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Turnaround-Spekulation mit Aktie oder Anleihe ( Seite 4)
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Diskussionsnr.: 1.171.566
Chartsignal zu Praktiker Holding

Kreuzen des GD 20 nach oben (long)
Praktiker Holding
WKN: A0F6MD
ISIN: DE000A0F6MD5
Symbol: PRA
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:35
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schrieb am 08.02.12 14:13:43
Heute sehr hohe Umsätze in Anleihe, jetzt schon fast 1.100.000
Was auf den Markt kommt, wird weggekauft.
Stuttgart 498.000
XETRA 80.000
Frankfurt 504.000
schrieb am 09.02.12 09:01:48
Aktie nahezu unverändert, Anleihe bei sehr hohen
Umsätzen gutes Plus und steigt über 60. Nach dem
Zinstermin am 10.2. dürfte die Aufwärtsbewegung der Anleihe
sich noch verstärken.
Bemerkenswert war gestern, daß über eine Stimmrechtsmitteilung
bekanntgegeben wurde, daß der norwegische Staatsfonds einen Teil
seiner Praktiker-Aktien verkauft hat. Außer meiner Sicht eine
unproblematische Mitteilung, da nach der starken Performance der
Aktie Teilverkäufe plausibel und professionell sind. Zudem ist
die Meldung vergangenheitsbezogen und somit eigentlich kalter
Kaffee, das heißt für die verkauften Aktien fanden sich ja
problemlos Käufer, denn die positive starke
Aktienkursentwicklung der letzten Wochen wurde dadurch nicht
aufgehalten. Ist also eigentlich ein gutes technisches Zeichen,
daß die Aktie trotz dieses Verkaufes so stark performt hat.
Anleihe:
von 59,90 auf 62,25
Stuttgart 667.000 Umsatz
Frankfurt 526.000 Umsatz
Aktie:
von 2,63 auf 2,62
Xetra 611.579 Umsatz
schrieb am 09.02.12 12:26:09
Du meinst die Zinseinnahmen, werden in der Anleihe
reinvestiert?
schrieb am 10.02.12 10:54:35
4 Faktoren, warum es nach dem Zinstermin zu einem weiteren
Kursschub kommen sollte:
1. Eine Reinvestiton der Zinseinanhmen bietet sich an, da
die Anleihe weit unter ihrem Nominalwert gehandelt wird und der
Investor so seinen (Gesamt-)Einstandskurs verbilligt. Zudem
ist die Verzinsung (fast 6%) und die durch den günstigen
Einstandskurs von z.Z. 60 erzielbare Gesamtrendite bei einem
reinen Anleihegeschäft mit Halten bis Ende der Anleihelaufzeit von
ca. 23% sehr attraktiv. Insbesondere da die letzten
Meldungen auf Fortschritte in der Restrukturierung und eine
positive Entwicklung der Sanierung schliessen lassen.
2. Beim Kauf der Anleihe sind die für das laufende Jahr schon
erzielten Zinsen vom Käufer immer anteilig mit zubezahlen, da der
Käufer diese Zinsen ja dann auch am Zinstermin ausgezahlt bekäme.
Zum Ende des laufenden Zinsjahres macht dieser
Zinsgutschrifts-Betrag bei einem eventuelen Kauf schon eine Summe
von bis zu 5,875% aus. Das fällt nun weg bzw. ist ab 10.2. wegen
des Beginns des Zinsjahres nur ein kleiner Betrag. Somit ist der
Anleihekauf für die spekulativ orientierten Anleger, die auf den
Kursgewinn spekulieren nun attraktiver. Zudem können
umsatzmäßig höhere Beträge in die Kauforder fliessen, da
weniger für die Zinsgutschrift verwandt werden muß.
3. Bei Aktien werden auch in einer Sanierung irgendwann
Finanzkennzahlen wie KGV, KBW, KCF ... wieder relevant und
da steht die Praktiker-Aktie inzwischen nach der starken
Performance der letzten Wochen vor Kursregionen, wo die
Bewertungsrelationen und Kennzahlen gegen einen Kauf der Aktie
sprechen und professionelle Investoren dies
berücksichtigen.
Die Aktie hat einfach enorm zugelegt und ist jetzt kein Schnäppchen
mehr, ein groß Teil einer erfolgreichen Sanierung ist jetzt im Kurs
drin.
Anders die Anleihe, die hat Potential bis 100%, da ihre
Rückzahlung zu 100% in den Anleihebedingungen vom Unternehmen
garantiert wird. Bedingung hierfür ist das Weiterbestehen des
Unternehmens und das scheint nach den letzten Meldungen auf einem
guten Weg zu sein. Und die Anleihe wird Praktiker bedienen,
das ist eine existenzielle Regel der Firmenfinanzierung, wenn ein
Unternehmen die Banken oder Anleihegläubiger enttäuscht, ist es als
Unternehmen erledigt. Aktionäre hingegen kann man die Dividende
streichen, Verlust machen, Kapialerhöhung durchführen, sozusagen
alles kein Problem, aber wenn Du aber bei einer Anleihe Mist
machst, kriegst Du auf dem Finanzmarkt kein Bein mehr auf den
Boden. Deshalb ist die Anleihe sicherer als die Aktie, denn
die wird bedient und 2016 bezahlt (aus dem Cash Flow oder
Vermögenswerten oder notfalls mit neuen Krediten oder einer neuen
Anleihe). Hieraus resultiert auch die bessere Risikobewertung von
Anleihen gegenüber Aktien.
