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ETW / Ferienwohnung - erstes Invest ?

eröffnet am 06.03.12 09:19:20 von
J-u-l-e-s

neuester Beitrag 02.04.12 09:18:09 von
shagerage
Beiträge: 12
ID: 1.172.864
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 2.955

Der Tag im Überblick


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J-u-l-e-s
schrieb am 06.03.12 09:19:20
Beitrag Nr. 1 (42.855.442)
Guten Morgen zusammen,

momentan stellt sich mir die Frage, ob/wann es sinnvoll ist, sich über Eigentum Gedanken zu machen.
Ich bin 27, habe einen sicheren, unbefristeten Job mit ausreichend Einkommen.

Ich bin generell flexibel, muss mich also selbst (noch) nicht fest an einem Ort niederlassen. Ginge also um eine Immobilie, die nicht eigen genutzt wird.
Momentan wohne ich zur Miete, 80 m² für knapp 200,- € kalt. Das ist ein absoluter Schweinepreis und nur durch einen guten Kontakt möglich. In der Lage würde man normalerweise min. 350 - 400,- € zahlen.
Daher habe ich monatlich relativ geringe Wohnkosten. Bin eh die meiste Zeit unterwegs.

Was würde/kann im Bereich Eigentum -> Vermietung Sinn machen ?
Kleine Wohnung (50-70 m²) kaufen (habe 2 Freunde die in der Branche arbeiten) und vermieten ? Singlewohnungen sind hier immer sofort weg.
Was ist von Ferienimmobilien zu halten ? Ist natürlich mit mehr Aufwand verbunden - lohnt das überhaupt ? Klar, eben an Urlauber vermieten und ab und zu mal selber Urlaub machen - hört sich toll an, wird aber wohl kaum so einfach sein !

Vielleicht gibt es generell ein paar Ansätze für junge Leute wie mich, die über den Einstieg nachdenken.
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shagerage
schrieb am 06.03.12 09:43:35
Beitrag Nr. 2 (42.855.611)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.855.442 von J-u-l-e-s am 06.03.12 09:19:20vorweg. eigentumswohnungen weisen noch eine deutlich schlechtere rendite auf, da der an einen dienstleister vergebene verwaltungsaufwand bezahlt werden muß.

http://news.immonet.de/mietshaeuser-sind-haeufig-ein-verlust…

Studie: Mietshäuser sind häufig ein Verlustgeschäft für Eigentümer

16.2.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie: Finanzen

Eine Immobilie halten viele Menschen immer noch für die beste Altersvorsorge. Wird sie als Eigenheim genutzt, mag das auch zutreffen. Eigentümer, die ihre Objekte vermieten, machen damit jedoch deutlich weniger Gewinn als mit Aktien, Anleihen oder unternehmerischen Beteiligungen. 15 Prozent der Vermieter machen mit ihrer Investition sogar Verluste.

Wer Vermieter ist, hat nicht zwangsläufig auch ein dickes finanzielles Polster vorzuweisen – das ergab aktuell eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Vielmehr ist Ergebnis, dass Immobilien nicht nur weniger Geld einbringen als andere Anlageformen, die Besitzer von Mietshäusern machen zudem weit häufiger Verluste als andere Kapitalanleger.

Für Kenner des Marktes sind die Ergebnisse nicht überraschend: „Von 1993 bis 2009 stiegen in den meisten Regionen weder die Mieten noch die Immobilienpreise“, kommentierte Andreas Schulten, Vorstand der Forschungsgesellschaft BulwienGesa, die Studie gegenüber der Welt. Denn inflationsbedingt wurden die Maßnahmen zur Instandsetzung teurer – viele Vermieter hatten deshalb höhere Aufwendungen als Einnahmen.

Auch die Eigentümer, die schwarze Zahlen mit ihren Objekten schreiben, können sich über durchschnittlich 1,6 Prozent Rendite im Jahr nicht wirklich freuen. Denn zieht man die von der Europäischen Zentralbank ausgewiesene Inflationsrate von 1,7 bis 1,9 Prozent hinzu, ist die Rechnung eher deprimierend. Erst Recht, wenn man vergleicht, dass ein Sparer mit einem Portfolio aus Aktien, Festgeldanlagen und Anleihen im Schnitt 2,51 Prozent Rendite erhält. Richtig lohnend ist der Besitz von Betriebsvermögen: Üppige 4,86 Prozent Rendite wirft das im Schnitt ab.

Mit der Studie wollten die Grünen die Forderung nach einer „Reichensteuer“ stützen – bei vielen Vermietern sind sie da wohl an der falschen Adresse.
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HAZARD05
schrieb am 06.03.12 09:44:09
Beitrag Nr. 3 (42.855.613)
warum nicht...sofern in Gegenden welche noch Potential auf Wertsteigerungen haben. Hamburg, München, Frankfurt sind überteuert. Berlin ist momentan ein kleiner Geheimtipp.

