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    Jobboom - Niedriglöhne und Minijobs - Armut - Altersarmut - Die letzten 30 Beiträge

    eröffnet am 28.03.12 14:46:37 von
    Sybilla

    neuester Beitrag 02.04.12 01:46:07 von
    Geldler
    Beiträge: 49
    ID: 1.173.316
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 1.254

    Der Tag im Überblick


    Beitrag schreiben Ansicht: Die letzten 30 Beiträge
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 02.04.12 01:46:07
    Beitrag Nr. 49 (42.986.990)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.986.989 von Geldler am 02.04.12 01:43:46Ach, der Artikel wurde durchs Datum doch glatt für einen Aprilscherz gehalten. Das lustige ist, daß es keiner ist. :laugh:
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 02.04.12 01:43:46
    Beitrag Nr. 48 (42.986.989)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.986.987 von Geldler am 02.04.12 01:37:54Sag mal Geldler, was gibt es denn da zu lachen? :confused:
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 02.04.12 01:37:54
    Beitrag Nr. 47 (42.986.987)
    Avatar
    Kurumba
    schrieb am 01.04.12 12:57:49
    Beitrag Nr. 46 (42.985.743)
    RÖSLER "meine patienten haben mich gerne gehen lassen"
    LEYEN "als junge ärztin war ich überfordert"
    ---politik als ruhekissen---
    Avatar
    curacanne
    schrieb am 01.04.12 11:57:34
    Beitrag Nr. 45 (42.985.607)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.976.875 von Geldler am 29.03.12 23:33:06Aber andererseits gibt es dann auch welche mit Studienabschluss, und man kann sie für nix so richtig gebrauchen


    die versuchen s dann in der politik, siehe rösler und leyen , die beide den staat ein medizinstudium gekostet haben und nun in der politik mehr schaden als nutzen
    Avatar
    peler
    schrieb am 01.04.12 10:31:03
    Beitrag Nr. 44 (42.985.424)
    nun ja, erst war der Jobboom da, wo man für Niedrieglohn arbeiten mußte damit die Bosse sich Häuser Autos Schiffe Hubschrauber kaufen konnten, damit sie nicht soviel Steuern zahlen mußten, später ging es dann über in Altersarmut und Krankheit, meistens wegen den ungesunden Arbeitsbedingungen. So ist hald unser System.
    Avatar
    derdieschnautzelangsamvollhat
    schrieb am 30.03.12 00:09:22
    Beitrag Nr. 43 (42.976.959)
    Aber andererseits gibt es dann auch welche mit Studienabschluss, und man kann sie für nix so richtig gebrauchen. Wenn man in die Unternehmen schaut, wäre eigentlich immer Bedarf da und es gibt z.T. Probleme, adäquate Leute zu finden. Arbeit ist nämlich da, und zwar nicht zu knapp. Hier müssen die Unternehmen, wie auch die Arbeitnehmer flexibler werden.

    Die Unternehmen müssen vom Trend der 100% Passgenauigkeit weg; die Stellen nach geforderten Kompetenzkriterien splitten und entsprechend gewichten. Ein Bewerber kann angenommene fehlende 10% ja nicht auf die Schnelle herbeizaubern.
    Also sollte für das Unternehmen der beste verfügbare Bewerber den Zuschlag erhalten. Wenn ein Unternehmen Alter, Gehaltsvorstellung und Geschlecht als nicht kommunizierte, aber implizite spezifische Anforderungen ebenso hoch oder sogar höher gewichtet wie die fachlich-methodisch-sozialen-Erfahrungskomponenten, dann klappts halt oft nicht.
    Viele der dadurch Enttäuschten auf Bewerberseite machen sich selbständig und verabschieden sich vom normalen Arbeitsmarkt.- Ingenieurdienstleister als Antwort auf die überzogenen Forderungen und teils frechen Angebote der Arbeitgeber gibt es genug in Deutschland. Die kosten dann als Externe das Doppelte bis Dreifache. Dann aber über Mangel zu jammern, und angeblich schwer gesuchten Fachkräften in Festanstellung immer weniger zu bieten ist schlicht ein Witz.
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 23:33:06
    Beitrag Nr. 42 (42.976.875)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.976.778 von derdieschnautzelangsamvollhat am 29.03.12 23:11:13Als Ingenieur sollte man zu den besten 30% gehören, um eine Festanstellung mit den gepriesenen hohen Einstiegsgehältern zu bekommen. Jenseits der 2.5 Abschlußnote wird es eng, überhaupt etwas adäquates zu finden.
    Dabei sind die Notenschlüssel so, daß sich die Zensuren immer verteilen, und somit werden immer welche von der Tischkante fallen. Das ist wirklich hart, denn bei Studiengängen, bei denen eh schon >60% scheitern dann auch noch gute Noten haben zu müssen...
    Ein erfolgreicher Studienabschluß allein hilft jedenfalls nichts mehr, und das auch bei MINTs. Und daß die restlichen, die dann erfolgreich sind >60h arbeiten, um im Wettbewerb zu bestehen, wundert nicht.