4. Die Aktie ist in den letzten Wochen stärker gelaufen als die
Anleihe. Phasenweise entwickeln sich die
Finanzierungsinstrumente von AGs durch die Unvollkommenheit der
Finazmärkte unterschiedlich, irgendwann gleicht sich das aber
wieder an. Diese Aktienkursentwicklung ist auf die
Fortschritte in den Sanierungsmaßnahmen, die verbesserte
Unternehmensituation und die neuen Finanzierungszusagen der
Banken zurückzuführen. Diese positiven Aspekte gelten aber auch für
die Anleihe. Daher hat die Anleihe noch Nachholpotential und
sollte wie die Aktie noch ansteigen.
schrieb am 11.02.12 00:41:05
Ich neige eher dazu die Zinsen in der Aktie zu reinvestieren.
Falls die Sanierung erfolgreich ist, steht die Anleihe in 2016 bei
100%, die Aktie könnte auch bei 10 EUR (+400 % notieren).
Falls die Sanierung fehlschlägt, werde ich so oder so einen Verlust
erleiden.
schrieb am 13.02.12 09:24:07
Jeder so wie er will. Erste Feststellung: Zinsen wurden
gezahlt!
Auf Sicht eines Jahres ist vom aktuellen Kursniveau
bei einem Turnaround das Potential der Anleihe höher. Die
Aktie ist schon gut gekommen und da ist schon viel von einer
erfolgreichen Sanierung im Kurs drin. Zudem ist die Anleihe nicht
so risikobehaftet und volatil wie die Aktie.
Klar ist das langfristige rechnerische Potential der Aktie höher,
aber auch das Risiko und vor allem die Volatilität! Zudem müßte für
einen Kurs von 10 Euro nicht nur die Sanierung erfolgreich
verlaufen, sondern ein Cash Flow- und EBIT-Verbesserung wie bei
einem Top-Unternehmen in der Baumarktbranche erreicht werden.
Sanierung ist für das Management schon ein gewaltige Aufgabe, dann
noch zum Top aufschliessen, bei allem Optimismus, das wird bis 2016
nicht zu schaffen sein.
Mir würde auch schon die erfolgreiche Sanierung reichen und danach
sieht es aus.
schrieb am 15.02.12 08:45:52
Markt wartet auf Details zur neuen Finanzierung der Banken.
Dann dürfte Bewegung in Kurse kommen. Deshalb momentan auch
niedrigere Umsätze in Aktie und Anleihe als sonst. Wer an Sanierung
glaubt, kann zu diesen Kursen einsteigen.
Aktie in Xetra -3,4% von 2,44 auf 2,36
Anleihe in Stuttgart + 0,84% von 59,25 auf 59,75
Anbei nachgereicht die letzten positiven Neuigkeiten zu
Praktiker:
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Traders Journal
erinnern an den starken Kursanstieg der Aktie von Praktiker in den
vergangenen Wochen. Innerhalb dieses Aufwärtstrends konsolidiert
die Notierung nun in der Chartformation eines steigenden Dreiecks.
Diese Formation ist eine sehr bullische Fortsetzungsformation und
deutet darauf hin, dass sich Kaufdruck aufbaut. Wenn die Hürde bei
2,44 überwunden wird, ist dieses Dreieck nach oben hin aufgelöst.
Daraus lässt sich ein Kursziel-Bereich von zunächst 2,68 bis 2,77
Euro und danach 3,36 Euro ableiten. Falls der Kurs jedoch
nachhaltig auf weniger als 3,33 Euro sinken würde, wären weitere
Rücksetzer bis 2,10 sowie 1,98 bis 1,92 Euro möglich. Erst bei
weniger als 1,90 Euro würde ein stärkeres Verkaufssignal
entstehen.
Änderungen in den Musterdepots der Prior Börse:
Die Verantwortlichen für das Trading-Musterportfolio haben ...
sowie 6.000 Papiere von Praktiker zu 2,38 Euro aufgenommen.
HandelsblattBeim angeschlagenen Baumarktkonzern Praktiker
ist der Weg für den Stellenabbau in Deutschland und den Umzug der
Zentrale nach Hamburg frei. Der Konzern habe sich mit den
Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan geeinigt, „der alle
Personalmaßnahmen regelt, die mit dem vom Vorstand beschlossenen
Restrukturierungsprogramm zusammenhängen“, erklärte Praktiker am
Mittwoch im saarländischen Kirkel. Das Unternehmen werde den
Stellenabbau weitestgehend sozialverträglich gestalten.
im Herbst zur Sanierung angetretene Praktiker-Chef Thomas Fox hat
den Abbau von 1400 der bundesweit 11.000 Vollzeitstellen
angekündigt. Europaweit hat der Konzern rund 20.000 Arbeitsplätze.
