Microvision plant einen Reverse Split von 1:5, 1:10 oder 1:12, d.
h. aus fünf, zehn oder zwölf bisherigen Aktien wird eine. Da
Microvison immer das Maximale versucht, werden sie sicherlich die
1:12 Variante wählen.
Grundsätzlich ist der Reverse Split wohl
sinnvoll, um
die bisherige Börsen-Notierung aufrecht zu erhalten.
Derzeit darf Microvision bis zu 200 Millionen Aktien ausgeben,
davon sind 31.914.824 noch nicht ausgegeben oder reserviert. Damit
könnte Microvision somit noch durch eine weitere KE Geld einnehmen.
Beim derzeitigen Kurs von 0,41 US-$ entspricht dieses immerhin noch
über 10 Mio. US-$.
Das Problem: Wenn aus fünf, zehn
oder zwölf Aktien eine gemacht wird, sollte auch die maximale
erlaubte Aktienanzahl entsprechend geteilt werden. Wie sonst?
Microvision will jedoch tatsächlich die erlaubte Aktienanzahl von
200 Millionen Stück gleich lassen:
Übersicht:
http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=114723&p=irol-se…,
hier: zu "DEFA14A"
Erläuterung:
http://services.corporate-ir.net/SEC/Document.Service?id=P3V…
Abstimmungsunterlagen:
http://services.corporate-ir.net/SEC/Document.Service?id=P3V…
Konsequenz: Das wäre ein
Freifahrtschein an Microvision ohne Kontrolle durch die
Aktionäre nahezu beliebig viele Aktien auszugeben (nach heutiger
Stückelung bis zu
2,4 Milliarden
Stück, bei einem Reserve Split von 1:12). Selbst bei 1:5
würde es die erlaubte Aktienanzahl nach heutiger Stückelung auf 1
Milliarde Aktien bringen. Und das für eine Firma von der Größe
Microvisions!
Hier ist die Seite zur Stimmabgabe:
http://phx.corporate-ir.net/staging/phoenix.zhtml?c=114723&p…
Unterlagen zur Stimmabgabe können bei
Investor Relations unter ++1 425 936-6847 angefordert werden oder
unter ir@microvision.com. Ist die Abgabe auch für Ausländer
möglich?
Bitte anfordern und wenn möglich
abstimmen. Da Microvision bei Annahme des
Vorschlags ohne Kontrolle durch die Aktionäre (fast)
beliebig
viele neue Aktien ausgeben könnte, könnten die bisherigen
Aktionäre durch die
Verwässerung quasi enteignet werden und
ihren Einsatz verlieren. Eine AG hat die Interessen der bisherigen
Aktionäre zu vertreten, nicht die von eventuellen zukünftigen
Investoren!
Ein
NEIN hat erst mal keine Folgen.
Microvision könnte einen geänderten Vorschlag zur Abstimmung
stellen, wonach auch die erlaubte Aktienanzahl geteilt wird.
Wenn Microvision irgendwann wieder eine KE machen will, kann
Microvision jeweils darüber abstimmen lassen. So wäre eine
Kontrolle der AG durch die Aktionäre gewährleistet.
Da viele Aktionäre wohl nicht abstimmen werden, erhält jede
abgegebene Stimme ein höheres Gewicht als es dem Anteil an der AG
entspricht. Deswegen ist eine Teilnahme an
der Abstimmung besonders sinnvoll!