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Gleich Mehrfamilienhaus statt nur Wohnung kaufen?
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schrieb am 07.02.12 14:52:35
Folgendes Rechenbeispiel:
MFH mit 8 Wohnungen, ca. 3.000€ Kaltmiete/Monat
Preis (inkl Spesen): 525.000€
Nach dem Kauf würde 1 WE selbst bewohnt, also blieben ca. 2650€
Miete /Monat.
Angenommene Finanzierung:
120.000 EK
65.000 zu 2% Zins+Tilgung mtl. 1200€ (in 5 Jahren getilgt)
340.000 zu 4% Zins+Tilgung mtl. 2000€ (in 23 Jahren getilgt)
Gap zw. Mieteinahmen und Belastung für Jahr 1-5 von 550€ mtl. kann
bequem vom laufendem Einkommen bedient werden. Darüber hinaus wären
weitere 30.000€ Finanzpuffer vorhanden, die durch die geringe
finanzille Belastung ständig ausgebaut werden können.
Nach nur 5 Jahren würden 1200€ mtl. Balstung wegfallen. Die
Immobilie würde also bereits 650 (oder mehr) € Überschuss erzielen.
Das bis dahin wieder angesparte Kapital könnte dann für den Kauf
eines EFH genutzt werden, sobald die selbstbewohnte WE wieder
vermietet werden kann.
Risiko: Würden alle Wohnungen innerhalb kurzer Zeit gekündigt, kann
die Tilgung nur wenige Monate selbst bedient werden, wenn das in
den ersten 5 Jahren geschieht. Die 2000€ mtl. Belastung dannach
könnten voraussichtlich mit größer Kraftanstrengung zur Not aus
Einkommen bedient werden. Diese Worstcase Szenarien sind aber
unwahrscheinlich.
Wäre dies eine für euch eine sinnvolle Alternative zum Kauf
einer einzelnen WE, die auf gleichem Level und in gleicher Lage
locker auch 100.000€ Kosten würde? Ich frage, weil man dafür
natürlich schon einiges Geld in die Hand nimmt. Aber ohne Risiko
kein Gewinn...
schrieb am 07.02.12 15:06:59
Risiko: Zukünftige Mietentwicklung + evtl. schlechte Lage der
Immobilie. Die Bausubstannz sollte ebenfalls gut sein. Bei guter
Lage würde ich zum Kauf tendieren. Vergiss aber nicht laufende
Kosten wie Renovierung, Heizungsanlage usw. Ausserdem geht bei
irgendeinem Mieter immer was kaput was Dein KTO belastet.
Viel Erfolg!
schrieb am 07.02.12 15:09:28
Zitat von GeldlerFolgendes
Rechenbeispiel:
MFH mit 8 Wohnungen, ca. 3.000€ Kaltmiete/Monat
Preis (inkl Spesen): 525.000€
Nach dem Kauf würde 1 WE selbst bewohnt, also blieben ca. 2650€
Miete /Monat.
Angenommene Finanzierung:
120.000 EK
65.000 zu 2% Zins+Tilgung mtl. 1200€ (in 5 Jahren getilgt)
340.000 zu 4% Zins+Tilgung mtl. 2000€ (in 23 Jahren getilgt)
Gap zw. Mieteinahmen und Belastung für Jahr 1-5 von 550€ mtl. kann
bequem vom laufendem Einkommen bedient werden. Darüber hinaus wären
weitere 30.000€ Finanzpuffer vorhanden, die durch die geringe
finanzille Belastung ständig ausgebaut werden können.
Nach nur 5 Jahren würden 1200€ mtl. Balstung wegfallen. Die
Immobilie würde also bereits 650 (oder mehr) € Überschuss erzielen.
Das bis dahin wieder angesparte Kapital könnte dann für den Kauf
eines EFH genutzt werden, sobald die selbstbewohnte WE wieder
vermietet werden kann.
