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Neuste Beiträge aus: VW-Only the hard facts

Diskussionsstatistik
eröffnet am 30.08.00 09:08:51
von
neuster Beitrag 27.10.00 15:12:21
von

Anzahl Beiträge: 3
Aufrufe gesamt: 103
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 227.775
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schrieb am 27.10.00 15:12:21
Beitrag Nr.3 
(2.196.313)
Antwort
Zitat
Mit den Zahlen hat keiner gerechnet. VW aus dem Weg, aus der Krise? Sieht zumindest
so aus. :)

27.10.2000 VW: Erwartungen übertroffen

Der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen hat für die ersten neun
Monate des laufenden Jahres ein Ergebnis vor Steuern von
4,3 Mrd. DM erzielt. Das entspricht einer Steigerung von
30,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Analysten waren lediglich von
einem Anstieg auf 3,8 Mrd. DM ausgegangen. Nach Steuern
konnte man das Ergebnis sogar um 49 Prozent auf
2,2 Mrd. DM steigern.

Beim Umsatz
wurde eine Steigerung von 13,9 auf 125,3 Mrd. DM
erzielt. Die Schätzungen im Vorfeld beliefen sich im Durchschnitt
auf 121,7 Mrd. DM. Für den Jahresüberschuss rechnet der
Konzern mit dem besten Ergebnis seit dem Jahr 1998.
Grund für den erwartet hohen Jahresüberschuss sind die Rekordauslieferungen
an Kunden, die das Unternehmen mit 3.318 Tsd. Fahrzeugen
angab (+3,1 Prozent).

Die Aktie von
Volkswagen (WKN: 766 400) gehörte gestern zu den Tagesverlierer
aufgrund der schlechten Stimmung in der Automobilbranche. VW gab
um 1 Prozent auf 53,50 Euro nach.

23.10.2000 VW und DaimlerChrysler wollen nach China

Die beiden Autokonzerne Volkswagen und DaimlerChrysler buhlen derzeit um
eine Zusammenarbeit mit der Staatsfirma First Automotive Works (FAW)
in China. Die Gesellschaft hält rund zwei Drittel der
chinesischen LKW-Produktion.

Die Wolfsburger stehen mit
FAW schon in einem Joint-Venture zur Herstellung von PKW´s.
Der VW-Vertriebschef Büchelhofer ist optimistisch, schon bald mit FAW
schwere Fahrzeuge herstellen zu können. Auch der Chef der
Nutzfahrzeugsparte von Daimler Zetsche ist positiv für die Verhandlungen.
Von dieser Seite erwartet man ein Ende der Verhandlungen
bis Jahresende.

Die Aktie von VW
(WKN: 766 400) verliert im frühen Handel rund 1,5
Prozent.

20.10.2000 Volkswagen: Gemeinschaftsfirma in Singapur

Der Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766 400) will über seine
100-prozentige Tochter Volkswagen Financial Services AG (VFS) sein Engagement
in Asien ausbauen. Norbert Massfelder, Vorstandsvorsitzender der VFS, gibt
in Singapur ein neues Joint Venture an. Das Unternehmen
hat mit der Group Exklusiv, einem gemeinsamen Vertriebsunternehmen von
VW und Renault, ein Gemeinschaftsunternehmen vorgesehen, das eine Ergänzung
zur bereits bestehenden Zusammenarbeit in der Singapore Motor Group
darstellen soll.



Volkswagen wird an dem neuen Joint Venture einen
51-prozentigen Anteil halten. Die Gruppe verfügt über die Kapazität,
500.000 Fahrzeuge pro Jahr in China auszuliefern. Der Geschäftsbetrieb
soll Anfang nächsten Jahres aufgenommen werden.



Die Volkswagen-Aktie notiert derzeit
bei 54,55 Euro (- 1,2 Prozent).

20.10.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Interessant

GZ-Bank AG WochenausblickAktienWieder einmal liegt eine extrem turbulente Woche
hinter uns. Der vergangene Mittwoch hatte zu Beginn der
Handelssitzung in New York zunächst gute Chancen als "Schwarzer
Mittwoch" in die Geschichte der Börse einzugehen. Die Tatsache,
dass der Börsenmonat Oktober in der Vergangenheit bereits mehrfach
seinem Ruf als "Crashmonat" erfolgreich nachgekommen ist, schürt angesichts
der großen Volatilitäten zusätzliche Unsicherheit bei vielen Anlegern und
Investoren. Der unerwartet hohe Anstieg der US-Verbraucherpreise sowie zunächst
enttäuschende Quartalszahlen des Computerherstellers IBM sorgten am Mittwoch zu
Handelsbeginn für ein Minus von rund 435 Punkten im
Dow Jones und einem rund 6%-igen Rückgang an der
Technologiebörse Nasdaq. Umso erstaunlicher ist, dass wir an diesem
Tag mit nur geringen Abschlägen geschlossen haben. Mit einem
Tagesplus von 7,79 % bestrafte vor allem die Nasdaq
bereits einen Tag nach diesem ansatzweisen Sell-off am Mittwoch
sämtliche Pessimisten. Nach Einschätzung der GZ-Bank Analysten wird abzuwarten
sein, inwieweit das Schlimmste an den Börsen nun bereits
überstanden ist. Angesichts neuer anstehender Quartalszahlen, der noch immer
nervösen Stimmung des Marktes sowie der Aussicht auf weiter
steigende Zinsen in den USA und Europa werden die
Börsen, nach Ansicht der GZ-Bank Analysten, zunächst weiterhin in
ihrer volatilen Ab-/Seitwärtsbewegung verharren. Eine Abkopplung der europäischen Aktienmärkte
von den US-Börsen scheint dabei zunächst nicht in Sicht.
Eine Trendwende wird zwar angesichts der zum Teil drastischen
Kursverluste der letzten Wochen zunehmend wahrscheinlich, jedoch bleiben die
Analysten kurzfristig weiterhin neutral und raten den Anlegern, in
diesen volatilen Zeiten nicht voreilig in den noch immer
nervösen Markt zu investieren. Ungeachtet des schwierigen Börsenumfelds zeigt
sich aber insbesondere an Tagen wie diesem Mittwoch, dass
es durchaus lukrativ sein kann, ausgewählte Qualitätswerte in Schwäche
selektiv zu kaufen bzw. aufzustocken. Dies ist umso ratsamer
wenn bestimmte Unternehmen in erster Linie aufgrund der allgemeinen
Marktverfassung ungerechtfertigt stark an Wert eingebüßt haben. Zu den
Werten der Old Economy, die die Analysten auf dem
derzeitigen Niveau als interessant einstufen, gehören BASF, Linde, Procter
& Gamble und Volkswagen.

