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BEHAVIORAL FINANCE: Zuviel Deutschland im Depot

eröffnet am 23.02.12 09:21:42 von
Nachrichten

neuester Beitrag 23.02.12 09:21:42 von
gnurpel
Beiträge: 2
ID: 1.172.628
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 221

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Nachrichten
schrieb am 23.02.12 09:21:42
Beitrag Nr. 1 (42.793.748)
„Home sweet home“: Im Alltag umgeben wir uns am liebsten mit Dingen, die uns vertraut sind. Vor Fremdem schrecken wir jedoch zunächst zurück, denn es löst ein diffuses Gefühl von mangelnder Kontrolle in uns aus. Am Aktienmarkt ergeht es uns da kaum besser: Wer regelmäßig BMW auf der Straße herumfahren sieht, glaubt nur allzu leicht, eine BMW-Aktie besser einschätzen zu können als das Papier eines nahezu unbekannten japanischen Mitbewerbers.

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gnurpel
schrieb am 23.02.12 09:21:42
Beitrag Nr. 2 (42.793.749)
Es gibt einige gute Gründe für heimische Aktien.
Erstens ist schon der Handel an deutsche Börsen für hiesige Anleger üblicherweise deutlich günstiger, und Nebenkosten fressen Rendite. Deutsche AGs werden hierzulande auch mit größeren Umsätzen gehandelt als asiatische.

Zweitens veröffentlichen deutsche AGs ihre Quartalsberichte auf Deutsch und sind darum für viele leichter zu verstehen. Natürlich sind auch die Vollversammlungen leichter zu erreichen, wenn sie in Deutschland stattfinden.

Drittens kosten Dividenden in anderen Ländern oft Quellensteuer, die zurückzuverlangen erheblichen Papierkram mit jedem einzelnen Land nach sich ziehen kann.

Viertens kann man darauf verzichten, in lokale Versorger und Telekom zu investieren, wenn einem die Performance des DAX zu niedrig ist - z.B. haben nicht nur BMW und BASF den MSCI World in den letzten Jahren beide übertroffen.

Fünftens ist der Vergleich seit 2001 tendenziös. Damals waren deutsche Aktien wegen der Dotcom-Blase katastrophal überwertet. Dass der DAX seitdem abgesackt ist, während viele Schwellenländer damals keine aufgeblasenen Internetfirmen hatten und nicht absacken konnten, ist kein Wunder. Seit 2003 betrachtet - nach Platzen der Dotcomblase - hat der DAX den MSCI World klar geschlagen.





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