent
aufstocken. "Das zeigt, wie attraktiv niedrig die Bewertung der
europäischen Telekommunikationsdienstleister mittlerweile ist",
sagte ein Händler. KPN haussierten um über 17 Prozent. Auch
Deutsche Telekom legten 0,6 Prozent zu, Telecom Italia um 1,1
Prozent und Telefonica um 0,3 Prozent.
In London profitierten Thomas Cook von der Verlängerung der
Kreditlinien. Die Aktien kletterten um 2,4 Prozent auf 21,50 Pfund.
TUI Travel nutzten positive Geschäftszahlen dagegen nichts, die
Aktien fielen um 3,2 Prozent.
Europäische Schlussstände von Dienstag, den 8. Mai 2012:
===
Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung
stand absolut in % seit
Jahresbeginn
Europa Euro-Stoxx-50 2236,11 -46,98 -2,1% -3,5
Stoxx-50 2350,90 -35,37 -1,5% -0,8
Stoxx-600 250,58 -4,25 -1,7% 2,5
Frankfurt XETRA-DAX 6444,74 -124,74 -1,9% 9,3
London FTSE-100 5554,55 -100,51 -1,8% -0,2
Paris CAC-40 3124,80 -89,42 -2,8% -1,1
Amsterdam AEX 300,59 -4,15 -1,4% -3,8
Athen ATHEX-20 231,83 -10,77 -4,4% -12,5
Brüssel BEL-20 2170,61 -9,81 -0,5% 4,2
Budapest BUX 17523,19 -246,53 -1,4% 3,2
Helsinki OMXH-25 2010,37 -23,83 -1,2% 3,5
Istanbul NAT30 70169,90 -95,21 -0,1% 13,7
Kopenhagen OMXC-20 457,38 -2,16 -0,5% 17,3
Lissabon PSI 20 5215,15 45,92 +0,9% -4,2
Madrid IBEX-35 7063,20 -56,30 -0,8% -18,2
Mailand FTSE-MIB 13936,70 -338,65 -2,4% -7,6
Moskau RTS 1481,06 -7,58 -0,5% 7,2
Oslo OBX 370,71 -11,02 -2,9% 3,7
Prag PX 0,00 0,00 0% -100,0
Stockholm OMXS-30 1018,54 -12,17 -1,2% 3,1
Warschau WIG-20 2168,35 -49,05 -2,2% 1,1
Wien ATX 2083,74 -27,42 -1,3% 10,2
Zürich SMI 5977,80 -62,38 -1,0% 0,7
DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.25 Uhr Mo, 17.45 Uhr
EUR/USD 1,3006 -0,12% 1,3022 1,3053
EUR/JPY 103,7756 -0,34% 104,1308 104,2759
EUR/CHF 1,2011 -0,01% 1,2012 1,2013
USD/JPY 79,7980 -0,23% 79,9800 79,8785
GBP/USD 1,6152 -0,14% 1,6175 1,6193
===
DJG/mod/flf
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
Bild: ©www.flickr.com/Samuel Rönnqvist
schrieb am 08.05.12 23:19:34
MÄRKTE USA/Griechenland-Unsicherheiten sorgen für Abgaben an Wall
Street
Kategorie: Marktberichte | Anleihe-News | Marktberichte (Dow Jones)
| Top-Artikel (Dow Jones) | Marktberichte (Trackbox US) | Uhrzeit:
22:16
Chart
delayed
NASDAQ 1...
2.629,87 -0,36% mehr Optionen
delayed
Dow Jones
12.932,10 -0,59% mehr Optionen
NEW YORK (Dow Jones) - Die politischen Unsicherheiten in
Griechenland haben am Dienstag für Abgaben an Wall Street gesorgt.
Es zeichnet sich nun die Bildung einer Linksregierung ab. Die
Linksradikalen haben unter anderem die Aufkündigung der
Sparbeschlüsse angekündigt, womit dem hochverschuldeten Land erneut
der Staatsbankrott droht. Allerdings fielen die Verluste an Wall
Street nicht so deutlich wie an den europäischen Aktienmärkten aus.
Im späten Handel kam es zu einer Erholung von den
Tagestiefstständen. Im Gegenzug schichteten Investoren verstärkt in
den "sicheren Hafen" der US-Staatsanleihen um. Die Rendite
zehnjähriger Titel fiel im Verlauf auf den tiefsten Stand seit den
1940er Jahren.
Für den Dow-Jones-Index ging es um 0,6 Prozent auf 12.932 Punkte
nach unten. Der S&P-500 gab um 0,4 Prozent auf 1.364 Punkte
nach. Der Nasdaq-Composite reduzierte sich um 0,4 Prozent auf 2.946
Punkte. Umgesetzt wurden 0,90 (Montag: 0,75) Milliarden Aktien. Den
1.192 (1.650) Kursgewinnern standen dabei 1.828 (1.379) -verlierer
gegenüber, während 119 (128) Titel unverändert schlossen.
Am Vortag war der erste Versuch einer Regierungsbildung in
Griechenland gescheitert. Sollte das von Hilfsgeldern abhängige
Land nicht bald eine handlungsfähige Regierung erhalten, die zu den
mit EU und IWF vereinbarten Sparbeschlüssen steht, droht die
Aussetzung der nächsten Rettungstranche und damit erneut der
Staatsbankrott. Der Vorsitzende der Demokratischen Linken, Fotis
Kouvelis, hat sich nun offen gezeigt für die Bildung einer
Koalitionsregierung mit der linksradikalen Syriza-Partei. Dies wäre
der erste Schritt auf dem Weg zu einer Mehrparteienregierung,
nachdem die Wahl am Sonntag zunächst zu einem politischen Vakuum
geführt hatte.