Quelle: GZ-Bank

18.10.2000 Analystenschaetzung Volkswagen AG - Kaufen

Volkswagen-AGEmpfehlung: Kaufen (unveränderte Einschätzung) VW hat Absatz von 5
Millionen Autos im VisierEuropas führender Automobilhersteller wird im laufenden
Jahr voraussichtlich seinen Fahrzeugabsatz weltweit erstmalig auf über 5
Mio. Einheiten (1999: 4,92 Mio.) steigern. In den ersten
neun Monaten stiegen die welt-weiten Verkäufe um 3% auf
3,8 Mio. Fahrzeuge. Unterschiedlich verlief die Absatzentwicklung in den
wichtigsten Regionen. Auf dem für VW bedeutendsten Markt in
Westeuropa ging der Absatz insbesondere aufgrund der Schwäche des
deutschen Marktes (Minus von 11% bei den Pkw-Neuzulassungen in
den ersten neun Monaten 2000) um 2,1% zurück. Trotz
leichter Marktanteilsverluste von 0,3-Prozentpunkten behauptete der VW-Konzern mit einem
Marktanteil von 18,5% seine Spitzenposition auf dem westeuropäischen Automobilmarkt
mit weitem Abstand vor seinen Wettbewerbern. Demgegenüber fährt der
VW-Konzern mit seinen Modellen in Nordamerika auf der Erfolgsspur.
Dort wurde, nicht zuletzt auch wegen des schwa-chen Euros,
eine Absatzsteigerung von 21,8% im Zeitraum Januar bis September
2000 erzielt. Auch in der Region Asien/Pazifik haben die
Verkäufe mit 9,6% auf 311.740 Einheiten zuge-nommen. Allein in
Japan strebt VW in diesem Jahr ein Absatzvolumen von
57.000 Fahrzeugen (+21%) an, was einen Rekordwert für einen
europäischen Automobilhersteller bedeuten würde. Da sich insgesamt die Region
Asien/Pazifik schnell erholt, wird dieAbsatzprognose für das Jahr 2001
in dieser Region auf rd. 400.000 Fahrzeuge heraufgesetzt. An
der in Gang gekommenen Erholung in Südamerika partizipierte der
VW-Konzern in denersten 9 Monaten mit einer Verkaufssteigerung von
3,8%. Insbesondere in Brasilien hat sich der Automobilmarkt von
seinem niedrigen Niveau aus wieder stärker belebt. Zurück bleibt
indes nach wie vor der argentinische Markt.Absatzimpulse durch neuen
PassatMit dem neuen Passat hat der BMW 3er sowie
die Mercedes C-Klasse einen ernsthaften Konkurrenten in der gehobenen
Mittelklasse bekommen. Mit stark modifizierter Technik, Ausstattung und Design
(mehr als 2.300 Teile wurden neu entwickelt) ist die
neue Generation des Passats mehr als ein reines Facelift.
Nachdem der relativ neue BMW 3er bei den Verkaufszahlen
in diesem Jahr das alte Passat-Modell überholt hatte, dürfte
VW mit dem neuen attraktiven Modell recht bald wieder
zu dem Konkurrenten aufschließen. Die neben dem Golf bedeutendste
Produktlinie des Wolfsburgers Konzern kommt am 10. November in
die Verkaufsräume der Händler in Deutschland. Auf die Auftragseingänge
bei VW, die zuletzt eine positive Tendenz zeigten, dürfte
das neue Passat-Modell stimulierende Wirkung haben. Bei nahezu unveränderten
Preisen im Vergleich zum Vorgängermodell (Basisversion ab ca. 39.500
DM) bietet das neue Modell dem Kunden durch die
höherwertige Ausstattung (u.a. Klimaanlage serienmäßig) eine Wertverbesserung von ca.
2.400 DM. Für das neue Passat-Modell liegen zum gegenwärtigen
Zeitpunkt bereits 8.000 Bestellungen vor. Von dem neuen Passat
ist für das Jahr 2001 weltweit ein Absatz von
rd. 490.000 Fahrzeugen geplant. Gegenüber dem laufenden Jahr würde
dies eine Absatzsteigerung von 100.000 Einheiten bzw. 25% bedeuten,
die größtenteils auf den westeuropäischen Automobilmärkten erzielt werden soll.
Die bedeutendsten Absatzmärkte für den Passat sind Deutschland, USA,
Italien, Großbritannien und Frankreich/Spanien. Von dem neuen Modell sollen
in Deutschland nächstes Jahr 125.000, im übrigen Europa 240.000
sowie in den USA (Markteinführung Anfang 2001) 110.000 Einheiten
verkauft werden. Insbesondere die Exporte in die USA, nach
dem Inland der zweitwichtigste Absatzmarkt für dieses Modell, sind
bei dem derzeit schwachen Euro ein für den Konzern
lukratives Geschäft und bringen höhere Ergebnisbeiträge als im Heimatmarkt.
Zumeist bestellen die amerikanischen Kunden die höher motorisierten Varianten
mit gleichzeitig umfangreichen Sonderausstattungen. Die Profitabilität der Produktlinie Passat
ist in etwa gleich mit der des Golfs. Mit
dem jetzt vorgestellten neuen Passat wird sich die Nettomarge
trotz konstant gebliebener Preise leichtverbessern. Gemessen an der Umsatz-
und Kapitalrendite erbringt der Passat eine überdurchschnittliche Rendite im
Konzern. Mit dem neuen Passat setzt der VW Konzern
seine Produktoffensive fort, die im November mit der Markteinführung
des neuen Audi A4, eines gleichfalls bedeutenden Volumenmodells, noch
verstärkt wird. Ob der VW-Konzern sein Ziel einer Absatzsteigerung
auch im nächsten Jahr erreichen kann, hängt stark von
der erwarteten Erholung des wichtigen Inlandsmarktes ab. Nach einem
Rekordjahr 1999 mit 3,8 Mio. Pkw-Neuzulassungen dürften die Erstanmeldungen
in diesem Jahr im Inland auf rd. 3,4 Mio.
zurückgehen. Die kräftig gestiegenen Kraftstoffpreise, ein nach wie vor
verstopfter Gebrauchtwagenmarkt sowie das relativ geringe Durchschnittsalter des Kraftfahrzeugbestands,
das sich negativ auf den Ersatzbedarf auswirkt, haben allzu
euphorische Absatzerwartungen zuletzt gebremst. Mit seiner modernen, attraktiven Modellpalette
ist der Wolfsburger Konzern allerdings in dem weiter an
Schärfe zunehmenden Wettbewerb gut positioniert.AusblickAm 27. Oktober wird VW
seine Neunmonatszahlen veröffentlichen. Trotz der anhaltenden Marktschwäche im Inland
rechnen wir mit einer Fortsetzung des Gewinnwachstums im bisherigen
Jahresverlauf. Zur Jahresmitte hatte der VW-Konzern einen Anstieg des
Ergebnisses vor Steuern von 15,5% auf 2,55 Mrd. DM
sowie eine noch kräftigere Verbesserung des Ergebnisses nach Steuern
von 48,4% auf 1,25 Mrd. DM berichtet. Für einen
Ausgleich des rückläufigen Inlandgeschäftes dürfte das florierende Geschäft in
Nordamerika sorgen. Mit einem Absatzvolumen von rd. 600.000 Fahrzeugen
hat sich die Region Nordamerika zum zweitwichtigsten Absatzmarkt für
den VW-Konzern entwickelt. Bei seinen Exporten in die USA
profitiert VW zusätzlich von der günstigen EUR/USD-Währungsrelation. In Südamerika
steuert der Konzern nach einem dreistelligen Millionenverlust (1999: 710
Mio. DM vor Steuern) wieder ein ausgeglichenes Ergebnis an.
Im Gesamtjahr 2000 erwartet der VW-Konzern eine deutliche Steigerung
des Gewinns im Vergleich zum Vorjahr (1,65 Mrd. DM).
Empfehlung: KaufenVon seinem bisherigen Jahrestief von 39 € hat
sich der Aktienkurs inzwischen um rd. 40% erholt. Neben
den verbesserten Gewinnaussichten dürfte auch der Beschluss, eigene Aktien
bis zu 10% des Grundkapitals zurückzukaufen, zum Kursanstieg beigetragen
haben. Vor dem Hintergrund eines auch im nächsten Jahr
erwarteten robusten Wachstums diesseits und jenseits des Atlantiks bleiben
die fundamentalen Rahmenbedingungen für die Automobilhersteller günstig. Mit seiner
Mehrmarkenstrategie und der attraktiven Produktpalette ist der VW-Konzern in
dem harten Verdrängungswettbewerb gut positioniert. Die voranschreitende Umsetzung der
Plattform- und Gleichteilestrategie führt zukünftig zu Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe.
Der nachteilige Kannibalisierungseffekt dieser Strategie (die einzelnen Konzernmarken nehmen
sich gegenseitig die Kunden weg) hat sich bislang in
Grenzen gehalten. Wir sind daher zuversichtlich, dass der Konzern
noch vor Ablauf der Amtsperiode von Unternehmenslenker Piech im
Jahr 2002 das Renditeziel einer Umsatzrendite vor Steuern von
6,5 % erreichen wird. Aufgrund der verbesserten Gewinnperspektiven behalten
wir unsere bisherige Kaufempfehlung für die VW-Aktie mit einem
Kursziel von 70 € bei.

