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schrieb am 06.02.12 22:19:31
Zitat von Jolamp30Btw:
Hat sich jemand von euch "Margin Call" angeschaut? Das ist ja wohl
der beschissenste Film den ich je gesehen habe.
jap,
aber nicht lang durchgehalten.
schrieb am 06.02.12 22:21:49
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.708.963 von Jolamp30 am 06.02.12
22:16:47Bin bei Dir, handle grundsätzlich auch nur aus
dem Chart udn daher bin ich meine Long Posi vor einigen Tagen im
EUR/USD eingegangen. Gebe zu, dass ich die Posi bereits länger
halte als ich eigentlich wollte und geplant hatte. Aber ich seh
aktuell, da trendlose Phase seit dem Aussenstab keinen Ansatz
weswegen ich den Longtrade jetzt schließen sollte.
Und ich achte aktuell schon auch echt auf die News, weil das
Griechenlandthema leider sehr sensibel von den Märtken
bewertet/beobachtet wird und einen hohen EInfluss aktuell hat, wie
das ganze ausgeht.
schrieb am 06.02.12 22:25:07
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.708.980 von chitypo am 06.02.12
22:19:31Der war so schlecht das ich den bis eben wieder
verdrängt hatte

...Hatte gehofft der würde so an Wall Street herankommen,
aber das war verlorene Zeit
schrieb am 06.02.12 22:31:44
06.02.2012
Deutsche Wirtschaft
Genießen Sie den Konjunkturrausch!
Ein Debattenbeitrag von manager-magazin-Redakteur Henrik Müller
Trotz Euro-Krise und globalem Abschwung: Die deutsche Wirtschaft
entwickelt sich viel besser als gedacht - weil wir von der Krise
der anderen profitieren. Nur die Deutschen selbst können ihr Glück
noch nicht so richtig fassen.
Die wichtigste Botschaft zuerst: Die gängigen Konjunkturprognosen
sind viel zu pessimistisch, jedenfalls für Deutschland. Wir stecken
in einer Wachstumsdynamik, die noch lange nicht zu Ende ist, die
sogar noch Jahre andauern kann. Falls es nicht zu einem großen
Unfall kommt - einer unkontrollierten Staatspleite in Europa oder
einem Zerbrechen des Euro oder einem Krieg im Nahen Osten - segelt
die Bundesrepublik mit sattem Rückenwind.
Der manager-magazin-Konjunkturindikator, ermittelt vom privaten
Forschungsinstitut Kiel Economics, zeigt wieder nach oben. 1,2
Prozent sagt er derzeit für 2012 vorher. Tendenz: weiter steigend.
Gut möglich, dass Deutschland auch das laufende Jahr mit einer Zwei
vor dem Komma abschließen wird.
Diese Prognose steht in krassem Gegensatz zu den meisten anderen
Vorhersagen. Viele Experten gehen davon aus, dass die deutsche
Wirtschaft in diesem Winterhalbjahr eine milde Rezession - zwei
Quartale Schrumpfung - durchleidet. Der Internationale
Währungsfonds (IWF) hat gerade die Wachstumsrate für 2012 um einen
Prozentpunkt gesenkt; nun rechnen die Washingtoner Experten nur
noch mit einem Plus von 0,3 Prozent - Stagnation.
Geld ist in Deutschland reichlich da
So sehen es viele: Danach ist Deutschland dabei, sich mit dem Virus
der Schuldenkrise anzustecken. Schließlich hängen wir mit drin,
über die Rettungsschirme und die Risiken, die sich inzwischen in
der aufgeblähten Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB)
verbergen. Und wenn ein Nachbarland nach dem anderen sich in die
Rezession sparen muss - der IWF sagt Spanien und Italien zwei Jahre
der Schrumpfung vorher -, sollte sich die exportlastige
Bundesrepublik kaum entziehen können. Das klingt plausibel, aber es
unterschätzt dramatisch die Wirkung des Geldes.
Und Geld ist in Deutschland reichlich vorhanden. Gerade weil die
übrigen Euro-Staaten tief in der Krise stecken.
Die EZB hält die Zinsen extrem niedrig. Womöglich wird
Zentralbankpräsident Mario Draghi bei der Pressekonferenz am
Donnerstag weitere Liquiditätsspritzen verkünden. Aus
Euro-Land-Sicht ist das richtig - aus deutscher Perspektive ist die
Geldversorgung viel zu üppig. Statt eines Leitzinses von einem
Prozent würde ein für Deutschland angemessener Leitzins wohl
zwischen drei und vier Prozent liegen. Auch der Wechselkurs müsste
aus nationaler Perspektive höher sein.
Die Folgen sind überall in der deutschen Wirtschaft zu sehen. Seit
den sechziger Jahren waren die langfristigen Zinsen real nicht so
niedrig wie derzeit. Auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit
gegenüber dem Rest der Welt ist so vorteilhaft wie seit mehr als
vier Jahrzehnten nicht mehr, wie Kiel Economics berechnet hat.
