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*Daimler AG * auf dem Weg zu 2020
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Fallen unter kurzfristige Trendlinie (47,16 Euro)
Daimler
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schrieb am 02.11.12 12:30:26
Ein neuer und Informativer thread.
Möchte einen neuen thread starten, für die die Daimler auf ihrem
Weg bis ins jahr 2020 begleiten.
Dieses Datum ist vom Vorstand ausgewählt worden bis dahin wieder
die Nr.1 im Automobil Premium segment zu werden.
Hinsichtlich der Absatzzahlen, der Umsatz Rendite,.... etc.
Selbstverständlich darf man diesen Weg kritisch begleiten und kein
scheuklappen denken haben.
Stand aktueller Kurs bei thread eröffnung : 37,03 €
freue mich auf spannende diskussionen,recherchen,fakten,pro und
contras, Produkt diskussionen,Rendite, Vorschläge.
schrieb am 02.11.12 13:23:26
gleich zu beginn erstmal das 3. Quartal 2012 mit
Ausblick:
Ergebnisse drittes Quartal 2012
Daimler-Ergebnis wieder auf hohem Niveau: EBIT von 1.921 Mio. € im
dritten Quartal
Die Daimler AG (Börsenkürzel DAI) hat im dritten Quartal 2012 ein
Konzern-EBIT von 1.921 (i. V. 1.968) Mio. € erzielt. Das
Konzernergebnis lag bei 1.205 (i. V. 1.360) Mio. €. Dies führte zu
einem Ergebnis je Aktie von 1,03 (i. V. 1,21) €.
„Gemessen an den deutlich schwieriger gewordenen Marktbedingungen
hat Daimler im dritten Quartal ein gutes Ergebnis erzielt“, sagte
Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter
Mercedes-Benz Cars.
„Aufgrund der konjunkturellen Herausforderungen wird Daimler zwar
in diesem Jahr das hohe Vorjahres-EBIT nicht erreichen, aber
dennoch wieder ein gutes Ergebnis einfahren“, betonte Zetsche. Mit
Blick auf die ehrgeizigen Ziele des Unternehmens sagte der
Vorstandsvorsitzende: „Wir sind aber noch nicht auf dem Niveau, das
wir mittel- bis langfristig anstreben. Wir haben daher für alle
Geschäftsfelder entsprechende Maßnahmen eingeleitet und sind damit
auch auf ein schwierigeres Marktumfeld vorbereitet. Bei
Mercedes-Benz Cars erweitern wir unsere Wachstumsstrategie
Mercedes-Benz 2020 um einen wichtigen Baustein: Fit for Leadership.
Mit diesem Programm bündeln wir bestehende und zusätzliche
Effizienzmaßnahmen, um sowohl unsere kurzfristigen Ziele
abzusichern als auch unser Geschäftssystem optimal und nachhaltig
auszurichten.“
Die Ergebnisentwicklung der Daimler AG im dritten Quartal 2012 war
trotz teilweise schwierigerer Marktbedingungen durch weitere
Absatzsteigerungen bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks
geprägt. Mercedes-Benz Vans und Daimler Buses verzeichneten einen
Absatzrückgang. Des Weiteren haben sich höhere Aufwendungen im
Zusammenhang mit der Erweiterung des Produktportfolios bei
Mercedes-Benz Cars und der aktuellen Produktoffensive bei Daimler
Trucks im Konzern-EBIT ausgewirkt. Daimler Financial Services
konnte aufgrund des Anstiegs der Risikokosten das Niveau des
Vorjahres nicht ganz erreichen. Wechselkurseffekte trugen positiv
zum Ergebnis bei. Weiterhin waren höhere Aufwendungen aus der
Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen sowie Effekte aufgrund
gesunkener Abzinsungsfaktoren von 194 (i. V. 41) Mio. € im EBIT
enthalten.
Die Sonderfaktoren, die die Ergebnisentwicklung im dritten Quartal
beeinflussten, sind in der Tabelle auf der Seite 10
dargestellt.
Konzernumsatz um 8% erhöht
Im dritten Quartal 2012 hat Daimler weltweit 528.600 Pkw und
Nutzfahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau um 1%
übertroffen.