Quelle: BfG Bank
AG

18.10.2000 Analystenschaetzung Volkswagen AG - Halten

Volkswagen AG - HaltenStreik im VW/Audi-Werk in Sao Jose
in BrasilienDie Gewerkschaft fordert eine Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit
sowie eine Erhöhung der Gehälter. Das Unternehmen hat erklärt,
die in der Region üblichen Konditionen anzubieten. Der Streik
ist unbefristet und betrifft eine Tagesproduktion von ca. 500
Fahrzeugen (ca.1/5-1/4 der gesamten brasilianischen VW-Produktion). Verhandlungen zur Beendigung
des Streikes finden statt, die bisherigen Angebote des Unternehmens
sind von den Gewerkschaften als nicht akzeptabel zurückgewiesen worden.Nach
zwei schwierigen Jahren hat sich das brasilianische Geschäft in
2000 für das Unternehmen wieder verbessert. Nach einem deutlich
von Restrukturierungen geprägten Verlust von Euro 363 Mio. in
1999 hat das Unternehmen für 2000 das Erreichen oder
leichte Überschreiten der Nulllinie in Aussicht gestellt. Sollte der
Streik länger dauern bzw. für das Unternehmen nachteilige Vereinbarungen
getroffen werden, stehen diese Erfolge ggf. in Frage. Kurzfristige
Kursbelastungen sind nicht auszuschliessen, wir sehen den langfristigen Erfolg
der lateinamerikanischen Operationen aber vorerst nicht gefährdet. Einschätzung unverändert
sector performer.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

18.10.2000 Volkswagen: Streik in Brasilien

Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766 400) muss mit
Produktionsausfällen in seinem brasilianischen Werk in Sao Paolo rechnen.
Ein Streik legt das Werk Sao Jose dos Pinhais,
in dem täglich 500 VW- und Audi-Modelle gefertigt werden,
lahm. 3500 Mitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt, um ihren
Forderungen für eine Anpassung der Löhne und niedrigere Wochenarbeitszeiten
Nachdruck zu verleihen. Die wöchentliche Arbeitszeit soll von 44
auf 40 Stunden sinken.



Die VW-Aktie schloss gestern um 1,7
Prozent leichter bei 55,20 Euro.

14.10.2000 Wider Erwarten - Volkswagen

Autokonzern mit dem deutlichsten Kurssprung



Der Deutsche Aktienmarkt ist in
den vergangenen Wochen durch schwere Kursrückschläge gezeichnet worden. Der
Traum der Börsianer, den DAX aus seinem Seitwärtstrend nach
oben hinauszubugsieren und die Marke von 7.400 Punkten nachhaltig
zu überspringen, ist bereits lange wieder Schnee von gestern.
Stattdessen erlebt man Anleger wie Händler zwischen Hoffen und
Bangen. 6.500 Punkte ist die Unterstützung, die es bis
zum Wochenende für den DAX zu verteidigen galt. Ein
Blick auf die übrigen deutschen Indizes zeigt, dass der
Kurssturz auf breiter Front erfolgt ist. Nemax All Share
und Nemax50 fielen in der abgelaufenen Woche unter ihre
bisherigen Tiefststände. Auch der SDAX fiel von seinen Höchstständen
deutlicher zurück. Einzig der MDAX behauptete sich auf ansprechendem
Niveau. Doch trotz aller Tristesse im Alltag gibt es
doch so manchen Lichtblick. In allen Marktsegmenten schaffte es
so manche Aktie, sich dem Trend zu entziehen.



Unter
den 30 DAX-notierten Titeln zeigen sich überraschend die Unternehmen
der sogenannten "Old Economy" als die zähesten Werte. Allen
voran präsentiert sich die Volkswagen-Aktie als "Best Performer". Stolze
12,4 Prozent ging es gegen den erdrückend schwachen Markttrend
nach oben. Vor 20 Handelstagen noch 49 Euro "billig"
ist das VW-Papier derzeit für 55,10 Euro zu haben.
Besonders die jüngst veröffentlichten Absatzrekorde weltweit sind hierbei ein
entscheidender Faktor. Dagegen sind es bei der Metro eher
Übernahmefantasien und Expansionspläne, die den Kurs vorantreiben. Ein Kursaufschlag
von 11 Prozent auf 46,90 Euro erfreut die Aktionäre.
Vorschusslorbeeren für den neuen Chef der Karstadt Quelle drücken
sich gleichfalls in einem Kursplus aus. Mit etwas Abstand
zu den beiden Top-Performern platziert sich das Unternehmen mit
einem Kursgewinn von 6,3 Prozent auf Platz drei der
w:o-Top-Liste, die unter Kurse & Charts - Kurslisten abzufragen
ist. Auf den weiteren Plätzen sonnen sich die Aktien
der RWE (+ 5,2 Prozent auf 43,20 Euro) und
der Münchener Rück (+ 5,1 Prozent auf 327,00 Euro)
auf der "Sonnenseite des Lebens". Deutliche Abschläge gibt es
dagegen bei den Technologietiteln. Epcos (- 24,5 Prozent) und
Siemens (- 19,9 Prozent) führen die Flop-Liste des DAX
an. Aber auch die Deutsche Telekom hat neue Jahrestiefststände
getestet (- 17 Prozent).



