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schrieb am 08.07.00 10:04:35
Bullen für Eybl !!
Euro Invest Bank AG stuft Autozulieferer auf "strong buy"
Der Autozulieferer Eybl AG (Easdaq) wird von der Euro Invest Bank
AG mit einem "strong buy" versehen. Im Zentrum der bullishen
Betrachtung des heimischen Unternehmens steht das anhaltend starke
Wachstum: Der in Europa führende Produzent von Autotextilien und
Komponenten hat zwischen 1997 und 1999 den Umsatz um 80 Prozent
ausgeweitet, während die europäische Automobilindustrie in diesem
Zeitraum um 17 Prozent gewachsen war. Dieser Trend sei auch weiter
zu erwarten, heißt es. Für 2000 rechnet die Euro Invest mit einem
Gewinnwachstum von 14 Prozent und mit einer P/E-Wachstumsrate von
44 Prozent. 2001 wird ein Schub im Komponentengeschäft mit einem
Gewinnplus von 32 Prozent unterstellt.
Bei einem aktuellen KGV von rund 6 und einem erwarteten KGV von 4,8
im Jahr 2001 sei Eybl sehr niedrig bewertet, zudem wegen des
70-prozentigen Streubesitzes ein Übernahmekandidat, der den
Aktionären zudem noch hohe Dividenden ausschüttet (33 Prozent für
1999, weitere Erhöhungen geplant). (kbau)
Quelle: Der Standard Online
Grüße
Enrico
schrieb am 08.07.00 10:52:42
Hallo!
Die Analysten sind immer etwas langsam, der Aufwärtstrend zeichnet
sich schon seit geraumer Zeit. Nachdem in relativ kurzer Zeit doch
eine Menge Leute den Eintrag gelesen haben, zur Information:
Eybl News
Eybl International Gruppe:
Hauptversammlung am 7. Juni 2000
Hauptversammlung beschließt eine Dividende von ATS 12,–
und einen Bonus von ATS 12,–
Eybl International kauft eigene Aktien zurück
Hauptversammlung beschließt genehmigtes Kapital
um strategische Partner zu gewinnen
Eybl International erwartet erfolgreiches Geschäftsjahr 2000
Die Hauptversammlung hat der Ausschüttung einer Dividende für das
Jahr 1999 von ATS 12,– sowie einen Bonus von ATS 12,– pro Aktie
zugestimmt. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung
von 33 %. Dividendenzahltag und Ex-Tag sind der 15. Juni 2000.
Aktive Rolle im Konzentrationsprozess der Autozulieferindustrie
Um die Marktposition weiter zu stärken und die Expansionskraft des
Unternehmens zu erhöhen will Eybl International weitere
strategische Partner gewinnen. Zur Erreichung dieses Ziels hat die
Hauptversammlung den Erwerb eigener Aktien von bis zu 10% des
Grundkapitals sowie ein genehmigtes Kapital im Ausmaß von EUR
8.720.740 beschlossen.
Die strategischen Beteiligungen und Akquisitionen erfolgen auch im
Sinne der Erhöhung des Unternehmenswertes und somit zur Steigerung
des Shareholder Value.
Ausscheiden von Vorstand Dkfm. Rudolf Penz
Bereits Anfang April informierte Eybl International die
Öffentlichkeit, dass der für Investor Relations zuständige Vorstand
Dkfm. Rudolf Penz aus persönlichen Gründen per 30. Juni 2000 aus
dem Vorstand ausscheiden wird. Dkfm. Penz wird dem Unternehmen
weiterhin verbunden bleiben.