Der Umsatz lag bei 28,6 Mrd. € und damit 8% über dem Vorjahreswert.
Bereinigt um Wechselkursveränderungen betrug der Umsatzanstieg
3%.
Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im dritten
Quartal auf minus 200 Mio. €. Darin enthalten ist ein Anstieg des
Working Capitals von 800 Mio. €. Dieser Anstieg steht unter anderem
im Zusammenhang mit dem Aufbau von Beständen zur Vorbereitung der
Markteinführung der neuen A-Klasse, für die bereits mehr als 70.000
Bestellungen vorliegen.
Zum Ende des dritten Quartals 2012 waren bei Daimler weltweit
275.451 (i. V. 269.887) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
beschäftigt. Davon waren 166.888 (i. V. 167.948) in Deutschland
tätig.
Die Geschäftsfelder im Einzelnen
Mercedes-Benz Cars hat im dritten Quartal 2012 einen neuen
Rekordwert beim Absatz erzielt. Insgesamt stiegen die Verkäufe um
2% auf 345.400 Einheiten. Der Umsatz belief sich auf 15,2 (i. V.
13,8) Mrd. €. Das Geschäftsfeld konnte in einem deutlich
schwieriger gewordenen wirtschaftlichen Umfeld ein EBIT von 975 (i.
V. 1.108) Mio. € erreichen. Die Umsatzrendite belief sich auf 6,4%
(i. V. 8,0%).
Das Absatzwachstum vor allem in den USA hat das Ergebnis positiv
beeinflusst. Insbesondere bei den SUV wurden hohe Zuwachsraten
erzielt. Ergebniszuwächse gab es auch durch eine höhere
Preisdurchsetzung. Zudem trugen positive Wechselkurseffekte zum
Ergebnis bei. Ergebnisbelastungen entstanden durch
Produktattraktivierungen. Darüber hinaus wirkten sich im EBIT
Aufwendungen unter anderem im Zusammenhang mit
Kapazitätserweiterungen sowie höhere Vorleistungen für neue
Technologien und Fahrzeuge aus. Des Weiteren führten die Aufzinsung
der langfristigen Rückstellungen und Zinsänderungseffekte zu
höheren Aufwendungen.
Daimler Trucks steigerte den Absatz um 3% auf 119.100 Einheiten.
Der Umsatz erreichte 8,1 Mrd. € (plus 6%). Das Geschäftsfeld
erwirtschaftete ein operatives Ergebnis von 507 (i. V. 555) Mio. €.
Die Umsatzrendite belief sich auf 6,3% gegenüber 7,3% im
Vorjahr.
Das Geschäftsfeld verzeichnete auch im dritten Quartal eine gute
Absatz- und Umsatzentwicklung in der NAFTA-Region und in Asien.
Zusätzlich trugen geringere Garantieaufwendungen und
Wechselkurseffekte positiv zum Ergebnis bei. Dagegen belastete die
weiterhin rückläufige Nachfrage in Brasilien und Westeuropa das
Ergebnis; diese stand im Zusammenhang mit einer schwächeren
konjunkturellen Entwicklung und in Brasilien zusätzlich mit der
Einführung einer neuen Abgasstufe. Darüber hinaus enthielt das EBIT
des Geschäftsfelds Aufwendungen aus der aktuellen Produktoffensive.
Weitere Aufwendungen entstanden durch die Aufzinsung der
langfristigen Rückstellungen und durch Effekte aus
Zinsänderungen.
Bei Mercedes-Benz Vans ist infolge des Marktrückgangs in Westeuropa
der Absatz auf 55.700 (i. V. 63.500) Transporter zurückgegangen.
Der Umsatz lag mit 2,1 (i. V. 2,2) Mrd. € ebenfalls unter dem
Vorjahresniveau. Das Geschäftsfeld erwirtschaftete ein operatives
Ergebnis von 75 (i. V. 200) Mio. €. Die Umsatzrendite verringerte
sich auf 3,6% gegenüber 9,0% im Vorjahr.
