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schrieb am 08.02.12 01:29:22
Bitcoin ist eine Form von elektronischem Geld, das dezentral auf
der Basis eines Computernetzwerks geschöpft wird. Es verbindet
Eigenschaften von Bargeld mit solchen von internationalen
elektronischen Überweisungen. Das Netzwerk wird aus den Rechnern
aller Teilnehmer gebildet, die eine kostenlose „Open
Source“-Software ausführen. Der Besitz von Geldeinheiten kann durch
den Besitz von kryptographischen Schlüsseln nachgewiesen werden.
Jede Transaktion von Geldeinheiten zwischen Teilnehmern des
Netzwerks wird in einer öffentlichen, vom gesamten Netzwerk
unterstützten Datenbank aufgezeichnet und mit digitalen Signaturen
versehen. Dies stellt sicher, dass Geldbeträge nur einmal
ausgegeben werden.
Das Konzept wirft wegen seiner neuartigen Verbindung bisher
unvereinbarer Eigenschaften rechtliche, wirtschaftliche und
technische Fragen auf, die strittig diskutiert werden.
schrieb am 08.02.12 01:31:40
Bitcoin im ZDF – Das digitale Geld ist im Alltag angekommen
“Burger, Bier und Bitcoin”, so wurde der Fernsehbeitrag über
Bitcoin genannt, welcher vor kurzem über das ZDF in der “heute”
Sendung seine Verbreitung fand. Ein Barbesitzer in Berlin ist dazu
übergegangen, neben dem Euro auch den Bitcoin anzunehmen. Wie das
in der Praxis aussieht, wird gleich zu Beginn des Beitrages
demonstriert. Kunden, die mittels Bitcoin bezahlen möchten, zücken
statt des Geldbeutels ihr Mobiltelefon, um damit umgehend den
fälligen Betrag zu überweisen.
Mit “Burger, Bier und Bitcoin” fanden Bitcoins ein weiteres Mal
ihren Weg in eine große Senderanstalt. Der objektiv gehaltene
Beitrag im ZDF nennt sämtliche Vorzüge, die Bitcoins ihren
Anwendern bieten und erklärt, wie das Bezahlsystem funktioniert.
Bei der schematischen Darstellung des Bezahlvorganges kann ein
Punkt jedoch verwirrend wirken. Die Rede ist von einem besonders
leistungsstarken Rechner im Netzwerk, mit dem der Bezahlvorgang im
Netzwerk verifiziert wird. So etwas wie einen Zentralrechner, der
in irgendeiner Art koordinierend wirkt, gibt es bei Bitcoins nicht.
Und das aus gutem Grund, denn eines der wesentlichen Merkmale vom
Bitcoin liegt in seiner Dezentralität. Und so wird auch im Beitrag
korrekt dargestellt, dass es keinerlei staatliche oder private
Institution gibt, die regulierend in das Geschehen eingreifen
könnte.
Aber auch ein Kritikpunkt wird angedeutet, denn mit Bitcoins können
auch illegale Waren gekauft oder vertrieben werden. Klar, denn
Bitcoins stehen in ihrer Funktionalität dem Bargeld in nichts nach.
Da es aber theoretisch möglich ist, Transaktionen zurück zu
verfolgen, dürften krumme Geschäfte auch in Zukunft eher mit
konventionellem Bargeld durchgeführt werden. Im Übrigen käme
ohnehin niemand auf die Idee, Bargeld abzuschaffen, weil sich damit
illegale Geschäfte bewerkstelligen lassen.
Im Beitrag war es ein Gastwirt, der sich die Vorteile von Bitcoins
in seiner Berliner Bar zunutze macht. Und es lässt sich
zweifelsfrei erkennen, dass genügend Potenzial seitens der
Kundschaft vorhanden ist, auch wenn laut Beitrag des ZDFs weltweit
erst eine sechs-stellige Anzahl an Nutzern Bitcoins regelmäßig zum
Bezahlen nutzen. In Ballungsgebieten dürften die Chancen gut
stehen, dass andere Wirte und der Einzelhandel diesem Beispiel
folgen werden. In ländlichen Gegenden wird sich der Aufwand
momentan jedoch kaum lohnen, dafür fehlt es dem Bitcoin dort
schlicht an Verbreitung und Bekanntheit.
schrieb am 08.02.12 01:38:44
wie seht Ihr die Chancen bzw. Entwicklung des Bitcoin-Kurses für
die kommenden Jahre ?
schrieb am 08.02.12 01:41:34
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.716.138 von BitcoinExchange am 08.02.12
01:31:40Ui! Und ich dachte immer, da hätte was mit
Vampiren und Schokmünzen zu tun!