    Aber andererseits gibt es dann auch welche mit Studienabschluss, und man kann sie für nix so richtig gebrauchen. Wenn man in die Unternehmen schaut, wäre eigentlich immer Bedarf da und es gibt z.T. Probleme, adäquate Leute zu finden. Arbeit ist nämlich da, und zwar nicht zu knapp. Hier müssen die Unternehmen, wie auch die Arbeitnehmer flexibler werden.
    Avatar
    derdieschnautzelangsamvollhat
    schrieb am 29.03.12 23:11:13
    Beitrag Nr. 41 (42.976.778)
    Geldler,

    wenn Stellen ein Jahr angeboten werden, kannst du davon ausgehen, dass man die Stelle eigentlich nicht besetzen muss; kein wirklicher Bedarf besteht.
    Ich hab vor drei Jahren Stellenangebote bei Conergy gesehen, die stehen heute noch immer da, obwohl der Laden inzwischen ziemlich am Ende ist. :laugh:
    Das Stellen nicht nur auf der Homepage stehen, sondern nebenbei noch bei zwei, drei oder mehr Personalvermittlern und ZA-Firmen ist normal. Die schreiben nämlich dort ab, und hoffen einen Doofen zu finden, den sie anschließend vermitteln können.
    Für ernsthafte Bewerber wirds immer undurchsichtiger. Am besten ists wie vor zwanzig, dreißig Jahren direkt mal anzurufen. Unser Bewerbungskarussell-System ist zur Selbstbeschäftigungstherapie für Personaler, Arbeitsamt-Träger-Vermittler u.a. verkommen. Hab mir kürzlich die Studie einer FH über feste Beschäftigungsquoten nach dem Studium in verschiedenen Fächern angesehen. BWL finden noch knapp über 50% einen festen Job nach dem Studium; VWL auch nicht besser. Exoten und Frauenstudienfächer wie Oecotrophologie noch schlimmer. Sicher nicht überall gleich; aber ein erschreckender Trend.
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 22:51:49
    Beitrag Nr. 40 (42.976.708)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.976.668 von derdieschnautzelangsamvollhat am 29.03.12 22:41:02Mal ein konkretes Beispiel:

    http://www.voegele.info/de/ueber_uns/karriere/stellenangebot…

    Die Stelle war vor einem Jahr schon drin. Das Datum wurde aktualisiert. Scheinbar haben sie keinen gefunden oder suchen noch mehr für ihr Team. Und unter 50.000 p.a. bekommen sie da auch keinen. Aber ich halte das bereits für ein Top-Unternehmen, von denen es in Deutschland Gott sei dank noch viele gibt.

    Ähnliche Stellen sind haufenweise in allen größeren und auch mittelständischen Unternehmen zu finden. Guck mal bei Schaeffler, Continental, Voith, Bosch, Siemens, Linde usw... 2009 war da nix, aber jetzt sind sie wieder voll. Voller geht es nicht.
    Avatar
    derdieschnautzelangsamvollhat
    schrieb am 29.03.12 22:41:02
    Beitrag Nr. 39 (42.976.668)
    Paprika (sivri) kauf ich beim Türken, Kilo 3 Euro.