Das Ergebnis war vor allem durch einen marktbedingten
Absatzrückgang insbesondere in Westeuropa belastet. Zusätzlich
fielen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Markteinführung des
Citan an. Positiv wirkten sich Wechselkurseffekte auf das Ergebnis
aus.
Daimler Buses setzte weltweit 8.300 (i. V. 9.200) Busse und
Fahrgestelle ab. Der Umsatz verminderte sich um 90 Mio. € auf 951
Mio. €. Das EBIT des Geschäftsfelds lag bei -45 Mio. € und damit
unter dem Vorjahreswert von 25 Mio. €. Die Umsatzrendite reduzierte
sich entsprechend von 2,4% im Vorjahr auf -4,7% in der
Berichtsperiode.
Der Ergebnisrückgang ist, wie bereits in den beiden Vorquartalen,
im Wesentlichen auf den rückläufigen Absatz von Fahrgestellen
aufgrund der schwierigen Geschäftssituation in Lateinamerika
zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich Aufwendungen in Höhe von
16 Mio. € für die Neuausrichtung des europäischen und des
nordamerikanischen Geschäftssystems sowie negative
Wechselkurseffekte im Ergebnis ausgewirkt. Die Kostenposition hat
sich dagegen verbessert.
Bei Daimler Financial Services entwickelte sich das Geschäft erneut
positiv. Weltweit wurden rund 268.000 neue Leasing- und
Finanzierungsverträge im Gesamtwert von 10,0 Mrd. € abgeschlossen.
Das sind 16% mehr als im Vorjahresquartal. Dabei konnten in allen
Regionen Zuwächse erzielt werden. Das Vertragsvolumen erreichte
Ende September 77,5 Mrd. € und lag damit um 8% höher als zum
Jahresende 2011. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Anstieg
7%.
Das Geschäftsfeld konnte mit einem Ergebnis von 322 Mio. € das
Niveau des Vorjahresquartals nicht ganz erreichen (i. V. 337 Mio.
€). Maßgeblich für diese Ergebnisentwicklung waren eine
Normalisierung der Risikokosten, die im Vorjahr noch
außergewöhnlich niedrig waren, sowie ein geringeres Zinsergebnis.
Demgegenüber trugen ein höheres Vertragsvolumen sowie
Wechselkurseffekte positiv zum Ergebnis bei.
Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelder auf
das EBIT des Konzerns enthält insbesondere das anteilige Ergebnis
der at-equity bewerteten Beteiligung an EADS sowie weitere zentral
verantwortete Sachverhalte.
Der Anteil von Daimler am Ergebnis der EADS betrug im dritten
Quartal 104 (i. V. 15) Mio. €. Aus zentral verantworteten
Sachverhalten ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 7 (i. V.
Aufwand von 250) Mio. €. Die Aufwendungen des Vorjahres waren im
Wesentlichen durch die Abwertung des Beteiligungsbuchwerts an
Renault bedingt.
Ausblick
Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler, dass
der Konzern-Absatz im Jahr 2012 den Absatz des Jahres 2011 von 2,1
Mio. Fahrzeugen übertreffen wird.
Mercedes-Benz Cars geht davon aus, den Absatz im Jahr 2012 weiter
steigern zu können. Dabei profitiert Mercedes-Benz Cars weiterhin
von einer hohen Nachfrage nach den Modellen im Segment der
C-Klasse. Bei den Geländewagen wird vor allem von der vollen
Verfügbarkeit der neuen M-Klasse sowie vom neuen GL weiteres
Wachstum erwartet. Einen Beitrag zum Absatzwachstum werden auch die
neuen Modelle im volumenstarken Kompaktwagensegment leisten. Die
neue A-Klasse ist seit September zunächst vor allem in Westeuropa
verfügbar. Mit dem CLS Shooting Brake wurde im September ein völlig
neues Fahrzeugkonzept auf den Markt gebracht. In regionaler
Hinsicht sieht Mercedes-Benz Cars vor allem in Nordamerika weitere
Wachstumschancen. Für die Marke smart wird ein weitgehend stabiles
Absatzniveau erwartet.