1999: Bisher bestes Jahresergebnis
Die Eybl International Gruppe steigerte 1999 den Umsatz gegenüber
dem Vorjahr um 37% auf EUR 334 Mio (ATS 4.592 Mio). Die Erträge
konnten im gleichen Ausmaß angehoben werden, das EGT erhöhte sich
ebenfalls um 37% auf EUR 15,02 Mio (ATS 207 Mio). Im Vergleich zur
Entwicklung des weltweiten Automobilabsatzes von +4,3%
repräsentiert die 37%ige Umsatz- und Ertragssteigerung der Eybl
International Gruppe deutlich das vom Eybl-Management angestrebte
Wachstum.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Eybl International Public Relations: Christine Stiefsohn
Tel.: ++43 / 27 32 / 881 - 220
Fax: ++43 / 27 32 / 881 - 78
e-mail: stiefsohn@eybl-international.com
oder Aktionärstelefon:
++43 / 27 32 / 881 - 298
(Fr. Mag. Hannauer-Pichlmayr)
Enrico
schrieb am 13.07.00 19:09:15
Großauftrag für Eybl International: Produktion der
Lederinnenausstattung für Jaguar S-Type
-
Eybl International produziert Lederbezüge für Jaguar S-Type
- Auftragsvolumen von EUR 124 Mio (ATS 1,7 Mrd)
in den nächsten drei Jahren
- Auftragsausweitung durch Entwicklung und Produktion von
Bezügen für den Jaguar X 400 bereits gesichert
Eybl International, Europas führender Produzent von Autotextilien
und Autotextilkomponenten, beliefert ab Herbst 2000 den
amerikanischen Systemlieferanten Lear Corporation Ltd. mit Bezügen
für den Jaguar X 200 der S-Type. Lear Corporation Ltd. ist weltweit
einer der größten Systemlieferanten in der Automobilindustrie und
zählt seit 1991 zu den Kunden der Eybl International AG. Das
Auftragsvolumen für die nächsten drei Jahre beträgt EUR 124 Mio
(ATS 1,7 Mrd).
Eybl International produziert am rumänischen Standort in Deta
Lederbezüge für den S-Type bestehend aus Vordersitzen mit
Seitenairbags sowie Rücksitze in unterschiedlichen Varianten
z. B. mit Armlehnen, Kopfstützen, Seitenpolstern und Kindersitzen.
Das Lieferprogramm wird sowohl in die Sport- als auch in die
Basisausstattung eingebaut.
Mit dem Auftrag über die Produktion der Luxus-Lederausstattung
konnte Eybl International Jaguar als neuen Prestige-Kunden
gewinnen. Zur Zeit zählt das Kremser Unternehmen acht der zehn
größten Automobilhersteller zu seinen Abnehmern.
Deutliches Umsatzwachstum im Bereich Automotive Components
Im Jahr 2001 erwartet Eybl International aus diesem Auftrag ein
zusätzliches Volumen von EUR 27 Mio (ATS 385 Mio). Der Umsatz des
Geschäftsbereichs Automotive Components wächst damit um 14 Prozent.
Das Auftragsvolumen 2002 wird für diesen Auftrag EUR 48 Mio (ATS
664 Mio) betragen. Der Geschäftsbereich Automotive Components hatte
1999 rund 53 Prozent des Umsatzes der Eybl International Gruppe
erwirtschaftet und wird durch diese und weitere Akquisitionen auch
in den nächsten Jahren dynamisch wachsen.
Folgeauftrag für Jaguar X 400
Ab Mitte 2000 baut Eybl International die Produktion von Leder- und
Stoffbezügen für das nächste Jaguarmodell X 400 auf. Für den
Lederzuschnitt wird ein modernes fotoelektronisches
Zuschneidesystem mit automatischer Schnittbilderstellung
installiert, wodurch Eybl International seine Entwicklungskompetenz
weiter ausbaut. Jaguar plant von der Type X 400 pro Jahr rund
130.000 Stück zu produzieren. Damit ist der X 400 das Jaguar-Modell
mit der höchsten Stückanzahl. Die Produktion startet im Jahr 2001.
Am Markt tritt dieses Modell gegen die etablierten Wettbewerber BMW
300, Mercedes C-Klasse und Audi A4 an.
Wachstum weit über dem Branchendurchschnitt
Die Eybl International Gruppe, einer der wenigen echten Global
Player im Autotextilbereich, steigerte 1999 den Umsatz gegenüber
dem Vorjahr um 37 Prozent auf EUR 334 Mio (ATS 4.592 Mio). Das EGT
erhöhte sich ebenfalls um 37 Prozent auf EUR 15,02 Mio (ATS 207
Mio). Eybl International beschäftigt 2.583 Mitarbeiter in 18
Standorten auf 3 Kontinenten.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Eybl International Public Relations: Fr. Christine Stiefsohn
Tel.: ++43 / 27 32 / 881 - 220
Fax: ++43 / 27 32 / 881 - 78
e-mail: stiefsohn@eybl-international.com
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schrieb am 23.07.00 11:45:32
Hallo!