    Geldler,

    Das stimmt zum Teil, nur daß es in den BRICs nicht wirklich besser ist. Eher noch schlimmer. Ich kenne auch viele Europäer außerhalb Deutschlands und anhand derer sieht man, daß man es in Deutschland noch verhältnismäßig gut getroffen hat.

    Das Problem sind aber die versumpften Strukturen. Die hat es mE. immer schon gegeben, aber durch die Vernetzung in Informationsbildung im Internet wird halt einiges aufgedeckt. Eigentlich würde man von der Politik erwarten, da mal richtig aufzuräumen, denn Vetternwirtschaft ist der Anfang vom Ende. Aber dazu ist man zu bequem und zu unwissend.


    Kommt auf die Einstellung, Erwartung und persönlichen Ziele an. Ein Schulfreund von mir lebt seit 25 Jahren in BRA; hat dort nie mehr als 600€/M. verdient, dafür mit seiner Familie total stressfrei gelebt und ist glücklich damit. Wenn er keinen festen Job außerhalb der Tourismussaison hat, geht er eben fischen.

    Die Politik ist die Mutter aller Vetternwirtschaften. Überall, und an der Trockenlegung der Sümpfe am wenigsten interessiert..:laugh:
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 22:18:58
    Beitrag Nr. 38 (42.976.574)
    Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatDer Markt ist gesättigt, das Fachkräfte-Boot voll. Höhere und/oder wirklich gut bezahlte Positionen gehen fast ausschließlich über Beziehungen weg. Und wer die hat, braucht weder einen Master, Dipl.Ing. oder Doktortitel, noch muß er/sie 60-Stunden-Woche arbeiten.

    Die Zukunft der jungen Generation Deutschlands liegt außerhalb der EU; z.B. in den BRICS. Die Zukunft der heute 20 - 30jährigen im eigenen Land wurde von unseren Volksparteien längst verkauft. Eine verratene Generation; die aber trotz Massenabi- und Studentenzahlen noch dumm genug ist zu glauben, die 68er, Rentner und Arbeitslose wären daran schuld.


    Das stimmt zum Teil, nur daß es in den BRICs nicht wirklich besser ist. Eher noch schlimmer. Ich kenne auch viele Europäer außerhalb Deutschlands und anhand derer sieht man, daß man es in Deutschland noch verhältnismäßig gut getroffen hat.

    Das Problem sind aber die versumpften Strukturen. Die hat es mE. immer schon gegeben, aber durch die Vernetzung in Informationsbildung im Internet wird halt einiges aufgedeckt. Eigentlich würde man von der Politik erwarten, da mal richtig aufzuräumen, denn Vetternwirtschaft ist der Anfang vom Ende. Aber dazu ist man zu bequem und zu unwissend.
    Avatar
    InEx
    schrieb am 29.03.12 22:16:46
    Beitrag Nr. 37 (42.976.559)
    @ Geldler

    Miete setze ich mal als Warmmiete inkl. Wasser mit 350€ an.

    Dafür bekommst Du in manchen Städten in Süddeutschland noch nicht einmal ein Zimmer in der WG. Und wenn doch vielleicht zuzüglich DSL, Telefon, Müllgebühr...

    Grüße,

    InEx
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 22:06:38
    Beitrag Nr. 36 (42.976.497)
    Zitat von Waldsperling>>>Weiterhin gehe ich davon aus, daß man für eine 3 Köpfige Familie für 400€ im Monat genug Lebensmittel kaufen kann.<<<


    :laugh::laugh::laugh:

    Weißt du überhaupt was ein Kilo Paprika kostet?


    Zum Teil nicht mal 2€. Das ist es ja. Bei diesen Spottpreisen (und da ist ja noch MwSt drauf) fragt man sich, wer da was dran verdienen will. Im Winter ist das Zeug natürlich teurer, weil es eingeführt wird. Da sollte man ans einkochen denken, wenn man nicht viel Geld hat. Zu DDR Zeiten haben wir das nur gemacht, da gab es ja im Winter nix.

