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schrieb am 09.05.12 13:22:01
Der “Sell in May and go away”-Monat Mai macht in diesem Jahr seinem
Namen alle Ehre. 5 Prozent bzw. 350 Punkte hat der DAX im
Wonnemonat schon verloren. Seit dem Jahreshoch am 16. März mit
7.194 sieht es noch düsterer aus. Hier schlägt schon ein Verlust
von über 10 Prozent bzw. fast 800 Punkte zu Buche. Auf was müssen
sich Anleger und Trader jetzt einstellen? War der 10%-ige
Kursrutsch der Anfang vom Ende oder sind DAX-Aktien nun wieder
günstig und kaufenswert?
Lesen sie den ganzen Artikel:
Warum der DAX
um 2.000 Punkte fällt
schrieb am 09.05.12 13:22:01
warum ist man Börsenanalyst? Weil man ein so gutes Herz hat und
alle an seinen Erkenntnissen teilhaben lassen will? Oder weil man
unbedingt Recht haben will und sich selbst gern auch jede gequirlte
Scheiße reden hört?
schrieb am 09.05.12 13:50:31
Goldneurotiker
schrieb am 04.04.12 15:31:26
.12 15:31:26
Beitrag Nr.13
(43.001.540)
"Das sieht nicht gut aus ... ich schätze wir haben ein mindestens
mittelfristiges Hoch gesehen. Alles passt: Goldman Sachs als
Kontraindikator ruft auf zum Kauf von Aktien als "einmaliger
historischer Chance", Charttechniker wie H. Weigand, Rocco Gräfe,
Chris Zwermann liegen voll daneben (haben unisono einen quasi
"sicheren" Anstieg auf 7400 oder mehr Punkte angekündigt), und der
einzige, der etwas zu ahnen scheint, ist wieder einmal Marc Faber,
der Anfang März von einer
bevorstehenden signifikanteren Korrektur sprach. Der Langfristchart
des DOW zeigt bei einer jetzt einsetzenden deflationären
crashartigen Korrektur im Abwärtstrendszenario unter das 2009er
Tief in den 5000ern, im DAX und DOW würden die Aufwärtstrends seit
den 80er Jahren gebrochen werden. Der beginnende Abverkauf der US
Treasurys und der Staatsanleihen global paßt zu steigenden Zinsen
und Aktiencrash. Und auch Gold wird in diesem Szenario eines
deflationären Crashs als Vermögensschutz versagen. Das was man
braucht (Energie, Nahrung) wird zu Höchstpreisen in einer
entwerteten Währung vom laufenden Einkommen nicht mehr bezahlt
werden können, will man aus seinen Rücklagen
etwas verkaufen (Aktien, Gold, Immobilien etc.) kann man es nur
verschleudern und sich vom Gegenwert nicht mehr viel kaufen. Für
die entwerteten Währungen werden die Rohstoff- und
Nahrungslieferanten nichts mehr liefern, und sich wahrscheinlich
nur noch selbst versorgen. Die FED und EZB werden keine QE's mehr
machen können, weil dies den Verfall der Währungen ab jetzt
beschleunigen würde - dass dies nicht nötig sei, weil es mit der
Wirtschaft angeblich wieder aufwärtsgeht, dürfte nicht der
eigentliche Grund sein. Das Kondatieff - Tief liegt jetzt vor uns
... Ich glaube, 5 nach 12, alles zu verkaufen, sofern man auf
Kredit engagiert ist, um wenigstens schuldenfrei als
Schrebergartenbauer durch den Schlamassel zu kommen. Damit wäre die
"Unlogik", jetzt auf 6200 zu fallen um dann wieder auf 7000 zu
steigen geklärt: Wir fallen ab jetzt salamiartig, teils crashartig
auf neue Tiefs. "
So what??
schrieb am 09.05.12 14:04:25
Die Amerikaner Spielen mit uns wie sie wollen und das schlimme ist,
unsere Börsenanalysten wissen das natürlich auch. Nur sie tun so,
als wenn sie eine Daseinsberechtigung hätten...ich Frage mich für
wenn. Es gibt keine logischen Erklärungen. Alles nur noch
Spekulation. Frühe hieß es die Aussichten und die Bewertung einer
Aktie ist Entscheidend für die Kursentwicklung. Wenn es so wäre
müsste der DAX bei 10000 Punkte stehen und der Dow Jones bei
maximal 9000. Die Börse wird immer uninteressanter für Deutsche
Unternehmen und auch Aktionäre, die daran Glauben eine Art
Altersvorsorge damit auf zu Bauen.
schrieb am 09.05.12 14:11:10
ja, habe ich geschrieben - ich bin wohl auch so einer ;-) Die
Analysten haben soweit ich das in der letzten Zeit beobachtet habe
keine gute Figur abgegeben. Man kann eigentlich sagen, dass kaum
jemals ein Analyst vor einem 2000 Punkte - Crash vorher korrekt
gewarnt hätte. Hingegen laberte Wieland Staudt von "absolut
sicheren 8000" noch Mai / Juni 2011 (zuletzt schon wieder), Chris
Zwermann will uns von 1666 im S&P missionieren, und ein krasses
Beispiel ist Heiko Thieme, der eigentlich nie richtig liegt, aber
seit 20 Jahren wegen seiner Unterhaltungsqualitäten in den
Börsenmedien herumgeistert. Respekt habe ich nur vor ganz wenigen,
wie Marc Faber, André Kostolany oder Roland Leuschel (wobei
letzterer uns eigentlich immer nur vom großen Crash erzählt - und
dies seit 1987 ohne Unterbrechnung - ab und zu liegt er dann
richtig). Kurzum: Mehr Demut vor dem "ich weiß dass ich nichts
weiß" würde so manchem Missionierer gut zu Gesicht stehen (mir
selbst natürlich auch). so that's
schrieb am 09.05.12 19:23:04
Anal yst und Untergangsstimmungsmacher. Jetzt können sie sich
wieder wichtig machen.
Aber brauchen wird sie keiner.
schrieb am 09.05.12 20:08:59
4500??? -find ich klasse, kann man wenigstens wieder billig
einkaufen gehen :-)
schrieb am 09.05.12 21:23:53
@ teppichprofi
Haben Sie kein besseres Wortspiel auf Lager? Hab ich schon 100 Mal
gelesen. *Gäähn*
Als 2011 der DAX auf 5.000 fiel, ging die Welt auch nicht unter.
Und so wird es - falls die 4.500 kommen sollten - auch dieses Mal
sein. Börsen steigen und fallen eben.
schrieb am 09.05.12 21:32:40
@..baer
bei diesem einkauf bin ich auch dabei
schrieb am 10.05.12 02:31:24
Zeilengeld vs. Fersengeld.
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