Neu auf wallstreet:online?
Jetzt registrieren | Login
x
Benutzername:

Passwort:

Angemeldet bleiben
Passwort vergessen?
Seite 4 von 15

Turnaround-Spekulation mit Aktie oder Anleihe ( Seite 4)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 10.01.12 13:02:56
von
neuster Beitrag 26.05.12 00:20:12
von

Anzahl Beiträge: 142
Aufrufe gesamt: 23.407
Aufrufe heute: 87
Diskussionsnr.: 1.171.566
Chartsignal zu Praktiker Holding
Kreuzen des GD 20 nach oben (long)

Praktiker Holding

Chart
WKN: A0F6MD
ISIN: DE000A0F6MD5
Symbol: PRA
1,49
 
-4,60 %
-0,072
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
Beitrag schreiben
Beliebteste Beiträge
Ansicht

[ Seite: 12345131415neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 08.02.12 14:13:43
Beitrag Nr.31 
(42.719.257)
Antwort
Zitat
Heute sehr hohe Umsätze in Anleihe, jetzt schon fast 1.100.000
Was auf den Markt kommt, wird weggekauft.

Stuttgart 498.000
XETRA 80.000
Frankfurt 504.000
Avatar
schrieb am 09.02.12 09:01:48
Beitrag Nr.32 
(42.723.222)
Antwort
Zitat
Aktie nahezu unverändert, Anleihe bei sehr hohen Umsätzen gutes Plus und steigt über 60. Nach dem Zinstermin am 10.2. dürfte die Aufwärtsbewegung der Anleihe sich noch verstärken.

Bemerkenswert war gestern, daß über eine Stimmrechtsmitteilung bekanntgegeben wurde, daß der norwegische Staatsfonds einen Teil seiner Praktiker-Aktien verkauft hat. Außer meiner Sicht eine unproblematische Mitteilung, da nach der starken Performance der Aktie Teilverkäufe plausibel und professionell sind. Zudem ist die Meldung vergangenheitsbezogen und somit eigentlich kalter Kaffee, das heißt für die verkauften Aktien fanden sich ja problemlos Käufer, denn die positive starke Aktienkursentwicklung der letzten Wochen wurde dadurch nicht aufgehalten. Ist also eigentlich ein gutes technisches Zeichen, daß die Aktie trotz dieses Verkaufes so stark performt hat.

Anleihe:
von 59,90 auf 62,25
Stuttgart 667.000 Umsatz
Frankfurt 526.000 Umsatz

Aktie:
von 2,63 auf 2,62
Xetra 611.579 Umsatz
Avatar
schrieb am 09.02.12 12:26:09
Beitrag Nr.33 
(42.724.643)
Antwort
Zitat
Du meinst die Zinseinnahmen, werden in der Anleihe reinvestiert?

Avatar
schrieb am 10.02.12 10:54:35
Beitrag Nr.34 
(42.730.933)
Antwort
Zitat
4 Faktoren, warum es nach dem Zinstermin zu einem weiteren Kursschub kommen sollte:

1. Eine Reinvestiton der Zinseinanhmen bietet sich an, da die Anleihe weit unter ihrem Nominalwert gehandelt wird und der Investor so seinen (Gesamt-)Einstandskurs verbilligt. Zudem ist die Verzinsung (fast 6%) und die durch den günstigen Einstandskurs von z.Z. 60 erzielbare Gesamtrendite bei einem reinen Anleihegeschäft mit Halten bis Ende der Anleihelaufzeit von ca. 23% sehr attraktiv. Insbesondere da die letzten Meldungen auf Fortschritte in der Restrukturierung und eine positive Entwicklung der Sanierung schliessen lassen.