    Aber bei Äpfeln das selbe. Ein kg Äpfel ist absolut nichts wert. Wenn man da selber eine Obstplantage betreibt, kann man sich wirklich nur motivieren, indem man sagt, ein perfektes Naturprodukt zu haben... :O
    Avatar
    derdieschnautzelangsamvollhat
    schrieb am 29.03.12 21:48:47
    Beitrag Nr. 35 (42.976.368)
    Der Markt ist gesättigt, das Fachkräfte-Boot voll. Höhere und/oder wirklich gut bezahlte Positionen gehen fast ausschließlich über Beziehungen weg. Und wer die hat, braucht weder einen Master, Dipl.Ing. oder Doktortitel, noch muß er/sie 60-Stunden-Woche arbeiten.

    Die Zukunft der jungen Generation Deutschlands liegt außerhalb der EU; z.B. in den BRICS. Die Zukunft der heute 20 - 30jährigen im eigenen Land wurde von unseren Volksparteien längst verkauft. Eine verratene Generation; die aber trotz Massenabi- und Studentenzahlen noch dumm genug ist zu glauben, die 68er, Rentner und Arbeitslose wären daran schuld.
    Avatar
    Waldsperling
    schrieb am 29.03.12 21:42:07
    Beitrag Nr. 34 (42.976.328)
    >>>Weiterhin gehe ich davon aus, daß man für eine 3 Köpfige Familie für 400€ im Monat genug Lebensmittel kaufen kann.<<<


    :laugh::laugh::laugh:

    Weißt du überhaupt was ein Kilo Paprika kostet?
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 20:42:48
    Beitrag Nr. 33 (42.976.028)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.975.933 von curacanne am 29.03.12 20:25:01Für sowas gibt es auch Webplattformen.

    Die Märkte werden durch das Internet doch immer transparenter. Alles wird transparenter. Das ist der Hauptgrund für die gestiegene Unzufriedenheit. Denn früher war es so, was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß.

    So sind z.B. die DDR Bürger erst so richtig unzufrieden mit ihrem System geworden, als ein paar von ihnen die Verhältnisse im Westen gesehen hatten. :laugh:

    Aber die Märkte sind heute eben viel transparenter. So kann man sich z.B. seinen Handwerker auf Myhammer besorgen. Eine einfache Dienstleistung, ein Anbieter und ein Nachfrager.

    Was ich aber nicht verstehen kann ist, warum sich Leute zu Hause hinsetzen, nichts tun, aber jammern, daß ihnen keiner eine ihnen genehme Arbeit anbietet, von der sie ihren gewünschten (wenn auch bescheidenen) Lebensstil unterhalten können. Und statt etwas zu tun, suchen sie nach Statistiken, wer noch so alles arbeitslos ist, anstatt die Versager hinter sich zu lassen und etwas aus seinen Fähgkeiten zu machen.
    Es gibt sogar Leute, die Spielen Fußball um Geld zu verdienen. Der Markt gibt es scheinbar her. Aber wahrscheinlich muß man besonders gut Fußball spielen, um damit Geld zu verdienen. Jeder halt, was er kann. Nur sollte man etwas machen, für das die Leute oder auch ein potenzieller Arbeitgeber bereit sind, Geld auszugeben.

    Wir müssen uns alle am Markt beweisen und da wird keinem was geschenkt. Wer in höhere Positionen will, muß sich ständig aus seiner Komfortzone bewegen und ständig aktiv sein. Diese Aktivität ist es, die sich am Ende auszahlt. Außerdem gibt es viele Konkurrenten, die man hinter sich lassen muß. Man muß also immer etwas besser sein, als die anderen.
    Avatar
    curacanne
    schrieb am 29.03.12 20:25:01
    Beitrag Nr. 32 (42.975.933)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.975.588 von Geldler am 29.03.12 19:29:53Heute kann man eher mit Programmierarbeiten noch einiges dazuverdienen

    :eek:"Privat"?.
    Avatar
    StellaLuna
    schrieb am 29.03.12 19:35:37
    Beitrag Nr. 31 (42.975.624)
    Sorry, mein letztes Posting ist falscher srd :(
    Avatar
    StellaLuna
    schrieb am 29.03.12 19:34:56
    Beitrag Nr. 30 (42.975.620)
    Energiewende spaltet die deutsche Industrie 3
    ...
    Gut ein halbes Jahr nach dem Ausstiegsbeschluss dominieren immer stärker die unmittelbaren Interessen: Viele Unternehmen wollen an den Geschäften rund um die Energiewende lieber mitverdienen, als zu opponieren. Denn der weltweite Greentech-Markt dürfte sich nach einer Prognose der Unternehmensberatung Roland Berger von 2012 bis 2020 fast verdoppeln auf 3100 Milliarden Euro.

