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Zitat von MacrocosmonautDie Aktie von RWE befindet sich seit Beginn der Krise in einem übergeordneten Abwärtstrend - mit zwischengeschalteten Bärenmarktrallybewegungen.
Die letzte Makrobewegung seit 17.55€ im Jahre 2003 wurde seit ihrem Hoch im Jahre 2008 um mehr als 62% korrigiert, damit wurden neue Kursziele auf der Unterseite aktiviert - ungeachtet der seit August laufenden Bärenmarktrally die im Elliot Count als wave 4 der Hauptantriebswelle 3 DOWN klassifiziert werden kann und nun in schweres Fahrwasser sich begibt.
Wenn die Hauptantriebswelle 3 sich regelkonform weiter nach unten entwickelt, dann wird die Aktie neue Tiefs ausbilden.
[IMG]http://www.bildercache.de/bild/20120204-161813-917.jpg[/IMG]
Dabei sollten auch einstellige Kurse einkalkuliert werden.
Die Situation bei RWE ist alles andere als gesund - so hat sich das Unternehmen zweistellige Milliardenbeträge an Schulden aufgehalst und sieht sich zudem neue Umstrukturierungen gegenüber, sowie eines sich ändernden Konsumentenverhaltens hin zu einer dezentralen Energieversorgung.
Der Ausstieg aus der Atomenergie dürfte dabei RWE noch teuer zu stehen kommen und weitere Folgekosten nach sich ziehen.
Ebenso problematisch erscheint die bis 2045 geplante Nutzung der Braunkohle in Nordrhein-Westfalen mit dem Tagebau Garzweiler auf wackeligen Füssen zu stehen.
Die Nutzung des Tagebau Garzweiler ist nicht nur energiepolitisch umstritten, sie ist auch ökologisch mehr als fragwürdig.
Zudem bleibt abzuklären, ob die Nutzung und ökonomische Verwertung der bundesdeutschen Braunkohle zu Lasten des deutschen Volkes und zum Vorteil eines privat geführten Unternehmens überhaupt statthaft ist.
Lediglich eine Verstaatlichtung des Energiekonzerns RWE wäre mit einer Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler nach meinem Dafürhalten zu rechtfertigen, da die Braunkohle nach meinem dafürhalten nicht als Privateigentum des RWE-Konzerns angesehen werden kann, sondern auf deutschem Territorialgebiet als Eigentum des deutschen Volkes angesehen werden muss.
Insofern ist die Fortsetzung des Braunkohletagebaus in Garzweiler durch den RWE-Konzern kritisch zu hinterfragen - insbesondere im Hinblick auf seine Rechtmässigkeit und die zukünftig geplante Dauer. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Erlöse, die der RWE-Konzern aus dem Tagebau zu Lasten des deutschen Volkes erzielt. Die Energierechnung für den Endverbraucher sollte normalerweise nicht höher sein, als die Kosten für den Abbau der Braunkohle und der anschliessenden Energiegewinnung. Wobei energiepolitisch der Braunkohletagebau der RWE sowieso umstritten ist. Dies gilt auch im Hinblick auf die ökologischen und infrastrukturellen Schäden, die der Betrieb des Tagebau Garzweiler mit sich bringt.
Ein vorzeitiges Aus des Betriebes des Tagebaus Garzweiler ist geeignet, neben dem Ende der Atomenergie, den RWE-Konzern in seiner Existenz zu gefährden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die augetürmten Schulden und erst Recht im Falle eines gesellschaftlichen Gesinnungswandels - auch was die Nutzung der Braunkohle auf bundesdeutschen Boden angeht. Hierbei ist in finaler Instanz auch eine Verstaatlichung des Energiekonzerns im Extremfall zu diskutieren.
Bei einem Wechsel der Verrechnungseinheit im Rahmen einer Währungsreform dürfte die Aktie nahe null tendieren.
Andere Sonderfaktoren, wie ein EMP, ein Solarsturm oder exogenes Schockereignisse wie in Fukushima sind dabei ebenso geeignet den Konzern in Anbetracht der milliardenschweren Schulden ein vorzeitiges Aus zu bescheren.
M.
Wichtiger Hinweis: Die in diesem Thread gemachten Angaben stellen keine Handelsaufforderung dar und dienen lediglich zu Informationszwecken. Aktien können steigen oder fallen. Alle Angaben sind ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder Investor handelt auf eigenes Risiko. der Autor behält sich vor seine Einschätzung zu ändern, sofern die Marktentwicklung dies erfordert.

















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