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Wichtig (Termin 26.01.2012) - Was hat Wölbern mit seinen Anlegern vor?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 05.01.12 07:59:08
von
neuster Beitrag 22.05.12 10:14:14
von

Anzahl Beiträge: 62
Aufrufe gesamt: 15.673
Aufrufe heute: 4
Diskussionsnr.: 1.171.454
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[ Seite: 123567neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 05.01.12 07:59:08
Beitrag Nr.1 
(42.552.257)
Antwort
Zitat
Liebe Community,

gestern habe ich erfahren, dass Wölbern ein "verbessertes Liquiditätsmanagement" einrichten wiill. Es soll die Liquidität einzelner KGs in eine GbR überführt werden, um
1. eine Höhere Verzinsung zu bekommen und
2. Darlehen an andere in Not geratene KGs zu vergeben

Für mich stellen sich folgende Fragen:

- Ob eine KG mit 50.000 TEUR oder mit 5 Mio. EUR z ueiner Bank geht: selbst wenn die Verzinsung der Liquidität von 1% auf 5% gesteigert werden kann - welche Auswirkung hat das auf die einzelne KG? Denn die Liquidität ist dort in der Regel eher als gering einzustufen
- Nach welchen Kriterien kann ein Darlehen an eine andere KG vergeben werden (Zinssatz / Sicherheiten / Laufzeit usw)
- Können auch KGs wie Provate Equity oder Developement Mittel erhalten?
- Wie beteiligt sich Wölbern an dieser GbR?
- Haben die Anleger bei Zeichnung gedacht, dass auch Darlehen an andere KGs vergeben werden können und ist es somit in deren Sinne?

Also ich frage mich, welche Ziele Wölbern tatsächlich verfolgt. Denn m.E. kann es nur gewollt sein, ein solches Schreiben am 29.12.2011 an die Kunden zu versenden und die Frist auf den 26.01.2012 zu setzen. Denn so hat keiner die Möglichkeit, die Sachlage vernünftig zu prüfen.

Jeder Kunde sollte sich überlegen, ob er dem zustimmen möchte, denn man muss für sich entscheiden, ob man eher Chancen oder Risiken sieht. Bedenke: eine Zustimmung erfolgt auch bei Nichttätigkeit! Nur, wenn man ein Kreuz bei "dagegen" setzt, kann man diese Entscheidung noch abwenden.

Meine Fragen sind mit Sicherheit nicht als abschließend zu werten. Ich hoffe, dass hier ein reger Interessensaustausch stattfindet, um zu einer vernünftigen Entscheidung für die Abstimmung zu kommen!

Der Text aus dem Schreiben:

Wir beabsichtigen, zukünftig das Liquiditätsmanagement der Fondsgesellschaften erheblich zu verbessern. Die bisherige Anlage von Liquidität erfolgte vorwiegend auf Tagesgeld- und Festgeldkonten bei Kreditinstituten, welche aufgrund des allgemeinen Zinsniveaus im Markt nur geringfügige Zinssätze den Fonds zur Verfügung stellen konnten. Ein verbessertes Liquiditätsmanagement wird erzielt, indem eine Bündelung
der Liquidität erfolgt und damit über diese Größenskala verbesserte Anlagezinssätze erreicht werden.
Die teilnehmenden Gesellschaften bilden eine Innengesellschaft in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts, die Wölbern-Liquiditätspool GbR, über die das gemeinsame Liquiditätsmanagement abgewickelt wird.
Die beteiligten Gesellschaften stellen ihre Liquidität ausschließlich Gesellschaften der GbR zur Verfügung und können andererseits bei Bedarf liquide Mittel aufnehmen.
Die Steuerung und der Abschluss von Darlehensverträgen erfolgt über die Wölbern Invest B.V., welche zur Deckung ihres Aufwandes (Auslagen, Steuern und Kosten)beim Abschluss der Verträge jeweils eine Aufwandspauschale von 1 ‰ der Summe des Darlehensvertrages, mind. € 500,00, maximal jedoch € 2.000,00 durch den Darlehensnehmer erhält.
Steuerlich Implikationen ergeben sich nach der derzeitigen Rechtslage durch die Teilnahme am Liquiditätsmanagement-System nicht.
Jedes Liquiditätsmanagement birgt Risiken. Hierauf müssen und wollen wir ausdrücklich hinweisen.Die Geschäftsführung der Wölbern Invest B.V., ist im Rahmen ihrer Aufgaben verpflichtet,grundsätzlich die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns anzuwenden.
Dennoch kann ein Ausfall einzelner oder mehrerer teilnehmender Darlehensnehmer nicht ausgeschlossen werden, mit der Folge, dass die Ansprüche einer darlehensgebenden Fondsgesellschaft nicht erfüllt werden können, gestellte Sicherheiten im Verwertungsfall sich als nicht voll werthaltig herausstellen. Dies kann dazu führen, dass es im Falle eines Totalausfalles oder teilweisen Ausfalls des Darlehensnehmers zu teilweisen oder vollständigen Auszahlungsverzichten kommen muss. Dies kann insbesondere dann vorkommen, wenn sich die Verwertung von gestellten Sicherheiten als langwierig herausstellt oder gar die gestellten Sicherheiten sich als nicht voll werthaltig zeigen.
Die rechtliche Zulässigkeit sowie die Durchführung des Liquiditätsmanagements in der Testphase wird rechtlich und steuerlich geprüft und begleitet. Die Testphase dient dazu, um Erfahrungswerte im Hinblick auf die Rentabilität der einzelnen Fonds sowie Marktentwicklung bei Einlagenkonten bei den entsprechenden Banken zu sammeln.
Wir erwarten, dass durch die Bündelung der vorgeschlagenen Maßnahmen, trotz der Kostensteigerung im Verwaltungsaufwand durch die geplante Finanzmarktregulierung, die Gesamtrendite der Fonds verbessert werden wird. Insgesamt erachten wir die Umsetzung der geplanten Maßnahmen zu den Anforderungen der Gesetzgebung im Zuge der Finanzmarktregulierung als zielführend, zeitgemäß und konform.
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schrieb am 05.01.12 08:42:15
Beitrag Nr.2 
(42.552.387)
Antwort
Zitat
Ist ja interessant. Ist Wölbern noch im Schiffssegment aktiv?