Charttechnisch gesehen ist Eybl weiterhin voll in Ordnung, der
Aufwärtstrend prolongiert. Der MACD weiterhin auf Kaufsignal. Für
mittelfristige Anleger fast eine Verpflichtung. Für Zocker nicht
geeignet. (Kaum Verlustmöglichkeit

).
Vorsichtige Flüsterschätzungen sehen Eybl bei 50 -60 Euro zum
Jahreswechsel.
Grüße
Enrico
schrieb am 30.07.00 12:29:20
Hallo!
BETRIFFT: Doppellistung in Brüssel und Wien
Die Bekanntgabe des Wechsels der Eybl -International AG von der
Easdaq in Brüssel an den heimischen Markt in Wien, wie von
zahlreichen heimischen Medien verlautbart, ist nur b e d i n g t
richtig!
Wie eine Sprecherin des Unternehmens bekanntgab, geht es vorderhand
nur um ein Doppellisting. Das Wertpapier wird von der Euro Invest
Bank AG als Marketmaker im sonstigen Handel mit einer zweimaligen
Kursfestsetzung am Tag betreut.
Sollten die Umsätze in Wien auf Dauer stärker ausfallen als die an
der Easdaq,
sei e v e n t u e l l an einen Börsenplatzwechsel gedacht, so die
Unternehmenssprecherin.
Die fundamentale Finanzsituation des Unternehmens ist sehr gut, die
Auftragslage ebenfalls. Mit einem KGV von nur 6,5 ist das
Unternehmen auch im internationalen Vergleich stark
unterbewertet.
Jetzt kenn ich mich aus !
enrico
schrieb am 30.08.00 20:12:35
Eybl International AG:
Erfreuliches erstes Halbjahr 2000
Konzernabschluss zum 30. Juni 2000
-
40 % Umsatzsteigerung
- EBIT: Plus 21%
- Höchster Kurs im 1. HJ: EUR 36,70
- Produktion in Rumänien voll angelaufen – 4000 m² Erweiterung
geplant
- Großauftrag über Stoff- und Ledersitzbezüge für Jaguar
- Auftrag über die Produktion von Airbag-Geweben mit TRW
fixiert
- Produktion von Lederlenkrädern erfolgreich angelaufen
Die Eybl International Gruppe ist europaweit führend in der
Produktion von Autotextilien und Autotextilkomponenten. Auch das
erste Halbjahr 2000 entwickelte sich hinsichtlich Umsatz und Ertrag
weiterhin positiv. Alle Produktionsstandorte waren voll
ausgelastet.
Der Eybl International Konzern steigerte im Berichtszeitraum den
Umsatz um 39,5% auf EUR 186,3 Mio (ATS 2.564 Mio). Das Umsatzplus
resultiert zu 17,3% aus organischem Wachstum und zu 22,2% aus der
Übernahme des ehemaligen deutschen Mitbewerbers Bobinet. Die
EBIT-Marge beträgt erfreuliche 4,8%.
55,6% des Halbjahresumsatzes entfielen auf Automotive Components,
37,7% resultieren aus dem Bereich Automotive Fabrics und 6,7% aus
dem Geschäftsfeld Trend Fabrics.
Das Betriebsergebnis (EBIT) weist ein Plus von 20,6% aus und
beläuft sich auf EUR 8,9 Mio (ATS 121,8 Mio). Die strategischen
Akquisitionen von Bobinet und Heinisch im Jahr 1999 führten zu
einer höheren Zinsbelastung und damit zu einem Rückgang des
Finanzergebnisses von EUR -0,6 Mio (ATS -8,3 Mio) auf EUR -1,6 Mio
(ATS -21,7 Mio). Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit) erhöhte sich um 8,0% auf EUR 7,3 Mio (ATS 100,2
Mio).