Lichtblicke - und dabei noch bessere
Kursgewinne - findet man unter den Werten in MDAX
und SDAX. Top-Gewinner des MDAX ist die Aktie von
Hugo Boss. Das Wertpapier des Unternehmens legt um satte
17 Prozent und kostet nun 269 nach zuvor 230
Euro. Noch besser sind die SDAX-notierten Aktien von Allbecon
und Edscha gelaufen. Beide Unternehmen konnten mit solider Unternehmensführung
überzeugen und gute Zahlen liefern. Während es für Allbecon
um 25 Prozent auf 37,50 Euro nach oben ging,
notiert Edscha 18 Prozent über dem Vormonatskurs von 13,60
Euro. Der Hersteller von Türscharnieren, Cabriodächern und Lkw-Schiebedachsystemen gibt
sich redlich Mühe, seinen Anlegern zu gefallen.



Am Neuen Markt
muss man schon länger nach den sogenannten Top-Performern suchen.
Der Nemax50 weist derzeit gerade einmal zwei Werte aus,
die überhaupt noch über ihrem 20 Tage zurück liegenden
Kurs notieren. Das sind die Teles-Aktie (+ 10,5 Prozent
auf 10,00 Euro) und die im Vormonat schwächere Aktie
der Edel Music AG (+ 4,1 Prozent). Im weiter
gefassten Nemax All Share können besonders die Wertpapiere des
Umweltenergiekonzerns Plambeck, der die beste Monatsperformance mit einem Plus
von 31,9 Prozent liefert, und des Informationsdienstleisters Hunzinger (+
18,9 Prozent) überzeugen. Deutlich über dem Marktdurchschnitt notieren auch
die Deutsche Entertainment (DEAG) und die Cor AG. Während
die DEAG einen Kursgewinn von 7,9 Prozent verbuchen kann,
bleibt für die Anleger von Cor ein Plus von
7 Prozent.



Alles in allem aber bleibt für die letzten
beiden Monate des Jahres 2000 die Hoffnung, dass wieder
mehr zufriedene Anleger auf eine positive Entwicklung ihrer Aktienwerte
blicken können.

13.10.2000 Volkswagen: Neues Kursziel

Für die Aktie des Wolfsburger Autokonzerns Volkswagen wurde ein
neues Kursziel ausgegeben. Die Investmentbank Lehman Brothers hat ihr
Kursziel von 52 Euro auf 60 Euro angehoben. Die
Einstufung der Aktie bleibe allerdings bei "outperform".


Die Mitteilung von VW, man wolle eigene Aktien
zurückkaufen, sollte den Kurs positiv beeinflussen, so die Bank.
Weiter heißt es, VW sei eine gute Alternative zu
DaimlerChrysler.

Die Aktie von Volkswagen (WKN:
766 400) notiert heute fester. Mit einem Plus von
1,6 Prozent ist das Papier für 54,40 Euro zu
haben.
Wer beherrscht den Dax? Namen, Zahlen, Fakten für Anleger
Wer beherrscht den Dax? Namen, Zahlen, Fakten für Anleger

Rüdiger Liedtke
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schrieb am 11.10.00 19:55:02
Beitrag Nr.2 
(2.049.159)
Antwort
Zitat
Kaufenswerte immer noch Porsche, ebenso Daimler. Was brauch man da VW? :)

10.10.2000 Volkswagen: Autokonzern mit Absatzrekorden

Um rund 3 Prozent kann der Automobilkonzern Volkswagen (WKN:766 400) in den ersten neun Monaten des Jahres seinen weltweiten Autoabsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. VW konnte insgesamt 3,8 Mio. Fahrzeuge verkaufen, teilt Vertriebsvorstand Robert Büchelhofer mit.

Besonders deutliche Zuwächse gibt es in Nordamerika (+ 22 Prozent) und im asiatisch-pazifischen Raum (+ 9,6 Prozent). Dagegen hat der Absatz in Westeuropa um rund 2 Prozent abgenommen. In Deutschland fällt zudem noch eine andere Entwicklung ins Auge. Im Rahmen der hohen Benzinpreise nahm das Wachstum beim Absatz von Diesel-Fahrzeugen um 20 Prozent zu, wogegen die Benziner im gleichen Maße rückläufige Zahlen verbuchen.

Die Volkswagen-Aktie notiert derzeit bei 55,70 Euro. Das entspricht einem
Kursgewinn von 0,4 Prozent.

04.10.2000 VW: Rekordverkäufe in den USA

Volkswagen (WKN: 766 400) hat im September so viel Autos verkauft, wie seit 1973 nicht mehr. Gegenüber dem Vorjahresmonat steigerte VW of America seine Verkäufe um 11 Prozent auf 30.819 Fahrzeuge. In den ersten neun Monaten seien die Verkäufe um 14,8 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode gestiegen.

Beliebt ist bei den US-Bürgern vor allem das Modell VW Jetta, das im September
insgesamt 12.510 Mal verkauft wurde. Der Jetta ist nach Angaben der Wolfsburger das bestverkaufte europäische Pkw-Modell in den USA.

Die VW-Aktie schloss am Montag mit 54,50 Euro (+ 3,8 Prozent) in Nähe des Jahreshochs.