Für das vierte Quartal erwartet Mercedes-Benz Cars trotz einer
schwächeren Marktentwicklung in Europa einen höheren Absatz als im
Vorjahreszeitraum. Der Anstieg wird von den neuen Modellen im
Kompaktwagensegment getragen. Ergebnisseitig wird mit Belastungen
aus Maßnahmen zur Unterstützung des Händlernetzes in China
gerechnet.
Daimler Trucks rechnet für 2012 mit einem steigenden Absatz. Dabei
werden die Regionen NAFTA und Asien die wesentlichen Treiber sein.
Für den europäischen Markt erwartet das Geschäftsfeld einen relativ
stabilen Absatz, wenngleich sich die einzelnen Länder deutlich
unterschiedlich entwickeln dürften. Das Geschäftsfeld geht davon
aus, dass sich die Verkäufe besser als der europäische Gesamtmarkt
entwickeln und dadurch die Marktführung weiter ausgebaut werden
kann. In Westeuropa werden insbesondere durch die
Nachfrageentwicklung in Deutschland ungefähr genauso viele
Fahrzeuge wie im Vorjahr abgesetzt werden. In Lateinamerika wird
aufgrund der starken Nachfrageeinbrüche in den ersten drei
Quartalen auch im Gesamtjahr ein deutlich geringerer Absatz als im
Rekordjahr 2011 erwartet.
Die Absatzentwicklung bei Daimler Trucks im vierten Quartal wird
von einer schwächer als bisher erwarteten Nachfrage in wichtigen
Märkten geprägt sein. Dazu zählen insbesondere Westeuropa und
Brasilien, aber auch die Nachfrage in der NAFTA-Region wird im
mittelschweren Segment aller Voraussicht nach abflachen.
Aufwendungen resultieren aus dem Markteintritt in Indien und der
Geschäftsaufnahme des Joint Ventures in China.
Mercedes-Benz Vans erwartet für 2012 einen Absatz leicht unterhalb
des Vorjahresniveaus. Die Einführung des neuen Citan im
Small-Van-Segment wird den Absatz in Europa beleben, allerdings
dürfte er vor dem Hintergrund der Marktschwäche in wichtigen
europäischen Schlüsselmärkten leicht unter Vorjahr liegen. In den
USA rechnet das Geschäftsfeld damit, dass der Absatz prozentual
zweistellig zulegen wird. Darüber hinaus kann Mercedes-Benz Vans in
den lateinamerikanischen Märkten von der Einführung der aktuellen
Modellgeneration des Sprinter profitieren. In China wird ein Absatz
unter Vorjahresniveau erwartet.
Bei Mercedes-Benz Vans wird im vierten Quartal die Einführung des
neuen Citan zu einem Absatzanstieg führen. Die schwache Entwicklung
der westeuropäischen Transportermärkte wird das Geschäft aber
weiter belasten. In Lateinamerika wird das Geschäftsfeld von der
vollen Verfügbarkeit der aktuellen Modellgeneration des Sprinter
profitieren können.
Daimler Buses geht für 2012 von einem deutlich geringeren Absatz im
Vergleich zum Vorjahr aus. Insbesondere in Lateinamerika wird eine
schwächere Nachfrage erwartet, da die Einführung der
Euro-V-Abgasnorm im Jahr 2011 zu Vorzieheffekten geführt hat.
Da die weltweite Busnachfrage insgesamt weiterhin schwach bleiben
dürfte, wird das Absatzvolumen bei Daimler Buses im vierten Quartal
schwächer ausfallen als im Vorjahreszeitraum. Die Repositionierung
des europäischen und nordamerikanischen Busgeschäfts wird
fortgeführt und im vierten Quartal zu Belastungen in Höhe von rund
40 Mio. € führen.
Daimler Financial Services erwartet für 2012 einen weiteren Anstieg
von Vertragsvolumen und Neugeschäft. Bei den Kreditrisikokosten ist
von einer Normalisierung – und damit von einem moderaten Anstieg
gegenüber dem außergewöhnlich niedrigen Niveau des Jahres 2011 –
auszugehen.
Auch im vierten Quartal wird bei Daimler Financial Services mit
einer weiteren Normalisierung der Risikokosten im Vergleich zum
Vorjahresquartal gerechnet.
