"3. Entwicklung Masseneinkommen, privater Konsum und
Unternehmensgewinne in Deutschland
Index 1991 = 100
Werte 1999
Masseneinkommen 108
Privater Konsum 112
Unternehmensgewinne 115
Werte 2010 Index 2000 = 100
Masseneinkommen 103
Privater Konsum 106
Unternehmensgewinne 118
Während das Einkommen der Bevölkerung und der Konsum fast
stagnierten explodierten die Unternehmensgewinne. [...]"
Ein Anstieg um 18% in 10 Jahren ist eine "Explosion"?
Sind dabei überhaupt die "Unternehmensgewinne" der steigenden Zahl
von Scheinunternehmern/Scheinselbständigen rausgerechnet?
Die Vermögensverluste seit 2000 sind vermutlich ebenso wenig
berücksichtigt!?
Sind das a) nur reine Unternehmensgewinne oder b) sind auch
Kapitaleinkünfte, v.a. aus Lebensversicherungen und Zinseinkünften
dabei? Falls b), sind die Inflationsverluste dabei berücksichtigt?
Immerhin ist die reale Rendite z.Z. negativ.
Daß bei einer Sparquote von ca. 10% des Einkommens die Kapitalbasis
steigt und entsprechend auch die nominalen (!) Einkünfte steigen,
sollte klar sein. Oder sollen die Sparer bei 1-2% Zins aufs
Festgeld und 3% Inflation noch stärker geschädigt werden?
Grundsätzlich wäre eine
Quellenangabe dringend geboten!
"Die EZB flutet die europäischen Banken mit Geld. 1000
Milliarden in 3 Jahren. Zinssatz 1 %. Die Banken kaufen dafür
Staatsanleihen der Eurostaaten um die Zinssätze einigermaßen
erträglich zu halten. Zinssätze zwischen 1,5 und 6 %. Money for
Nothing. Dies spült ca 150 Milliarden Gewinne in die Kassen der
Banken."
Setzen wir also gleich mal volle 6% Durchschnittsverzinsung an,
damit wir mit 1000 Mrd und 5% Zinsdifferenz auf 50 Mrd für 3 Jahre,
also die 150 Mrd kommen. Ich wußte gar nicht, daß "zwischen 1,5 und
6%" genau 6% ist

Nehmen wir 2% Zinsdifferenz an, wären es ja nur 60 Mrd.
Da hat die Abzocke durch den griechischen Staat bereits mehr
gekostet.