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Spritpreis mal wieder... ( Seite 2)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 08.05.12 17:46:34
von
neuster Beitrag 17.04.13 15:27:08
von

Anzahl Beiträge: 50
Aufrufe gesamt: 7.726
Aufrufe heute: 13
Diskussionsnr.: 1.174.131

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[ Seite: 12345neuster Beitrag ]

Avatar
schrieb am 08.05.12 22:43:58
Beitrag Nr.11 
(43.138.409)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.136.832 von AktienKlaus am 08.05.12 17:46:34Wir leben angeblich in einer Marktwirtschaft.

Leider nur "angeblich", wenn man die zahlreichen unsinnigen Einschränkungen der Vertragsfreiheit zwischen erwachenen Menschen (Mietrecht, Arbeitsrecht usw.) bedenkt.

Nun soll Deiner Meinung nach der Staat noch weiter regulieren? Warum?

Der Spritpreis ist eine Sache von Angebot und Nachfrage.
Die Verkäufer wollen Geld verdienen. Viel Geld. Soviel wie möglich.

Wenn die Käuferseite sich das bieten lässt: Was soll daran so schlimm sein?

Schau Dir doch den heutigen Straßenverkehr an: In fast jedem PKW sitzt nur eine Person. Viel überflüssige Fahrten: Z.B. werden Kinder werden Schule gebracht und wieder abgeholt (Gab´s bei mir früher nicht). Car Sharing steckt in den Anfängen.

Und nun zu Dir:

Warum fährst Du nicht in einer Fahrgemeinschaft? Ah so, es gibt keine Mitfahrer mit dem gleichen Ziel zur gleichen Zeit?
Schon mal an Mitfahrerzentrale gedacht? Ach so, passt nicht zum eigenen Zeitplan. Und mit den Bundesbahn fahren? Ist doch viel billiger! Ah ja, dauert länger, und die Verbindung ist ungünstig.

Also mach was und jammer hier nicht gegen den Rest der uns noch verbliebenen Marktwirtschaft.
Avatar
schrieb am 08.05.12 22:47:54
Beitrag Nr.12 
(43.138.428)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.138.409 von raceglider am 08.05.12 22:43:58Vertragsfreiheit zwischen erwachsenen Menschen

natürlich.

War wohl eine Freud´sche Fehlleistung.
Oh wenn die Menschen doch erwachen würden.
Avatar
schrieb am 09.05.12 01:39:01
Beitrag Nr.13 
(43.138.759)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.138.409 von raceglider am 08.05.12 22:43:58Du denkst aber schon daran, dass wir nicht nur den Individualverkehr betrachten sollten, wo sicherlich einiges an Optimierungspotential drin steckt (wie schon von dir geschrieben: Fahrgemeinschaften, ÖPNV etc.), sondern auch und insbesondere den Güterverkehr. Und so wird am Ende alles teurer, weil alles irgendwann und irgendwie von "A" nach "B" transportiert werden muss. Dabei denke ich jetzt nicht an das T-Shirt, welches schwachsinnigerweise von der Spinnerei bis zum Verkauf einmal um die ganze Welt transportiert wird, sondern so sind eben auch z.B. Waren im Supermarkt betroffen oder auch regionale Waren. Dann weitere Dienstleistungen wie z.B. Handwerker, Stichwort: Anfahrtskosten etc.
Avatar
schrieb am 09.05.12 07:43:38
Beitrag Nr.14 
(43.138.968)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.138.409 von raceglider am 08.05.12 22:43:58Mit Merkels Benzinpolizei, das war ironisch gemeint! Rumkommen wird, wie bereits angemerkt, nichts.

ABER es sollte trotzdem mal eingegriffen werden, einfach, weil kein Wettbewerb besteht. Wie findet denn die Preisgestaltung statt? Nach Angebot und Nachfrage keineswegs.
Warum ist denn Sprit Sonntag/Montag am günstigsten? Weil dort kaum jemand Benzin braucht und am Freitag alle möglichen ihre Autos bis unters Dach volltanken?
Und wo liegt denn die Alternative der Käuferseite? Zu "anderen" Tankstellen fahren? Es gibt zwar viele schöne Namen für die Stationen, Shell, Aral, HEM, Orlen...und wie sie alle heißen, aber warum denn keinen günstigeren unter denen? Warum ist der "freie" Markt nicht wie bei den Supermärkten gedeckt? "Sprit im Angebot..:"? Weil es wenige große gibt, die den kleinen vorgeben, zu welchem Preis derzeit was verkauft wird.

