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Gibt es ein Interesse der Amis den Euro tief zuhalten? ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 16.01.12 13:10:25
von
neuster Beitrag 06.02.12 11:40:49
von

Anzahl Beiträge: 39
Aufrufe gesamt: 3.595
Aufrufe heute: 2
Diskussionsnr.: 1.171.691

EUR/USD

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Local-Id:
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Forex (USD), 25.05.12 | 22:59
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[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 17.01.12 17:01:16
Beitrag Nr.21 
(42.605.815)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.605.378 von erthling am 17.01.12 16:03:58"aber auch da kommet vieles aus dem china land!"

stimmt.
Aber nur, weil die usa das so wollen, weil es ihnen durchaus nützlich ist.
China ist die Werkbank der usa nur solange, wie die usa das so wollen.

Die Amis könnten den Chinesen, overnight, einen Strich durch die Rechnung machen und hohe Einfuhrzölle auf chinesiche Produkte erheben und auf Grund ihres politischen Einflusses dafür sorgen, dass Europa/Japan das Gleiche macht.
Das wird auch irgendwann passieren, wenn China den usa als Dollar-Akkumulator nicht mehr nutzt, oder sonstwie lästig wird.
Wart mal ab.....
Nicht, dass ich diese us-Hegemonie besonders sympatisch finde, aber faktisch existiert sie halt.
Irre - Wir behandeln die Falschen
Irre - Wir behandeln die Falschen

Manfred Lütz
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schrieb am 17.01.12 17:39:48
Beitrag Nr.22 
(42.606.089)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.605.815 von Cashlover am 17.01.12 17:01:16Die Amis wollen die chinesische Produktion nicht stören.
Die Erzeugnisse sollen billig sein und dabei nur wenig verdient werden.

Ist der Euro erstmal in der Hand der USA kann China dessen Export und Währung völlig kontrolliert werden.

Ein starker US $ hilft natürlich auch bei größeren Kriegsvorhaben.
Ein schwacher Dollar und starker Euro hilft demnach dem Frieden.

Avatar
schrieb am 17.01.12 18:15:27
Beitrag Nr.23 
(42.606.302)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.606.089 von Goldbaba am 17.01.12 17:39:48Aus einem anderen Thread:


Natürlich befinden sich die USA in einem globalen Krieg - das wird auch kein aktiver Top-Manager in Wallstreet bestreiten. Das Ziel heisst: Die FED als Briefkastenfirma der Finanzindustrie schafft virtuelle USD zugunsten von Wallstreet Banken, die kaufen weltweit Rohstoffe und ganze Unternehmen auf und zahlen mit diesen USD, die frei von jedem inneren Wert sind.
Der Welt wurde der USD als internationales Zahlungsmittel aufgezwungen, damit repräsentiert die göobale Nachfrage nach dem Greenback lediglich das globale Handelsvolumen in USD und nicht den Wert der Währung. Mit diesem Taschenspieler-Trick plündert Wallstreet weltweit Länder um ihr Realvermögen mit einem Dollar, der nicht das Papier wert ist, auf dem er gedruckt wird. An dem Tag, an dem China, Russland, Europa und die asiatischen Märkte sich aus der USD-Abhängigkeit lösen, platzt die Blase und der Dollar schrumpft auf seinen realen Wert zusammen.
Avatar
schrieb am 17.01.12 19:29:35
Beitrag Nr.24 
(42.606.743)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.599.251 von erthling am 16.01.12 13:10:25
Gibt es ein Interesse der Amis den Euro tief zuhalten?

Nein gibt es nicht!
Es gibt lediglich das interesse einiger wirklich geldschweren spieler und finanzspekulanten wie soros oder adelson u.a.

Jeder dieser großen jungs, die sich teilweise seit ihrer jugend kennen und sich in der vergangenheit gegenseitig reich und reicher gemacht haben,ist heute etwa jeder einzeln etwa 25 millarden schwer.

Was hier und jetzt abläuft ist nichts anderes als eine übliche klassische selbstbereicherungs (ich erinnere an soros und seine freunde und das erfogreiche ende des englische pfund) aktion zu lasten aller bürger dieser welt.

Denn im grunde richtet sich diese spekulation von anfang an gegen den amerikanischen dollar, indem wie bei einem mühlespiel jeder zug zum gewinn der spieler wird.
Der euro wird herunterspekuliert,damit damit schnell riesige summen verdient werden, einmal durch die spekulation gegen den euro und für den dollar, danach folgrichtig noch einmal das gleiche umgedreht.