Ferienwohnungen sind eher etwas für den privaten Gebrauch. Diese werden aufgrund nicht kalkulierbarer Kosten und Erträge nicht von der Bank finanziert.
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HAZARD05
schrieb am 06.03.12 09:47:04
Beitrag Nr. 4 (42.855.638)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.855.611 von shagerage am 06.03.12 09:43:35User shagerage hat vollkommen Recht. Oft lohnt es sich nicht. Dies ist aber zwei Dingen geschuldet.

- teilweise panischer Kauf aufgrund Angst der Kunden vor Inflation(kein Preisverständnis)
- Lage Lage Lage!!!!

Der Preis macht die Musik.
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J-u-l-e-s
schrieb am 06.03.12 10:02:22
Beitrag Nr. 5 (42.855.745)
Ein Kauf würde mich für auch immer unter der Prämisse in Betracht kommen, dass die Wohnung ein wirkliches Schnäppchen ist (über die 2 Freunde), ggf. vermietet ist und selbst die Verwaltung KÖNNTE ich günstig über die Kontakte realisieren (da hängen auch Handwerker usw. mit dran).
Wobei ich die Verwaltung einer kleinen Wohnung auch selbst als umsetzbar erachte.

Eine Ferienwohnung bzw. kleines Haus wäre natürlich interessanter. Aber klar - wie soll man da zuverlässige Prognosen stellen ?! Da hängt zu viel Risiko dran. Verstehe ich.
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polya
schrieb am 06.03.12 10:13:37
Beitrag Nr. 6 (42.855.830)
nach meinen ersten erfahrungen mit Mietern:

also ich vermiete nicht mehr (frei nach gerhard polt)

gruß polya
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Latinl
schrieb am 06.03.12 10:16:46
Beitrag Nr. 7 (42.855.862)
Zitat von HAZARD05warum nicht...sofern in Gegenden welche noch Potential auf Wertsteigerungen haben. Hamburg, München, Frankfurt sind überteuert. Berlin ist momentan ein kleiner Geheimtipp.

Ferienwohnungen sind eher etwas für den privaten Gebrauch. Diese werden aufgrund nicht kalkulierbarer Kosten und Erträge nicht von der Bank finanziert.


den 2 Punkt kann ich nur zustimmen. Oftmals werden ETW / MFH die vermietet sind nur in einem gewissen Radizus finanziert. Ca. 200 km. Damit will man sicherstellen das man schnell vor ort. Kingt an sich zimelich dämlich da es Hausverwalter gibt. Allerdings sind da die Banken sehr strikt
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sausebraus2000
schrieb am 06.03.12 14:21:39
Beitrag Nr. 8 (42.857.662)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.855.745 von J-u-l-e-s am 06.03.12 10:02:22Wobei ich die Verwaltung einer kleinen Wohnung auch selbst als umsetzbar erachte.

Die einzelnen kleinen oder auch großen Wohnungen gehören einer Eigentümergemeinschaft. Die beschließt dann einen kostenpflichtigen Verwalter für das Objekt. Der ist auch u. a. für die Betriebkostenabrechnung zuständig.

Da kann ein einzelner Eigentümer NICHT sagen, "den will ich nicht", "ich lass es einen Freund mache"n oder "ich machs allein".

sausebraus2000
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migi20
schrieb am 06.03.12 14:50:24
Beitrag Nr. 9 (42.857.852)
also ich habe dies auch gemacht...in jungen jahren.(mit 22)

gerade muss ich meine Kapitalanlage komplett neu renovieren, Mietschulden werden eingeklagt

und ich will das ding loshaben und werde in meinem Leben nie wieder eine Immobilie anschaffen für Vermietung.

die rechnung geht imemr aufm papier toll auf, aber wehe es geht nur einmal schief..stress pur.

Und ich wohne nicht in einer großstadt,sondern aufm land mit einer arbeitslosigkeit von ca. 3 %.

Aber die Mieter Mentalität heutzutage ist unter aller Sau.

ich rate dir..finger weg.

außer du hast viel geld und sehr sehr sehr sehr viel Zeit im Leben.
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sausebraus2000
schrieb am 06.03.12 15:10:25
Beitrag Nr. 10 (42.857.998)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.857.852 von migi20 am 06.03.12 14:50:24Bevor man an eine Vermietung denkt sollte man selbst im schuldenfreien Eigentum wohnen.

Vermietungen bringen nur etwas bei sehr hohem Steuersatz oder bei einem Denkmal (Sonder Afa).

Kauft man aber ein zu sanierendes Denkmal haut der "schlaue" Verkäufer schon soviel auf den Kaufpreis der meist hundert Jahre alte Schrottimobilien, das der Preis so überteuert ist und die Steuerersparnis aufzehrt.

Wenn die Kinder der Mieter dann das alte Parket mit Rollschuhen befahren oder der hunderte Jahre alte Kachelofen zum Plasteverbrennen genutzt wird - ist das - DEIN!!! :cry: groß....





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