    Dagegen wirken die Umsätze in Höhe von 150 Milliarden Euro in Deutschland mit Energieerzeugung, die im Mittelpunkt der Energiewende steht, geradezu klein.

    Schon jetzt haben Deutschlands Unternehmen mit ressourcenschonender Technik einen Weltmarktanteil von 15 Prozent, in einigen Branchen sogar bis zu 30 Prozent. "Zukünftig werden die deutschen Unternehmen ihren Anteil weiter ausbauen können", glaubt Berger-Berater Torsten Henzelmann. 2007 entfielen rund acht Prozent des hiesigen Bruttoinlandsprodukts auf Umwelttechnologien, bis 2020 werde sich dieser Anteil auf 14 Prozent erhöhen. Viele Branchen setzen so stark auf grüne Technologien und regenerative Energien, dass sie gar nicht anders können, als die Energiewende zu unterstützen.
    ...
    http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/atomausstieg-furcht-v…

    Da herrscht ja Goldgräberstimmung :laugh:

    Dass die Deutschen da langfristig mitverdienen werden glaube ich eher nicht, die lassen sich von anderen Staaten die Butter vom Brot klauen.
    Die USA planen jetzt Schutzzölle für chinesische Solarprodukte einzuführen, das wäre auch für Deutschland der richtige Weg.
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 19:29:53
    Beitrag Nr. 29 (42.975.588)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.975.291 von InEx am 29.03.12 18:46:50Miete setze ich mal als Warmmiete inkl. Wasser mit 350€ an.

    Strom sollten 40€ im Monat reichen, sofern man nicht verschwendet.

    Bei 1000€ Einkommen setze ich voraus, daß es nur einen Verdiener gibt. Damit hat sich der Kindergarten erledigt. Außerdem sind Kinder soweit ich weiß von Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlung befreit. Schulbus war zu meiner Zeit auch kostenlos. Nachhilfestunden habe ich nicht gebraucht. Im Turnverein war ich nicht - wir haben damals im Wald gespielt und uns mit Haselgerten auf die Finger geklopft... :D Diese Kosten sind also nicht notwendig.

    Weiterhin gehe ich davon aus, daß man für eine 3 Köpfige Familie für 400€ im Monat genug Lebensmittel kaufen kann.

    Bleiben 210€ für restliche Anschaffungen. Hier muß man dann natürlich zusehen, daß man billig über die Runden kommt. Das ist aber möglich. Man muß außerdem akzeptieren, daß das Kind gewissen Luxus nicht hat. Ein gebrauchtes Fahrrad muß genug sein und das muß dann auch 20 Jahre halten. Aber so kennt man es aus der eigenen Jugend ja auch.

    Das ist aber ein Extrembeispiel, denn um nur 1000€ Einkommen zu haben, und das, obwohl man Kindergeld bekommt und einen Kinderfreibetrag hat, muß man schon sehr wenig leisten. Das sind 5€/Std. netto bei 40h Woche. Selbst mit einem Hilfswissenschaftlerjob an der Uni (und davon sind endlos viele ausgeschrieben) verdient man 7-9€ /Std. Dann muß man sich halt was einfallen lassen. Mein Vater hat früher nach der Arbeit für die Leute Lichtmaschinen im Auto repariert. Heute kann man eher mit Programmierarbeiten noch einiges dazuverdienen. Wenn ich überlege, womit ich alles Geld verdienen könnte...

    Bei uns in der Gegend haben viele so um die 800€ netto. Die haben aber dann häufig zu Hause eigenes Gemüse angebaut, halten ein paar Schweine, Karnickel, Hühner usw. und brauchen dadurch kaum Geld zum Leben. Die schleppen dann natürlich 20 Jahre die gleichen Klamotten, aber das war bei denen schon immer so. Und in den Urlaub, oder großartig auf Klassenfahrt, sind die auch nie gewesen. Von ihren 800€ sparen die noch die Hälfte. Echt so!
    Avatar
    InEx
    schrieb am 29.03.12 18:46:50
    Beitrag Nr. 28 (42.975.291)
    @ Geldler

    Von 1000 € monatlich bekommt man eine Familie über die Runden.