2. Beim Kauf der Anleihe sind die für das laufende Jahr schon erzielten Zinsen vom Käufer immer anteilig mit zubezahlen, da der Käufer diese Zinsen ja dann auch am Zinstermin ausgezahlt bekäme. Zum Ende des laufenden Zinsjahres macht dieser Zinsgutschrifts-Betrag bei einem eventuelen Kauf schon eine Summe von bis zu 5,875% aus. Das fällt nun weg bzw. ist ab 10.2. wegen des Beginns des Zinsjahres nur ein kleiner Betrag. Somit ist der Anleihekauf für die spekulativ orientierten Anleger, die auf den Kursgewinn spekulieren nun attraktiver. Zudem können umsatzmäßig höhere Beträge in die Kauforder fliessen, da weniger für die Zinsgutschrift verwandt werden muß.

3. Bei Aktien werden auch in einer Sanierung irgendwann Finanzkennzahlen wie KGV, KBW, KCF ... wieder relevant und da steht die Praktiker-Aktie inzwischen nach der starken Performance der letzten Wochen vor Kursregionen, wo die Bewertungsrelationen und Kennzahlen gegen einen Kauf der Aktie sprechen und professionelle Investoren dies berücksichtigen.
Die Aktie hat einfach enorm zugelegt und ist jetzt kein Schnäppchen mehr, ein groß Teil einer erfolgreichen Sanierung ist jetzt im Kurs drin.
Anders die Anleihe, die hat Potential bis 100%, da ihre Rückzahlung zu 100% in den Anleihebedingungen vom Unternehmen garantiert wird. Bedingung hierfür ist das Weiterbestehen des Unternehmens und das scheint nach den letzten Meldungen auf einem guten Weg zu sein. Und die Anleihe wird Praktiker bedienen, das ist eine existenzielle Regel der Firmenfinanzierung, wenn ein Unternehmen die Banken oder Anleihegläubiger enttäuscht, ist es als Unternehmen erledigt. Aktionäre hingegen kann man die Dividende streichen, Verlust machen, Kapialerhöhung durchführen, sozusagen alles kein Problem, aber wenn Du aber bei einer Anleihe Mist machst, kriegst Du auf dem Finanzmarkt kein Bein mehr auf den Boden. Deshalb ist die Anleihe sicherer als die Aktie, denn die wird bedient und 2016 bezahlt (aus dem Cash Flow oder Vermögenswerten oder notfalls mit neuen Krediten oder einer neuen Anleihe). Hieraus resultiert auch die bessere Risikobewertung von Anleihen gegenüber Aktien.

4. Die Aktie ist in den letzten Wochen stärker gelaufen als die Anleihe. Phasenweise entwickeln sich die Finanzierungsinstrumente von AGs durch die Unvollkommenheit der Finazmärkte unterschiedlich, irgendwann gleicht sich das aber wieder an. Diese Aktienkursentwicklung ist auf die Fortschritte in den Sanierungsmaßnahmen, die verbesserte Unternehmensituation und die neuen Finanzierungszusagen der Banken zurückzuführen. Diese positiven Aspekte gelten aber auch für die Anleihe. Daher hat die Anleihe noch Nachholpotential und sollte wie die Aktie noch ansteigen.
Avatar
schrieb am 11.02.12 00:41:05
Beitrag Nr.35 
(42.735.973)
Antwort
Zitat
Ich neige eher dazu die Zinsen in der Aktie zu reinvestieren.
Falls die Sanierung erfolgreich ist, steht die Anleihe in 2016 bei 100%, die Aktie könnte auch bei 10 EUR (+400 % notieren).
Falls die Sanierung fehlschlägt, werde ich so oder so einen Verlust erleiden.
Avatar
schrieb am 13.02.12 09:24:07
Beitrag Nr.36 
(42.740.691)
Antwort
Zitat
Jeder so wie er will. Erste Feststellung: Zinsen wurden gezahlt!

Auf Sicht eines Jahres ist vom aktuellen Kursniveau bei einem Turnaround das Potential der Anleihe höher. Die Aktie ist schon gut gekommen und da ist schon viel von einer erfolgreichen Sanierung im Kurs drin. Zudem ist die Anleihe nicht so risikobehaftet und volatil wie die Aktie.

