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LF-Flottenfonds VIII Kaufangebot !?


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Der Flottenfonds investierte in 2 Containerschiffe (ca. 3.400 TEU) und 2 Tanker (ca. 70.000 tdw).
1 Conainerschiff wurde bereits in Schuldenhöhe verkauft - also kein Rückfluss. Von LF kam da keine Hilfe.
Das andere Conainerschiff hatte bisher keine großen Probleme, muß nun aber mit den niedrigen Raten zurecht kommen.
Die Tanker hatten in den vergangenen Jahren Probleme.
Bei einem Tanker wurde vor ca. 6 Jahren ein Sanierungskonzept durchgeführt. Der Tanker wurde dann vor 2 Jahren (auf Druck der Bank) in eine 2-Jahres-Festcharter gegeben - sehr zum Nachteil der Anleger, wie man nun weiß (und hätte auch ahnen können - aber was solls).
Bei dem anderen Tanker hat die Bank -zum Glück- still gehalten und wollte ein Sanierungskonzept durchführen. Aufgrund der guten Raten kann darauf ggf. verzichtet werden.
Siehe auch Beiträge zur American Sun (dort aber Schiff entschuldet, hier nicht).
Die Tankerraten sind jetzt auch etwas zurück gegangen, aber immer noch auf einem sehr guten Niveau. Somit dürften die Tanker einigermaßen gut laufen.

Vor ca. 2-3 Wochen kam der Geschäftsbericht - mit Kaufangebot, vorgestellt vom Beiratsvorsitzenden, Herrn M. Lange! Ein Investor möchte Anteile zu 10 % (wurde dann aufgrund der schlechteren Entwicklung auf 5 % reduziert) für das Altkapital und 125 % für das Sanierungskapital ankaufen.
Verschwiegen wird, dass der Invester anscheinend Herr Lange ist bzw. er darin involviert ist.
Sollte ein Beirat nicht im Interesse der Anleger handeln?
Man könnte nun sagen: Ist doch schön, wenn er ein Angebot an die Anleger macht!
Aber nur 125 % - das Sanierungskapital ist heute ca. 190 % Wert, wenn das Schiff verkauft würde. Dies wird verschwiegen.
Müßte ein Beiratsvorsitzender in diesem Fall nicht den Anlegern vorrechnen, was seine Beteiligung heute Wert ist, wenn z. B. die Schiffe verkauft werden (oder ein Schiff).
Sollte dann nicht erst die Anleger gefragt werden: Soll das Schiff (die Schiffe) verkauft werden?
Sofern die Anleger den Verkauf ablehnen, halte ich ein Angebot an die Anleger für gut - wenn alle Informationen und Fakten genannt werden und ein fairer Preis gezahlt wird. Dies ist hier aber nicht der Fall. Keine Informationen dazu an die Anleger.
Die Anleger werden mal wieder über den Tisch gezogen.

Was macht die Fondsgeschäftsführung oder Fondstreuhand? Keine Stellungnahme?
Was sagen die anderen Beiratsmitglieder dazu?
Es wird alles so hingenommen.

Schade für die Anleger, die jetzt verkaufen wollen (oder müssen).
Gut für die Geschäftsführung, Treuhand und Beirat. Sie alle bekommen weiterhin Gelder.
Die verbliebenen Anleger müssen weiter auf eine Ausschüttung/Rückzahlung warten,
wahrscheinlich wird wieder bei schlechten Raten verkauft - weil es dann keine andere Möglichkeit mehr gibt.
Mögliche Chance jetzt vertan.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.054.703 von kenzohotte am 24.03.16 15:58:33Hallo Kenzohotte,

eine Frechheit wenn das so stimmt. 'wäre ein weiteres Beispiel eines geschlossenen Fonds, bei dem die Anlegerinteressen mit Füßen getreten werden ...

Gruß
Bob


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