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Versorger: Anleger sollten bei E.ON und RWE den Stecker ziehen



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Viele Jahre haben Experten die Aktien von E.ON und RWE zum Kauf empfohlen, vor allem wegen der hohen Dividendenrendite. Die neuesten Nachrichten von RWE sollten Anleger aber einmal mehr in die Realität zurückgeholt haben.

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Die Versorgungssicherheit können die erneuerbaren Energien nicht sicherstellen. Der kontinuierliche Abbau von Kraftwerks Kapazitäten wird dazu führen, dass die Stromerzeugung im Kraftwerksbereich für die Versorgungssicherheit hochprofitabel werden wird. Die Vorhaltung der Kraftwerksleistung wird aufgrund der Überkapazitätenen noch nicht angemessen vergütet. Der freie Fall der Unternehmenswerte wird enden. EON und RWE haben eine herausragende Bedeutung für den Industriestandort BRD. Dies wird auch die Politik auf Dauer nicht unberücksichtigt lassen können.
Die Überforderung durch Politik wird ihr Ende finden....obwohl es Wählerstimmen kosten wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 51.788.191 von Sportler49 am 19.02.16 15:58:09in Anbetracht der Tatsache, wie schnell man einige GW an G&D-Leistung ans Netz bringen kann und wieviel moderne G&D-Leistung derzeit kaum ausgelastet ist - und somit ein Vielfaches an Vollaststunden bringen kann, ist damit die Versorgungssicherheit mit erneuerbarer Energieerzeugung deren spezifische Anzahl an Vollaststunden ebenfalls kontinuierlich steigt durchaus gegeben ...

Bis eine Marktbereiningung allein um den Nettoexportüberschuss von 50TWh aus D ins Ausland eingetreten ist müssen deutlich mehr als die 1 - 2 AKW-Blöckeund die 2,7GW Braunkohleblöcke, , die bis 2020 vom Netz gehen, stillgelegt werden - denn das die produzieren zusammen nur ca. 40TWh - bis dahin wird allerdings im erneuerbaren Energiebereich eine Erzeugungsleistung für weitere 50-75TWh zugebaut werden .

Defakto müssen alle 300/500/600mw-Braunkohleblöcke vom Netz, die in den 60-er/70-er Jahren gebaut worden sind - und das hätte dann definitiv nochmal richtig Implikationen für RWE. Damit Zusammenhängen würde ebenfalls die Stillegung von 2 von 3 Tagebauen von RWE - defakto braucht man dann nur noch Hambach für 3 BoA-Blöcke.

Fazit : Läuft der Strukturwandel konsequent weiter in diesem Bereich, dann sind noch lange nicht alle notwendigen Aspekte auf dem Tisch - RWE kann nur hoffen, dass sie auch für die ca. 3GWim 300mw und für die 3GW im 600mw-Bereich bei den alten Braunkohleblöcken nochmal einen niedrigen Mrd-Betrag bekommt - weil sie sie in eine Pseudoreserve - die technisch so nie nutzbar sein wird - einbringen - aber immerhin können sie damit dann den Fonds für den AKW-Rückbau bedienen - am Ende ist der Rückbau dann doch implizit steuerfinanziert - weil die Assets, die hinter den Rücklagen stehen z.T. nur noch in dieser Form einen Wert haben.

Einfach mal genauer hinschauen - dann ist alles ziemlich klar, was kommen wird.


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