Nach dem signifikanten Anstieg im Jahr 2011 geht Daimler davon aus,
dass der Konzern-Umsatz 2012 weiter steigen und deutlich über 110
Mrd. € liegen wird. Die größten Zuwächse kommen aus den
Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks.
Wesentlicher Treiber für den Umsatzanstieg sind die höheren
Absatzvolumina vor allem in der NAFTA. Bei Daimler Buses wird der
Umsatz unter dem Vorjahresniveau liegen, wobei der Umsatzrückgang
aufgrund von Verschiebungen in der Absatzstruktur hin zu
umsatzstärkeren Komplettbussen deutlich geringer ausfallen wird als
der Absatzrückgang. In regionaler Hinsicht wird in den
Schwellenländern und in Nordamerika mit überdurchschnittlichen
Wachstumsraten gerechnet.
Angesichts der deutlichen Verschlechterung des Marktumfelds in
wichtigen Märkten in den vergangenen Monaten sowie einer
Intensivierung des Wettbewerbs hat Daimler die Ergebniserwartungen
angepasst. Auf der Basis der aktuellen Markterwartungen sowie der
Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler für 2012 ein
Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft von rund 8 Mrd. €.
Für die einzelnen Geschäftsfelder werden die folgenden EBIT-Werte
aus dem laufenden Geschäft erwartet:
■Mercedes-Benz Cars: rund 4,4 Mrd. €.
■Daimler Trucks: rund 1,7 Mrd. €
■Mercedes-Benz Vans: rund 650 Mio. €
■Daimler Buses: rund minus 80 Mio. €
■Daimler Financial Services: rund 1,3 Mrd. €
Vor dem Hintergrund einer deutlichen Eintrübung des Marktumfelds in
den vergangenen Monaten wird Daimler die Maßnahmen zur Stärkung der
Ertragskraft konsequent umsetzen. Dazu gehören die Programme Fit
for Leadership bei Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks #1. Die
Produktoffensive sowie die Erneuerung des Produktportfolios wird
der Konzern in den nächsten beiden Jahren fortsetzen und damit sein
Produktprogramm deutlich verjüngen und globaler aufstellen.
Daimler hat für das Automobilgeschäft sowie für alle
Geschäftsfelder ab 2013 Renditeziele über den jeweiligen Zyklus
definiert. Aufgrund der deutlich verschärften Marktbedingungen ist
die Erreichung dieser Ziele sehr viel herausfordernder geworden.
Der Konzern geht davon aus, die Ziele erst zu einem späteren
Zeitpunkt zu erreichen, verfolgt sie aber, unterstützt durch die
Maßnahmen und Programme in allen Geschäftsfeldern, konsequent
weiter.
Zur Erreichung der anspruchsvollen Wachstumsziele wird Daimler sein
Produktangebot in den kommenden Jahren gezielt erweitern sowie
zusätzliche Produktions- und Vertriebskapazitäten aufbauen. Hierzu
wird der Konzern im Jahr 2012 die Sachinvestitionen weiter steigern
(2011: 4,2 Mrd. €). Der Schwerpunkt des Gesamtvolumens und des
Zuwachses wird dabei wieder im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars
liegen. Neben dem Anlauf neuer Produkte stehen hier
Komponentenprojekte und der Ausbau der Kapazitäten außerhalb
Deutschlands im Vordergrund. Bei Daimler Trucks wird im Zuge der
erfolgreichen Umsetzung der Produktoffensive mit leicht sinkenden
Investitionsausgaben gerechnet.
Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen sind in der
Größenordnung des Vorjahres (2011: 5,6 Mrd. €) geplant. Die
Schwerpunkte entfallen dabei wiederum auf die Geschäftsfelder
Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks. Ein Großteil der Mittel
fließt in neue Fahrzeugmodelle. Ein weiterer Schwerpunkt ist die
Verbrauchs- und Emissionsreduzierung der Motoren.
Daimler geht davon aus, dass die weltweite Zahl der Beschäftigten
im Vergleich zum Jahresende 2011 steigen wird.
