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Leben von der Telekom Dividende! (Seite 6)


Ich habe mich für die Dividenstrategie entschieden, anstadt einer Lebensversicherung! Warum?
Bei einer Lebensversicherung verpflichte ich mich für z. B. 20 Jahre, jeden Monat 75 Euro abzudrücken und dieses 20 Jahre lang.
Die Einzahlung beträgt für die Laufzeit 18.000 Euro.
Verzinst wird diese ca. mit 2,5% fest, plus eine Überschußbeteiligung von ca. 2,3 % Das Ergebnis liegt bei ca. 22.500 bis 23.000 Euro.
Es gibt dazu 3 Haken. 1. Die Verpflichtung jeden Monat 75 Euro abzutreten.
2. Die Überschußbeteiligung kann von der Versicherung gekürzt oder ausgesetzt werden. Der Rückkaufwert sind mit erheblichen Verlusten zu rechnen.

Daher bin ich für die Dividenden strategie, die sich wie folgt zusammen stellt.

Jeden Monat die 75 Euro auf mein Depotkonto einbezahlen. Nach einem Jahr davon z. B. Telekom Aktien kaufen.
D. h. für 900 Euro T-Aktien kaufen.
Diese werden derzeit mit ca. 8% verzinst.

Wenn ich dies hochrechne auf 20 Jahre, erhalte ich ca. 44.500 Euro!
Das ist ein Wort!
Die Dividende wird in Euro auf das Depot gebucht, dazu die gesammelte Einzahlung von 900 Euro und dieses Jahr für Jahr immer wieder in die Aktien stecken, kommt dieses Ergebniss raus.

Es gibt dazu 3. Vorteile:
1. Ich bin nicht verpflichtet jeden Monat 75 Euro auf mein Depotkonto zu bezahlen.
2. Wenn die Telekom keine 8 % mehr ausschütten kann, suche ich mir einen anderen starken Dax-Titel, der 4 oder 5 % Divi ausschüttet.
Dadurch wird zwar die Endsumme etwas geringer, aber immer noch doppel so viel wie bei der Lebensversicherung.

Der Rückkaufswert (Aktienverkauf) kann ich selbst bestimmen, der augenblickliche Aktienkurs ist maßgebend ob ich noch dazu gewinne oder auch Abschläge in Kauf nehmen muß.

Ich bitte um Meinungen dazu
Gruß
cavabrut;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.157.820 von cavabrut am 12.05.12 23:08:13Ich würde in mindestens 10 Werte investieren. Denn wenn es der Telekom mal schlecht gehen sollte und die Dividende wirklich stark gekürzt würde, würde der Kurs stark einbrechen. Die Kursverluste würden deine Rechnung kaputt machen.
Zur Lebensversicherung / Aktien nur folgende Überlegung:

Die Finanzlobby sind ja begeistert, wenn sie von VERKÄUFERN irgendwas in dem Bereich angedrehen können...Aktien haben dagegen keine "Abschlussprovision", keine "Bestandsprovision" keinen "Steuervorteil".."Maklergebühr"
Logisch das da mehr bei rum kommt :)
Grundsätzlich keine verkehrte Strategie. Was der Bund kann, kann Otto Normalanleger auch.

Zu Bedenken ist allerdings, dass diese Dividende aus der Subtanz bezahlt wird. Wenn man das lange genug macht, ist die Substanz irgendwann mal aufgebraucht und dann gibt es weder Dividende noch eine Telekom.
Dazu kommt das Risiko des Kursverlusts, dass die schöne Dividende mehr als auffressen kann .
Besser wäre ein Wert, der wächst und dazu eine hohe Dividendenrendite hat. Wenn dann die Dividende steigt, erhöhst du sogar deine Rendite, weil dein Einstandskurs ja unverändert bleibt.
Sollte das Unternehmen tatsächlich wachsen, verdienst du nicht nur an der Dividende sondern auch an den Kursgewinnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.386.028 von sdaktien am 14.07.12 12:04:41Das stimmt. So gesehen ist man mit der Post Aktie, Siemens, E.ON und BMW besser bedient. Und die haben auch so um die 5% Dividendenrendite, die aber erwirtschaftet wird. Jedoch schüttet die DT ja nicht NUR Substanz aus. Der größte Teil der Dividende wird ja erwirtschaftet.
Der grössere Teil. Die Dividende ist aber vorerst festgelegt, weil es ein Grossanleger so will. Unabhängig vom Gewinn den die Telekom erzielt. Aber so lange der Grossanleger dies will, kann man die 70cent mitnehmen.

Für mich ist eine Dividendenrendite schön aber nicht das wichtigste Kriterium. Steigen die Gewinne, steigt auch die Dividende. Lässt man einige Jahre ins Land gehen ist die Dividendenrendite so hoch, dass man aus dem Grinsen nicht mehr rauskommt.


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