28.09.2000 Analystenschaetzung VW - Aussichtsreich

Anlagestrategie am AktienmarktDer September wurde bisher seinem Ruf als schwieriger Börsenmonat gerecht. Seit seinem Monatshoch von 7.456 Punkten
am 4.9. verlor der DAX über 700 auf zuletzt 6.800 Punkte. Gegenüber seinem historischen Höchststand von 8.136 Punkten am 7.3. beträgt der Rückgang nunmehr fast 17 Prozent. Die Wertentwicklung des führenden deutschen Börsenbarometers seit Jahresanfang ist mit minus 2% negativ. Besser liegt der Neue Markt mit einem Plus von 5,2% beim Nemax50-Index. Gegenüber dem zwischenzeitlichen Wertzuwachs von über 80% in den ersten drei Monaten nimmt sich der aktuelle Zwischenstand bescheiden aus. Ein völlig anders Bild zeichnet der MDAX. Mit einem Wertzuwachs von über 17 Prozent seit Jahresbeginn führt er mit weitem Abstand vor DAX und Nemax50. Die Investoren haben die preiswerten Qualitätsaktien am deutschen Aktienmarkt wiederentdeckt. Diese Tendenz wird anhalten.Besserer Oktober?Der Oktober hat in den beiden letzten Jahren bessere Resultate für die Börsianer gebracht als der September. Aus diesem Blickwinkel ist Hoffnung angesagt. Im Durchschnitt der letzten 25 Jahre war der Wertzuwachs des DAX im Oktober allerdings negativ. Mit minus 0,2 Prozent ist die Performance aber besser als im September mit minus 1,1%.Belastungen aus Wall StreetDer deutsche Aktienmarkt bleibt weiter im Fahrwasser der US-Börsen. Hier zeigt sich eine hohe Volatilität bei der Kursentwicklung. Gewinnwarnungen, wie zuletzt bei Kodak, werden mit kräftigen Kursabschlägen quittiert. Zuletzt gerieten auch die Halbleiter- und Chipproduzenten unter Abgabedruck, was sich auch auf deutsche
Technologiewerte überträgt.Deutsche Konjunktur bleibt robustDas fundamentale Umfeld für den deutschen Aktienmarkt bleibt gut. Alle vorliegenden Prognosen gehen für das kommende Jahr von einem anhaltend robusten Wirtschaftswachstum aus. Positiv für die Gewinnentwicklung wird auch das Inkrafttreten der
Steuerreform sein. Industrie und Maschinenbau (siehe Seite 8) berichten
über eine sehr gute Auftragslage und steigende Beschäftigung.EmpfehlungDie Anzeichen für ein nachlassen der Unsicherheit am Markt lassen auf sich warten. Das aufgebaute Liquiditätspolster sollte nur an schwachen Tagen in Anspruch genommen werden. Der Drang hin zu preiswerten Qualitätstiteln dürfte anhalten und eine überdurchschnittliche Wertentwicklung garantieren. Auf diese Aktien sollte der Schwerpunkt der Anlagepolitik gelegt werden. Aus dem Neuen Markt gehören BB Biotech, Pfeiffer Vacuum und Senator Entertainmentzu unseren Basisinvestments. Von den DAX-Titeln erscheinen uns MAN, Linde und VW aussichtsreich.

Quelle: BfG Bank Research

21.09.2000 Volkswagen: Positiver Ausblick für LKW-Sparte

Die Volkswagen AG (WKN: 766 400) erwartet auch für das Gesamtjahr eine Fortsetzung des positiven Trends bei Umsatz und Gewinn der Nutzfahrzeug-Sparte. In den ersten sechs Monaten stieg der Umsatz um 9 Prozent auf 4,83 Mrd.
DM. Der Gewinn vor Steuern wuchs trotz hoher Kosten für Produktanläufe um mehr als 330 Prozent auf 131 Mio. DM. Konkurrent DaimlerChrysler ist demgegenüber weitaus verhaltener für die weitere Entwicklung in den kommenden Monaten

Von Januar bis Juni lieferte VW weltweit knapp 122.400 Fahrzeuge aus, teilte Volkswagen anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge in Frankfurt mit. In Deutschland ging der Absatz um 7,7 Prozent auf 42.982 Fahrzeuge zurück. Durch das gute Auslandsgeschäft konnten die Einbußen in Deutschland aber mehr als wett gemacht werden. Der Cash-Flow der Nutzfahrzeugsparte erhöhte sich im ersten Halbjahr von 149 Mio. DM auf 265 Mio. DM.

Nach einem kleinen Kursplus zu Handelsbeginn fällt die VW-Aktie mittlerweile um 1,5 Prozent auf 49,26 Euro.

20.09.2000 Volkswagen: Gegenwart und Zukunft

Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766 400) feiert heute den 20-millionsten Golf. Der rollt nach Unternehmensangaben in den nächsten Stunden im Stammwerk vom Band. Damit hat der Golf die Produktionszahlen des berühmten Käfer erreicht, von dem bislang 21,5 Mio. produziert worden sind. Ein Ende der Golf-Produktion, die 1974 begann, ist nicht absehbar. Das fünfte Golf-Modell wird bereits gebaut.

Noch weiter in die Zukunft muss man blicken, wenn VW-Vorstandschef Ferdinand Piech vom "Ein-Liter-Auto" spricht. Gegenüber dem Wochenmagazin Stern kündigte Piech dieses für das Jahr 2003 an. "Ultraleicht" und "sehr stabil" soll das
"besonders sparsame Auto" sein. Damit reagiere VW auf die hohen Kraftstoffpreise, die zunehmend auch die Autokonjunktur belasten.

Die VW-Aktie war gestern abend für 50,20 Euro (- 0,2 Prozent) zu haben.

19.09.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Kaufen

Die Analysten von ComSec heben ihre Einstufung für die Volkswagen-Aktien von Akkumulieren auf Kaufen herauf. Kursziel: € 65.ComSec believes investors are underweight in VW and view the following as key reasons for increasing exposure: high volume product renewals in 2001-2003, significant cost savings from these
new high volume product platforms, recent board of management changes, increased investor relation focus and disclosure improvements and an expected recovery in the key vehicle markets.

Quelle: ComSec (Commerzbank Securities)

18.09.2000 Volkswagen: Autokonzern geht in die Offensive

Nicht kommentarlos hinnehmen will der Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766400) die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen angeblichen Wettbewerbsverstößen verhängte Millionenstrafe. Wie ein VW-Sprecher bestätigt, hat das Wolfsburger
Unternehmen Rechtsmittel gegen den Gerichtsentscheid eingelegt. VW sieht dabei
den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit als nicht gewahrt an.

Das Gericht sah es in der Begründung seines im Juli gesprochenen Urteils als bewiesen an, dass die Wolfsburger in den 90-er Jahren den grenzüberschreitenden Verkauf von Fahrzeugen behindert haben. Die ausgesprochene Geldbuße beläuft sich auf 176 Mio. DM.

Die VW-Aktie gehört heute zu den besser laufenden Werten im DAX, kann um 2,1 Prozent auf 50,05 Euro zulegen.

15.09.2000 VW: Revision gegen EuGH-Urteil

Volkswagen (WKN: 766 400) wird voraussichtlich Revision gegen das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) einlegen, berichtet das Handelsblatt in seiner Freitagsausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Anfang Juli hatte das Gericht den Autohersteller zu einer Geldbuße von 90 Mio. Euro verurteilt, weil die Wolfsburger nach Ansicht des EuGH gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hatten. In den neunziger Jahren soll der Autokonzern seinen italienischen Händlern untersagt haben, Fahrzeuge an Kunden aus Deutschland und Österreich
zu verkaufen. Volkswagen hat noch bis Montag Zeit, einen Revisionsantrag zu stellen.

Die VW-Aktie gibt im frühen Handel 0,9 Prozent nach und notiert aktuell bei 46,60 Euro.

15.09.2000 Volkswagen: Kaufen eigene Aktien als Akquisitionswährung zurück

Die Volkswagen AG (WKN: 766 400) macht von der erteilten Ermächtigung zum Rückkauf von Stammaktien Gebrauch. Die erworbenen Aktien können dabei ganz oder teilweise für den Kauf von Unternehmen und Beteiligungen eingesetzt werden. Ziel von VW ist es, den Aktienwert zu steigern.

