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Warum der DAX um 2.000 Punkte fällt (Seite 2)

eröffnet am 09.05.12 13:22:01 von
Nachrichten

neuester Beitrag 10.05.12 12:09:42 von
E-Welle [KommA]
Beiträge: 12
ID: 1.174.144
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 665

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gnurpel
schrieb am 10.05.12 09:52:48
Beitrag Nr. 11 (43.145.380)
Sehr mutig vom Autor, so einen üppigen Crash von vorherzusagen. Falls er damit recht behielte, wäre ich beeindruckt, aber ich habe erhebliche Zweifel.

Von Elliot-Wellen habe ich nicht viel Ahnung, zu fünfteiligen impulsiven Wellenüberschneidungen schweige ich darum lieber.

Was aber mindestens in den stark schwankenden letzten zwanzig Jahren eigentlich immer Bestand hatte, ist, dass die großen Indizes nach einem Crash mit größeren Verlusten ab 30% im darauffolgenden Jahr noch nie gleich wieder gecrasht sind. Üblicherweise geht ein Crash so weit, bis das Potential dafür ausgeschöpft oder sogar übertroffen ist, da bleibt kein Raum mehr für einen unmittelbaren Folgecrash. Der Anstieg im letzten Halbjahr hätte dafür höchstens eine Bärenmarktrally als Unterbrechung eines größeren Crashs sein können, aber dafür war der Aufwärtstrend zu groß und zu stabil.

3. Volatilitäts-Index VDAX-New: Dieser ist Mitte März mit einem Wert von 17 an einer markanten Aufwärtstrendlinie seit Anfang 2005 nach oben hin abgeprallt. Die Zielzone liegt nun zwischen 55 und 62,50. Die Volatilität wird also wieder deutlich zunehmen, auch wenn der Spitzenwert aus 2008 mit über 80 innerhalb der drohenden Abwärtsbewegung wohl nicht mehr erreicht werden wird. Steigender VDAX = fallender DAX.

2009 lag der VDAX zwischen 25 und 30. Nachdem der DAX aus dem Tief um ca. 40% gestiegen war, gab es einen Rücksetzer um gute 10% mit VDAX über 30, und danach ging der Boom umso kräftiger weiter.
Und diesmal ist der DAX aus seinem 2011er-Tief um ca. 40% gestiegen und danach bei einem VDAX von 28 um gute 10% gefallen. Vielleicht ist eine kleine Zwischenkonsolidierung nicht immer ein schlechtes Zeichen.

Viele Leser erinnern sich sicher noch an meinen provokanten "DAX Jahresausblick 2012" vom 3. Januar. Es kam anders.

Ja, so ist das leider mit den Prognosen. Darum sage ich lieber jetzt keine Boomfortsetzung voraus, obwohl ich sie aus historischen Vergleichen und Fundamentaldaten vermute.

Verhindern könnte dieses negative Szenario jetzt nur noch ein berherzter und nachhaltiger Sprung über die 7.000er Marke.

Und obwohl ich bei aller Skepsis den Mut zur Überzeugung beim Autor bewundere - dieser Nachsatz ist einer der ängstlichen Winkelzüge, die ich an Chartanalysen gar nicht mag, weil diese Sätze a la "Wenn der Kurs deutlich steigt, dann ist es wohl doch kein Crash" einfach nur tautologisch sind.

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E-Welle [KommA]
schrieb am 10.05.12 12:09:42
Beitrag Nr. 12 (43.146.318)
@ gnurpel

Börse ist immer Wenn-Dann-Spiel. Egal ob klassische Charttechnik oder Elliott Wave. Es geht immer nur um Wahrscheinlichtkeiten, da niemand in die Zukunft sehen kann.




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