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MPC Offen Produktentankerflotte vor der Pleite? ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 25.11.11 08:56:07
von
neuster Beitrag 14.03.12 15:09:09
von

Anzahl Beiträge: 31
Aufrufe gesamt: 5.423
Aufrufe heute: 1
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[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 09.01.12 15:31:21
Beitrag Nr.21 
(42.568.854)
Antwort
Zitat
Zitat von FritzphantomIch habe zwar Ahnung von Anleihen und Co, aber geschlossene Fonds sind absolutes Neuland. Wir haben gerade den Jahresbericht des Fonds gefunden, aus den erhaltenen Unterlagen ergibt sich leider nichts über die Höhe der geleisteten Einlage, vermutlich stecken in den diversen Fonds zigtausende Euro. Hoffentlich nicht allzuviel... denn mit einer Erholung der Fonds rechne ich nicht. V.a. wenn man von Rückforderungen der Ausschüttungen bei anderen Fonds hört.


Hierzu eine grundsätzliche Anmerkung: Genau das ist der entscheidende Punkt bei geschlossenen Fonds. Im Gegensatz zu anderen, "üblichen" Geldanlagen ist hier bei Null (also bereits eingezahltes Geld verloren) nicht Schluß. Übernimmt man geschlossene Fonds, kann es gut sein, dass nicht nur kein Geld mehr kommt, es kann sogar sein, dass weiteres Geld eingezahlt werden muss, aus unterschiedlichsten Gründen, der oben genannte ist nur einer.

Von daher gilt: Es sollte sehr genau geprüft werden, um welche Beteiligungen es sich handelt und mit welchen denkbaren Konsequenzen. Ich kenne genügend Fälle, wo von einer Übernahme der Fonds/des Erbes abgeraten werden musste.

Für Kontakt oder weitere Fragen stehe ich gerne per BM zur Verfügung.
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schrieb am 09.01.12 15:38:55
Beitrag Nr.22 
(42.568.896)
Antwort
Zitat
Zitat von FritzphantomOffenbar sind solche Produkte aber trotz allem handelbar?


Das kommt ganz auf den einzelnen Fonds drauf an. Es gibt welche, die gut handelbar und wo die Preise in Ordnung sind, da sich genügend Interessenten dafür finden lassen.

Es gibt aber auch eine große Anzahl, die nicht handelbar sind. Das können wirtschaftliche Gründe sein aber auch mangelndes Vertrauen in die jeweils aktuelle Fondsverwaltung.

Welche Preise sinnvoll sind, kann man nicht zwingend an den durch Zweitmarktplattformen veröffentlichten Preisen erkennen. Dazu gehört eine umfangreiche Bewertung des jeweiligen Fonds, auch (je nach Laufzeit) unter Beachtung von denkbaren Kündigungsmöglichkeiten und deren Modalitäten.
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schrieb am 11.01.12 10:40:42
Beitrag Nr.23 
(42.577.607)
Antwort
Zitat
Danke für die zahlreichen Anmerkungen und auch die Boardnachrichten!
Ich muss bei Gelegenheit mal wieder nach Hamburg und die Unterlagen durchschauen, um die Fonds überhaupt zu identifizieren, bisher weiss ich nur von besagtem. Sobald ich die Infos habe, komme ich gerne auf die Hilfsangebote zurück!

Gibt es für diese Fonds eigentlich etwas das der WKN entspricht? Oder ist das schon der "Graue" Kapitalmarkt?
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schrieb am 11.01.12 10:56:44
Beitrag Nr.24 
(42.577.696)
Antwort
Zitat
Zitat von FritzphantomGibt es für diese Fonds eigentlich etwas das der WKN entspricht? Oder ist das schon der "Graue" Kapitalmarkt?


Nein, gibt es nicht.

Zur Identifikation hilft entweder der korrekte Gesellschaftsname (voller Name der KG oder GmbH & Co. KG) oder der Fondsname in Verbindung mit dem Initiator (Herausgeber/Gründer) des Fonds.

Sollte der (ursprüngliche) Initiator für dich nicht erkennbar sein, weil die aktuelle Post von einer Treuhandgesellschaft kommt, so kann auch der Name der Treuhand oder Fondsverwaltung weiterhelfen (in Verbindung mit dem Gesellschaftnamen).

