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schrieb am 19.01.12 14:41:51
Zitat von Marvin1992
Zitat von TIRLWarum
wurde Gadaffi umgelegt. Ein Diktator war er schon länger, aber er
machte einen Fehler. Er wollte Gold und Öl in Euro verkaufen und
suchte Verbündete. Einer davon war übrigens Strauß
Kahn;-)
Quelle??
Superverschwörungsseite.net
schrieb am 19.01.12 15:59:21
Ende 2000 begann der Irak damit, Öl gegen Euro statt gegen
US-Dollar zu verkaufen und stellte seine nationalen Devisenreserven
auf Euro um. Wären andere Ölstaaten dem Beispiel gefolgt, hätten
die USA dadurch vermutlich einen enormen Einnahmeausfall aus
Seigniorage-Einnahmen verkraften müssen.
Die Drohungen gegen den Iran und Syrien im Vorfeld dieses Krieges
dienten demnach dazu, dass diese Staaten, die ebenfalls eine
Umstellung von Petro-Dollar auf Petro-Euro erwogen, bei der
Dollarabrechnung blieben.
Der venezolanische Staatschef Hugo Chávez hat sich als der neben
Saddam eifrigste Verfechter einer Euro-Fakturierung des Erdöls
gezeigt. Außerdem ist sein Land ein weit größerer Erdöl-Exporteur
als Syrien. Auch gegen Chávez ist die US-Regierung vorgegangen.
Quelle Wiki Petrodollar
Gaddafi scheint bei Ausbruch des Aufstandes zuviele Mrd. von
europäischen und amerikanischen Banken abgezogen zu haben und
wollte weitere abziehen. Und das mitten in der Bankenkrise. Echtes
Einlagenkapital, was wohl zig-fach gehebelt unterwegs war und
garnicht ausbezahlt hätte werden können.
schrieb am 05.02.12 08:54:04
schrieb am 05.02.12 10:52:53
Der Euro ist nach der Kaufkraft gegenüber dem Dollar noch deutlich
überbewertet.
Etwas scherzhaft wird dies z. B. durch den "Big-Mac-Indikator"
eines angelsächsischen Wirtschaftsmagazins dargestellt. Demnach
müßte die zutreffende Euro-Dollar-Relation bei etwa 1,20 US-Dollar
stehen.
Auch ernsthaftere volkswirtschaftliche Untersuchungen kommen zu
diesem Ergebnis.
Bis zum Ausbruch der Finanzkrise werteten sowohl der US-Dollar als
auch die asiatischen Exportriesen mit ihren gewaltigen
Exportüberschüssen gegenüber dem Euro deutlich ab. Die gegenwärtige
Staatsschuldenkrise korrigiert nun die gewaltige Euro-Überbewertung
etwas. Wie gerade die deutsche und auch die japanische
Vergangenheit zeigen, müssen sich gewaltige Exportüberschüsse nach
der Lehre der Volkswirtschaft aber auch in der Praxis in deutlichen
Aufwertungen der jeweiligen lokalen Währungen nieder schlagen.
Die Eurozone als Ganzes gesehen ist aber gerade kein
Exportüberschussgebiet. Es wird gerade einmal ein ausgeglichenes
Ergebnis erzielt. Wir sind also erst einmal auf dem Weg zur
Rückkehr zur Normalität auf diesem Gebiet.
schrieb am 06.02.12 10:36:16
Wenn das so weitergeht, kann bald der US $ zusammengekehrt
werden.
Wenn die materialistische US Religion Geldmachen ist,
ohne Rücksicht auf Volk und Nationen,
dann manifestiert sich das eben so:
US-Präsident Barack Obama drängt US-Firmen, nach Übersee
verlagerte Jobs zurückzuholen. Die Konzerne reagieren auf ihre Art
- und exportieren nun nicht mehr nur Fließbänder, sondern auch
Forschungslabore, Windkanäle und Designzentren in die
Schwellenländer. Und das schneller, als je zuvor.
http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,…
schrieb am 06.02.12 11:40:49
Die USA sind aus den vorgenannten Gründen an einer Abwertung ihrer
Währung gegenüber den Währungen in Asien interessiert. Eine solche
Abwertung verteuert - in US-Dollar gerechnet - die Produktion der
Firmen, die in der Vergangenheit US-Arbeitsplätze nach Asien
exportiert haben. Hierdurch werden deren Produkte in den USA
teurer.
Bei einer lang andauernden Abwertung - bei gleichzeitigen hohen
Lohnerhöhungen in Asien - könnte sich dann in einige Jahren
wirklich der Punkt einstellen, an dem es für US-Unternehmen wieder
lohnenswert sein könnte, Arbeitsplätze in den USA - und nicht in
Asien - zu schaffen. Ein dauerhaft hoher Ölpreis, der die
Transportkosten von Asien nach Amerika
deutlich steigert, könnte diesen Trend noch verstärken.
Somit ist klar, dass es das Interesse der USA ist, ihre Währung
gegen die Währungen in Asien - insbesondere die chinesiche Währung
- aber auch gegenüber dem Euro zu verbilligen.
Dagegen wirken dann verschiedene Kräfte. In Krisenzeiten neigen
noch immer viele Anleger dazu, sich in den USA einen sicheren Hafen
zu suchen, was den Euro in der Tendenz gegen den Dollar sinken
läßt. Zusätzlich wirkt die gegenwärtige Staatsschuldenkrise
schwächend auf den Euro und damit stärkend auf den Dollar.
Sollten einige Krisenstaaten - allen voran Griechenland - den
Euroraum verlassen, könnte dies den Euro deutlich stärken und den
Dollarkurs stärker verfallen lassen. Aus exportwirtschaftlichen
Gründen sollte sich die Deutsche Wirtschaft dies aber nicht eben
wünschen.
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