Während in anderen Euro-Staaten die Banken mit der Kreditvergabe
knausern, kommen deutsche Unternehmen so leicht an Geld wie nie
zuvor im abgelaufenen Jahrzehnt; die "Kredithürde" des
Ifo-Instituts ist so niedrig wie noch nie seit sie erhoben wird
(Startjahr war 2003).
Der Geschäftsklimaindex erreicht fast Boomniveau
Entsprechend aufgekratzt ist die Stimmung in der Wirtschaft.
Während die Mehrheit der Konjunkturforscher in einen
Wachstums-Blues verfällt, steigt das Geschäftsklima wieder. Die
Zukunftserwartungen der vom Ifo-Institut befragten Unternehmen sind
so positiv, dass der Geschäftsklimaindex bereits fast Boomniveau
erreicht. Offenbar wissen die Manager mehr als die meisten
Forscher. Und sie handeln entsprechend: Die Investitionsdynamik ist
2011 nur leicht abgeflaut. 2012 scheint es ähnlich
weiterzugehen.
Die großzügige Zufuhr an billigem Geld dürfte in den kommenden
Jahren zu einem neuen Muster führen: Nicht mehr der Export, sondern
die Binnenwirtschaft - Investitionen und Konsum - treiben das
deutsche Wachstum.
Im Moment sind wir Deutschen in der besten aller Wirtschaftswelten:
Die Wirtschaft brummt, die Zahl der Arbeitslosen sinkt immer
weiter. Aber klar ist auch, dass es nicht so weitergehen wird.
Entweder weil ein externer Schock die Entwicklung abrupt zum Stehen
bringt. Oder weil irgendwann das passiert, was stets passiert, wenn
zu viel Geld in die Wirtschaft gepumpt wird: Die Inflation steigt.
Aber wie gesagt: Noch ist davon nicht viel zu sehen.
Lehnen Sie sich also zurück und genießen Sie die Fahrt - solange
sie dauert.
schrieb am 06.02.12 22:35:18
Zitat von prozzele
Zitat von Lord_FericAm
Ende doch alle US-Indices noch im roten Bereich. Bleibe ON short,
die Überkauftheit lässt die Märkte langsam erlahmen, meiner Ansicht
nach muß der Dax mindestens auf 6660, eh es weiter
raufgeht...
hallo,
schau dir meinen chart an, grüne obere linie...ich sag mal ca.
6600, dann wieder up...
Wobei ich in dem Chart nicht ganz nachvollziehen kann, woher die
Linie kommt... sind da unterhalb die markanten Punkte?
schrieb am 06.02.12 22:52:13
Zitat von Putin7906.02.2012
Deutsche Wirtschaft
Genießen Sie den Konjunkturrausch!
Ein Debattenbeitrag von manager-magazin-Redakteur Henrik Müller
Trotz Euro-Krise und globalem Abschwung: Die deutsche Wirtschaft
entwickelt sich viel besser als gedacht - weil wir von der Krise
der anderen profitieren. Nur die Deutschen selbst können ihr Glück
noch nicht so richtig fassen.
Die wichtigste Botschaft zuerst: Die gängigen Konjunkturprognosen
sind viel zu pessimistisch, jedenfalls für Deutschland. Wir stecken
in einer Wachstumsdynamik, die noch lange nicht zu Ende ist, die
sogar noch Jahre andauern kann. Falls es nicht zu einem großen
Unfall kommt - einer unkontrollierten Staatspleite in Europa oder
einem Zerbrechen des Euro oder einem Krieg im Nahen Osten - segelt
die Bundesrepublik mit sattem Rückenwind.
Der manager-magazin-Konjunkturindikator, ermittelt vom privaten
Forschungsinstitut Kiel Economics, zeigt wieder nach oben. 1,2
Prozent sagt er derzeit für 2012 vorher. Tendenz: weiter steigend.
Gut möglich, dass Deutschland auch das laufende Jahr mit einer Zwei
vor dem Komma abschließen wird.
Diese Prognose steht in krassem Gegensatz zu den meisten anderen
Vorhersagen. Viele Experten gehen davon aus, dass die deutsche
Wirtschaft in diesem Winterhalbjahr eine milde Rezession - zwei
Quartale Schrumpfung - durchleidet. Der Internationale
Währungsfonds (IWF) hat gerade die Wachstumsrate für 2012 um einen
Prozentpunkt gesenkt; nun rechnen die Washingtoner Experten nur
noch mit einem Plus von 0,3 Prozent - Stagnation.