Die von anfang an gezielte und geplante spekulation richtet sich nun gegen den dollar, weil es dafür tausende ökonische gründe gibt, (z.b. ein niedriger doller verhindert importe und erhöht ausfuhren. Meine us staatschulden sinken um vielleicht schlagartig 30-40% oder mehr, wenn der dollar gegenüber allen anderen währungen an wert verliert.

Hierbei werden innerhalb kürzester zeit wahrscheinlich einige billionen dollar von einer überschaubaren gruppe finanzspekulanten verdient.

Was mich mit einer gewissen hochachtung für diese großen wallstreetboys erfüllt, gleichzeitig verbunden mit einer großen traurigkeit, weil ich von geburt, religion und mäßigen wohlstand bedingt,nicht in dieser von mir bewunderten lige mitspielen darf...
Avatar
schrieb am 17.01.12 19:40:36
Beitrag Nr.25 
(42.606.813)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.606.743 von Nannsen am 17.01.12 19:29:35Was mich mit einer gewissen hochachtung für diese großen wallstreetboys erfüllt, gleichzeitig verbunden mit einer großen traurigkeit, weil ich von geburt, religion und mäßigen wohlstand bedingt,nicht in dieser von mir bewunderten lige mitspielen darf...

Du hast mein uneingeschränktes Mitgefühl.

:laugh:
Avatar
schrieb am 17.01.12 20:06:40
Beitrag Nr.26 
(42.606.953)
Antwort
Zitat
Wie gesagt, nahezu alle Alltagserfindungen und alle Trends kommen aus den USA, und damit wird richtig Geld verdient.
Avatar
schrieb am 17.01.12 20:26:27
Beitrag Nr.27 
(42.607.061)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.606.953 von timekiller am 17.01.12 20:06:40Meinst Du damit den Krieg gegen den Irak und Libyen?
Avatar
schrieb am 17.01.12 21:52:16
Beitrag Nr.28 
(42.607.504)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.607.061 von Goldbaba am 17.01.12 20:26:27Alles klar bei dir?!
Avatar
schrieb am 18.01.12 13:08:54
Beitrag Nr.29 
(42.609.691)
Antwort
Zitat
Der Mythos vom Währungskrieg

Die Deutschen lieben Verschwörungstheorien. Die neueste handelt von den bösen amerikanischen Rating-Agenturen, die unseren schönen Euro kaputt machen wollen. Diese Deutung hat sich bis in die höchsten Zirkel der Politik durchgesetzt. Wahr wird sie dadurch nicht.

Wenn Elmar Brok und Gregor Gysi einer Meinung sind, sollte man skeptisch werden - erst Recht, wenn der CDU-Mann und der Fraktionschef der Linken fast wortgleiche Formulierungen benutzen. Man befinde sich schon fast in einem "Währungskrieg", sagte Brok nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) entschieden hatte, die Kreditwürdigkeit von neun Euro-Ländern herabzustufen. Die US-Agenturen betrieben offenbar "anglo-amerikanische Interessenpolitik". Gysi ist da nur ein kleines Stück weiter: Für ihn hat der "Krieg" gegen die "europäischen Völker" bereits begonnen.

Bevor wir nun alle zu Gewehr und Stahlhelm greifen, um die bösen Amerikaner in die Flucht zu schlagen, lohnt sich ein kleiner Blick auf die Realität. Was ist passiert? Standard & Poor's hat seine Meinung zur Bonität einiger Euro-Staaten und damit auch zum Euro-Rettungsschirm EFSF geändert: Dass Frankreich seine Schulden zurückzahlt, gilt den Analysten - vereinfacht ausgedrückt - nun nicht mehr als sehr sicher, sondern nur als ziemlich sicher. Bei Italien haben sie da schon etwas größere Zweifel und portugiesische Staatsanleihen sehen sie als eine spekulative Anlage.

In einzelnen Fällen mag man darüber streiten, ob ein Land bei S&P nicht einen zu Tick zu gut oder zu schlecht wegkommt. Erst Recht mag man fragen, warum immer noch halb Europa aufschreit, wenn ein paar Analysten das aufschreiben, was eh schon alle wissen. Im Großen und Ganzen aber sind die Einschätzungen zu den Euro-Staaten keineswegs so "grotesk", wie Herr Gysi meint. Oder würde er etwa ohne zu zucken sein Vermögen in portugiesische Staatsanleihen stecken? Wohl eher nicht.

Auch die Kritik am Zeitpunkt der Veröffentlichung ist unsinnig. "Ausgerechnet jetzt!", schimpfen die Kritiker der Rating-Agenturen, wo sich in der Euro-Krise doch gerade so etwas wie Entspannung breit gemacht hat. Doch wann hätte S&P sein Urteil sonst veröffentlichen sollen? Wenn die Finanzmärkte gerade mal wieder so richtig in Panik sind? In solchen Fällen wird den Agenturen in der Regel vorgeworfen, sie würden die Lage weiter verschlimmern.