Die Zusammenlegung der Konzernzentrale in Kirkel mit dem
Hauptquartier der Tochter Max Bahr in Hamburg soll bis Ende
September abgeschlossen sein. Zudem stehen rund 30 der 235
Praktiker-Märkte in Deutschland auf dem Prüfstand.
Vorstand und Betriebsrat hätten sich zudem auf einen
Interessenausgleich für den Umzug der Konzernzentrale nach Hamburg
geeinigt, teilte Praktiker mit. „Trotz großer Interessensgegensätze
haben wir ein Ergebnis erzielt, das dem Ernst der Lage gerecht
wird“, erklärte Personal- und Restrukturierungsvorstand Josef
Schultheis.
Praktiker hatte sich mit seinen jahrelangen Rabattaktionen von „20
Prozent auf alles“ in eine Sackgasse manövriert. Sie brachten zwar
Umsatz, aber kaum noch Gewinn. Als Praktiker die Rabatt-Reklame
durch Werbung mit dem früheren Tennisstar Boris Becker ersetzte,
blieben jedoch viele Kunden weg, und der Konzern schrieb immer
höhere Verluste. Dazu trug auch die Wirtschaftskrise in
osteuropäischen Ländern bei, wo das Unternehmen in den vergangenen
Jahren stark expandiert war.
schrieb am 17.02.12 10:50:15
Bevor hier zu viel Optimismus zur Anleihe verbreitet wird, halte
ich mal dagegen: Es ist keinesfalls sicher, dass sie 2016 zu 100%
zurückgezahlt wird, denn sonst wäre der Kurs nicht so niedrig. Die
Gefahren sind:
- Insolvenz. Dann wird das unbesicherte Vermögen von Praktiker
unter den Gläubigern aufgeteilt. Da Praktiker wenig Substanz hat
und die Ware in den Baumärkten wahrscheinlich unter
Eigentumsvorbehalt steht, dürfte die "übliche Quote" von 30% wohl
kaum erreicht werden. Außerdem können Insolvenzverfahren jahrelang
dauern.
- Restrukturierung. Dann erhalten die Anleiheinhaber von Praktiker
ein "unwiderstehliches Angebot", auf 30, 50, 70% ihrer Forderungen
zu verzichten (so wie bei Griechenland). Falls zu wenige
mmitmachen, droht Insolvenz.
schrieb am 27.02.12 23:25:27
Neuer Anlauf der Anleihe. Anziehende Umsätze in Stuttgart und
Frankfurt. Man scheint sich für neue Nachrichten zu positionieren.
In letzter Zeit kommen ja regelmäßig positive Nachrichten, die den
Kurs dann in Richtung 65 schickten (siehe Chart).
Ist ein Turnaround-Play. Daher mal starke Kursanstiege wenn
positive Nachrichten und zwischendurch auch mal ruhigere
Phasen.
Hinsichtlich der Bedenken von Schnueffelhase: Klar ist so ein
Sanierungsfall für den Anleger ein Risikoreiches Investment (und
hier hat er Recht bzgl. der Gefahr einer Insolvenz). Aber deshalb
notiert die Anleihe ja auch bei 56 und nicht bei 100. Und die
Meldungen der letzten 3 Monate deuten auf eine erfolgversprechende
Restrukturierung hin, das sehen auch Analysten so (z.B. Deutsche
Bank, ...)
Forderungsverzicht bzgl. der Anleihe ist nur bei Staatsanleihen
üblich, nicht aber bei Unternehmensanleihen! Die besonderen Gründe
hierfür habe ich in diesem Forum schon beschrieben..., Länder
können sowas machen (Gruß aus Argentinien und Griechenland),
Unternehmen nicht, da ist auf dem Finanzmarkt und bei Banken für
diese Firma Schluss und man ist in der Insolvenz.
schrieb am 28.02.12 23:00:05
Anleihe +2,2% auf 57,75
Aktie -1% auf 2,22
Amerikanischer Fonds steigt ein
Heute gabs eine Adhoc. Amerikanischer Fonds hat 3,05%. Das ist ein
gutes Zeichen, die wären nicht eingestiegen, wenn sie den Laden
nicht vorher sorgfältig geprüft hätten und an die Sanierung glauben
würden.
Anbei die Meldung:
Praktiker AG
28.02.2012 09:00
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die
DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Die Dimensional Holdings Inc., Austin, Texas, USA, hat uns gemäß §
21 Abs.
1 WpHG am 23.02.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an
der
Praktiker AG, Kirkel, Deutschland, ISIN: DE000A0F6MD5, WKN: A0F6MD
am
20.02.2012 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat
und an diesem Tag 3,05% (das entspricht 1769224 Stimmrechten)
betragen hat.
3,05% der Stimmrechte (das entspricht 1769224 Stimmrechten) sind
der
Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit
Satz 2 WpHG zuzurechnen.
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15.09. | |
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