Die von der Hauptversammlung erteilte Ermächtigung vom 23. Mai sieht vor, dass bis zu 10 Prozent des Grundkapitals unter Berücksichtigung der Entwicklung
der Wertpapiermärkte zurückgekauft werden können.

Die VW-Aktie liegt aktuell kräftig im Plus. Zurzeit beträgt das Plus 4,7 Prozent auf 49,23 Euro.

12.09.2000 Volkswagen: Keine Veränderung der Anteilsstruktur in China

Volkswagen (WKN: 766 400) plant keine Erhöhung der Anteile an seinen Beteiligungen in China. Laut Michael Wilkes, Sprecher der Volkswagen (China) Investment gebe es derzeit keinen Anlass, über eine Veränderung der Anteilsstruktur nachzudenken. Dies berichtet die Zeitung Shanghai Daily.

Damit widerspricht Wilkes Medienberichten der vergangenen Woche über eine geplante Erhöhung der Anteile an den chinesischen Joint-Venture-Unternehmen. Der Volkswagen-Konzern hält derzeit 50 Prozent an der Shanghai-Volkswagen Automotive Company Ltd. und gemeinsam mit Audi einen Anteil von 40 Prozent an der FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd.(FAW-Volkswagen) in Changchun.

Nach Angaben der Shanghai Daily sank der Absatz von Shanghai-Volkswagen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 12,5 Prozent auf knapp 97.200 Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei FAW-Volkswagen stieg der Absatz von
Jetta und Audi dagegen um 31,5 Prozent auf gut 51.000 Fahrzeuge. Viele potenzielle Kunden halten sich derzeit mit dem Autokauf zurück, da ein WTO-Beitritt Chinas zu mehr Wettbewerb und sinkenden Preisen bei Import-Autos führen würde.

Die Aktie von Volkswagen notiert aktuell bei 48,72Euro mit einem Minus von 1,2%.

07.09.2000 Analystenschaetzung VW - Kaufen

VW rollt wieder - Metzler empfiehlt VW-Aktie zum KaufDie Analysten des Bankhauses Metzler empfehlen die VW-Aktie zum Kauf mit einem Kursziel von 65 Euro in den nächsten sechs bis zwölf Monaten. Das bedeutet ein Kurspotential von rund 30 Prozent.Mit Blick auf die zu erwartenden Gewinne 2001 und 2002 sei die Aktie einer der attraktivsten Automobiltitel in Europa. Da das Papier im Branchenvergleich deutlich unterbewertet sei, empfehle sich ein Einstieg gerade zum jetzigen Zeitpunkt.Metzler-Analyst Jürgen Pieper sieht vor allem im deutschen Pkw-Markt einen gewinntreibenden Faktor: "Die Nachfrage dürfte 2001 wieder merklich anziehen." Parallel zu steigenden Nettoeinkommen der Verbraucher ab 2001 werde die Nachfrage nach Neufahrzeugen in den kommenden beiden Jahren wieder zunehmen. VW könne von diesen günstigen Rahmenbedingungen überdurchschnittlich profitieren, da der Konzern in den nächsten zwei Jahren eine der höchsten Erneuerungsraten unter den europäischen Autoherstellern habe: Das Volumenauto VW Polo werde 2001 "rundum erneuert" auf den Markt kommen. Das höhermargige Automobilsegment wolle VW mit einem Luxuswagen erschließen, der unter dem Codenamen D1 entwickelt wird. Mit dem A 4 wird Audi im Herbst dieses Jahres sein wichtigstes Modell erneuern. Begünstigt werde der Aufwärtstrend bei VW überdies durch die ab 2001 greifende Steuerreform in Deutschland. Da VW gut 50 Prozent seiner Konzerngewinne im Inland erwirtschafte, dürfte das Unternehmen
zu den großen Gewinnern der Reform gehören.Positive Impulse für die VW-Umsätze dürften auch vom Geschäft in Lateinamerika ausgehen. Schon ab 2000 rechnet Pieper hier mit einer steigenden Nachfrage nach Neuwagen.

Quelle: Bankhaus Metzler

07.09.2000 VW: Benzinpreise für Absatzschwäche verantwortlich

Der Autohersteller Volkswagen (WKN: 766 400) bekräftigt die angestrebten Rentabilitätsziele trotz der schwachen Autonachfrage im Inland. VW-Chef Piech machte auf der heutigen Betriebsversammlung die hohen Benzinpreise für die inländische Absatzschwäche bei Autos verantwortlich. Volkswagen werde dieser Entwicklung mit zahlreichen Modellerweiterungen begegnen.

Der Wolfsburger Konzern setze sich nach wie vor zum Ziel, eine Kapitalverzinsung nach Steuern von neun bis elf Prozent und eine Umsatzrendite vor Steuern von 6,5 Prozent zu erreichen.

Die VW-Aktie gibt aktuell um 0,8 Prozent nach (49,75 Euro)

06.09.2000 Volkswagen: Mit Neuentwicklungen zu "Meisterschafts-Triple"

Volkswagen (WKN: 766 400) strebt den dritten Gewinn des Automechanika-Innovationspreises in Folge an. Auf der KFZ-Messe Automechanika präsentiert Volkswagen seine Neuentwicklungen für die papierlose Werkstatt und die
Qualitätssicherung bei freien Werkstätten. VW setze dabei verstärkt auf
den Bereich Dienstleistungen, sagte der Leiter des Konzern-Bereiches Kundendienst, Knut Schüttemeyer.

Ein Ende der Papierflut in den Werkstätten von VW wird ab November mit dem Elektronischen Auskunftssystem (ELSA) eingeläutet. Der "kleine Bruder" erWIN werde freien Werkstätten angeboten. Die Netzwerk-Software ELSA ermöglicht dem VW Service-Berater sich nach Eingabe von Typ und Kilometerstand des Fahrzeugs eine Prüfliste anzeigen zu lassen. Der Kunde erfährt sofort wie lange die Reparatur dauert. Fehlende Teile können per Mausklick unmittelbar aus dem Lager geordert werden. Jeder kleine VW-Partner kann mit ELSA jährlich 11.000 DM einsparen. ELSA und erWin werden den Werkstätten gegen ein Entgelt von Volkswagen zur Verfügung gestellt.

Zwei neue Werkstattkonzepte, das Volkswagen Service Center und Car Center werden derzeit in zwei deutschen Städten getestet. Der Kunde kann im Service Center genau beobachten von wem und wie sein Auto repariert wird. Durch das vernetzte System werden auch die Wartezeiten erheblich verkürzt. Im Car Center Fachmarkt können Ersatzteile und Zubehör direkt vor Ort ein- und angebaut werden.

Die Aktie von Volkswagen notiert aktuell nahezu unverändert bei 50,00 Euro.