Risiko: Würden alle Wohnungen innerhalb kurzer Zeit gekündigt, kann
die Tilgung nur wenige Monate selbst bedient werden, wenn das in
den ersten 5 Jahren geschieht. Die 2000€ mtl. Belastung dannach
könnten voraussichtlich mit größer Kraftanstrengung zur Not aus
Einkommen bedient werden. Diese Worstcase Szenarien sind aber
unwahrscheinlich.
Wäre dies eine für euch eine sinnvolle Alternative zum Kauf
einer einzelnen WE, die auf gleichem Level und in gleicher Lage
locker auch 100.000€ Kosten würde? Ich frage, weil man dafür
natürlich schon einiges Geld in die Hand nimmt. Aber ohne Risiko
kein Gewinn...
Tip von mir, mach irgendwas, aber lass Dich nicht mit Mietern ein,
mach Urlaub, kauf Dir nen Ferrari, widme Dich Deinen Hobbies, wenn
Du bei ebay kaufen mußt, um zu wissen, wo Dein Mietnomade gerade
ist, ist das nur traurig, kostet mich die gesamte Lebensqaulität
und ne Menge Geld
schrieb am 07.02.12 15:38:46
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.712.632 von MBK2000 am 07.02.12
15:09:28Als doch eher die ETW und dafür keinen Ärger mit
Mietern...
schrieb am 07.02.12 15:52:10
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.712.616 von InEx am 07.02.12
15:06:59Das wäre recht zentrale Lage, was die
verhältnismäßig moderate Mietrendite erklärt.
Der m² Preis ist jedenfalls deutlich geringer, als wenn ich nur
eine Wohnung kaufe. Außerdem ist der Kauf einer ETW ja auch immer
ein Kompromiss, weil man dann den Ärger mit der
"Eigentümergemeinschaft" hat. Kosten entstehen da auch.
Und bleibt man Mieter, dann bezahlt man ein Schweinegeld oder hat
in den meisten Fällen ein deutlich niedrigeres Wohnniveau.
schrieb am 07.02.12 16:33:42
die monatliche Nettokaltmiete sollte mindestens 1/100 des
Bruttokaufpreises sein
sonst ist es zu teuer
ausser Du hast Dich in Haus und Lage verliebt, dann kannst Du auch
mehr bezahlen, vor allem wenn Du selber drin wohnen willst
Das Kann auch gute Synergieeffekte ergeben, bspw. Einbau eines
(Mikro)BHKW, Du produziertst den eigenen Strom ,verkaufst ihn zu
Stadtwerkepreisen an die Mieter, den Rest an die Stadtwerke oder
wie der Stromversorger auch heisst und heizt die Hütte für Umme,
die Wärme berechnest Du wie Fernwärme und hast ein schönes
Extraeinkommen, die Investition für das BHKW (25000 oder so)
bekommst Du auch noch bezuschusst bzw. zinsgünstig finanziert,
win-win auf Deiner Seite, Du musst nur die Versorgung
sicherstellen, ob jetzt über Gasanschluss - tank oder Öltank bleibt
Dir überlassen
schrieb am 07.02.12 17:39:50
hi,
ich ahbe genau so gearbeietet damals
ich habe ein dreifam haus gekauft und eine wohnung bewohnt...
ergebnis: super !!!!!
Wichtig: mach 2 Kredite einen Privaten und einen für die
vermieteten einheiten !!!
das ek stecke in den privaten kredit der dann geringer ist !!!
dadurch erhöhst du die rendite beträchtlich !!weil du die zinsen
absetzen kannst
aber : ich habe auch ein 6 fam haus da war es so:
1. Mietnomaden
2. renovierungsstau
3. ich nicht vorort
4. nur probleme
5. miete nicht bez...
insegesamt sollet die vermietbarkeit gegeben sein wenn du näheres
wissen möchtest kannste mitr gerne ne bm schicken und wir tel mal
!!
