schrieb am 06.01.13 18:15:57
Viele deutsche Top-Manager wünschen sich zu Weihnachten nichts
sehnlicher als ein Ende der Euro-Schuldenkrise. Das ist das
Ergebnis einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa unter den
wichtigen Konzernchefs hierzulande. Ihre Antworten auf die offene
…
Lesen sie den ganzen Artikel:
ROUNDUP: Konzernchefs wünschen sich für 2013 ein Ende der
Euro-Schuldenkrise
schrieb am 06.01.13 18:15:57
Verschuldungszwang
"Häufig wird die Volkswirtschaft mit einem verschuldeten
Einzelhaushalt verglichen, der durch Sparmaßnahmen seine Kredite
verringert. Dies ist zwar für Einzelelemente einer Volkswirtschaft
möglich, jedoch nicht in der Gesamtbilanz aller Teilnehmer. In der
gesamten Volkswirtschaft muss die Summe der Geldvermögen immer
gleich groß sein wie die Gesamtverschuldung, da Vermögen auf der
einen Seite Schulden auf der anderen Seite bedeuten. In unserem
Geldsystem steigen die Geldvermögen durch die Verzinsung an,
weshalb die Verschuldung um den gleichen Betrag wachsen muss. … Ein
Rückgang der Kreditaufnahme würde zu einem fallenden Zinssatz
führen, weil sich der Zins aus Angebot und Nachfrage nach Krediten
bildet. Fällt nun der Zinssatz unter eine Mindesthöhe
(Liquiditätsgrenze), kommt es zu einer Deflation, also einem
Rückzug des Geldes, weil niemand bereit wäre, überhaupt noch
Kapital ohne Mindestverzinsung zu verleihen. Die Folgen wären
Massenarbeitslosigkeit, Verarmung der Bevölkerung, Hunger und
Bürgerkrieg. Die Neuverschuldung dient letztlich dazu, den Zinssatz
auf genügender Höhe zu halten, um ein Abgleiten der Volkswirtschaft
in die Deflation zu verhindern."
Günter Hannich, 2006
Selbstverständlich ist (nicht nur) der Verschuldungszwang nur durch
eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform zu beseitigen. Dem
"Normalbürger" ist das nicht selbstverständlich, weil er eben nicht
normal, sondern religiös ist:
http://www.deweles.de/intro.html
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