Beschäftigungseffekte aus der Anpassung von Produktionsprogrammen
werden aus heutiger Sicht durch die Nutzung von Arbeitszeitkonten
und die Reduzierung von Zeitarbeitskräften umgesetzt.
Die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Sonderfaktoren haben
das EBIT im dritten Quartal 2012 und 2011 beeinflusst.
schrieb am 02.11.12 13:39:57
und gleich paasend dazu ein Interview von Dr. Zetsche über die
zukunft und auch neue Produkte:
Dieter Zetsche im Interview mit "auto motor und sport"
"Andere haben eine noch bessere Phase"
Daimler-Chef Dieter Zetsche über die Aufholjagd gegenüber Audi und
BMW, die Kooperation mit Renaul/Nissan und den neuen C-Klasse
Konkurrenten CLA.
Das Interview erschien am 1. November 2012 in der auto motor und
sport.
auto motor und sport: Sie legen die besten Zahlen der
Unternehmensgeschichte vor – und trotzdem müssen Sie sich den noch
größeren Erfolg der Konkurrenten Audi und BMW Vorhalten lassen.
Ärgert Sie das?
Dieter Zetsche: Das Leben beinhaltet nun mal die Relativität. Wir
haben in unserer eigenen historischen Entwicklung gerade eine sehr
gute Phase. Aber andere haben eben eine noch bessere Phase. Wir
schulden es unserer Marke, uns dem Anspruch zu stellen, noch besser
als die anderen zu sein. Und um diesen schnellstmöglich zu
erfüllen, werden wir alles Notwendige tun.
auto motor und sport: Hatten Sie ein gutes Gefühl, als Sie die
Renault/Nissan-Kooperation eingingen?
Zetsche: Carlos Ghosn kenne ich schon seit seiner Zeit in
Brasilien, wir vertrauen uns – was die wichtigste
Grundvoraussetzung für das Gelingen einer Zusammenarbeit ist.
Darüber hinaus haben wir das ganze Thema sehr rational angelegt.
Wir treiben die Dinge voran, die in der Kooperation jedem
Beteiligten tatsachlich Vorteile bringen, alles projektbezogen und
sehr kontrolliert. Dabei ist das Markenthema ein sehr
wichtiges.
auto motor und sport: Das heißt konkret?
Zetsche: Wir schützen konsequent die Marken, nutzen aber alle
Chancen, die sich uns bieten. Wenn wir ein vorhandenes Motorenwerk
von Nissan im amerikanischen Tennessee erweitern, um darin
Mercedes-Motoren zu bauen, die dann von uns und von Nissan genutzt
werden, dann ist das günstiger, als auf der grünen Wiese ein neues
Werk zu bauen.
auto motor und sport: Sehen Sie keinerlei Risiken darin?
Zetsche: Die Motoren werden, wenn Sie so wollen, in unserem Auftrag
von Nissan für uns gebaut. Das sind Mercedes-Motoren, die wir von A
bis Z entwickelt haben, auto motor und sport hat ja vor kurzem eine
Umfrage gemacht, ob es für die Autokäufer wichtig ist, von wem der
Motor geliefert wird. Ich war überrascht, wie groß die Zahl der
Käufer war, für die die Herkunft des Motors keine Rolle spielt. Da
hat sich offenbar viel geändert.
auto motor und sport: Inwiefern?
Zetsche: Wir haben in unseren Fahrzeugen bis zu 30 Prozent eigene
Wertschöpfung – also Dinge, die wir selber herstellen. Der Rest
stammt ohnehin von Zulieferern, die streng nach unseren Vorgaben
fertigen.
auto motor und sport: Das mögen Fakten sein, geht es aber auch um
die Emotionen der Kunden?
Zetsche: Richtig. Aber bisher sind da viel weniger negative
Reaktionen zu spüren, als wir befürchtet hatten. Wir haben jetzt in
der A-Klasse einen nach unseren Vorgaben weiterentwickelten Motor
auf Renault-Basis, der ausschließlich positive Reaktionen
bekommt.
auto motor und sport: Haben Sie bislang mehr Projekte gestemmt als
geplant?