Zum Punkt nun zu dir:
Mit der Mitfahrgelegenheit hast du recht, das wäre eine Alternative. Allerdings ändert es ja an der Benzinpreisgestaltung nichts - meinst du der Preis bricht ein, wenn nur noch die Hälfte / ein Drittel der Autos unterwegs wäre?
Und Bundesbahn alternative? Nunja. 290Km Hannover-Berlin kosten bei der Bahn 65€ - eine Strecke!:eek:
Reiner Benzinpreis fürs Auto - 80€. Ernsthafte Alternative? Nunja, wer 50€ draufzahlt, um in die Viehtransporter der deutschen Bahn einzusteigen - meiner Meinung nach sieht fairer und günstiger öffentlicher Personenverkehr anders aus.:rolleyes:
Avatar
Oberstaatsanwalt
schrieb am 09.05.12 08:59:35
Beitrag Nr.15 
(43.139.372)
Antwort
Zitat
Avatar
schrieb am 09.05.12 09:49:44
Beitrag Nr.16 
(43.139.683)
Antwort
Zitat
Schon mal was von Gasantrieb gehört ?
Also wenn ich soviel fahren müßte, hätt ich längst
einen Gastank drin, 1 l kostet so 80 Cent.
Da ich direkt an meinem Arbeitsplatz wohne,
lohnt es sich für mich nicht, ich fahre nur
zum einkaufen und for fun.
Avatar
schrieb am 09.05.12 09:50:30
Beitrag Nr.17 
(43.139.690)
Antwort
Zitat
Zitat von OberstaatsanwaltGeht auch billiger:

http://www.bahn.de/p/view/angebot/bahn-ticket/zug-berlin/zug…


stimmt so nicht - schau dir mal die Zeiten an, ab wann dieser angeblich günstige Preis gilt.

ab 29 € ;)
Avatar
Oberstaatsanwalt
schrieb am 09.05.12 11:04:22
Beitrag Nr.18 (43.140.091)
Moderiert
!
Dieser Beitrag wurde von ArbiMod moderiert. Grund: ANB-widrige Anmeldung
Avatar
schrieb am 09.05.12 11:41:47
Beitrag Nr.19 
(43.140.331)
Antwort
Zitat
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.138.968 von AktienKlaus am 09.05.12 07:43:38meinst du der Preis bricht ein, wenn nur noch die Hälfte / ein Drittel der Autos unterwegs wäre?

Auf jeden Fall; das meine ich nicht nur, das ist sicher.

Du brauchst nur mit dem Finger die Preis-Absatzfunktion entlangzufahren.
Wie die aber genau aussieht, kann ich nicht sagen; das hängt von der Preiselastizität der Nachfrage ab.

Einerseits dürfte bei einer kleinräumigen Betrachtung der Spritpreis relativ preisunlastisch sein: Wie schon in meinem Vor-Posting beschrieben, fahren die Leute wann und wohin sie wollen - egal, wie hoch der Spritpreis ist.

Wenn aber viele sich einig wären und bewusst weniger fahren würden, sinkt der Absatz der Spritverkäufer. Die würden sich dann anstrengen, den Absatz zu erhöhen. Und zwar wie? Nicht über gutes Zureden ("Nun fahr´n Sie doch mal ein bischen mehr Auto"), sondern: Über Preissenkungen.

Das würde sich noch mehr steuern lassen, wenn das Sparverhalten weltweit entstünde.

Im übrigen dürftest Du Dich noch auf andere Weise am Spritpreis versündigt haben, über den Du jetzt jammerst:

Du hast garantiert eine der Parteien aus diesem Berliner Dilettantenstadl gewählt, die uns dieses Euro - Elend eingebrockt haben und den Euro auch heute noch gesundbeten wollen.

Hättest Du und die Mehrheit der Wähler vernünftig gewäghlt, hätten wir heute

a) eine starke Währung
b) eine starke Wirtschaft und
c) niedrigere Spritpreise.
Avatar
schrieb am 09.05.12 12:27:06
Beitrag Nr.20 
(43.140.582)
Antwort
Zitat

Kraftstoffpreise in Deutschland / Trotz Rückgang: Benzin immer noch viel zu
teuer / Kraftstoffpreise hinken gesunkenem Ölpreis hinterher
München (ots) - Mit dem deutlich gesunkenen Ölpreis sind auch die
Kraftstoffpreise in Deutschland zurückgegangen. Trotzdem sind die
Preise für Benzin und Diesel nach Angaben des ADAC immer noch klar zu
hoch. Wie die ADAC Auswertung der Online-Datenbank unter
www.adac.de/tanken zeigt, kostet ein Liter Super E10 derzeit im
bundesweiten Schnitt 1,605 Euro - drei Cent weniger als vor
Wochenfrist. Auch Dieselfahrer dürfen etwas aufatmen: Ihr Kraftstoff
verbilligte sich um 3,6 Cent auf 1,465 Euro.
Lag der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent vor einer Woche
noch bei 119 Dollar, ist er mittlerweile auf 110 Dollar abgesackt.
Dies, so der ADAC, hätte einen weitaus stärkeren Rückgang des
Benzinpreises bewirken müssen. Der Club fordert die Mineralölkonzerne
daher erneut auf, niedrigere Ölnotierungen unverzüglich an die
Autofahrer weiterzugeben und endlich wieder faire und vertretbare
Preise an den Tankstellen zu verlangen. Detaillierte Informationen
zur Preisentwicklung auf dem Kraftstoffmarkt findet man unter
www.adac.de/tanken.
Hinweis für die Redaktionen: Zu diesem Text bietet der ADAC unter
www.presse.adac.de eine Grafik an.
Originaltext: ADAC
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7849
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7849.rss2
Pressekontakt:
ADAC Öffentlichkeitsarbeit
Externe Kommunikation
Andreas Hölzel
Tel.: +49 (0)89 7676 5387
E-Mail: andreas.hoelzel@adac.de

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