Ist aber eigentlich auch egal!
schrieb am 08.02.12 01:45:48
Internetwährung Bitcoin: Chancen vs. Risiken
Die virtuelle Währung Bitcoin ist eine Entwicklung von Satoshi
Nakamoto. Der Wert dieser Währung wird durch Angebot und Nachfrage
festgesetzt. Die Geldmenge hingegen kann nicht beeinflusst werden.
Eine Kodierung in der Software hat eine Obergrenze von 21 Millionen
Bitcoins festgesetzt. Natürlich stellt sich die Frage, welche
Chancen und Risiken diese neue Währung mit sich bringt.
Für Verbraucher, die gerne im Internet einkaufen, bietet der
Bitcoin erhebliche Vorteile. Der Zahlungsvorgang ist einfach, wird
anonym abgewickelt und verursacht in der Regel nur geringe
Gebühren. Ein asymmetrisches Kryptographiesystem sorgt dafür, dass
diese virtuelle Währung auch funktioniert. Auf Basis eines sehr
aufwändigen Verschlüsselungsverfahren wird die Online-Währung als
fälschungssicher eingestuft.
Natürlich gibt es auch kritische Stimmen, die vor der Nutzung von
Bitcoin warnen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere der
Kontrollverlust des Staates genannt. Es wird befürchtet, dass der
Einsatz der elektronischen Währung einen positiven Einfluss auf die
Schattenwirtschaft ausüben könnte. Weiterhin könnten
Steuerhinterziehung, Geldwäsche und weitere Delikte großen Schaden
verursachen. Doch diese Befürchtungen wurden bereits
entkräftet.
Im Gegenzug kann mit der virtuellen Währung aber auch gutes Geld
verdient werden. Risikofreudigen Anlegern werden gute
Verdienstchancen prophezeit. Diese Prognosen haben sich auch auf
den Wert der elektronischen Währung Bitcoin positiv ausgewirkt.
Inwieweit sich der Währungskurs noch weiter nach oben entwickelt,
kann niemand genau voraussagen. Risikofreudige, erfahrene
Spekulanten werden möglicherweise ein kleines Vermögen
erwirtschaften können.
.
schrieb am 08.02.12 02:01:50
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.716.147 von BitcoinExchange am 08.02.12
01:45:48Die virtuelle Währung Bitcoin ist eine
Entwicklung von Satoshi Nakamoto.(...) Die Geldmenge hingegen kann
nicht beeinflusst werden.(...) kann mit der virtuellen Währung aber
auch gutes Geld verdient werden
Kluger Satoshi!


schrieb am 08.02.12 02:06:14
++ Eine Kodierung in der Software hat eine Obergrenze von 21
Millionen Bitcoins festgesetzt.
schrieb am 08.02.12 12:49:35
Antwort auf Beitrag Nr.:
42.716.158 von BitcoinExchange am 08.02.12
02:06:14Jein!
Die maximale Anzahl von Bitcoins ist auf ca. 21 Millionen
festgelegt, wobei jede Bitcoin (in der jetzigen Client-Version) bis
auf 10
(hoch)− 8 BTC geteilt werden kann. Die Anzahl von
Bitcoins entwickelt sich nach einer deterministischen,
geometrischen Reihe,
schätzungsweise 2033 wird die volle Anzahl
an Bitcoins erreicht sein, danach werden keine weiteren mehr
generiert werden. Dies ergibt eine Gesamtanzahl von 2{,}1 cdot
10^{15}
(2,1 x 10hoch15) diskreten Einheiten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin#Mining
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