Antwort auf Beitrag Nr.:
42.855.442 von J-u-l-e-s am 06.03.12
09:19:20vorweg. eigentumswohnungen weisen noch eine
deutlich schlechtere rendite auf, da der an einen dienstleister
vergebene verwaltungsaufwand bezahlt werden muß.
http://news.immonet.de/mietshaeuser-sind-haeufig-ein-verlust…
Studie: Mietshäuser sind häufig ein Verlustgeschäft für
Eigentümer
16.2.2011, geschrieben von Charlotte Salow in der Kategorie:
Finanzen
Eine Immobilie halten viele Menschen immer noch für die beste
Altersvorsorge. Wird sie als Eigenheim genutzt, mag das auch
zutreffen. Eigentümer, die ihre Objekte vermieten, machen damit
jedoch deutlich weniger Gewinn als mit Aktien, Anleihen oder
unternehmerischen Beteiligungen. 15 Prozent der Vermieter machen
mit ihrer Investition sogar Verluste.
Wer Vermieter ist, hat nicht zwangsläufig auch ein dickes
finanzielles Polster vorzuweisen – das ergab aktuell eine Studie
des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der
Bundestagsfraktion der Grünen. Vielmehr ist Ergebnis, dass
Immobilien nicht nur weniger Geld einbringen als andere
Anlageformen, die Besitzer von Mietshäusern machen zudem weit
häufiger Verluste als andere Kapitalanleger.
Für Kenner des Marktes sind die Ergebnisse nicht überraschend: „Von
1993 bis 2009 stiegen in den meisten Regionen weder die Mieten noch
die Immobilienpreise“, kommentierte Andreas Schulten, Vorstand der
Forschungsgesellschaft BulwienGesa, die Studie gegenüber der Welt.
Denn inflationsbedingt wurden die Maßnahmen zur Instandsetzung
teurer – viele Vermieter hatten deshalb höhere Aufwendungen als
Einnahmen.
Auch die Eigentümer, die schwarze Zahlen mit ihren Objekten
schreiben, können sich über durchschnittlich 1,6 Prozent Rendite im
Jahr nicht wirklich freuen. Denn zieht man die von der Europäischen
Zentralbank ausgewiesene Inflationsrate von 1,7 bis 1,9 Prozent
hinzu, ist die Rechnung eher deprimierend. Erst Recht, wenn man
vergleicht, dass ein Sparer mit einem Portfolio aus Aktien,
Festgeldanlagen und Anleihen im Schnitt 2,51 Prozent Rendite
erhält. Richtig lohnend ist der Besitz von Betriebsvermögen: Üppige
4,86 Prozent Rendite wirft das im Schnitt ab.
Mit der Studie wollten die Grünen die Forderung nach einer
„Reichensteuer“ stützen – bei vielen Vermietern sind sie da wohl an
der falschen Adresse.