04.09.2000 Analystenschaetzung Volkswagen AG - halten

EU genehmigt Fusion von Volvo mit Renault Nutzfahrzeugen, Volvo muß u.a. die Verbindungen zu Scania beenden.- Volvo hat zu den Auflagen der EU noch nicht Stellung genommen. Sofern das Unternehmen die Auflagen akzeptiert, muß es das noch bestehende Scania-Paket (45,6% des Kapitals, 30,7% der Stimmen) platzieren. Volvo hat bereits öffentlich darüber nachgedacht, die Scania- Aktien als Dividende an die Aktionäre zu verteilen. Denkbar wäre auch, dass VW, die bereits 34% der Stimmen, 18,7% des Kapitals (37,4 Mio. A-Aktie für SEK 13,838 Mrd. =370 SEK/Aktie) halten, das Paket übernimmt. Allerdings hatte VW bereits früher erklärt, gemeinsame Projekte mit Scania auch ohne Mehrheit durchführen zu können. Mit Investor, der ehemaligen Scania-Großaktionärin, besteht die Vereinbarung, dass diese ihre Beteiligung von 15,3% Stimmen und 9,1% Kapital noch mindestens bis März 2002 hält.- Wir gehen davon aus, dass VW vorerst
keine Aufstockung der Beteiligung vornehmen wird, da dies eine erhebliche finanzielle Belastung für das Unternehmen bedeuten würde. Die Einschätzung bleibt unverändert sector performer.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

04.09.2000 Volkswagen: Ausweitung der China-Beteiligungen geplant

Volkswagen (WKN:766 400) möchte seine Beteiligungen in China ausbauen. VW will im Zuge des bevorstehenden Beitritts Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) den Einfluss auf die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen vergrößern.

Durchden WTO-Beitritt Chinas wird mit einer massiven Senkung der Zölle gerechnet. Dieser Schritt würde den Markt für Importe öffnen. Konkurrenz wird dann vor allem aus Japan und Europa erwartet. Experten rechnen mit einer Vervielfachung des Anteils an Importautos in China. Die neue Import-Konkurrenz dürfte auch auf die Gewinne beim Autoverkauf drücken. Derzeit hat VW in China einen Marktanteil von rund 50 Prozent.

Zu den Volkswagen-Beteiligungen gehören die Shanghai Automotiv Industrial Corporation (SIAC) und die First Automobile Works (FAW). Volkswagen-Konzernbeauftragter Erich Schmitt unterstrich gegenüber der Financial Times Deutschland, dass man auch die Möglichkeit einer Erhöhung von Beteiligungen an Vertriebs- und Marketinggesellschaften in China erwäge. Unzufrieden ist Schmitt noch mit den dort praktizierten und vor allem komplizierten Genehmigungsverfahren.

Aktuell ist die Volkswagen-Aktie zu einem Kurs von 50,50 Euro (+ 0,2%) zu haben.

01.09.2000 VW: Bestes US-Monatsergebnis erzielt

VW (WKN: 766 400) hat eigenen Angaben zufolge im August in den USA mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Der Absatz sei demnach um 5,8 Prozent auf 34.276 Fahrzeuge gestiegen. Das sei das beste Verkaufsergebnis in einem Monat in den USA seit 26 Jahren.

In denersten acht Monaten dieses Jahres habe VW of America den Absatz um 15,3 Prozent auf 244.066 Wagen gesteigert. Am besten habe sich wiederum der "Jetta" mit dem höchsten Monatsabsatz seit seiner Markteinführung 1980 verkauft, teilte das Unternehmen mit. Im August seien von diesem Modell mit 14.974 Fahrzeugen sechs Prozent mehr abgesetzt worden.

Die Aktie gewinnt aktuell 2,9 Prozent auf 50,65 Euro.

31.08.2000 VW: New Beetle-Produktion nicht mehr gefährdet

Der VW-Konzern (WKN: 766 400) hat mit den Beschäftigten im mexikanischen Werk Puebla eine Einigung erzielt. Der Konzern hat der Gewerkschaftsforderung nach einer Lohnerhöhung um 21 Prozent für die 12.700 Mitarbeiter zugestimmt.

Zuletzt streikten die dortigen Mitarbeiter fünf Tage lang, ehe die mexikanische Regierung den Streik für unrechtmäßig erklärte. Das Werk in Puebla ist die einzige Fertigungsstätte für das Modell "New Beetle".

Die Aktie liegt zurzeit mit 49,23 Euro 1,2 Prozent im Plus.

30.08.2000 Volkswagen: Rückrufaktion in Japan

Mit einem leichten Kursverlust von 0,6 Prozent auf 48,66 Euro reagiert die Börse auf die Rückrufaktion des Automobilkonzerns Volkswagen (WKN: 766 400) in Japan.

Die Volkswagen Group Japan KK hat hauptsächlich wegen Bremsproblemen knapp 44.000 Fahrzeuge in die Werkstatt zurück gerufen. Bei den betroffenen Fahrzeugen handelt es sich überwiegend um zwischen August 1996 und August 2000 importierte Wagen der Marke Golf. Zwar gab es bislang auf Grund der fehlerhaften Bauteile keine Unfälle in Japan, die Rückrufaktion sei aber angebracht, sagte ein VW-Sprecher. Über die Kosten äußerte sich der Konzern nicht.
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schrieb am 30.08.00 09:08:51
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24.08.2000 VW: Mexikanisches Werk nimmt Arbeit wieder auf

Das mexikanische VW-Werk (WKN: 766 401) sei zu weiteren Zugeständnissen an die seit vergangener Woche streikenden Arbeiter bereit. Das Unternehmen werde die eigene Verhandlungsposition flexibilisieren, wenn die Gewerkschaft dasselbe tue, sagte der stellvertretende Vorstandschef von Volkswagen de México., Francisco Bada. Die Firmenleitung habe zuletzt eine nominale Lohnerhöhung von zwölf Prozent angeboten, während die Gewerkschaft 20 Prozent fordere.

Nachdem eine Schiedsstelle den am vergangenen Freitag ausgebrochenen Streik im VW-Werk in Puebla für illegal erklärt hatte, nahmen die Beschäftigten mit der Nachtschicht zum Donnerstag die Arbeit wieder auf. Bei einer Fortsetzung hätte ihnen die fristlose Kündigung ohne Recht auf Abfindung gedroht. Nach Badas Angaben wurden durch den Streik 7.750 Autos nicht gebaut. Der Streik kostete die Firma laut Bada fast sieben Millionen Dollar pro Tag.

Die Aktie verliert aktuell 1,7 Prozent auf 50,90 Euro.