Der Cash Flow aus dem Ergebnis verzeichnete einen Zuwachs von 35,3%
und stieg in den ersten sechs Monaten von EUR 8,0 Mio (ATS 110,0
Mio) auf EUR 10,8 Mio (ATS 148,8 Mio).
Das Gesamtvermögen des Konzerns liegt mit EUR 201,3 Mio (ATS 2.771
Mio ATS) um 5,3% über dem Jahresultimo 1999 (EUR 191,3 Mio/ATS
2.632 Mio). Die Gearing Ratio (Nettoverschuldung/Eigenkapital)
beläuft sich auf 95,9%. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,9%
(31.12.1999: 29,5%).
Die Eybl International Gruppe ist in zehn Ländern auf drei
Kontinenten aktiv. Der Mitarbeiterstand ohne Einbeziehung der
Kooperationspartner per 30.06.2000 erhöhte sich von 2.500 auf 2.950
Personen gegenüber dem Vergleichszeitpunkt des Vorjahres.
Automotive Components: EBIT und EGT +34%
Im Geschäftsbereich Automotive Components produziert Eybl
International aus Textilien und Leder Sitzbezüge und
Verkleidungsteile sowie Lederlenkräder.
Im ersten Halbjahr 2000 konnte der Geschäftsbereich Automotive
Components einen Umsatzzuwachs von 26% ausweisen, womit der Umsatz
von EUR 82,2 Mio (ATS 1.130 Mio) auf EUR 103,7 Mio (ATS 1.426 Mio)
stieg. EBIT und EGT erhöhten sich um jeweils 34% auf EUR 4,6 Mio
(ATS 63,3 Mio) bzw. EUR 4,4 Mio (ATS 60,4 Mio).
Im rumänischen Deta ist die Belederung von Lenkrädern für Toyota
und DaimlerChrysler im Mai wie geplant angelaufen. Im zweiten
Halbjahr erfolgt die Erweiterung des Neubaus mit ca. 4.000 m², wo
vor allem Ledersitzbezüge für Jaguar erzeugt werden. Eine
Steigerung der Ordertätigkeit erwartet sich das Unternehmen aus
Facelifts des VW-Passats, des neuen Audi A4 sowie des Honda Accord
EMC.
Automotive Fabrics: Umsatz +81,6%
Im Geschäftsbereich Automotive Fabrics ist Eybl International
Europas führender Produzent von Autotextilien.
Der Umsatz von Automotive Fabrics erhöhte sich um 81,6% von EUR
38,7 Mio (ATS 532,7 Mio) auf EUR 70,3 Mio (ATS 967,4 Mio). 62% des
Umsatzzuwachses resultieren aus der Akquisition von Bobinet. 19,6%
sind auf organisches Wachstum zurückzuführen. Das Bereichs-EBIT
stieg um 31,5% von EUR 3,6 Mio (ATS 49,5 Mio) auf EUR 4,7 Mio (ATS
65,1 Mio). Das EGT liegt mit EUR 3,6 Mio (ATS 49,5 Mio) über dem
Vorjahreswert von EUR 3,3 Mio (ATS 45,2 Mio).
Die Produktion von Airbag-Gewebe für TRW läuft derzeit in Silz
(Tirol) an. BMW, DaimlerChrysler, VW, Opel sowie Audi planen neue
Modelle, aus denen steigende Aufträge erwartet werden.
Trend Fabrics: Schwierige Rahmenbedingungen
Der kleinste Geschäftsbereich Trend Fabrics (6,7% des
Gesamtumsatzes) erzeugt Textilien für Sport- und Freizeitkleidung,
Arbeitsschutztextilien und Polstermöbelstoffe. Erfreulich war die
Tatsache, dass Trend Fabrics das Kultlabel Polo Ralph Lauren als
Neukunden gewinnen konnte.
Der weiter fortschreitende Konzentrationsprozess in der
Modeindustrie und die damit verbundenen schwierigen
Rahmenbedingungen wirkten sich negativ auf das Geschäftsfeld aus.
Um dieser Situation entgegenzusteuern erfolgt eine Bereinigung der
Produktlinien. Im Laufe des nächsten Jahres werden die Bereiche
Strickvelours und Futterstoffe auslaufen bzw. verkauft werden.