Klar ist das langfristige rechnerische Potential der Aktie höher, aber auch das Risiko und vor allem die Volatilität! Zudem müßte für einen Kurs von 10 Euro nicht nur die Sanierung erfolgreich verlaufen, sondern ein Cash Flow- und EBIT-Verbesserung wie bei einem Top-Unternehmen in der Baumarktbranche erreicht werden. Sanierung ist für das Management schon ein gewaltige Aufgabe, dann noch zum Top aufschliessen, bei allem Optimismus, das wird bis 2016 nicht zu schaffen sein.
Mir würde auch schon die erfolgreiche Sanierung reichen und danach sieht es aus.
Avatar
schrieb am 15.02.12 08:45:52
Beitrag Nr.37 
(42.751.988)
Antwort
Zitat
Markt wartet auf Details zur neuen Finanzierung der Banken. Dann dürfte Bewegung in Kurse kommen. Deshalb momentan auch niedrigere Umsätze in Aktie und Anleihe als sonst. Wer an Sanierung glaubt, kann zu diesen Kursen einsteigen.
Aktie in Xetra -3,4% von 2,44 auf 2,36
Anleihe in Stuttgart + 0,84% von 59,25 auf 59,75

Anbei nachgereicht die letzten positiven Neuigkeiten zu Praktiker:

Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Traders Journal erinnern an den starken Kursanstieg der Aktie von Praktiker in den vergangenen Wochen. Innerhalb dieses Aufwärtstrends konsolidiert die Notierung nun in der Chartformation eines steigenden Dreiecks. Diese Formation ist eine sehr bullische Fortsetzungsformation und deutet darauf hin, dass sich Kaufdruck aufbaut. Wenn die Hürde bei 2,44 überwunden wird, ist dieses Dreieck nach oben hin aufgelöst. Daraus lässt sich ein Kursziel-Bereich von zunächst 2,68 bis 2,77 Euro und danach 3,36 Euro ableiten. Falls der Kurs jedoch nachhaltig auf weniger als 3,33 Euro sinken würde, wären weitere Rücksetzer bis 2,10 sowie 1,98 bis 1,92 Euro möglich. Erst bei weniger als 1,90 Euro würde ein stärkeres Verkaufssignal entstehen.

Änderungen in den Musterdepots der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio haben ... sowie 6.000 Papiere von Praktiker zu 2,38 Euro aufgenommen.

HandelsblattBeim angeschlagenen Baumarktkonzern Praktiker ist der Weg für den Stellenabbau in Deutschland und den Umzug der Zentrale nach Hamburg frei. Der Konzern habe sich mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan geeinigt, „der alle Personalmaßnahmen regelt, die mit dem vom Vorstand beschlossenen Restrukturierungsprogramm zusammenhängen“, erklärte Praktiker am Mittwoch im saarländischen Kirkel. Das Unternehmen werde den Stellenabbau weitestgehend sozialverträglich gestalten.

im Herbst zur Sanierung angetretene Praktiker-Chef Thomas Fox hat den Abbau von 1400 der bundesweit 11.000 Vollzeitstellen angekündigt. Europaweit hat der Konzern rund 20.000 Arbeitsplätze. Die Zusammenlegung der Konzernzentrale in Kirkel mit dem Hauptquartier der Tochter Max Bahr in Hamburg soll bis Ende September abgeschlossen sein. Zudem stehen rund 30 der 235 Praktiker-Märkte in Deutschland auf dem Prüfstand.

Vorstand und Betriebsrat hätten sich zudem auf einen Interessenausgleich für den Umzug der Konzernzentrale nach Hamburg geeinigt, teilte Praktiker mit. „Trotz großer Interessensgegensätze haben wir ein Ergebnis erzielt, das dem Ernst der Lage gerecht wird“, erklärte Personal- und Restrukturierungsvorstand Josef Schultheis.