Geld ist in Deutschland reichlich da
So sehen es viele: Danach ist Deutschland dabei, sich mit dem Virus
der Schuldenkrise anzustecken. Schließlich hängen wir mit drin,
über die Rettungsschirme und die Risiken, die sich inzwischen in
der aufgeblähten Bilanz der Europäischen Zentralbank (EZB)
verbergen. Und wenn ein Nachbarland nach dem anderen sich in die
Rezession sparen muss - der IWF sagt Spanien und Italien zwei Jahre
der Schrumpfung vorher -, sollte sich die exportlastige
Bundesrepublik kaum entziehen können. Das klingt plausibel, aber es
unterschätzt dramatisch die Wirkung des Geldes.
Und Geld ist in Deutschland reichlich vorhanden. Gerade weil die
übrigen Euro-Staaten tief in der Krise stecken.
Die EZB hält die Zinsen extrem niedrig. Womöglich wird
Zentralbankpräsident Mario Draghi bei der Pressekonferenz am
Donnerstag weitere Liquiditätsspritzen verkünden. Aus
Euro-Land-Sicht ist das richtig - aus deutscher Perspektive ist die
Geldversorgung viel zu üppig. Statt eines Leitzinses von einem
Prozent würde ein für Deutschland angemessener Leitzins wohl
zwischen drei und vier Prozent liegen. Auch der Wechselkurs müsste
aus nationaler Perspektive höher sein.
Die Folgen sind überall in der deutschen Wirtschaft zu sehen. Seit
den sechziger Jahren waren die langfristigen Zinsen real nicht so
niedrig wie derzeit. Auch die preisliche Wettbewerbsfähigkeit
gegenüber dem Rest der Welt ist so vorteilhaft wie seit mehr als
vier Jahrzehnten nicht mehr, wie Kiel Economics berechnet hat.
Während in anderen Euro-Staaten die Banken mit der Kreditvergabe
knausern, kommen deutsche Unternehmen so leicht an Geld wie nie
zuvor im abgelaufenen Jahrzehnt; die "Kredithürde" des
Ifo-Instituts ist so niedrig wie noch nie seit sie erhoben wird
(Startjahr war 2003).
Der Geschäftsklimaindex erreicht fast Boomniveau
Entsprechend aufgekratzt ist die Stimmung in der Wirtschaft.
Während die Mehrheit der Konjunkturforscher in einen
Wachstums-Blues verfällt, steigt das Geschäftsklima wieder. Die
Zukunftserwartungen der vom Ifo-Institut befragten Unternehmen sind
so positiv, dass der Geschäftsklimaindex bereits fast Boomniveau
erreicht. Offenbar wissen die Manager mehr als die meisten
Forscher. Und sie handeln entsprechend: Die Investitionsdynamik ist
2011 nur leicht abgeflaut. 2012 scheint es ähnlich
weiterzugehen.
Die großzügige Zufuhr an billigem Geld dürfte in den kommenden
Jahren zu einem neuen Muster führen: Nicht mehr der Export, sondern
die Binnenwirtschaft - Investitionen und Konsum - treiben das
deutsche Wachstum.
Im Moment sind wir Deutschen in der besten aller Wirtschaftswelten:
Die Wirtschaft brummt, die Zahl der Arbeitslosen sinkt immer
weiter. Aber klar ist auch, dass es nicht so weitergehen wird.
Entweder weil ein externer Schock die Entwicklung abrupt zum Stehen
bringt. Oder weil irgendwann das passiert, was stets passiert, wenn
zu viel Geld in die Wirtschaft gepumpt wird: Die Inflation steigt.
Aber wie gesagt: Noch ist davon nicht viel zu sehen.
Lehnen Sie sich also zurück und genießen Sie die Fahrt - solange
sie dauert.
Falls es nicht zu einem großen Unfall kommt - einer
unkontrollierten Staatspleite in Europa oder einem Zerbrechen des
Euro oder einem Krieg im Nahen Osten.
Habe da noch ein gewichtiges *falls*
Putin geht in Urlaub
schrieb am 06.02.12 23:01:47
ich denke das wir morgen weiter konsolidieren.
greece spielt keine rolle mehr für die börse, news vom iwf wurden
heute nicht mehr beachtet.
ich vermute das jetzt wieder der focus auf den nahenosten und iran
geht.
schrieb am 06.02.12 23:07:32
Zitat von Lord_Feric
Zitat von prozzele...
hallo,
schau dir meinen chart an, grüne obere linie...ich sag mal ca.
6600, dann wieder up...
Wobei ich in dem Chart nicht ganz nachvollziehen kann, woher die
Linie kommt... sind da unterhalb die markanten Punkte?
ja, ist nen jahreschart, hab jetzt schon den einen rechner aus,
kannste dir aber mal aufmachen, dann siehste es ja.
schrieb am 06.02.12 23:27:50
leute kommt mal wieder runter und schaut mit ruhigem auge auf die
charts ! die luft ist raus, den letzten beissen die hunde. die
range von 12945-70 ist ein short-elfmeter für mich und das werde
ich handeln mit richtig viel kohle auch wenn dann weh tut.
aber jeder wie er meint.
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