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    Solarworld-Chef Asbeck: 'Insolvenz droht nicht'

    eröffnet am 25.01.13 14:27:11 von
    Nachrichten

    neuester Beitrag 27.01.13 23:01:29 von
    Aldy
    Beiträge: 24
    ID: 1.179.079
    Aufrufe heute: 0
    Gesamt: 3.359


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    Nachrichten
    schrieb am 25.01.13 14:27:11
    Beitrag Nr. 1 (44.064.405)
    Solarworld -Chef Frank Asbeck sieht keine Pleitegefahr für das angeschlagene Unternehmen. 'Eine Insolvenz droht nicht', sagte er dem 'Handelsblatt'. Solarworld verfüge über ausreichend Liquidität. Die tiefe Krise der Branche hat auch das …

    Lesen sie den ganzen Artikel: Solarworld-Chef Asbeck: 'Insolvenz droht nicht'
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    mecknes1
    schrieb am 25.01.13 14:27:11
    Beitrag Nr. 2 (44.064.406)
    Solarworld-Chef Asbeck 'Insolvenz droht nicht'
    Autor: dpa-AFX
    | 25.01.2013, 14:03 | 147 Aufrufe | 0 | druckversion

    BONN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Solarworld -Chef Frank Asbeck sieht keine Pleitegefahr für das angeschlagene Unternehmen. 'Eine Insolvenz droht nicht', sagte er dem 'Handelsblatt'. Solarworld verfüge über ausreichend Liquidität. Die tiefe Krise der Branche hat auch das einstige Vorzeigeunternehmen erfasst. Mit Gläubigern solle über einen Schuldenschnitt gesprochen werden, hatte das Bonner Unternehmen am Donnerstagabend angekündigt. 'Wir haben den Schritt proaktiv gemacht, weil wir auf der Passivseite eine Entlastung brauchen', sagte Asbeck demnach weiter. Er betonte, dass Solarworld im Kern gesund sei. 'Wir müssen operativ einige Anpassungen machen, die werden nun kommen.'/rad/DP/fbr
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    mecknes1
    schrieb am 25.01.13 15:11:46
    Beitrag Nr. 3 (44.064.675)
    WirtschaftsWoche Online
    Zu nah an der Sonne: Asbeck macht den Ikarus
    von Mario Brück

    Die Krise brennt immer tiefere Löcher in die Solarworld-Bilanz. Die werden mit Nebelkerzen und Durchhalteparolen gestopft.
    Der Vorstandsvorsitzende der Solarworld AG, Frank Asbeck. Quelle: dpa
    Der Vorstandsvorsitzende der Solarworld AG, Frank Asbeck. Quelle: dpa



    Detlef Neuhaus, Chef des vor wenigen Monaten sanierten Dresdner-Solarunternehmens Solarwatt, hatte es vorhergesagt: „2013 wird die Branche eine neue Insolvenzwelle erleben“, sagte er im Dezember des vergangenen Jahres in einem Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Und auch für Solarmarktexperte Wolfgang Hummel vom Berliner Zentrum für Solarmarktforschung ist ein schnelles Ende der Branchenkrise nicht in Sicht. Dafür sei die Kluft zwischen Kapazität und Nachfrage einfach zu groß. Deutschland bleibe bei der Sonnenenergie ein Markt der Überkapazitäten, der Preisdruck werde sich fortsetzen.

    Solarmodulhersteller Solarworld immer stärker in Bedrängnis

    „Gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten“ sollen Abhilfe schaffen.
    Solarmodulhersteller: Solarworld immer stärker in Bedrängnis

    Kaum sind zwei Wochen ins Land gezogen, schon brennt es wieder lichterloh in der Branche. Unternehmen, die noch nicht insolvent sind, kämpfen verzweifelt dagegen an. Anfang der Woche präsentierte der Stuttgarter Bosch-Konzern verheerende Zahlen für seine Solarsparte. Und gestern schockte Solarworld seine Aktionäre und Mitarbeiter mit der Nachricht, dass „gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft notwendig“ seien.

    Es ist wie immer, wenn es Nachrichten aus der Bonner Unternehmenszentrale gibt: sie sind verklausuliert, lenken ab, führen in die Irre – oder sind gar, wie bei Asbecks spektakulärem Gehalts- und Dividendenverzicht, kaum mehr als ein Marketinggag.

