Ich habe mich als Anleger mit dem HEP England beschäftigt und ihn
gezeichnet, weil er mich überzeugt hat - und obwohl ich vorher noch
nie von HEP Capital gehört hatte.
Zu Deiner Frage: Die Anlage wurde vollständig von Bosch
geplant/errichtet, soweit ich das rausbekommen habe. Das ist aus
meiner Sicht ein Qualitätsmerkmal.
Das britische Vergütungssystem ist aus meiner Sicht sehr sicher.
Das liegt einfach daran, dass es kaum Anlagen geschafft haben,
rechtzeitig zu den hohen Vergütungen ans Netz zu gehen. Inzwischen
wurden die Vergütungen radikal reduziert. Es ist also keine
kritische Masse da (wie in Spanien), wo der Gesetzgeber was "holen"
könnte. Insofern glaube ich auch nicht, dass da jemals jemand auf
die Idee einer rückwirkenden Änderung kommt. Ansonsten funktioniert
da wie das EEG bei uns, per Umlage. Die Exportvergütung ist wohl
nur zu 3 Pence gesetzlich garantiert, wobei mit 6 Pence kalkuliert
wurde. Das ist ein kleiner Minuspunkt, macht aber laut
Sensitivitätsanalyse kaum was aus.
Das größte Risiko bei diesem Fonds liegt aus meiner Sicht in einer
dauerhaft niedrigen Inflation als prospektiert (also weniger als
2,5%) oder einem sehr stark fallenden Wechselkurs (Pfund).
Die Ertragsgutachten habe ich mit den Einstrahlungswerten von hier
verglichen:
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php
Sieht gut aus.
Beste Grüße,
Theoden