Parallel dazu konzentriert sich Eybl International verstärkt auf
die Entwicklung von gewebten Nischenprodukten wie funktionelle
Textilien für den Sportbereich sowie sicherheitstechnische
Textilien für den Arbeitsschutz. Diese Bemühungen tragen bereits
erste Früchte: So ist der Umsatz im Bereich der
Arbeitsschutztextilien sowie der Berufsbekleidung für Behörden
gegenüber dem Vergleichszeitraum um rund 20% gestiegen. Darüber
hinaus werden die Anlagen in Silz auch für die Erzeugung von
Airbag-Geweben genutzt. Deren Veredelung ist am Standort Gmünd
geplant.
Der Umsatz ist von EUR 12,4 Mio (ATS 170,2 Mio) gegenüber dem
ersten Halbjahr 1999 um 2,9 % zurückgegangen. Das EBIT betrug EUR
-0,5 Mio (ATS -6,6 Mio) (30.06.1999: EUR 0,3 Mio/ATS 4,3 Mio). Die
Übernahme von Heinisch und die Investitionen in den Aufbau von
Nischenmärkten schlagen im EGT zu Buche, das sich auf EUR -0,7 Mio
(ATS -9,6 Mio) nach EUR 0,2 Mio (ATS 2,6 Mio) beläuft.
Erfolgreiche Expansionspolitik
„Eybl International ist einer der ganz wenigen echten Global Player
im Autotextilbereich und jederzeit in der Lage, weltweit
Produktionsstätten in der Nähe unserer Kunden aufzubauen. Unsere
Kundenorientierung liegt aber nicht nur in der räumlichen Nähe,
sondern auch in unserer Eigenschaft als Entwicklungspartner, die
uns eine langfristige und intensive Kundenbindung ermöglicht“,
erklärt Vorstandsvorsitzender Rudolf P. Pauli die Erfolgsstory von
Eybl International. So trägt die im Mai 2000 offiziell eröffnete
Produktionsstätte Eybl do Brasil, wo Sitzbezugsstoffe für VW do
Brasil, Fiat, General Motors und Ford erzeugt werden, bereits im
ersten Halbjahr zur Umsatzsteigerung bei. Eybl International
erwartet am brasilianischen Standort für das Jahr 2000 einen Umsatz
von EUR 6,1 Mio (ATS 83,9 Mio).
Darüber hinaus ist es Eybl International gelungen in China Fuß zu
fassen. In Kooperation mit dem führenden chinesischen
Textilproduzenten Shanghai Knitting wird nach Technologien und
Spezifikation von Eybl International Rundstrickware für VW China
erzeugt werden. Der Produktionsstart erfolgt im zweiten Halbjahr
2000.
„Wir wollen und werden eine aktive Rolle im Konzentrationsprozess
spielen“, definiert Pauli die weitere Unternehmensstrategie. Um
auch künftig die Marktposition auszubauen und die Expansionskraft
kontinuierlich zu erhöhen, will Eybl International zusätzliche
strategische Partner gewinnen. Zur Erreichung dieses Zieles hat die
Hauptversammlung dem Erwerb eigener Aktien von bis zu 10% des
Grundkapitals sowie ein genehmigtes Kapital im Ausmaß von EUR 8,7
Mio (ATS 120 Mio) beschlossen.
Positive Kursentwicklung
Der Aktienkurs stand am 20. Juli 2000 mit EUR 38,- auf einem
Höchstkurs seit August 1998. Diese erfreuliche Entwicklung
begründet Finanzvorstand Reinhard Stein unter anderem mit
verstärkter Investor Relations-Tätigkeit und der anhaltend guten
Umsatz- und Ertragsentwicklung. Der Höchstkurs des ersten
Halbjahres lag bei EUR 36,70.
Am 20. Juli 2000 wurde die Eybl International AG in den sonstigen
Handel der Wiener Börse aufgenommen. Die Euro Invest Bank AG hatte
eine Market Maker-Verpflichtung für die Aktie übernommen. Das
Listing kam nicht auf Initiative von Eybl zustande, war jedoch
zwischen dem Unternehmen, der Wiener Börse und Eybl International
koordiniert. Ein Doppellisting Wiener Börse/EASDAQ schließt Eybl
International jedoch aus. Ein Wechsel nach Wien ist zwar derzeit
nicht geplant, wäre jedoch an eine Notiz im ATX gebunden.