    So wie die legendäre Pressemitteilung zur verheerenden Halbjahresbilanz 2012, die unter dem freudigen Titel „SolarWorld investiert 2012 in Innovationen“ verschickt wurde. Inhalt der Mogelpackung: ein operativer Verlust von mehr als 140 Millionen Euro, nach einem Plus von gut 70 Millionen Euro im Vorjahr. Doch gerade in diesen schweren Zeiten sind Aktionäre oder Anleihezeichner auf klare Worte und konkrete Informationen angewiesen. Bei Solarworld haben sie solche Antworten nicht bekommen. Der Ausblick für 2012 blieb unkonkret und beinhaltete nur Selbstverständlichkeiten, Durchhalteparolen und das allseits bekannte Gejammer über die chinesische Billigkonkurrenz.

    Auch in diesen Tagen wird wieder vernebelt so gut es eben für ein börsennotiertes Unternehmen geht. Denn die „Einschnitte“ bei Solarworld bedeuten nichts anderes als: Es geht ums Ganze, es geht um das Überleben des Unternehmens. Solarworld muss über einen Schuldenschnitt verhandeln. Sonst droht die Insolvenz.
    Avatar
    mecknes1
    schrieb am 25.01.13 15:14:19
    Beitrag Nr. 4 (44.064.693)
    Aktie bricht ein Bei Solarworld droht eine Umschuldung

    25.01.2013 · Nun auch Solarworld: Die Krise in der Branche zieht ihre Kreise. Der Konzern ist im Strudel und ringt ums Überleben. Die Aktie bricht um mehr als 25 Prozent ein.
    Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
    Workers install solar panels on the roof of a kindergarten in the town of Falkensee near Berlin © REUTERS

    Handwerker montieren immer häufiger Solarpanele aus Asien auf dem Dach

    Das einstige Vorzeigeunternehmen Solarworld kämpft um seine Zukunft. Die Krise in der Solarbranche und der harte Wettbewerb mit China bringen den Bonner Konzern finanziell immer stärker in Bedrängnis. Gläubigern droht nun der Schuldenschnitt. Der Aktienkurs von Solarworld brach am Freitagvormittag um mehr als 25 Prozent ein.

    Es stünden „gravierende Einschnitte bei den Verbindlichkeiten der Gesellschaft, insbesondere den ausgegeben Anleihen und Schuldscheindarlehen“ an, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Solarworld selbst sprach zugleich von einer „positiven Fortführungsprognose“. Nach Ansicht von Experten steht aber wahrscheinlich ein Gläubigerverzicht an.
    Anleihen notieren nur noch bei einem Viertel ihres Nennwerts

    Ende September hatte Solarworld eigenen Angaben zufolge langfristige Schulden in Höhe von 1,04 Milliarden Euro. Darunter 543 Millionen Euro in Anleihen und 354,2 Millionen Euro in Schuldscheinen.

    Die von einem möglichen Schuldenschnitt betroffenen Anleihen gingen am Freitag auf Talfahrt. Die Papiere notierten an der Börse in Stuttgart nur noch bei rund einem Viertel ihres Nennwerts.

    Die erforderliche finanzielle Restrukturierung und notwendige Maßnahmen operativer Art dürften aber wohl im Interesse aller umgesetzt werden können, daher bestehe eine „positive Fortführungsprognose“ für das Unternehmen, hieß es in der Pflichtmitteilung. Der Vorstand prüfe laufend diese Prognose und werde „zielführende Gespräche“ einleiten.
    Preisverfall sorgt für hohe Verluste

    „Nach den gegenwärtigen Finanzkennziffern müssten die bereits begebenen Anleihen durch eine neue Anleihe refinanziert werden. Dies ist weder angesichts des Marktumfelds noch aufgrund der dann nötigen höheren Verzinsung möglich“, sagte Wolfgang Hummel, Experte beim Zentrum für Solarmarktforschung.

