mal heute wieder meine Pflicht erfüllen:
DJ MORNING BRIEFING - Märkte (Europa)
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+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
INDEX zuletzt +/- %
DAX 6.738,47 +0,68%
DAX-Future 6.750,50 +0,71%
XDAX 6.745,85 +0,72%
MDAX 10.289,95 +0,40%
TecDAX 775,33 +0,71%
Euro-Stoxx-50 2.491,54 +0,43%
Stoxx-50 2.489,86 +0,88%
Dow-Jones 12.874,04 +0,57%
S&P-500-Index 1.351,77 +0,68%
Nasdaq-Comp. 2.931,39 +0,95%
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 138,32% -30
+++++ AKTIENMARKT +++++
EURO-STOXX-50/STOXX-50
Die europäischen Finanzmärkte dürften am Dienstag im Bereich der
Vortagesstände verharren. "Die Vorgaben der internationalen
Leitbörsen sind zwar nicht schlecht, aber die Herunterstufung von
Moody's könnte ein wenig belasten", sagt ein Händler. Die
Ratingagentur hat mit Italien, Spanien, Slowenien, der Slowakei,
Portugal und Malta sechs Länder der Eurozone abgestuft. Erstmals
wurde auch für Großbritannien ein negativer Ausblick gegeben. Dies
hat überrascht, da sowohl S&P als auch Fitch das Land stabil
sehen. Auch Fitch und S&P haben zugeschlagen. Die
Ratingagenturen haben die Bonitätsnoten diverser spanischer Banken
abgesenkt. "Vor allem heißt es nun aber Warten auf das
EU-Finanzministertreffen am Mittwoch", fügt der Händler hinzu. Hier
sollen neue Hilfen für Griechenland im Umfang von 130 Milliarden
Euro bewilligt werden. Ganz klar ist das aber noch nicht. Laut
Bundesfinanzministerium soll über weitere Hilfen erst im März eine
endgültige Entscheidung getroffen. Konjunkturdaten gibt es im
Tagesverlauf eine ganze Reihe. Die größte Bedeutung haben dabei der
ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen und die
US-Einzelhandelsumsätze. Am Montag hatte die Zustimmung des
griechischen Parlaments zu den Sparmaßnahmen hat gestützt.
Skeptiker warnten aber vor den Schwierigkeiten, die Pläne
umzusetzen. Bankenwerte legten 0,5 Prozent zu. Der Sektor reagierte
damit auf das "Ja" der Griechen. Nicht alle Werte gehörten aber zu
den Gewinnern. UniCredit, die mit einem Abschlag von 3,8 Prozent
hinter der Sektorentwicklung zurückblieben, wurden von der
Herunterstufung von S&P belastet. Französische Bankenaktien
fielen nach anfänglichen Gewinnen wieder zurück. Anleger seien
wegen der anstehenden Präsidentenwahl vorsichtig, meinten Händler.
Societe Generale büßten 2,2 Prozent ein, BNP Paribas 2,1 Prozent.
Gefragt waren griechische Bankenwerte. Alpha notierten mit 20
Prozent im Plus, Eurobank 27,3 Prozent und Peiraeus Bank 21,1
Prozent.
DAX/MDAX/TECDAX
Freundlich - Finanztitel gehörten zu den Gewinnern. Commerzbank
stiegen um 1,6 Prozent, Deutsche Bank allerdings nur um 0,5
Prozent. Die koplortierten 800 Millionen Euro Vergleichssumme im
Streit zwischen der Deutschen Bank und den Erben von Leo Kirch sind
laut Analysten hoch. Hannover Rück profitierten von guten Zahlen
und stiegen um 1,2 Prozent. Die Autowerte waren ebenfalls gefragt.
VW stiegen um 2,6 Prozent. Der Konzern hatte zum Jahresauftakt mehr
leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Im MDAX ließ ein wahrscheinlicher
Auftrag für die Rüstungssparte die Aktie von Rheinmetall um 0,4
Prozent anziehen. Zahlen gab es aus der Bau-Industrie:
BilfingerBerger wartete mit gemischten Daten auf. Ein starker
Dividendenvorschlag trieb die Aktie um 1,9 Prozent.