Ausblick: Abschluss von namhaften Großaufträgen
Auch für das 2. Halbjahr 2000 rechnet Eybl International mit einer
weiteren guten Entwicklung.
Eybl International sichert sein künftiges Wachstum mit
längerfristigen Großaufträgen ab. Beispiele dafür sind die
Ausstattung der Mercedes C-Klasse sowie die Produktion der
Lederinnenausstattung für den Jaguar S-Type. Darüber hinaus baut
Eybl International die Produktion von Leder- und Stoffbezügen für
das nächste Jaguarmodell X 400 auf.
Parallel dazu wurden weitere Aufträge über die Lieferung von
Sitzbezugsstoffen für den Skoda B5, den BMW der 3er-Serie und für
Opel abgeschlossen. Eybl stattet künftig die Opel-Modelle Zafira,
Astra und Corsa auch mit Uniwebware aus. Der Anlauf der Produktion
mit einer Jahreskapazität von 500.000 Laufmetern erfolgt im Jahr
2001. Innerhalb der nächsten 4,5 Jahre wird das Gesamtvolumen 4,3
Mio Laufmeter betragen. Die Musterfertigung zur Konfektion von
Luftkissen für Airbag-Systeme wird Ende 2000 abgeschlossen sein.
Die Serienfertigung ist für 2001 geplant.
Quelle: Eybl
Enrico
schrieb am 01.09.00 19:08:33
Hallo!
STRONG-BUY
Eybl International
31.8.2000
Industrietextilien sind gefragt, trotz der Schwäche im
Textilsektor
Dass man aus Textilien mehr als nur Kleider machen kann, beweist
der Kremser Autotextilhersteller Eybl. Im ansonsten arg
geschüttelten Textilsektor, in dem Billigprodukte aus Asien den
Markt überschwemmen, hat sich Eybl mit Technik und Kreativität
einen guten Namen geschaffen. Der Markt für Industrietextilien ist
stark steigend und erfordert immer mehr Know-how und Technik zur
Herstellung der gefragten Produkte.
Im ersten Halbjahr 2000 konnte die Eybl AG ihre Umsätze um 40
Prozent auf mittlerweile 187 Millionen Euro stiegern. Auch das EBIT
stieg im Vergleichszeitraum um 21 Prozent rasant an. Über 90
Prozent der Umsätze werden im Bereich Automotive erzielt. Dabei
sind Großkunden wie Daimler und BMW die Hauptabnehmer. Erst kürlich
konnte Opel als Großabnehmer mit einem Volumen von 30 Millionen
Euro dazugewonnen werden.
Der Titel ist derzeit an der Brüssler EASDAQ gelistet, doch es
laufen Überlegungen an die Wiener Börse zu wechseln. Nach einen
Kurshoch vor drei Jahren von 48 Euro je Stück fiel der Wert
beträchtlich. Doch seit einiger Zeit ist ein konstanter
Aufwärtstrend erkennbar. Im Moment notiert die Aktie bei rund 37
Euro je Stück. Die Bank Brüssels Lambert, Marktleader in den
Beneluxstaaten, hat erstmals eine Analyse über die Eybl
International Aktiengesellschaft herausgegeben.
Die Bankanalysten stufen die Eybl International Aktie als "strong
buy" ein und sehen bis Jahresende 2000 ein Kurspotential bis zu 45
Euro je Stück. In der Analyse wird besonders auf die "exzellenten
Synergieeffekte, die sich für die Eybl International Gruppe nach
der Übernahme des deutschen Autotextilproduzenten Bobinet ergeben",
hingewiesen. Mit dieser Akquisition sei es Eybl International
gelungen, sich als einziger Marktanbieter, der alle bedeutenden
Technologien in der Erzeugung von Autotextilien beherrscht, zu
positionieren. "Ein neues Gewebe zur Herstellung von Airbags gibt
dem Titel zusätzliche Kursphantasie", erwarten die Brüssler
Analisten einiges von der Firma.