    Solarworld war wegen des branchenweiten Preisverfalls im dritten Quartal 2012 tiefer in die roten Zahlen gerutscht und hatte einen Verlust von rund 69 Millionen Euro erlitten. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen deutlich sinkenden Umsatz sowie einen hohen operativen Verlust. Um gegenzusteuern, hatte Solarworld angekündigt, sein Sparprogramm auszuweiten. Die Jahreszahlen sollen am 21. März präsentiert werden.

    Solarworld beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 3000 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Spanien, Frankreich, Südafrika, Asien und den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen mit Sitz in Bonn gehört nach eigenen Angaben weltweit zu den größten Solarkonzernen und verfügt demnach über Standorte in allen wichtigen Zielmärkten.

    Quelle: LSN
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    Avatar
    Cichla
    schrieb am 25.01.13 15:15:47
    Beitrag Nr. 5 (44.064.705)
    Macht keinen Fehler. Glaubt dem Asbeck kein Wort.
    Avatar
    Gustl24
    schrieb am 25.01.13 15:26:42
    Beitrag Nr. 6 (44.064.777)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 44.064.705 von Cichla am 25.01.13 15:15:47zwei sachen find ich ganz beachtlich...

    vor kurzem wurde noch eine dividende gezahlt...wie will man
    das den gläubigern beim schuldenschnitt erklären

    hr. asbeck hat sich mit seinem statement heute nachmittag wohl
    klar geäussert...und mit insolvenzverschleppung und deren folgen
    wird er sich wohl auskennen...

    für mich stellt sich folglich (vorerst) nicht die frage der insolvenz,
    sondern die frage des schuldenschnitts...

    ich warte auf das erste angebot meiner heut gekauften anleihen:lick:;)
    Avatar
    Karla_Marx
    schrieb am 25.01.13 15:57:36
    Beitrag Nr. 7 (44.064.967)
    Antwort auf Beitrag Nr.: 44.064.777 von Gustl24 am 25.01.13 15:26:42weiterhin sonderbar: jetzt erst am montag, 21.1., wurde der Zinskupon der längerlaufenden Anleihe bedient. Vier Tagespäter dann der Paukenschlag. Für mich klingt das nach Insolvenzverschleppung. Asbeck hat so lange gewartet bis der Aktien-Höhenflug durch Buffet vorbei ist, um von möglichst hohen Aktienkursen nicht ganz so weit zu fallen. Der Mann hat hoffentlich ne gute Haftpflich-Versicherung.
    Avatar
    warumsindallenicksschonweg
    schrieb am 25.01.13 16:20:49
    Beitrag Nr. 8 (44.065.122)
    2016er-Anleihe kaufen? ja nein? Argumente?

    Wenn ich das richtig verstehe, werden Anleihen vor den Altaktionären bedient. Richtig/falsch?
    Avatar
    borazon
    schrieb am 25.01.13 16:48:11
    Beitrag Nr. 9 (44.065.312)
    Der (fast hätte ich geschrieben "Schuldenpreller" :eek: ) Asbeck ist ein Komiker sondergleichen.
    Kann seine Schulden absehbar nicht zahlen, aber faselt was von "ausreichender Liquidität".

    Mein Vorschlag:
    die Anleihen werden in Aktien getauscht, diese gehen sowieso gegen Null.
    Dann haben alle was davon, die dachten, sie könnten sich am Raubzug der Ökomafia gegen die Stromkunden finanziell beteiligen.
    :kiss:

    Gestern meinte ich noch, dem Asbeck sollte man das ergaunerte Vermögen incl Rolls-Royce wegnehmen.
    Langsam denke ich, wie cool das wär, wenn dieser Ökoschw****pr****er weiter mit seinem äußerst ökologischen Rolls durch die Gegend gurkt, während seine Unterstützer den gesamten Einsatz verloren haben.
    :D
    Avatar
    Karla_Marx
    schrieb am 25.01.13 17:47:03
    Beitrag Nr. 10 (44.065.693)
    Zitat von warumsindallenicksschonweg2016er-Anleihe kaufen? ja nein? Argumente?

    Wenn ich das richtig verstehe, werden Anleihen vor den Altaktionären bedient. Richtig/falsch?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine, Anleihen beinhalten im Insolvenzfall Vorzugsrechte gegenüber Aktien, was Anspruch auf die Insolvenzmasse betrifft. Lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Q-Cells-Anleihe-Inhaber müssten das wissen. :laugh:




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