schrieb am 05.05.12 23:23:12
Hallo,
ich versuche gerade nachzuvollziehen, wie viel Umsatz Online-Medien
in Deutschland in etwa erwirtschaften. Dabei habe ich in meiner
schlichten Denke offenbar einen grundlegenden Fehler, aber ich
finde ihn nicht. Vielleicht kann jemand helfen. Ich versuche es am
Beispiel Spiegel Online zu erläutern.
Laut Wikipedia/Zeit Online hat Spiegel Online im Jahr 2011 einen
Werbeumsatz von 30 Millionen Euro erwirtschaftet.
Blicken wir nun auf die Nutzerzahlen im März
(http://ausweisung.ivw-online.de/i.php?s=2&a=110726), sehen
wir: Ca. 920.000.000 PI, also Seitenaufrufe. Die
Tausendkontaktpreise (der sich doch auf AdImpressions, also
Einblendungen bezieht, oder nicht?) liegen bei SPON pro Anzeige
zwischen 65 und 20 Euro
(https://www.mediadaten-online.com/mediadaten/tarife/online/politik_wirtschaft_management_finanzen_recht/s/spiegel_online/titel_w_23175.html),
es sind immer mindestens 2 Anzeigen eingeblendet. Gehen wir also
einmal von einem Umsatz von 80 Euro/1.000 Kontakten aus -
damit käme SPON ja auf 73.600.000 Euro. Im Monat. Irgendwo
muss in dieser Logik/Rechnung also ein ganz, ganz großer Fehler
liegen. Aber wo?
schrieb am 06.05.12 01:02:37
Das Einblenden einer Werbung ist das Eine. Wie viele User die
Werbung anklicken das Andere.
schrieb am 06.05.12 09:13:40
Am ehesten kommt man wohl über die google-anzeigen an eine
realistische größe. Google ist mit 90% marktanteil bei automatisch
content-bezogener Werbung ein guter ausgangspunkt... Werde mal den
Jahresbericht ankucken, sage dann mehr...
schrieb am 06.05.12 10:19:11
Zitat von InExDas
Einblenden einer Werbung ist das Eine. Wie viele User die Werbung
anklicken das Andere.
Aber kommt es wirklich auf die Klicks an? Bezieht sich der
Tausendkontaktpreis nicht auf die Ad Impressions, also das
Einblenden?
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