http://www.austrostocks.com
Enrico
PS: Spät aber doch, Analysten werden munter!
schrieb am 02.09.00 00:37:57
BUY
Erste zu Eybl: "Buy", weil überdurchschnittliche Dynamik
Aus der Begründung: Der weltweit tätige Anbieter von Autotextilien
und Autotextilkomponenten hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 40%
auf EUR 186 Mio. erhöht. Der Anstieg resultierte zu mehr als der
Hälfte aus der Neuerwerbung Bobinet und zu rund 17% auf originäres
Wachstum, das damit deutlich über dem Durchschnitt der
Autozulieferindustrie lag.. Besonders erfreulich hat sich der
Komponentenbereich (+26%) entwickelt. In Rumänien ist die
Produktion von Lederlenkrädern erfolgreich angelaufen und Jaguar
konnte als Neukunde gewonnen werden. Insgesamt lag der
Betriebserfolg trotz eines Anstieges um 21% auf EUR 8,9 Mio. leicht
unter unserer optimistischen Erwartung. Anlaufprobleme eines neuen
Werkes in Brasilien und anhaltende Probleme im kleinsten
Geschäftsbereich Trend Fabrics und zeichneten dafür verantwortlich.
Im Fabrics-Bereich soll durch Produktbereinigungen im 2. Halbjahr
wieder die Gewinnzone erreicht werden. Da Bobinet immer besser
integriert wird und die Produktion der Airbag-Gewebe startet,
lassen wir die Gewinnschätzungen von EUR 5.9 je Aktie für 2000
unverändert. Im Hinblick auf ihre ausgezeichnete Positionierung und
überdurchschnittlichen Dynamik weist die Eybl-Aktie ein erhebliches
Kurspotential auf. Wir empfehlen die Eybl-Aktie, die nun auch in
Wien gehandelt wird, zum Kauf.
2000-09-01 10:48:00
Enrico
schrieb am 02.09.00 11:51:22
Eybl ist ein Top-Wert. Auch
http://aktien-online.at setzt
auf Eybl und bewertet die Aktie mit
4 von 5 Sternen.
Ich wäre aber nicht zu überoptimistisch, immerhin beträgt das
organische Wachstum 17%, der Rest kommt von Zukäufen. Wenn die
Automobilkonjunktur dreht, dann wissen wir erst, wei weit der
Gewinn runtergehen kann.
schrieb am 07.09.00 23:24:33
Eybl International im Interview mit dem Standard
7.9.2000
Vorstandsvorsitzenden Rudolf Pauli im Gespräch
Die Eybl International Gruppe konnte ihren Umsatz im ersten
Halbjahr 2000 um 40 Proznet steigern. Auch das EBIT vergrößerte
sich um 21 Prozent. Im Frühjahr konnte der Autotextilhersteller
bereits ein Kurshoch von 36,70 Euro verzeichnen. Doch was sind die
Eckpfeiler für die zukünftige Entwicklung bei Eybl . Wir führten
ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Rudolf P. Pauli.
Was sind die nächsten Ziele der Eybl AG? Erstens der Einstieg in
neue Produktfelder, dazu noch später. Zweitens möchten wir ein
überproportionales Wachstum im Vergleich Gesamtsektor erzielen. Wie
wir das erreichen wollen erkläre ich ihnen auch noch. Drittens
sehen wir große Chance im Bereich Leder, dieses Material erfordert
hohes Know-how und enorme Genauigkeit, das sind unsere Stärken.
Welches sind die „business driver“ der Eybl International AG? Mehr
als 90 Prozent des Gesamtumsatzes der Firma erzielen wir mit der
Herstellung von Textilien für die Automobilindustrie. Doch wir
haben ein neues Gewebe zu Herstellung von qualitativ hochwertigen
AirBags entwickelt. Außerdem sehen wir auch erhöhten Bedarf bei
feuerfesten Textilien für Brandschutz und Anwendung in
hitzeempfindlichen Bereichen.
Was ist der Knackpunkt bei der AirBag-Technik? Man muss eines
wissen: Das Material darf nur sehr wenig Platz einnehmen im
Lenkrad, soll dann aber sehr groß werden um Schutz zu bieten.