DAX-FUTURES
Freundlich - Die anfängliche Euphorie über die Zustimmung
Griechenlands zum Sparpaket war zwischenzeitlich etwas abgeebbt.
Skeptische Stimmen warnten vor der faktischen Unmöglichkeit, die
Sparversprechungen umzusetzen. Der nächste Widerstand liegt bei
6.849 Punkten. Als unterstützt gilt der Terminkontrakt auf den DAX
bei 6.715,5 Punkten. Darunter gilt 6.647 als Haltemarke. Das
Tageshoch des Märzkontraktes lag bei 6.777, das -tief 6.711
Zählern.
+++++ RENTENMARKT +++++
RENTEN-FUTURES
Leichter - Nach dem griechischen "Ja" zu den Sparmaßnahmen war es
zunächst deutlicher nach unten gegangen. Eine endgültige Lösung sei
aber noch nicht absehbar, was die Risikobereitschaft merklich
dämpfte. Das Tageshoch des Märzkontraktes lag bei 138,42 und das
-tief bei 137,64 Prozent. Unterstützungen liegen bei 136,93 und
136,69 Prozent, Widerstände bei 139,13/14 Prozent.
+++++ DEVISENMARKT +++++
Nach der Abstufung von sechs Eurozone-Staaten durch Moody's zeigt
sich der Euro am Morgen etwas schwächer gegenüber dem Dollar. Der
Blick sei zudem auf das Finanzminister-Treffen am Mittwoch
gerichtet. Die leichte Euphorie nach der Griechenlland-Abstimmung
sei damit schon wieder verflogen, so ein Händler. "Das ist zwar ein
Schritt in die richtige Richtung, aber noch nicht die Lösung des
Problems".
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DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr)
EUR/USD 1,3136 -0,3%
EUR/JPY 102,4303 0,2%
EUR/CHF 1,2075 -0,1%
USD/JPY 77,9760 0,5%
USD/CHF 0,9192 0,2%
GBP/USD 1,5692 -0,4%
EUR/GBP 0,8372 0,1%
+++++ ÖLMARKT +++++
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung
abs.
WTI/Nymex 100,56 100,91 -0,3 -0,35
Brent/ICE 117,23 117,93 -0,6 -0,7
Erleichterung über die Zustimmung des griechischen Parlaments zu
den geforderten Sparbeschlüssen hat den Ölpreis auf ein
Zweiwochenhoch getrieben. US-Leichtöl sprang über die psychologisch
wichtige Marke von 100 Dollar. An der Nymex kletterte der
März-Kontrakt auf ein Barrel WTI um 2,3 Prozent bzw 2,24 Dollar auf
100,91 Dollar. Der März-Kontrakt auf Brent stieg an der ICE um 0,5
Prozent oder 0,62 Dollar auf 117,93 Dollar.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-GB
10:30 Verbraucherpreise Januar
PROGNOSE: -0,7% gg Vm/+3,5% gg Vj
zuvor: +0,4% gg Vm/+4,2% gg Vj
-DE
11:00 ZEW, Index Konjunkturerwartungen Februar
PROGNOSE: -11,6 Punkte
zuvor: -21,6 Punkte
Konjunkturlage
PROGNOSE: +30,0 Punkte
zuvor: +28,4 Punkte
-EU
11:00 Eurostat, Industrieproduktion Dezember
Eurozone
PROGNOSE: -1,2% gg Vm/-1,0% gg Vj
zuvor: -0,1% gg Vm/-0,3% gg Vj
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN (u.a.) +++++
07:00 DE/Aurubis AG, ausführliches Ergebnis 1Q
07:00 DE/Carl Zeiss Meditec AG, Ergebnis 1Q
07:30 DE/ThyssenKrupp AG, Ergebnis 1Q
08:00 DE/MAN SE, Jahresergebnis
08:00 DE/Hamborner REIT AG, Jahresergebnis
10:00 DE/Deutsche Börse AG, BI-PK
11:00 GB/Siemens AG, Kapitalmarkttag - Healthcare
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DJG/flf/ros
(END) Dow Jones Newswires
February 14, 2012 01:38 ET (06:38 GMT)
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Quelle

ow
Jones 14.02.2012 07:38