    Vergiss es. Wenn Du mit Deiner Familie unter der Brücke wohnst vielleicht.

    Ansonsten bin ich gespannt auf Deine Kalkulation.

    Miete, Strom, Heizung, Kindergartengebühr, Praxisgebühr, Medikamentenzuzahlung, Monatsticket für den Schulbus, Klassenfahrten der Kinder, Nachhilfestunden, Turnverein...

    Ich glaube Du hast noch nie eine Familie gehabt.

    Grüße,

    InEx
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 18:05:34
    Beitrag Nr. 27 (42.975.032)
    Zitat von Goedecke_MichelsKeiner von denen wird sich je ein neues Auto oder gar eine
    Immobilie kaufen. Diese Leute sind als Konsumenten quasi ausgeschaltet.


    Seit wann gibt es ein Recht auf Konsum? Konsum bedeutet, Güter zu erwerben, die von anderen Menschen geschaffen worden und den vom Anbieter dafür verlangten Preis zu zahlen.
    Im Klartext: Entweder, ich kann mir den mir angebotenen Fernseher von dem mir zur Verfügung stehenden Geld kaufen, oder ich muß mir halt selbst einen bauen...
    Beim Auto das gleiche: Habe ich denn ein Recht auf ein Auto? Und wenn ich mir selbst keins kaufen kann, warum können es andere dann? Die Zahl der verkauften Neuwagen steigt weltweit jährlich enorm an. Wer kauft denn die ganzen Autos? Und warum macht die deutsche Autoindustrie mit ihren Produkten so ein gutes Geschäft? Man muß mal nach Cuba fahren, um zu sehen, wer sich jedenfalls keine neuen Autos zu kaufen scheint (das Klima machts möglich..:D).
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 17:23:57
    Beitrag Nr. 26 (42.974.692)
    Zitat von Goedecke_MichelsDer Zwang, Dumpinglohn-Jobs bei befristeten Arbeitsverhältnissen
    annehmen zu müssen ist eine ausgesprochen ungesunde Mischung. Sie
    erzeugt Menschen ohne jede Perspektive. Menschen, denen das Problem
    einer Lebensplanung gleich mit abgenommen wurde. Keiner der Betrof-
    fenen kann, wenn er noch einen Funken Verantwortungsgefühl verspürt,
    daran denken, eine Familie zu gründen oder gar Kinder in die Welt zu
    setzen.


    Warum eigentlich nicht? In Afrika gibt es Leute, die wissen nicht, was sie am nächsten Tag essen sollen, aber sie setzen trotzdem Kinder in die Welt. In Deutschland ist jedes Kind ausreichend versorgt. Es gibt kein Hungerproblem. Die Schulbildung ist kostenlos. Kleidung für Kinder gibt es Second Hand für einen Appel und ein Ei. Ich selber habe als Kind den Schulranzen von meinem Vater geschleppt. Ein Kind kostet nicht die Welt. Von 1000 € monatlich bekommt man eine Familie über die Runden.
    Avatar
    Herbert H
    schrieb am 29.03.12 16:10:23
    Beitrag Nr. 25 (42.974.097)
    Gibt es auf dieser Welt irgendein Land vergleichbarer Größe, das sich eine auch nur annähernd so gute soziale Absicherung leistet wie Deutschland?
    Avatar
    suffkopf
    schrieb am 29.03.12 16:05:29
    Beitrag Nr. 24 (42.974.052)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.973.437 von Geldler am 29.03.12 14:36:22jo wir jammern auf hohem niveau !!
    wer will der kann hier geld verdienen...wer sparen will kanns auch..
    ich wunder mich über die vielen autos : bei den preisen sollten doch billigere gekauft werden aber nein mit alufelgen etc...angeber ...aber jammern kein geld...schaut euch mal in ner tanke um...da kaufen morgens müllmänner ( die mag ich denn ohne die ging es uns allen schlecht ) ihren kaffee und ein bröthcen und die bildung !!
    mal ganz ehrlich mein vater ( ingenieur ) hat sich sein brötchen mitgenommen und den kaffee in ner kanne dabei gehabt !!
    die sind doch alle krank die in ner tanke malochen !!
    Avatar
    Geldler
    schrieb am 29.03.12 14:36:22
    Beitrag Nr. 23 (42.973.437)
    Gehe ich von meinem Umfeld aus, dann kenne ich viele Doktoranden. Deren Einkommen, so sie eine 3-jährige Promotion beabsichtigen, liegt üblicherweise netto - Krankenversicherung 1000- 1500€, das bei einer Wochenarbeitszeit von nicht unter 55 Std. teilweise bis 80. Nehme ich einen mittleren Fall springt ein Stundenlohn von 4-5€ netto dabei heraus.
    Dennoch, diese Leute sind nicht unzufrieden. Sie haben mehr als doppelt so viel Einkommen, wie sie vorher als Student hatten und da sie noch den gleichen Lebensstil pflegen, bleibt Ende des Monats manchmal gut die Hälfte über.
    Und trotzdem leben sie besser als ein Arbeiter in einem Entwicklungsland, haben ein im Winter beheiztes Zimmer, Sanitärräume, genug zu essen, also alles, was sie brauchen. Niemand von denen fühlt sich arm.

