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Ist mein Geld bei einem Broker noch sicher?

eröffnet am 16.02.16 17:16:47 von
heuschrecke_xx

neuester Beitrag 23.02.16 16:56:19 von
Jeffrey1


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heuschrecke_xx
16.02.16 17:16:47
Beitrag Nr. 1
Bei Aktien soll man bekanntlich nicht alle Eier in einen Korb legen. Bei Bankkonten ist es ähnlich. Und bei Brokern vermutlich ebenso, vor allem, wenn man einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hat, den man investieren oder mit dem man traden kann. Doch die Frage ist, ob die flüssigen Mittel, die man auf einem Brokerkonto hat, überhaupt in diesen unsicheren Zeiten noch sicher sind.

So kann man beispielsweise bei der DiBa direkt von seinem (wenn inzwischen auch sehr niedrig verzinsten) Extrakonto aus handeln, riskiert aber sein Geld im Falle einer Bankenpleite oder eines staatlichen Zugriffs. Ebenso beispielsweise beim Social Trading Anbieter Ayondo, wo man als Signalgeber nicht nur sich ein Zusatzeinkommen verdienen kann, sofern man sein Handwerk versteht, sondern als Tradinganfänger mit geringsten Stückzahlen Echtgelderfahrung im Trading erlangen kann, (fast) ohne Eigenkapital zu riskieren. Aber auch hier sind die Kundengelder im Ernstfall nicht geschützt, denn die flüssigen Mittel der Kunden werden auf einem Bankkonto geführt, das der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt und im Konkursfall vor einem Verlust dennoch nicht geschützt ist.

Bleibt auf der anderen Seite der erst seit kurzen für Privatanleger verfügbare Billiganbieter De Giro, bei dem eine 10000 Euro Order roundturn schon für 5,80 Euro zu haben ist, während man bei der DiBa stolze 50 Euro hinblättern muss. Die flüssigen Mittel werden bei De Giro direkt in einen Geldmarktfonds angelegt, der in (so hoffentlich) sichere Staatsanleihen investiert. Diese in Cashfonds angelegten Mittel des Kunden bleiben in dessen Eigentum, liegen also nicht auf irgendeinem Bankkonto und sind somit als Sondervermögen konkurssicher. Vorausgesetzt, Vater Staat geht nicht pleite und macht einen Schuldenschnitt. Hinsichtlich der Gebühren und der Sicherheit der Einlagen wäre De Giro hier vorzuziehen, zumal dort auch keine Negativzinsen für Cash wie angeblich nun bei IB erhoben werden.
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Chris_M
16.02.16 17:43:33
Beitrag Nr. 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.760.207 von heuschrecke_xx am 16.02.16 17:16:47Also aus dem Preisverzeichnis von Degiro würde eine 10.000 Euro Order zB in F.a.M. nicht "roundturn schon für 5,80 Euro zu haben" sein sondern 7,50 + 0,08% lt. Preisverzeichnis was ca. 15,50 Euro sind und eine maximale Ordergebühr ausgeschlossen ist. D.h. für Anlagen mit hohem Volumen ist man dort auch mal fix über stolze 50 Euro. Alternativ gibt es ja auch andere Anbieter als Degiro die eine Flat anbieten.

Fall es dir nur um die Einlagensicherung geht bzw. dem Negativzins geh in Realwerten wie Betongeld und in Krisenzeiten eignen sich Tabak und Alkohol auch als Tauschwährungen ;)
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heuschrecke_xx
16.02.16 18:06:40
Beitrag Nr. 3
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.760.540 von Chris_M am 16.02.16 17:43:33Beim Handel auf Xetra betragen die Gebühren bei De Giro halfturn 2 Euro +0,008% (max.30 Euro), also bekomme ich eine 10000 Euro Order auf Xetra roundturn für 5,60 Euro. Das sind fast 90% weniger als bei der DiBa oder Consors oder wo auch immer. Und ob meine flüssigen Mittel konkurssicher bei einem Broker wie in einem Schließfach angelegt sind oder dem Staat oder den Banken zum Abkassieren frei zur Verfügung stehen, spielt für mich schon eine Rolle. Deshalb muss ich in Krisenzeiten nicht gleich in Tabak oder Alkohol flüchten.
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heuschrecke_xx
17.02.16 10:18:50
Beitrag Nr. 4
Ich habe gerade bemerkt, dass meine Diskussion Das Geschäft der Banken – (Legaler) Betrug oder nicht? von gestern ohne Angabe von Gründen gelöscht wurde. Sollte ich von w:o diesbezüglich keine einleuchtende Erklärung bekommen, zumal ich in diesem Beitrag nur Tatsachen geschrieben habe, werde ich mich von dieser Plattform mit sofortiger Wirkung wieder zurückziehen. Es ist bedauerlich, dass in diesem Forum offenbar wie in vielen auch zensiert wird und die Wahrheit vor der Öffentlichkeit vertuscht werden soll.
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Jeffrey1
23.02.16 16:56:19
Beitrag Nr. 5
Nunja, sofern er seine Lizenz nicht im Darknet erworben hat, dann liegt es nur an dir, ob dein Geld bei einem Broker sicher ist. Die Leute mit normalen Lizenzen sind so stark vom Staat reguliert, dass es da kaum bis keine Möglichkeiten gibt, seine Kunden abzuzocken. Und falls doch, dann merkt man dass doch sehr schnell. Vorallem auf solchen "Vergleichsportalen" wie z.B http://www.binaere-optionen24.de/ würde man schnell sehen, wenn ein bestimmter Broker eher dubios/unsicher geworden ist, oder schlecht im Ruf. Zudem steht auf dieser Seite außerdem noch, dass Finanzderivate, wie es Binäre Optionen nunmal sind, tatsächlich lediglich eine höchstspekulative 50/50 Chance beinhalten. Sozusagen ein Gewinnspiel bei dem man seinen wirtschaftlichen/politischen Grips in manchen Fällen sinnvoll mit einfließen lassen kann. Im Endeffekt heißen diese Derivate aber immer noch BINÄRE Optionen, was ja vom Namen her schon implementiert, dass es "ja" und "nein" gibt, bzw. 0 und 1, Kurs steigt, Kurs fällt. Dein Geld ist also sicher bei einem Broker, solange du nicht alles in andere Hände gibst (bspw. Traderverfolgung) und genügend Glück hast. Wie sicher kann man denn sein, bei einem Glücksspiel wo man entweder gewinnt oder verliert, zu gleicher Wahrscheinlichkeit?
Ich kenne einige die haben viel Geld damit gemacht, aber auch genügend die haben jetzt Schulden, bzw. nicht unbedingt Schulden, aber haben ihr erspartes verpulvert und so weiter. Also wenn du gut bist, viel Fachwissen und Analysefähigkeiten hast, sowie eine finanztechnische Ausbildung dann stehen deine Chancen gut, gut Geld zu machen.

Grüße


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