schrieb am 08.11.11 12:22:45
4SC AG gibt Finanzergebnis des dritten Quartals und der ersten neun
Monate 2011 bekannt DGAP-News: 4SC AG / Schlagwort(e):
Quartalsergebnis 4SC AG gibt Finanzergebnis des dritten Quartals
und der ersten neun Monate 2011 bekannt 08.11.2011 / …
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DGAP-News: 4SC AG gibt Finanzergebnis des dritten Quartals
und der ersten neun Monate 2011 bekannt (deutsch)
schrieb am 08.11.11 12:22:45
Somit scheint 4sc derzeit fair bewertet zu sein. Im kommenden Jahr
muss wieder mit einer Kapitalerhöhung gerechnet werden. Bei
positiver Weiterentwicklung der in den Fokus gestellten Wirkstoffe
sollte zwischenzeitlich eine Fantasiegetragene Ralley kommen, die
dann konsequent zum Aussteigen genutzt werden sollte, weil die
Kapitalerhöhung mitten da hinein gelegt werden wird.
Das ist im bestmöglichen Fall zu erwarten. Sollte der Wirkstoff
doch noch floppen, oder keine wesentlichen Vorteile gegenüber
bereits existierenden Medikamenten aufweisen, wird die
Marktfähugkeit eingeschränkt sein und nicht ohne Folgen auf die
Kursentwicklung der Aktie.
schrieb am 24.11.11 12:03:36
FAVORIT DES TAGES
FAVORIT DES TAGES
Neue Chance für 4SC
[10:00, 24.11.11]
Von Erich Gerbl
Das Biotechnologieunternehmen kämpft für die Zulassung von
Medikamenten, zuletzt jedoch ohne Erfolg. Im ersten Quartal 2012
könnte ein Durchbruch gelingen - und die Aktie wiederbeleben.
In den vergangenen Monaten lief es nicht besonders gut für 4SC. Das
Martinsrieder Biotechunternehmen verfehlte das Studienziel bei der
Entwicklung eines Wirkstoffes gegen Rheumatoide Arthritis. Der
Misserfolg mit Vidofludimus drückte den Wert der Aktie von 3,50
Euro auf zwei Euro. Der Kursrückschlag ist jedoch übertrieben, denn
der Wirkstoff verbesserte immerhin die Entzündungswerte erheblich
und wurde als sicher und verträglich eingestuft.
Letztlich hat 4SC die Entwicklung der Substanz zur Bekämpfung von
Rheuma eingestellt. Damit ist der Wirkstoff jedoch nicht
abgeschrieben, denn Vidofludimus soll statt gegen Rheuma künftig
gegen Darmerkrankungen zum Einsatz kommen – das hofft zumindest
4SC. Da der sogenannte Reizdarm weit verbreitet und der
medizinische Bedarf groß ist, birgt der Wirkstoff weiterhin großes
Marktpotential. Theoretisch könnte Vidofludimus auch bei
Autoimmunerkrankungen oder Multiple Sklerose wirken, aber das muss
4SC erst noch beweisen.
Für den kurzfristigen Erfolg des Investments in 4SC entscheidend
ist Resminostat. Die Substanz wird derzeit an Patienten mit Leber-,
Lymphdrüsen- und Darmkrebs getestet. Wie Resminostat bei dem
besonders gefährlichen Leberkrebs wirkt, soll sich bereits im
ersten Quartal 2012 zeigen. Fallen die Ergebnisse gut aus, ist eine
kräftige Erholung des Aktienkurses wahrscheinlich.
Bisher beherrscht das Konkurrenzmittel Nexavar den Markt. Der
Wirkstoff verlängert die Gesamtüberlebenszeit um 2,7 Monate. Bei
der Substanz von 4SC hat sich die Krankheit in bisher bei elf von
18 Monaten stabilisiert. Ein Patient blieb sogar 14 Monate stabil.
Ob das Zufall war oder sich das gute Bild bestätigt, wird sich
zeigen.
Zumindest das finanzielle Bild von 4SC lässt sich schon jetzt
deutlich zeichnen. Da bei Biotech-Unternehmen Umsatz und Ergebnis
eine geringere Rolle als der Cash Flow spielen, muss sich 4SC keine
Sorgen über den Haushalt machen. Zum Ende des dritten Quartals
befanden sich 20,2 Mio. Euro in der Kasse – bei einem monatlichen
Verbrauch von 1,3 Mio. Euro. Die Liquidität ist bis ins erste
Quartal 2013 gesichert. Meilensteinzahlungen vom japanischen
Partner Yakult würden den finanziellen Spielraum vergrößern. Zudem
stehen die Hexal-Gründer Strüngmann als Ankeraktionäre hinter dem
Unternehmen.
Erfahrene Anleger können auf positive Resultate bei den Tests von
Resminostat wetten. Wie immer gibt es allerdings die Gefahr von
Rückschlägen, die besonders in den frühen Phasen der klinischen
Entwicklung groß ist.
Quelle:
http://www.boerse-online.de/aktie/empfehlung/favorit/:Favorit-des-Tages--Neue-Chance-fuer-4SC/631820.html
schrieb am 28.11.11 11:26:30
Reizdarm ist keine entzündliche Erkrankung. Ein Medikament wie
Vidofludimus wäre dafür nicht geeignet und in Anbetracht der
harmlosigkeit des Reizdarmes aus heutiger Sicht sowohl viel zu
teuer, als auch bei guter Verträglichkeit (was ja relativ ist)
nicht zu verantworten.
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