Es müssen Übertreibungen und Fehlausbrüche her, um die Masse
abzuschütteln. Mit welcher Macht der DAX dies tut, sieht man auch
heute, wenn man den DAX und DOW vergleicht, als ob die abgekoppelt
sind. Wenn alle auf den fahrenden Zug aufspringen, kann der DAX
unmöglich weiter steigen. So schmerzhaft dies für die Meisten ist,
so effektiv ist es. Wer sich nicht mit Börsenpsychologie
beschäftigt, der sagt gerne, dass zum Beispiel Charttechnik eine
selbsterfüllende Methode ist. Dem muss ich widersprechen, denn wenn
alle einen Ausbruch sehen, wird der DAX scheitern. Es stimmt also
nicht, dass es nur einen Ausbruch, bzw. starke Kursbewegungen gibt,
weil alle bestimmte Widerstände sehen und dann einsteigen. Nur wenn
keiner an einen Ausbruch glaubt, kann er erfolgen. Es stimmt also
genau das Gegenteil, von dem was man immer so hört. Zurück zur
aktuellen Situation. Als gestern auch die 6750 unterboten wurden,
landete der DAX auch gleich 100 Punkte tiefer. Der gezeigte steile
Aufwärtstrend ist natürlich nur ein kurzfristig Trendkanal und hat
keine Bedeutung, was den längeren Trend betrifft. Ein kurzfristiger
steiler Aufwärtstrend hat ja nur wenige Tage bestand. Heute wird es
wieder positiv, wenn es gelingt die 6800 erneut zu überwinden. Zur
Zeit sieht es auch ganz gut aus, zumindest von der allgemeinen
Stimmung her.
Lesen sie den ganzen Artikel:
DAX Chart-Analyse: DAX Chart das volle Programm