Dann würden sich Immobilienanleger ggf. auch an den Risiken des Schiffssegments beteiligen?
Avatar
schrieb am 05.01.12 09:16:38
Beitrag Nr.3 
(42.552.524)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.552.387 von Silberpfeil1 am 05.01.12 08:42:15Das ist eine gute Frage. Ich habe keine Information darüber, welche KGs bei der GbR-Gründung mit dabei sind!
Das, was ich in das Forum eingestellt habe, ist eben die Enscheidungsgrundlage für die Anleger.
Avatar
schrieb am 05.01.12 10:29:04
Beitrag Nr.4 
(42.552.917)
Antwort
Zitat
laut geschäftsbericht sind die nicht mehr im shipping tätig. zudem wurde laut abschlussbericht die shipping gesellschaft "liquidiert".
Avatar
schrieb am 05.01.12 10:31:40
Beitrag Nr.5 
(42.552.938)
Antwort
Zitat
die frage könnte aber sein, welche shipping KGs die vielleicht schon vor liquidierung der shipping aktivitäten hatten und ob diese evtl. davon betroffen sein könnten... wäre ein starkes stück für die anleger, aber nachvollziehbar für die gesellschaft...
Avatar
schrieb am 05.01.12 10:42:17
Beitrag Nr.6 
(42.553.009)
Antwort
Zitat
Cashpooling scheint mir ein hohes Risiko zu bergen, daß Mittel zweckentfremdet werden können? Prinzipiell habe ich als Anleger ja meine Entscheidung für ein bestimmtes Produkt getroffen, von dem ich überzeugt war. Das jetzt die Mittel einfach so, ohne meine Kontrolle in andere Projekte fließen können sollen, wäre nicht in meinem Interesse.
Avatar
schrieb am 05.01.12 10:53:08
Beitrag Nr.7 
(42.553.078)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.553.009 von EcCo65HH am 05.01.12 10:42:17Das wird in den wenigsten Fällen im Interesse der Anleger sein. Aber das ist ja gerade das, was ich sehr schade finde. Weil die meisten Anleger eh nicht an den Abstimmungen teilnehmen werden, wird der "Treuhänder" schön FÜR diesen Vorschlag abstimmen.
Berater, die sich um ihre Kunden kümmern möchten und auch eine fundierte Empfehlung abgeben möchten, haben in der Kürze der Zeit und mit der Informationspolitik eigentlich keine Chance dazu, eine gewisse Masse zu bewegen, gegen der Vorschlag zu stimmen.
Avatar
schrieb am 05.01.12 16:38:43
Beitrag Nr.8 
(42.555.148)
Antwort
Zitat
Wie soll denn eine größere Transparenz gewährleistet sein, wenn alle Gelder in einen Liquiditätspool fließen? Welchen Kriterien unterliegt die Mittelverwendung? Und warum wird das Management über eine B.V., also eine holländische Firma abgewickelt? Wäre die Bildung eines Anlageausschusses nicht eine logische Maßnahme? Dieses zukünftige Liquiditätsmanagement wirft wohl mehr Fragen auf, als dass es der Transparenz dient.
Avatar
schrieb am 05.01.12 18:01:12
Beitrag Nr.9 
(42.555.698)
Antwort
Zitat
Auch ich befürchte, dass Mittel zweckentfremdet werden und notleidende Fonds (oder gar die notleidende Invest?) sich der Mittel bedienen können. Interessant (und wenig vertrauenserweckend!) scheint mir auch, dass die Geschäftsführung der Treuhand ausgetauscht und aus der Wölbern Treuhand AG eine Treuhand GmbH wurde. Im Internet gibt es keine Infos mehr zur derzeitigen Geschäftsführung - gibt es überhaupt noch eine oder macht der Dr. alles in Personalunion?
Avatar
schrieb am 06.01.12 11:14:36
Beitrag Nr.10 
(42.558.565)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.555.698 von Nordlicht26 am 05.01.12 18:01:12Eine andere Frage ist sicher ob Wölbern hier das "LTV-Thema" kreativ angeht.

Ich kenne mind. einen Wölbern-Fonds der hier Bedarf hätte - ich denke das Thema ist unterschätzt.

Zu welchen Konditionen werden die Darlehen gegeben - als Darlehensgeber möchte ich eine möglichst hohe Verzinsung - als Darlehensnehmer möchte ich sicher nicht zuviel zahlen und im Rang "durchgereicht" werden.

Wie sich das Liquiditätsmanagement sich positiv auf die Dahrlehensgebende-KG auswirken soll - ich will ja auch weiter meine Ausschüttungen (wenn Geld da ist ;) )

[ Seite: 123567neuster Beitrag ]

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