Es gibt keinen guten Zeitpunkt für schlechte Nachrichten. Sie kommen immer ungelegen. Und es ist ja auch irgendwie menschlich, dass man sie lieber nicht hören will. Doch warum kleiden so viele Menschen ihre Angst vor der schlechten Nachricht in so abstruses Gerede von der anglo-amerikanischen Verschwörung? Es ist halt so schön einfach, die Schuld für die Misere auf der anderen Seite des Atlantiks zu suchen. Und der anti-amerikanische Reflex ist bei weiten Teilen der deutschen Bevölkerung noch ziemlich gut intakt. Damit lassen sich womöglich sogar Wählerstimmen gewinnen.

Oder Bücher verkaufen. Denn nicht nur Politiker ziehen mit der Theorie von den bösen US-Agenturen durchs Land, auch Autoren wie der ehemalige Börsenhändler Dirk Müller versuchen, damit auf sich aufmerksam zu machen. "Ich bin mir sicher, dass die amerikanischen Rating-Agenturen in enger Abstimmung mit der amerikanischen Regierung stehen, die wiederum selbst seit vielen Jahren von der Wall Street dominiert wird", darf Müller im Internet-Chat der ZDF-Sendung "Maybritt Illner" verkünden. Belege? Fehlanzeige. Aber weil er die Welt so schön einfach erklärt, wird Müller neuerdings auch als "Experte" zu Anhörungen in den Finanzausschuss des Deutschen Bundestags geladen.

Mal ganz abgesehen von den mangelnden Beweisen: Auch die Argumentation der Verschwörungstheoretiker ist äußerst dürftig. Welches Interesse sollten die USA oder die amerikanische Wirtschaft an einem sinkenden Wechselkurs des Euro oder am Zusammenbruch der Währungsunion haben? Im Gegenteil: Sie sollten alles daran setzten, dass der Euro hält. Eine starke europäische Währung macht die amerikanischen Exporte in die Euro-Zone billiger und hilft den USA dabei, ihre gewaltigen Leistungsbilanzdefizite zu verringern. Zudem gilt: Von einer tiefen Rezession in Europa, die auf einen Zusammenbruch der Währungsunion wahrscheinlich folgen würde, könnten sich die USA zudem kaum abkoppeln. Deshalb drängt auch US-Präsident Barack Obama die europäischen Regierungschefs immer wieder zum entschlossenen Handeln in der Schuldenkrise.

Auch den großen US-Banken dürfte ein Euro-Kollaps kaum nutzen. Einige von ihnen stecken selbst tief im Euro-Schlammassel. Sie haben Anleihen europäischer Krisenstaaten in ihren Bilanzen oder müssen für sogenannte Kreditausfallversicherungen (CDS) gerade stehen, die fällig werden, wenn ein Euro-Land Pleite geht. Laut Statistik der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich liegt der Großteil dieser Versicherungsrisiken in den USA.

Bleiben die US-Hedgefonds, die angeblich gegen den Euro gewettet haben und damit nun das große Geld verdienen wollen. Mag sein, dass das stimmt. Aber reichen ein paar Hedgefonds aus, um eine große amerikanische Verschwörung anzuzetteln?

Deutlich wahrscheinlicher ist eine andere Lesart der Dinge: Politiker, Buchautoren und selbst manche Analysten bei den Banken machen die Rating-Agenturen gerne größer und mächtiger als sie sind. So lassen sich schöne Verschwörungsgeschichten erzählen, mit denen man prima von eigenen Fehlern ablenken kann.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,809658,00.h…
Avatar
schrieb am 19.01.12 11:33:40
Beitrag Nr.30 
(42.615.364)
Antwort
Zitat


Der spiegel als oberste instanz der msm hat wieder mal rechtzeitig ehe die leser noch unruhiger werden, per eigen- inquisition die ratingagenturen und die weltwirtschaft gleich mit eingehened unter die lupe eines lohnschreibers genommen und alles wie bisher schon für mindestens 100% kosher empfohlen.

Die staunende finanzwelt darf wieder einmal dank ausführicher recherche = (abschreiben des letzten identischen artikels) des spiegel befreit aufatmen.

Keine "verschwörung" (was immer das nach ansicht der erfinder dieses begriffes sein könnte)....
Was brauche die welt mehr als diese einzige unumstößliche wahrheit....

[ Seite: 1234neuster Beitrag ]

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