Der Parteiführer von Syriza kündigte an, er werde künftig keine
Sparanstrengungen unterstützen und die bisherigen Sparpläne für
null und nichtig erklären. "Damit wären sämtliche Anstrengungen der
EU zur Eindämmung der Schuldenkrise dahin", so ein Händler. Ein
Austritt der Griechen aus der Eurozone rücke damit wieder auf die
Agenda. Vor allem für die Kurse an der Börse in Athen ging es
weiter nach unten. Der Leitindex fiel auf den niedrigsten Stand
seit 1992.
An Wall Street herrschte dagegen eher eine abwartende Haltung. Ein
Marktteilnehmer sprach von einer "bemerkenswert ruhigen Reaktion"
auf die Entwicklungen in Griechenland. Der Markt befürchte, dass
die alten Vereinbarungen wieder aufgeschnürt werden. "Griechenland
steht vor einer Fälligkeit von 436 Millionen Euro am 15. Mai. Dabei
handelt es sich um eine internationale Anleihe, die nicht Teil des
jüngsten Wandels von Anleihen war. Nach einer Zahlungsfrist von 30
Tagen könnte die Staatspleite daher schon vor potenziellen
Neuwahlen eintreten", so Elsa Lignos, Devisen-Strategin bei RBC
Capital Markets.
Der Euro fiel angesichts der Sorgen über Griechenland
zwischenzeitlich deutlich unter die Marke von 1,30 Dollar, hat
diese aber wieder zurückerobert und notiert aktuell bei 1,3013
Dollar. Die Notierungen am US-Anleihemarkt zogen dagegen an, im
Gegenzug fielen die Renditen auf Rekordtiefs. Zehnjährige
US-Anleihen verzeichnen aktuell eine Rendite von 1,84 Prozent.
Anleger schichteten in die vermeintliche Sicherheit von Dollar und
US-Anleihen um, hieß es. Die Nachfrage bei der Auktion dreijähriger
Anleihen profitierte ebenfalls von den negativen Nachrichten aus
Griechenland.
Mit dem steigenden Dollar ging es auch am Ölmarkt weiter abwärts.
Der Settlement-Preis für die Sorte WTI lag mit 97,01 Dollar auf dem
niedrigsten Stand seit dem 19. Dezember. Ein anziehender Dollar
macht Öl für Investoren außerhalb des Dollarraums teurer. Der
Goldpreis notierte erstmals seit vier Monaten wieder unter dem
Niveau von 1.600 Dollar, konnte sich später allerdings leicht
erholen.
Unternehmensnachrichten traten angesichts der belastenden Faktoren
in den Hintergrund. Wendy's verloren 4,1 Prozent. Der
Schnellrestaurant-Betreiber verfehlte im ersten Quartal die
Erwartungen. Electronic Arts verzeichneten einen Abschlag von 4,3
Prozent. Zwar lieferte der digitale Spieleanbieter überzeugende
Viertquartalszahlen, allerdings verschreckte das Unternehmen die
Anleger mit einem schwachen Ausblick für das Geschäftsjahr 2012/13.
Die Aktien von FreightCar America zogen um 2,4 Prozent an, der
Eisenbahnwagonhersteller überzeugte die Anleger im ersten
Quartal.
Walt Disney stiegen um 1,1 Prozent. Der Medien-Konzern legt nach
Sitzungsende die Ergebnisse für das zweite Quartal vor. Analysten
rechnen mit einem Gewinn je Aktie von 0,55 Dollar. Die Bankenwerte
gaben Ihre Vortagesgewinne dagegen wieder ab. Bank of America
verloren 2,1 Prozent und J.P.Morgan reduzierten sich um 1
Prozent.
INDEX zuletzt +/- % absolut
DJIA 12.932,09 -0,59 -76,44
S&P-500 1.363,72 -0,43 -5,86
Nasdaq-Comp. 2.946,27 -0,39 -11,49
Nasdaq-100 2.629,87 -0,36 -9,41
DEVISEN zuletzt '+/- % Di, 8.25 Uhr Mo, 17.45 Uhr
EUR/USD 1,3013 -0,07% 1,3022 1,3053
EUR/JPY 103,8683 -0,25% 104,1308 104,2759
EUR/CHF 1,2009 -0,02% 1,2012 1,2013
USD/JPY 79,8430 -0,17% 79,9800 79,8785
GBP/USD 1,6155 -0,12% 1,6175 1,6193
KUPON LAUFZEIT KURS ÄNDERUNG RENDITE ÄNDERUNG
1/4% 2-year 99 31/32 flat 0.258% flat
1/4% 3-Year 100 1/32 up 1/32 0.359% -0.8BP
7/8% 5-year 100 17/32 up 3/32 0.764% -1.8BP
1 1/4% 7-Year 99 31/32 up 5/32 1.255% -2.6BP
2% 10-year 101 12/32 up 10/32 1.844% -3.5BP
3 1/8% 30-year 101 24/32 up 20/32 3.035% -3.2BP
DJG/DJN/ros
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