Zetsche: Eindeutig "mehr". Aber unser Ziel sind nicht möglichst
viele Projekte, sondern möglichst viel Mehrwert für alle
Beteiligten zu schaffen. Doch es haben sich viel mehr Möglichkeiten
aufgetan, als anfangs gedacht, und Nissan sowie die Premiummarke
Infiniti spielen eine größere Rolle als erwartet. Anfangs war die
Partnerschaft ja eher zwischen uns und Renault angelegt.
auto motor und sport: Bald kommt der CLA, eine Limousine auf
A-Klasse-Basis mit Frontantrieb Wird sie C-Klasse-Käufer
abziehen?
Zetsche: Da muss ich Sie korrigieren: Beim CLA handelt es sich um
ein viertüriges Coupé, das es auch mit Allrad geben wird. Ich bin
jetzt seit 36 Jahren in diesem Geschäft. Und bei jeder
Neuvorstellung hieß es, dieses Modell werde jetzt einem anderen in
der eigenen Palette wehtun. Ich halte nichts von diesem Denken.
auto motor und sport: Warum nicht?
Zetsche: Man muss jedes neue Auto so gut machen wie möglich und so
viele Kunden wie möglich von den Wettbewerbern gewinnen. Vielleicht
werden sich auch einige unserer Kunden zum CLA orientieren. Aber so
ist es besser, als wenn ein Wettbewerber unsere Kunden erobert.
auto motor und sport: BMW setzt auf den Dreizylinder, warum haben
Sie keinen, abgesehen von Smart?
Zetsche: Es gab ja Gespräche zwischen verschiedenen Herstellern.
Wir glauben, dass man bei gleichem Hubraum mit einem Vierzylinder
Vorteile beispielsweise beim Komfort hat – bei gleicher
Effizienz.
auto motor und sport: Warum schließen sich Daimler und
Renault/Nissan nicht zusammen?
Zetsche: Wir sind vielleicht deshalb so glücklich mit unserer
Partnerschaft, weil es kein Zusammenschluss ist, da denken wir auch
an die eigene Firmenhistorie.
auto motr und sport: Sie meinen die Chrysler-Liaison. Nächste
Frage: Ist es okay, wenn Sie als Sicherheitspionier für die
A-Klasse werben, indem eine Frau mit Stilettos fahrt und die
180-Grad-Wende zelebriert?
Zetsche: Meine Mutter ist 90 Jahre alt und lebt in einem
Seniorenstift. Die hat mich neulich angerufen und gesagt: "Ihr
müsst mit Eurer A-Klasse-Werbung was machen. Da geht alles so
schnell, meine Freunde und ich verstehen das gar nicht." Ich hab
ihr dann gesagt: "Du Mutter, das ist auch nicht für Euch, tut mir
leid." Ganz klar ist unsere primäre Zielsetzung mit der A-Klasse,
zusätzlich eine neue, junge Zielgruppe zu erreichen. Da sind wir
exakt auf dem richtigen Weg: 70 000 Bestellungen der A-Klasse
sprechen eine klare Sprache.
auto motor und sport: Wurden Sie sich wünschen, den Geländewagen
auf A-Basis früher zu haben?
Zetsche: Ich würde mir generell wünschen, den Kalender um zwei
Jahre vordrehen zu können. Klar: Wenn wir das Fahrzeug jetzt schon
hätten, würden wir auf das gleiche Gesamt-Stückzahlvolumen kommen
wie unsere Wettbewerber.
auto motor und sport: Wie zufrieden sind Sie mit dem Design?
Zetsche: Ich bin höchst zufrieden, wir haben ja auch einen
exzellenten Designchef mit einem großartigen Team. Wir haben eine
glasklare Strategie, wir wissen exakt, was wir tun. Und in
Kundenbefragungen bekommen wir Top-Noten.
Das Interview führten die auto motor und sport-Redokteure Ralph
Alex und Jens Katemann.
schrieb am 05.11.12 07:23:30
So heute wird es wahrscheinlich erstmal runter gehen nach den
schlechten vorgaben aus Übersee. Dazu noch Gewinnmitnahmen.
bin gespannt ob sich Daimler da entziehen kann.
schrieb am 05.11.12 07:29:27
Weiter gehts mit der Produktoffensive, in wie weit der MBQ zum
tragen kommt ? Dieser ist zwingend notwendig um die rendite zu
erhöhen....
