schrieb am 15.01.12 16:41:36
BERLIN (dpa-AFX) - Der Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena),
Stephan Kohler, fordert deutliche Einschränkungen beim Solar- und
Windenergieausbau, da das Netz das Ausbautempo nicht verkrafte. 'Es
kann nicht sein, dass wir Photovoltaik und …
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ROUNDUP: Deutscher Ökostrom verärgert Nachbarländer
schrieb am 15.01.12 16:41:36
Wenn fehlender Realitätsinn und Realität aufeinander treffen.
Intelligente Netze die von der IT-Branche gerne als Lösungsansatz
für die Energiewende gepriesen werden, könnnen das Realproblem als
Folge der Witterungsabhängigkeit nicht beseitigen, sondern
allenfalls mindern.
Für übereifrige Engergiewende-Enthusiaten wurden die vorhergesagten
"Folgen einer wetterabhänigen Einspeisung" als Propaganda der
Kernkraftwerkslobby abgetan, denen sie das verschulden für die
netzsituation zuspielen.
Leider trifft dieses so nicht zu.Die Netze sind zwar auch als eine
Art Verschiebebahnhof für Überschussstrom konzipiert, aber den
Kapriolen (der Natur des Wetters) zur Zeit nicht gewachsen. Da
versteht man die Beschwerden unserer europäischen Nachbarländer,
denn sie können nicht einsehen, dass sie für die durch die
Energiewende verursachten Netzfolgekosten zahlen und die Gefahr des
Zusammenbruch ihrer Versorgung hinnnehmen sollen.
Deshalb schlage ich vor dass für jede weitere Genehmigung von
witterungsabhängigen Anlagen zur Stromerzeugung der Nachweis über
die Bereitstellung einer regional zu bewirtschaftenden dem
erzeugten Strom equivalente zusätzliche Energiespeicherung
nachgewiesen wird.
Bekanntlich ist der Mangel an verfügbarer Kapazität in Form von
Stromspeicherungsanlagen das Hauptdefizit. Dabei gibt es bereits
solche Vorrichtungen (noch nicht so optimal wie wünschenswert) die
für die Speicherung des Überschussstromes (Ladung) von
PV-Hausanlagen geeignet wären. Zusammen mit bereits verügbaren
Schalttechniken und der Grid-Technologie, könnte die Negativfolgen
des stark schwankenden und leider beliebig ausfallenden
Sromangebots von PV- und Windgeneratoren für die Netze dramatisch
gesenkt werden.
Selbstverständlich kostes Speicher Investition, aber bekanntlich
sinkt der Geldbetrag für Arbeitsspeicher immmer wenn, die Nachfrage
nur gro0 genug ist.
Tratsch
schrieb am 16.01.12 14:45:29
Ein paar hundert Milliarden Euro für chinesische Akkus sollten doch
reichen, also alles kein Drama.
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