schrieb am 17.04.12 16:44:18
Argentinien hat angekündigt, die argentinische Repsol-Tochter YPF
zu verstaatlichen. Der Schritt wurde von Präsidentin Cristina
Fernández de Kirchner mit fehlenden Investitionen des spanischen
Mehrheitseigners begründet. Ein Gesetzentwurf zur Verstaatlichung
wurde dem Kongress vorgelegt und soll in einer Woche verabschiedet
werden. Die Enteignung des größten Erdöl-Unternehmens des Landes
trifft bei den Spaniern auf wenige Gegenliebe. Auch die Beziehungen
zwischen Buenos Aires und Madrid sind gespannt.
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/4904541-roundup-sp…
Ein interessanter Schritt?
schrieb am 17.04.12 17:21:09
Ob das am Ende tatsächlich realisiert wird und vor allem
entschädigungslos, steht noch auf einem anderen Blatt.
Es bleibt auf jeden Fall spannend !
schrieb am 18.04.12 00:10:24
Die Aktion kann man vordergruendig verstehen, wenn Repsol nicht
mehr genug investiert und nur noch ausbeutet, wie es heisst.
Hintergruendig ist das jedoch verlogen, wenn die argentinische
Regierung die einheimischen Energiepreise so reguliert, dass sie
unterhalb internationaler Levels liegen.
Eine heikle Angelegenheit fuer Spanien, da auch andere grosse
spanische Konzerne wie Telefonica und Santander stark in
Argentinien engagiert sind.
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