Sonntag, 04. November 2012
Coupé-Kniff für alle Klassen
Mercedes lässt Dachlinien fließen
Durch eine abfallende Dachlinie lässt sich ein Auto im Handumdrehen
höher und teurer positionieren. Mercedes will den Coupé-Kniff
künftig konsequent nutzen.
Mercedes setzt aufs Coupé. In fast allen Klassen wollen die
Stuttgarter künftig eine Modellvariante mit sportlich abfallender
Dachlinie im Programm haben. Den Start macht 2013 das viertürige
A-Klasse Coupé. Bereits ein Jahr später folgen laut "Auto Bild" ein
Coupé auf M-Klasse-Basis sowie die zweitürige Variante der neuen
S-Klasse.
Der dynamisierte M-Klasse-Ableger tritt direkt gegen den BMW X6 an,
der zeitgleich in die zweite Generation geht. Auch Audi will 2016
ein ähnliches Modell namens Q6 auf den Markt bringen. Wie der
Mercedes heißen wird, ist noch unklar. Denkbar wären MLC oder GLM.
Für das Top-Modell der SUV-Reihe sind Sechs- und
Achtzylindermotoren vorgesehen, den im ML erhältlichen
Vierzylinder-Diesel wird es wohl nicht geben.
Oberklasse-Cabrio, GLK-Coupé und GLC?
Das ebenfalls 2014 startende S-Klasse Coupé erhält ebenfalls starke
Motoren, darunter einen V12 in der 630 PS starken AMG-Version.
Neben der geschlossenen Version soll es erstmals auch ein
Oberklasse-Cabrio auf gleicher Basis geben. Noch ungewiss ist
hingegen die Einführung eines viertürigen Coupés nach Vorbild des
kleineren CLS.
Mittelfristig plant Mercedes zudem eine coupéhafte Variante des
GLK. Die Standardversion des Mittelklasse-SUV soll 2015 auf den
Markt kommen, der möglicherweise GLC genannte Ableger etwas später.
Hier heißen die Wettbewerber BMW X4 und Audi Q4.
http://www.n-tv.de/auto/Mercedes-laesst-Dachlinien-fliessen-…
schrieb am 05.11.12 07:34:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.785.289
von migi20 am 05.11.12 07:29:27nicht MBQ
sondern MQB.....

sorry
schrieb am 05.11.12 09:13:01
Eventuell kommt es wieder zu einem W wenn der kurs nun runter geht
auf 36 € ...
Denke ich werde es mitnehmen, zwar nur ein kleines W wenn dann,
aber kleinvieh macht auch mist.
wie sieht eure strategie aus ?
schrieb am 05.11.12 11:15:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.785.565
von migi20 am 05.11.12 09:13:01Nun,
Daimler geht in die Offensive und die Modellpalette ist/wird sehr
attaktiv.
Für mich ist der Titel aktuell günstig bewertet und gefällt mir
aufgrund der Dividende.
Apropos Divi >> wieviel wird nächtes mal zu erwarten sein ?
schrieb am 05.11.12 11:19:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.786.112
von adi968 am 05.11.12 11:15:28ch denke mehr
wirds nch geben, aber der vorstandhat ja schon ausgerufen die 2,2 €
zu halten. Das wären momentan über 6 %.
Das ist so meine marke in der ich auch immer nachlege.
Divi Investoren schauen nach solchen marken.
wenn die einsteigen bis 5 % divi rendite können die gut möglich den
kurs auf 2,2/ 5% *100 = 44 € hochziehen.
das wäre ein ordentlicher gewinn von diesem niveau aus...
Wann steigst du ein ?
schrieb am 05.11.12 11:49:21
Bis jetzt normale Gewinn mitnahmen.
Geht höchstwahrscheinlich runter bis 36 € um dann ein W
abzubilden.
die 58 cent müssten noch zu packen sein.
Dann heißt es definitiv einsteigen.
[ Seite: 1, 2, 3 … 170, 171, 172, neuster Beitrag ]
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05.07. | |