    Ich will damit sagen: Wer mehr verdienen will, muß erstmal Leistung bringen. Man könnte auch sagen, der Doktorand ist bei den Wochenarbeitszeiten und dem geringen Entgeld ausgebeutet. Er hat aber damit die Chance, sich zu beweisen und dannach deutlich mehr zu verdienen. Aber das kann er auch nur, wenn er am Ball bleibt.
    Avatar
    Goedecke_Michels
    schrieb am 29.03.12 13:29:17
    Beitrag Nr. 22 (42.973.053)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 42.972.727 von derdieschnautzelangsamvollhat am 29.03.12 12:29:57Wie wahr! Das haben viele noch nicht in ihr kleines Hirn bekommen,
    das die "Segnungen" Schröder`scher "Sozialpolitik" auch etwas mit
    ihnen zu tun hat. Vielleicht nicht sofort, aber die Zeit wird es
    schon richten.

    Jeder Empfänger von Transferleistungen muss jede zumutbare Arbeit
    zu jedem Lohn annehmen. Das erscheint auf den ersten Blick gerecht.
    Ist es aber nicht. Wenn ich mir ansehe, wie ausgiebig die Kommunen
    von der Möglichkeit der 1 €-Jobs Gebrauch machen, dann frage ich
    mich, wo die Jungs denn geblieben sind, die vorher auf regulärer
    Basis die Parks in Ordnung gehalten haben. Vermutlich beim Arbeits-
    amt. Und in einem Jahr können die dann auf 1 €-Basis ihren alten
    Job zurück bekommen.

    Und wenn ich jede Menge Hartz-Empfänger in Dumpinglohnjobs zwinge,
    dann ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis deren Dumpinglöhne
    in der betreffenden Branche das Maß aller Dinge sind.

    Der Zwang, Dumpinglohn-Jobs bei befristeten Arbeitsverhältnissen
    annehmen zu müssen ist eine ausgesprochen ungesunde Mischung. Sie
    erzeugt Menschen ohne jede Perspektive. Menschen, denen das Problem
    einer Lebensplanung gleich mit abgenommen wurde. Keiner der Betrof-
    fenen kann, wenn er noch einen Funken Verantwortungsgefühl verspürt,
    daran denken, eine Familie zu gründen oder gar Kinder in die Welt zu
    setzen. Keiner von denen wird sich je ein neues Auto oder gar eine
    Immobilie kaufen. Diese Leute sind als Konsumenten quasi ausgeschaltet.

    Was da dann zu psychischer Stabilität beiträgt, wenn einer ständig am
    Existenzminimum herumkrebst und mit Panik an die nächste Stromrechnung
    denkt, wie wertgeschätzt und unabhängig der sich fühlt, wenn er sich
    trotz Vollzeitjob nicht ernähren kann und Aufstockung durch die Arge
    benötigt, das wird wohl Frau vdL`s Geheimnis bleiben. Diese Frau ist
    so abgehoben und realitätsfern, dass es einem die Sprache verschlägt.