Noch ein Tip zur Identifikation: Üblicherweise sollte es Steuererklärungen der verstorbenen Person geben. Da sollten zwingend alle Beteiligungen zum entsprechenden Datum mit dem Gesellschaftsnamen und der nominellen Höhe erkennbar sein. Es sollte ja auch (zur korrekten Risikoeinschätzung) wichtig sein, keine zu übersehen. Es klingt so, als ob du nur "einen Stapel Papier" sichtest und nicht sicher sein kannst, ob auch alles dabei ist.
Avatar
schrieb am 13.02.12 22:57:15
Beitrag Nr.25 
(42.745.226)
Antwort
Zitat
Sitze gerade vor den Unterlagen und habe nun endlich den Überblick. Folgende Beteiligungen sind vorhanden:

MPC Santa B Offen Flotte (fällig 2023) (Zweitmarkt: 23%)

Conrendit 9 (fällig 31.12.2012) (ca 80-90% Rückzahlung zu erwarten)

KGAL Skyclass 52 (2018) (läuft nach Plan, Zweitmarkt 76%)

Da derzeit meine Großmutter noch Eigentümerin/Gesellschafterin ist, und wir als Enkel direkt nachfolgen sollen, meine Frage: Wie kann man solche Anteile übertragen? Und: Gibt es die Möglichkeit die Gesellschafterstellung zu splitten indem man zB von 15.000€ je ein Drittel an jeden überträgt, auch wenn die Mindestbeteiligung des einzelnen Fonds dadurch nicht erreicht wird (15.000).

Ich suche nur nach einem fairen Verteilungsschema, da die Wertigkeit der Fonds sehr unterschiedlich ausfällt :)
Avatar
schrieb am 13.03.12 14:25:41
Beitrag Nr.26 
(42.893.735)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.568.854 von Fondsfonds am 09.01.12 15:31:21Den Schiffsfonds habe ich nun doch nicht übernommen, da aber meine Großmutter Eigentümerin ist: Was passiert eigentlich im Fall einer Insolvenz?

Das das Kapital bis auf die Insolvenzquote weg ist, ist klar.
Sind noch kleine Ausschüttungen zu erwarten?

Sind steuerliche Belastungen zu befürchten?
Avatar
schrieb am 14.03.12 10:16:26
Beitrag Nr.27 
(42.898.545)
Antwort
Zitat
Sofern ein unentgeltlicher Erwerb (z.B. Schenkung) vorliegt gibt es zunächst keine steuerliche Auswirkungen. Aber der sog. Unterschiedsbetrag (sofern Tonnagesteuer im Kombimodell)geht mit über. D.h. unabhängig von der Höhe des Verkaufserlösses ist dieser zu versteuern. Tip: Da dieser in der Regel feststeht, Info einholen damit man weis was auf einem zukommt.

P.S. ist mein erster Beitrag
Avatar
schrieb am 14.03.12 11:06:37
Beitrag Nr.28 
(42.898.907)
Antwort
Zitat
Danke, kalauer. Heißt Kombimodell, das später zur Tonnagesteuer gewechselt wurde? Mein fraglicher Fonds war von anfang an nur mit Tonnagesteuer aufgelegt, demnach gibt es ja keinen solchen.

Und wenn wir schon bei Steuern sind: Kann man eigentlich Verlustzuweisungen eines Fonds mit Ausschüttungen eines anderen verrechnen und dadurch Gewinne aus Gewerbe vermeiden, trotz positivem Mittelfluß?
Avatar
schrieb am 14.03.12 11:49:49
Beitrag Nr.29 
(42.899.196)
Antwort
Zitat
Ausschüttungen sind nicht steuerpflichtig,
Verlustzuweisungen gab es mal, dürften jetzt keine mehr anstehen.
Verluste kann man eigentl. nur mit Gewinnen aus dieser Beteiligung verrechnen (bis auf Ausnahmen).

Wenn der Fonds unter Tonnagebesteuerung aufgelegt wurde, fallen jährlich ca. 0,25 % vom Nominalkapital an steuerpflichtigen Einnahmen an.
Avatar
schrieb am 14.03.12 13:14:58
Beitrag Nr.30 
(42.899.782)
Antwort
Zitat
Ich nehme an, die Steuerfreiheit gilt für Ausschüttungen aus Schiffsfonds?

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