Außerdem soll nach 10 Jahren unfallfreier Fahrt bei einem Aufprall
immer noch volle Sicherheit gegeben sein. Das schwierigste aber,
was bis jetzt nur wir können: Das Textil muss Luft durchlassen,
damit durch die rasche Expansion keine Verletzungen auftreten, soll
aber so dicht sein dass der Körper des Opfers optimal aufgefangen
wird.
War die Entwicklung dieses Projekts sehr teuer? Wir rechnen bis zum
Ende der Entwicklung mit 90 Millionen Schilling Kosten, das macht
uns nicht so schnell jemand nach. Die moderne Technik könnten wir
auch als Lizenz verkaufen, doch wir ziehen die eigene Produktion
vor. Dies wird in Brasilien sein, wo noch günstiger produziert
wird.
Was ist der Hauptunterschied vom herkömmlichen Textilbereich zum
Automotiv Bereich? Mehr Technik erfordert mehr Know how. Es wird
exakter gearbeitet. Das wichtigste jedoch: Man denkt viel
langfristiger, da Aufträge über mehrere Jahre hinweg laufen, nicht
wie im Textilbereich, der sehr stark modeorientiert ist. Erst in
langjäriger Zusammenarbeit kann man die Bedürfnisse des Kunden
verstehen, deshalb ist es auch schwierig neue Kunden zu gewinnen,
umso besser hingegen wenn man einmal einen Kunden gewonnen hat.
Welches sind ihre Hauptkonkurrenten weltweit? Klingende Namen kann
ich ihnen nicht präsentieren. Aber die Unternehmen sind ähnlich
positioniert wie wir und sind in der Branche sehr wohl bekannt,
beispielsweise die französische Thiery AG. Doch mittlerweile sind
wir einer der größten Lieferanten auf diesem Sektor weltweit und
möchten schon bald Marktleader sein.
Welches sind ihre Hauptlieferanten? Garn ist das Grundmaterial für
die Automotive-Branche. Der Materialeinkauf an Garn macht 67
Prozent des Gesamtumsatzes aus. Ich wiederhole 67 Proznet des
Úmsatzes. Wir arbeiten also in einem sehr materialintensiven
Bereich. Preisschwankungen beim Einkauf beeinflußen unsere
Betriebszahlen maßgeblich. Zur Information: Die Zulieferer kommen
aus Deutschland, Spanien und Italien, also glücklicherweise aus der
Währungsunion.
Wie möchten sie sich im Internet positionieren? Wir arbeiten
derzeit an einer umfassenden eCommerce-Strategie. Wie sie wissen
hat Daimler-Ford-GM eine Einkaufsplattform gestartet, die auf die
Preise drücken soll. Untereinander sind sie sich noch uneinig,
deshalb klappt das ganze glücklicherweise nicht, und wir können
unsere Preise halten. Da wir nur mit Großkunden arbeiten wird der
Verkauf über das Netz nicht das wichtigste werden. Aber
Organisation und Abwicklung über das Netz wird an Bedeutung
gewinnen, da werden wir dabei sein.
Sind sie mit dem Standort Österreich zufrieden? 70 Prozent des
Personals ist im Ausland, vom Umsatz ganz zu schweigen. Wir sehen
uns als internationales Unternehmen mit weltweiten Standorten. Die
Zentrale soll in Österreich bleiben, damit sind wir sehr glücklich.
Als Zukunftsmärkte sehen wir jedoch Asien und Lateinamerika kommen,
da werden wir mit unseren Kunden in die Märkte mitziehen.
Sind sie mit der EASDAQ als Börsenplatz zufrieden? Es gab und gibt
Überlegungen zu einem Börsenwechsel nach Wien, allerdings kommt nur
ein ATX-Listing in Frage. Ein Doppellisting macht derzeit wenig
Sinn. Über Euroinvest kann man unsere Aktien so oder so in Wien
ordern. Die Zukunft von XETRA, Frankfurt-London ist mehr als
ungewiss, da bringt ein überschneller Wechsel derzeit nur Kosten
anstatt Gewinn.
derstandard.at
Enrico