    Und bei der Argumentation hier kann ich mir ein breites Grinsen nicht
    verkneifen. Da behauptet einer, überhaupt gar keinen ALG II - Empfänger
    zu kennen, weiß aber ganz genau, dass 50 % von denen gar keinen Bock
    auf Arbeit haben und dass ALLE das neueste I-Phone besitzen. Ein Mann
    mit hellseherischen Fähigkeiten, von dem ich nur gerne wüsste, wie er
    die 50 % so exakt ermittelt hat.

    Zur Erinnerung - im Winter 2010/2011 hat die Stadt Hamburg 100 ALG II -
    Empfänger zum Schneeschippen gesucht. Für 5 € cash / Stunde. Es haben
    sich über 700 Leute beworben. Soviel zum Thema Nullbock.
    Avatar
    derdieschnautzelangsamvollhat
    schrieb am 29.03.12 12:29:57
    Beitrag Nr. 21 (42.972.727)
    Evtl verstehst du das System nicht. Viele Hartzer haben kein Bock zu schaffen oder verarschen das System in dem Sie H4 beziehen und schwarz arbeiten gehen

    doch, ich verstehe das System sehr gut; und behaupte, dass es nur wenige gibt, die es so intensiv und objektiv erforscht haben. ;) Den meisten ist bis heute verborgen geblieben, dass SGB I bis XII wirtschaftspolitische Instrumente sind..und keine sozialpolitischen.

    Keinen Bock haben auch Menschen, die ein vielfaches an Beitrags- oder Steuermitteln kosten. Wenn du schwarzarbeitende Hartzer kennst; zeig sie doch an. Vermute aber, dass du nichtmal die Eier hättest deinen Namen dabei zu nennen.

    imho liest du zuviele Schundzeitungen und nimmst die Talkshows für bare Münze.

    wenn du für 2000 arbeitest, dann ist das dein Problem. Was haben die Hartzer damit zu tun ?
    Wenn man die für 7€ über Zeitarbeit und Arbeitszwang in die Heime schleußt ist klar, das für dich nicht mehr drinnen ist. ;) Also überleg mal, inwieweit deine Intentionen deinen eigenen Interessen zuwider laufen.;)
    Klassische Zielaqntinomie :D
    Avatar
    Latinl
    schrieb am 29.03.12 12:07:27
    Beitrag Nr. 20 (42.972.594)
    Zitat von derdieschnautzelangsamvollhatDie Hartzer haben 364 auf 374 € erhalten , sprich 2,7 % für 2012.

    da die 374 ohnehin unterhalb des soziokulturellen Ex.Min. liegen und nichtmal die Teuerungsrate bezogen auf das Transfereinkommen decken, finde ich die Aufregung vor allem vor dem Hintergrund, dass die Hälfte der Gesamtausgaben im System nur Dritten nützen; ziemlich daneben.

    Das die normalen Mitarbeiter in den Kommunen und der Pflege ebenso verarscht werden, dafür können die ohne Arbeit doch auch nichts.

    Und wenn du ehrlich bist, arbeitet der Teil des ÖD in Arbeitsämtern, Jobcentern und den angeschlossenen Satelliten daran mit, dass es auch den ÖD-Beschäftigten immer schlechter geht. Wer seine Kundschaft nur in Unterbeschäftigungs- und Dumpingverhältnisse lotst, der wird eines Tages selbst dort landen. Denn warum sollte ausgerechnet der ÖD davon verschont bleiben ?

    Was heisst fürs Nichtstun ist Geld da ? Schaff doch Jobs oder gib einfach deinen auf. Oder gründe eine Bank.:laugh:


    du willst doch auch alt werden und in Würde geüflegt werden :confused::keks:

    2.000 brutto und 1,7 % sind 34 € brutto bzw. 17 € netto bei 50 % Abgaben.

    Dann müssen die Leute zur Arbeit kommen etc.

    Evtl verstehst du das System nicht. Viele Hartzer haben kein Bock zu schaffen oder verarschen das System in dem Sie H4 beziehen und schwarz arbeiten gehen




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