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Gibt es ein Interesse der Amis den Euro tief zuhalten?

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.01.12 13:10:25
von
neuster Beitrag 06.02.12 11:40:49
von

Anzahl Beiträge: 39
Aufrufe gesamt: 3.595
Aufrufe heute: 2
Diskussionsnr.: 1.171.691

EUR/USD

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Forex (USD), 25.05.12 | 22:59
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[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 16.01.12 13:10:25
Beitrag Nr.1 
(42.599.251)
Antwort
Zitat
Gibt es ein Interesse der Amis den Euro tief zuhalten? Denn anderst kann ich es mir nicht erklären warum Frankreich auch noch herabgestuft wurde....
obwohl es versdient ist, aber ihnen nichts nützt!

grüsse erthling
Avatar
schrieb am 16.01.12 13:28:46
Beitrag Nr.2 
(42.599.324)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.599.251 von erthling am 16.01.12 13:10:25Wurde schon oft thematisiert.

Die Kurzfassung ist folgende.

Die Amis( Der Dollar) würden in die Luft fliegen, wenn der Euro zu stark ist. Die Kennzahlen der Eurozone sind nicht schlecht. Es geht ja im Prinzip nur darum, dass durch die Ratings Investoren daran gehindert werden in den Euroraum zu investieren. Die USA versuchen damit von ihren eigenen Problemen abzulenken. Die Ratings haben ja die folge das nur eine Stufe unter dem besten ratings viele große Investoren nicht mehr investieren dürfen.


Stell dir vor .. die Asiaten machen ihre Geschäfte mit dem Westen nicht mehr in Dollar, sondern in Euro. Stell dir vor, die Ölländer rechnen nicht mehr in Dollar, sondern in Euro.

Stell dir vor die Afrikanischen Länder gieren nicht mehr nach Dollarinvestitionen und dem Rohstoffhandel in Dollar...sondern in Euro.


Wenn sich ein starkes Europa mit einem Euro in den Dollarhandel einmischen würde, wären deutlich weniger Dollars im Gebraucht bzw es wird nicht mehr viel Umsatz damit gemacht.

Dann verleirt der Dollar unkontroliert weiter an Wert und ist somait kaum mehr dazu in der Lage die USA über Wasser zu halten.

Warum wurde Gadaffi umgelegt. Ein Diktator war er schon länger, aber er machte einen Fehler. Er wollte Gold und Öl in Euro verkaufen und suchte Verbündete. Einer davon war übrigens Strauß Kahn;-)

Die USA würden alles tun um den Euro wieder zu schwächen.
Avatar
schrieb am 16.01.12 13:52:29
Beitrag Nr.3 
(42.599.428)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.599.324 von TIRL am 16.01.12 13:28:46Auf Dauer wird es den Amis aber nicht gelingen die Schwäche ihrer Wirtschaft zu übertünchen. Und dann geht es abwärts liebes Amerika! Und zwar schneller als die schnellste Achterbahn die ihr im Land habt....
Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger.
Macht und Missbrauch: Franz Josef Strauß und seine Nachfolger.

Wilhelm Schlötterer
kaufen
Avatar
schrieb am 16.01.12 14:13:02
Beitrag Nr.4 
(42.599.512)
Antwort
Zitat
siehe #2

Zur Zeit steckt der Wert des Dollar noch in seiner Funktion der globalen Tauschwährung. Stell dir vor dieses Dollar-Geld, ohne seine Handelsfunktion sucht seinen Gegenwert in der echten Produktleistung der USA. :laugh:
Ab Mitte der 2000er kratzte aber der € immer stärker an diesem "gottgegebenen Recht" der USler weil hinter dem € auch gefragte Produktionsgüter stehen.
Zum Glück hatte man da aber schon den Trojaner Griechenland in der €-Zone installiert und angefangen die US-Immobilienschulden an die Eurobanken zu verschieben.
Avatar
schrieb am 16.01.12 14:18:34
Beitrag Nr.5 
(42.599.538)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.599.512 von Minor am 16.01.12 14:13:02Zum Glück hatte man da aber schon den Trojaner Griechenland in der €-Zone installiert und angefangen die US-Immobilienschulden an die Eurobanken zu verschieben. :confused:

War doch gar nicht nötig... Gab doch genügend blöde europäische Anleger die man mit diversen Papieren versorgen konnte. Hurra, Amerika hat was tolles für uns....

Avatar
schrieb am 16.01.12 14:58:29
Beitrag Nr.6 
(42.599.727)
Antwort
Zitat
Wenn ich das richtig verstehen leben wir mit den Amerikanern sozusagen in Symbiose. Die versuchen krankhaft den Euro niedrig zu halten, wir profitieren davon mit Exportüberschüssen.

Dann kann ein totaler Zusammenbruch lange auf sich warten lassen.
Avatar
schrieb am 16.01.12 15:20:33
Beitrag Nr.7 
(42.599.848)
Antwort
Zitat
Zitat von buchi1971Wenn ich das richtig verstehen leben wir mit den Amerikanern sozusagen in Symbiose. Die versuchen krankhaft den Euro niedrig zu halten, wir profitieren davon mit Exportüberschüssen.

Dann kann ein totaler Zusammenbruch lange auf sich warten lassen.


Die Exporte in die USA machten 2010 gerade mal ~7% aus.... 65 von insgesamt 959 Milliarden....

Ergo Peanuts...


Avatar
schrieb am 16.01.12 18:55:38
Beitrag Nr.8 
(42.601.029)
Antwort
Zitat
Mit einem schwachem Dollar ist es schlecht Krieg zu führen.
Avatar
schrieb am 16.01.12 18:57:22
Beitrag Nr.9 
(42.601.041)
Antwort
Zitat
Soll heißen, mit einem schwachen Dollar ist es schlecht Krieg zu führen.

Avatar
schrieb am 16.01.12 19:41:13
Beitrag Nr.10 
(42.601.252)
Antwort
Zitat
So einfach ist das auch nicht USA böse, wir gut. Euroland stark, USA schwach. Klar haben die USA Schulden, aber das haben wir auch. Die USA haben auch so etwas wie eine Wirtschaft, wenngleich sie sicher auch einige Probleme haben. Bisher hat sich die amerikanische Wirtschaft recht wacker gehalten und ich denke, dass deswegen weltweit eine gewisse Zuversicht gegenüber dem Dollar herrscht.

In Europa breitet sich derzeit der Kommunismus aus und was das für die Wirtschaft bedeutet zeigt sich am schwachen Euro.

Beide - die USA und Europa haben im Prinzip die gleichen Probleme. Ich denke das größte Problem ist der Wegfall der Produktion nach Asien und der damit verbundene Kaufkraftverlust im Binnenmarkt.

China liefert günstig und zuverlässig, während in Europa und USA die Menschen auf der Straße sitzen.

Weiterhin hat die USA einfach viele innovative Produkte auf dem Weltmarkt, beispielsweise Windows, Ipod, Facebook, Twitter etc. In diesem Bereich ist mir aus Europa nichts bekannt. Damit wird aber Geld verdient und zugleich Innovation betrieben.

[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

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