Praktiker hatte sich mit seinen jahrelangen Rabattaktionen von „20 Prozent auf alles“ in eine Sackgasse manövriert. Sie brachten zwar Umsatz, aber kaum noch Gewinn. Als Praktiker die Rabatt-Reklame durch Werbung mit dem früheren Tennisstar Boris Becker ersetzte, blieben jedoch viele Kunden weg, und der Konzern schrieb immer höhere Verluste. Dazu trug auch die Wirtschaftskrise in osteuropäischen Ländern bei, wo das Unternehmen in den vergangenen Jahren stark expandiert war.
Avatar
schrieb am 17.02.12 10:50:15
Beitrag Nr.38 
(42.765.955)
Antwort
Zitat
Bevor hier zu viel Optimismus zur Anleihe verbreitet wird, halte ich mal dagegen: Es ist keinesfalls sicher, dass sie 2016 zu 100% zurückgezahlt wird, denn sonst wäre der Kurs nicht so niedrig. Die Gefahren sind:

- Insolvenz. Dann wird das unbesicherte Vermögen von Praktiker unter den Gläubigern aufgeteilt. Da Praktiker wenig Substanz hat und die Ware in den Baumärkten wahrscheinlich unter Eigentumsvorbehalt steht, dürfte die "übliche Quote" von 30% wohl kaum erreicht werden. Außerdem können Insolvenzverfahren jahrelang dauern.
- Restrukturierung. Dann erhalten die Anleiheinhaber von Praktiker ein "unwiderstehliches Angebot", auf 30, 50, 70% ihrer Forderungen zu verzichten (so wie bei Griechenland). Falls zu wenige mmitmachen, droht Insolvenz.
Avatar
schrieb am 27.02.12 23:25:27
Beitrag Nr.39 
(42.815.523)
Antwort
Zitat
Neuer Anlauf der Anleihe. Anziehende Umsätze in Stuttgart und Frankfurt. Man scheint sich für neue Nachrichten zu positionieren. In letzter Zeit kommen ja regelmäßig positive Nachrichten, die den Kurs dann in Richtung 65 schickten (siehe Chart).

Ist ein Turnaround-Play. Daher mal starke Kursanstiege wenn positive Nachrichten und zwischendurch auch mal ruhigere Phasen.

Hinsichtlich der Bedenken von Schnueffelhase: Klar ist so ein Sanierungsfall für den Anleger ein Risikoreiches Investment (und hier hat er Recht bzgl. der Gefahr einer Insolvenz). Aber deshalb notiert die Anleihe ja auch bei 56 und nicht bei 100. Und die Meldungen der letzten 3 Monate deuten auf eine erfolgversprechende Restrukturierung hin, das sehen auch Analysten so (z.B. Deutsche Bank, ...)

Forderungsverzicht bzgl. der Anleihe ist nur bei Staatsanleihen üblich, nicht aber bei Unternehmensanleihen! Die besonderen Gründe hierfür habe ich in diesem Forum schon beschrieben..., Länder können sowas machen (Gruß aus Argentinien und Griechenland), Unternehmen nicht, da ist auf dem Finanzmarkt und bei Banken für diese Firma Schluss und man ist in der Insolvenz.
Avatar
schrieb am 28.02.12 23:00:05
Beitrag Nr.40 
(42.822.305)
Antwort
Zitat
Anleihe +2,2% auf 57,75
Aktie -1% auf 2,22
Amerikanischer Fonds steigt ein

Heute gabs eine Adhoc. Amerikanischer Fonds hat 3,05%. Das ist ein gutes Zeichen, die wären nicht eingestiegen, wenn sie den Laden nicht vorher sorgfältig geprüft hätten und an die Sanierung glauben würden.

Anbei die Meldung:
Praktiker AG

28.02.2012 09:00

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Die Dimensional Holdings Inc., Austin, Texas, USA, hat uns gemäß § 21 Abs.
1 WpHG am 23.02.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der
Praktiker AG, Kirkel, Deutschland, ISIN: DE000A0F6MD5, WKN: A0F6MD am
20.02.2012 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,05% (das entspricht 1769224 Stimmrechten) betragen hat.
3,05% der Stimmrechte (das entspricht 1769224 Stimmrechten) sind der
Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.

[ Seite: 12345131415neuster Beitrag ]

Beitrag zu dieser Diskussion schreiben
Investoren, die diesen Wert beobachten,
informieren sich auch über:
WertpapierPerf. in %
-2,62
+0,63
+0,09
-0,99
-1,79
-8,02
+1,07
-0,12
-1,99
+0,44