DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)
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+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
INDEX zuletzt +/- %
DAX 6.458,91 +0,22%
DAX-Future 6.487,00 +0,14%
XDAX 6.479,39 +0,14%
MDAX 9.917,43 +1,47%
TecDAX 743,86 +0,86%
Euro-Stoxx-50 2.416,66 +0,50%
Stoxx-50 2.422,28 +0,54%
Dow-Jones 12.632,91 -0,16%
S&P-500-Index 1.312,41 -0,05%
Nasdaq-Comp. 2.813,84 +0,07%
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 139,79 +24
+++++ AKTIENMARKT +++++
EURO-STOXX-50/STOXX-50
Etwas fester - Nach zwei Handelstagen mit Verlusten sorgten vor
allem Gewinne der Banken- und Energie-Werte für eine positive
Tendenz. Der Fiskalpakt vom EU-Gipfel wurde im Handel begrüßt. Mit
kräftigen Aufschlägen zeigten sich die französischen Bankenwerte
nach ihrem Absturz vom Vortag. Schlechte Konjunkturdaten aus den
USA zogen die Märkte dann aber deutlich von den Tageshochs zurück.
Der Banken-Sektor stieg um 0,8 Prozent, Versicherungen um 1,1
Prozent. Societe Generale legten um 3,3 und Credit Agricole um 2,2
Prozent zu. Die Zahlen der spanischen Bank Santander zum vierten
Quartal kamen am Markt zunächst gut an, konnten jedoch ein Minus
von 0,6 Prozent auf 5,95 Euro nicht verhindern.
DAX/MDAX/TECDAX
Gut behauptet - Mit einem leichten Plus hat sich der deutsche
Aktienmarkt gezeigt. ThyssenKrupp stiegen um 2,7 Prozent. Der
Verkauf der Edelstahl-Tochter an Outokumpu bringt dem Stahlkocher
2,7 Milliarden Euro. Die Erwartungen hätten bei 2,2 bis 2,5
Milliarden Euro gelegen. HeidelbergCement stiegen um 1,4 Prozent.
Das milde Wetter in Europa habe die Nachfrage nach Baumaterialien
im Dezember deutlich angetrieben, hieß es. Auch andere Zykliker
legten zu, so Linde um 2,6 Prozent und BMW um 1,3 Prozent. Im MDAX
legten EADS um 1,2 Prozent zu, obwohl der Eurofighter-Auftrag in
Indien verloren gegangen ist.
DAX-FUTURES
Gut behauptet - Nachdem die Futures im frühen Handel von den
Beschlüssen des EU-Gipfels profitiert hatten, lasteten ab dem
Nachmittag enttäuschende US-Konjunkturdaten auf dem Markt. Die
Kombination aus enttäuschendem Chicago-Index und schwachem
US-Verbrauchervertrauen kostete den Markt fast seine
Tagesgewinne.
+++++ RENTENMARKT +++++
RENTEN-FUTURES
Etwas fester - Die Renten-Futures profitierten von enttäuschenden
US-Konjunkturdaten. Die Daten sprächen für eine Fortführung der
lockeren Geldpolitik in den USA, sagten Händler.
+++++ DEVISENMARKT +++++
Der Dollar profitiert aktuell von seinem Status als sicherer Hafen,
auch wenn am Morgen im Gefolge des chinesischen
Einkaufsmanagerindex als riskanter geltende Währungen wie der
Australische Dollar gekauft wurden. Der Euro dürfte am Mittwoch
weiter zu kämpfen haben, da an den Aktienmärkten zurückhaltend
agiert wird und die jüngsten US-Konjunkturdaten enttäuschten. Auch
die Sorgen um die Verhandlungen um einen griechischen
Schuldenschnitt belasten das Sentiment und damit die riskanteren
Anlagen wie den Euro.
DEVISEN zuletzt +/- %
EUR/USD 1,3055 -0,3%
EUR/JPY 99,4886 -0,4%
EUR/CHF 1,2045 +0,0%
USD/JPY 76,2200 -0,1%
USD/CHF 0,9223 +0,3%
GBP/USD 1,5741 -0,2%
EUR/GBP 0,8294 -0,1%
+++++ ÖLMARKT +++++
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung
abs.
WTI/Nymex 98,64 98,48 0,2 0,16
Brent/ICE 111,32 110,98 0,3 0,34
Enttäuschende US-Konjunkturdaten belasteten den Ölpreis, der im
frühen Handel noch von den Ergebnissen des EU-Gipfels am Vortag
profitiert hatte. Viele Investoren zogen sich auch in der Erwartung
zurück, dass die US-Regierung am Mittwoch einen Anstieg ihrer
Ölvorräte meldet. An der New Yorker Rohstoffbörse Nymex fiel der
nächstfällige März-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI
um 0,3 Prozent bzw 0,30 Dollar auf 98,48 Dollar. An der IPE stieg
dagegen der Preis für Brentöl zur Lieferung im März um 0,2 Prozent
bzw 0,23 Dollar auf 110,98 Dollar.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-IT
09:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar
PROGNOSE: 45,0
zuvor: 44,3
-FR
09:50 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar
(2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 48,5
1. Veröff.: 48,5
zuvor: 48,9
-DE
09:55 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar
(2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 50,9
1. Veröff.: 50,9
zuvor: 48,4
-EU
10:00 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Eurozone
Januar (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 48,7
1. Veröff.: 48,7
zuvor: 46,9
11:00 Eurostat, Verbraucherpreise Eurozone Januar
(Vorabschätzung)
PROGNOSE: +2,7% gg Vj
zuvor: +2,7% gg Vj
-GB
10:30 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar
PROGNOSE: 49,7
zuvor: 49,6
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.) +++++
07:00 CH/Roche Holding AG, Jahresergebnis
07:15 RU/Gazprom OAO, Ergebnis 3Q
07:30 DE/Infineon Technologies AG, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Hannover Rückversicherung AG, 9. Journalistentag zur
(Veranstaltung vom Vortag)
08:15 DE/Jenoptik AG, Jahresergebnis
09:30 SE/Scania AB, Jahresergebnis
10:00 DE/Qiagen NV, BI-PK
17:50 FR/Unibail-Rodamco SE, Jahresergebnis
Im Laufe des Tages:
JP/Mitsubishi UFJ Financial Group Inc (MUFG), Ergebnis 3Q
GB/Imperial Tobacco Group plc, Interim Management Statement
IT/Fiat Industrial SpA, Ergebnis 4Q
IT/Fiat SpA, Jahresergebnis
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DJG/cln/raz
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February 01, 2012 01:26 ET (06:26 GMT)
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Quelle

ow
Jones 01.02.2012 07:26