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Zitat von GodardZitat von GBSBdie gewinne der woche zu 10 % eingesetzt und diesmal ohne SL - nicht nachmachen !
Blöde Frage, aber wie begrenzt du die Verluste auf 10% ohne SL?
Einfach mit nem K.O. Schein, bei dem das eingesetzte Kapital eben 10% beträgt?
Danke vorab
Zitat von GBSBhttp://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9511-eu-will-ratin…
Zitat von GBSBZitat von Godard...
Blöde Frage, aber wie begrenzt du die Verluste auf 10% ohne SL?
Einfach mit nem K.O. Schein, bei dem das eingesetzte Kapital eben 10% beträgt?
Danke vorab
wenn man eine meinung hat, dann muss man sie handeln. der markt sagt dir dann ganz schnell, ob du dich geirrt hast.

Zitat von GodardZitat von GBSB...
wenn man eine meinung hat, dann muss man sie handeln. der markt sagt dir dann ganz schnell, ob du dich geirrt hast.
Mein ehemaliger Lehrer würde jetzt sagen: Themaverfehlung, setzen, sechs


Zitat von ClosetoTheEdgeLatenight...
Was hat uns diese Woche gezeigt? Trotz aller Indikatoren, Elliotts, Fibos, MACDs, und und und blieb der erwartete Rücksetzer aus. Einer der wenigen, der dieses Szenario richtig prognostiziert hat war Andreas Knobloch. Sein Handelssystem kommt allmählich meinen eigenen Ergebnissen recht nahe (Angebermodus aus).
Hier im Forum gibt es natürlich fast nur Profis, welche traumwandlerisch von Gewinntrade zu Gewinntrade taumeln, und dabei Brosamen ihrer Weisheit unters Volk streuen.
Die Tradinganfänger bemühen sich den Profis nachzulaufen, mit recht zweifelhaftem Ergebnis. Als alter Tattergreis mach ich hier mal den Klugscheissermodus an und versuche ein paar Ratschläge loszuwerden, ohne jegliche Gewährleistung, und bitte nie nachmachen.
Regel 1: Auswahl der Instrumente
Annahme: Anfänger, Tradingkapital 5000 €
Hier gilt: Dank des begrenzten Kapitals müssen die Fehler recht gering gehalten werden, da ansonsten das Konto schnell dahin ist.
Sinnvollstes Instrument ist hier meiner Meinung nach die stinknormale Aktie. Aber natürlich gibt es heute hypermoderne Sachen wie CFDs, Optionsscheine mit K.O., Zertifikate aller Arten etc. Diese Instrumente wurden von den Bankenhirnverneblern geschaffen, um auch Trader mit kleinem Geldbeutel in kürzester Zeit abzuzocken und zu ruinieren, immer mit dem Reiz gigantischer Hebel und Gewinnchancen. Der einzige richtige Gewinner ist die Bank.
Die Aktie bietet sich vor allem in Zeiten der Baisse an. Eine Daimler-Aktie für 35 €, oder eine Commerzbank für 1,30 € sind Geschenke der Börse an uns Anleger. Ein einstmals guter Bekannter sprach vom "Kaufen wenn die Kanonen donnern", allein, er kannte den Neuen Markt noch nicht. Wichtig ist hier die Auswahl der Aktien hinsichtlich Substanz, Zukunftsaussichten und das Verhalten der Aktie in vergleichbaren Situationen.
Was macht der Anfänger in Zeiten ausserhalb der Baisse?
Hier sehe ich vor allem klassische Optionsscheine ausgesuchter Emittenten. Hier im Daytradingthread sehe ich Optionsscheine mit möglichst kurzer Laufzeit, welche im Geld sind.
Bevor Optionsscheine gekauft werden, sollten einige "Hausaufgaben" gemacht werden. Begriffe wie Omega, Delta, Theta, Vega, Spread, Hebel, innerer Wert, Volatilität müssen beherrscht werden. Beispiel: Bei einem Call auf den Dax muss ich wissen, um wieviel Geld sich der Optiosschein bei der Änderung des Basiswertes von 10 Punkten bewegt. Und dies vor dem Kauf des Scheins. Natürlich habe im Computerzeitalter eine Tabelle mit Optionsscheinen unterschiedlicher Emittenten, wo ich den Stand des jeweiligen Scheins bei jeweiligem Stand des Basiswertes notiere. Wohlgemerkt: Noch immer haben wir nichts gekauft, trotz vollem Konto und vorhandener Börsentermingeschäftsfähigkeit.
Natürlich führen wir ein "Börsentagebuch". Darin steht zum Beispiel das Verhalten von Indizes und Aktien bei wichtigen Ereignissen wie z.B. Bekanntgaben der Arbeitslosenzahlen USA, Änderungen des Verbrauchervertrauens, Wunderlichkeiten beim Hexensabbat (einige Emmis setzen z.B. den Handel mit Optionsscheinen gerne auch mal aus), usw. Dieses Tagebuch gliedern wir in sinnvolle Abschnitte. So wissen wir per Suchanfrage schnell, wie sich der Dax beim Hexensabbat in den letzten Jahren verhalten hat und können uns entsprechend positionieren. Dies erspart uns peinliche Fragen, wie um wieviel Uhr wird abgerechnet? Die Ergebnisse unserer Aufzeichnungen landen später in unserem computerbasierten Handelssystem.
Ich weiß, das alles hört sich reichlich alt und spießig an, aber so ist die Börse wie ich sie kenne. Der einzige Unterschied zu früheren Zeiten ist die konsequente Nutzung des Computers. Früher habe ich meine Order selbst eingetippt, heute handelt der PC automatisch für mich (Hier gilt: EDV-Systeme verarbeiten, womit sie gefüttert werden. Kommt Mist rein, kommt Mist raus..) Geklaut von Kosto.
Zurück zur Auswahl des richtigen Optionsscheins. Optionsscheine, welch 4 Cent pro Stück kosten sind zwar billig, aber keinesfalls preiswert. Ein häufiger Anfängerfehler ist die Betrachtung des Optionsscheinpreises, ohne zu prüfen, ob der Schein z.B. im Geld ist.
So, breche hier jetzt unter. Die "Hausaufgaben" sind klar, und am Montag will ich eure Hefte sehen
Bei Interesse mach ich noch was weiter, vielleicht kann das Geschreibsel auch jemand in die heutige Zeit übersetzen.
Als nächstes werde ich die Begriffe Risikomanagement, Gebühren etc. behandeln.
Fernes Ziel ist die Darstellung eines bankähnlichen (aber hoffentlich besseren) Computerhandelssystems. Hier ist die Schwierigkeit einer möglichst nahen Anbindung an die Handelsplätze zu bewältigen.
ClosetoTheEdge
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