zum beitrag oben mit dem bhkw: das problem ist, dass man den
mietern nicht einfach die Preise der e werke aufdrücken darf..wenn
die das mitmachen dann ok !! aber wenn die mieter im mieterschutz
sind haste probleme dann zahlen die nur die kosten die entstanden
sind dann kannste mit der zusatzrendite einpacken...
wie gesagt: die lage muß gut sein und wenn du selber drin wohnst
ist eigentlich alles ok
bei einer eigentumswohnung hate ein anderes problem: wenn alle
anderen renovieren wollen und nur du nicht dann mußte machen was
die hauseigentümergemeinschaft sagt..
lass dir dann die protokolle der letzten eigentümerversammlungen
geben !!
wie hoch ist das hausgeld ???
ich bin bisher mit meinen insgesamt 4 immos gut gefahren und habe
viele steuern gespart !!
schrieb am 07.02.12 18:11:18
Salut,
ich denke es macht bei ausreichender Kapitalausstattung schon mehr
Sinn ein Mehrfamilienhaus zu kaufen als eine ETW.
Aaaaaber: Dein Beispiel hakt insofern, als du bei einer vermieteten
Immobilie ein hohes Risiko fährst, wenn du eine finanzielle
Monatsbelastung hast, die über den Mieteinnahmen liegt und die von
deinen sonstigen laufenden Einnahmen nur knapp zu decken ist.
Überleg dir folgenden Fall:
Eine Wohnung wird von einem Mieter bewohnt, der keine Miete zahlt
und die Wohnung verkommen lässt. Du brauchst 2 Monate um dich zu
entschließen einen Prozess gegen ihn anzustrengen, das dauert dann
6 Monate bis er aus der Wohnung draußen ist; die Wohnung ist danach
renovierungsbedürftig (10.000 Euro Schaden), außerdem hast du
Mietausfälle von einem halben Jahr + der Zeit, die du brauchst um
sie wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bringen.
Jetzt geht dir parallel der (Heizungs-) Brenner kaputt (15.000 € +
Mietkürzungen wg. Heizungsausfall) und "zack" bist du
privatinsolvent.
Diese Fälle sind beide nicht unwahrscheinlich und du solltest in
jedem Jahr mindestens (!) ein viertel der Mieteinnahmen als
Renovierungskosten kalkulieren (es sei denn das Haus ist relativ
neu UND du kennst den Bauherrn und vertraust ihm). Dein Banker wird
dir je nach Charakter nur zu gerne raten, dich mit dem Kredit zu
überlasten, da er genau weiß, dass er, wenn du Privatinsolvenz
anmelden musst, günstig via Zwangsversteigerung an die Immobilie
kommt.
Du solltest also, wenn du ein solches Risiko fährst den Kredit
entweder großteils mit unabhängig von dem Haus kommenden Einnahmen
decken können und/oder eine ausreichende Summe in Reserve haben,
mit der du notfalls zwangsweise (=vermietungsrelevante) anfallende
Renovierungskosten tragen kannst!
Beste Grüße und einen schönen Abend wünscht
Shrew (der dir aber nicht die Lust am Vermieten nehmen will).
schrieb am 07.02.12 18:30:43
Zitat von Robert_Reichschweindie
monatliche Nettokaltmiete sollte mindestens 1/100 des
Bruttokaufpreises sein
wenn du nur 1% verzinsung hast und du dann noch die inflation und
evtl. Mietausfall berücksichtigst ist das ein verlustgeschäft,
trotzdem ist die idee momentan garnicht so schlecht, weil zumin.
das Haus Inflationsgeschützt ist
wenn die verzinsung unter 3% sind, kauf dir eine ETW & leg den
rest anderweitig an
schrieb am 07.02.12 18:51:55
Hallo,
ich habe mir 2010 zwei MFH gekauft.
Ich würde es wieder tun, mein MFH zahlen sich in 10 Jahren ab.
Wenn Du weitere Tipps Erfahrungen Infos brauchts gerne per BM.
LG
KKTC
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