23.08.2000 Analystenschaetzung VW - Kaufen

VW
Empfehlung: Kaufen (Halten)

VW beschleunigt beim Gewinn
Im 1. Halbjahr 2000 steigerte Europas führender Automobilhersteller den Gewinn vor Steuern um 15,5% auf 2.546 Mio. DM. Aufgrund einer rückläufigen Steuerquote (50,7% nach 61,7% im 1. Halbjahr 1999) verbesserte sich der Gewinn nach Steuern kräftiger um 48,4%
auf 1.254 Mio. DM. Damit hat VW sein bestes Halbjahresergebnis in der Geschichte erzielt. Die Gewinndynamik hat sich im 2. Quartal 2000 mit einem Anstieg des Überschusses von 57% gegenüber dem Vorjahresquartal im Vergleich zur Entwicklung
im 1. Quartal 2000 (Überschuss +36,3%) beschleunigt. Zur positiven Entwicklung im 1. Halbjahr 2000 hat ein um 3,6% auf 2,591 Mio. Fahrzeuge erhöhtes Auslieferungsvolumen sowie die günstige Wechselkursentwicklung beigetragen. VW hat bei der Wechselkurssicherung nicht ganz so konservativ agiert und sich dadurch Gewinnchancen erhalten. Ergebnisbelastungen traten hingegen aus der Verschiebung des Ländermix zugunsten des Auslandes ein. Im margenstarken Inlandsgeschäft verzeichnete der VW Konzern parallel zu einem rückläufigen Pkw-Markt in der ersten Jahreshälfte (-10,9%) einen Absatzrückgang von 11,1% auf 543 Tsd. Fahrzeuge. Einen Ausgleich hierzu konnte die starke Nachfrage in Nordamerika, das sich zum wichtigsten Markt außerhalb Westeuropas entwickelt hat, schaffen. Dort legten die Verkäufe um 27,8% auf 328 Tsd. Einheiten zu. In Westeuropa musste der Konzern bei einem leichten Absatzrückgang von 1,6% auf 1,6 Mio. Automobile zwar einen Rückgang des Marktanteils von 19% auf 18,2% hinnehmen, behauptete aber dennoch mit großem Abstand zu den Wettbewerbern seine Führungsposition. In Südamerika erholten sich die Automobilmärkte insbesondere in Brasilien weiter. VW erzielte zwar eine deutliche Ergebnisverbesserung, die Gewinnschwelle wurde aber noch nicht erreicht. Das Ziel, im gesamten Jahr in dieser Region ein aus-geglichenes Ergebnis zu erzielen, dürfte aber erreicht werden.
Deutlicher Gewinnanstieg 2000 erwartet
Angesichts der im 1. Halbjahr geschaffenen guten Basis erwartet der VW Konzern für das Gesamtjahr 2000 ein deutliches Gewinnwachstum. Für das 2. Halbjahr 2000 zeichnet sich aufgrund des Basiseffekts (der Inlandsmarkt tendierte bereits im 2. Halbjahr 1999 schwach) und anhaltend günstiger Währungseinflüsse eine bessere Ergebnisentwicklung als in der ersten Jahreshälfte ab.
Empfehlung: Kaufen
Aufgrund der verbesserten Perspektiven erhöhen wir unsere Schätzung für den Gewinn pro Aktie für 2000 von bisher 3,80 auf 4,00 € sowie für 2001 von bisher 4,00 auf 4,60 €. Wir stufen die VW-Aktie von bisher "Halten" auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 70 € hoch.

Quelle: BfG Bank Research

22.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Marketperformer

Die Westdeutsche-Genossenschafts-Zentralbank (WGZ-Bank) hat Volkswagen erneut als "Marketperformer" eingestuft. Zur Begründung beziehen sich die Wertpapierexperten in einer am Montag vorgelegten Analyse auf die am Freitag von Volkswagen veranstaltete Analystenkonferenz. Demnach habe die Konferenz zwar keine größeren Neuigkeiten geliefert, sie zeige jedoch die verbesserte Investor Relations-Politik des Automobilherstellers. Die im Geschäftsjahr 2000 vorgesehene Umstellung auf IAS ermögliche es Volkswagen, die Zielrendite von 6,5% auszuweisen. Nach Berechnungen der Analysten korrespondiere dieser Wert mit einem Gewinn von 6,41 Euro je Aktie. Insgesamt werde sich das Ergebnis im zweiten Halbjahr 2000 weiter verbessern. Auch die gute Performance des Titels in den letzten Wochen bestätige das Rating der Bank.

Quelle: WGZ-Bank

22.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Neutral

Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Aktie der Volkswagen AG erneut mit "Neutral" eingestuft. Als Bedingung für eine bessere Einschätzung nannten die Analysten in einer am Montag in London veröffentlichten Studie, dass VW die angekündigte Betonung der Aktionärs- Interessen sichtbar umsetze und seine heimische Marktstellung verbessere. VW-Chef Ferdinand Piech hatte zuletzt erklärt, dass die "Investor-Relations" höchste Priorität hätten. Er sei vergangene Woche erstmals nach London gereist, um mit Analysten zu sprechen, teilte Merrill Lynch mit. Piech habe dabei die von VW in den 90ern Jahren entwickelten Produktionsstrategien, besonders die Plattformstrategie,
erläutert. Allerdings sei das VW-Konzept bereits allgemein bekannt gewesen.

Quelle: Merrill Lynch

22.08.2000 VW: Skoda senkt Absatzprognose

Der Automobilhersteller Skoda senkt seine Absatzprognosen für das laufende
Geschäftsjahr. Das Tochterunternehmen von VW (WKN: 766 400) rechnet aufgrund von Rezessionstendenzen in einigen seiner Schlüsselmärkte nur mehr mit einem Anstieg des Absatzes von 10 Prozent. Bisher ging Skoda von einem Wachstum von über 14 Prozent auf 440.000 Fahrzeuge aus.

Besonders in Polen hat Skoda in der ersten Jahreshälfte Einbußen verzeichnet. In den ersten sieben Monate des Jahres ging dort der Autoabsatz um 13,7 Prozent auf 22.448 Fahrzeuge zurück.

Die Aktie kann heute wieder über die Marke von 50 Euro klettern und liegt aktuell bei 50,50 Euro.

21.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Neutral

Volkswagen
Einschätzung: Neutral
Verbesserte Kommunikation zum Kapitalmarkt / Streik in Mexiko
Analysten Meeting: An vergangenen Freitag fand ein Analysten Meeting mit Herrn Adelt, Konzernfinanzvorstand Volkswagen in Frankfurt statt.
Kommentar: Die Präsentation war die gleiche wie zu den Halbjahreszahlen Ende Juli. Weiter wurden keinen wesentlichen Neuigkeiten bekannt. Wir erkennen eine Verbesserung der IR-Arbeit bei Volkswagen und haben bereits nach den Halbjahreszahlen unseren Abschlag auf die Aktie wegen mangelhafter Kommunikation zum Kapitalmarkt von 30% auf 25% herunter genommen. Für eine weitere Verringerung dürfte nach unserer Einschätzung erst eine deutlich verbesserte Berichterstattung sorgen.
Streik in Puebla, Mexiko: Seit dem vergangenen Freitag wird im VW-Werk Puebla, Mexiko gestreikt. Die Gewerkschaften fordern 20% mehr Lohn für ihre 12.600 Mitglieder. VW ist nur bereit 9,2% Inflationsausgleich zu leisten.
Kommentar: Der Produktionsstandort Mexiko ist ein Teil der Erfolgsstory von VW in Nordamerika und daher von besonderer Bedeutung (Jetta / Bora und New Beetle). Sollte es zu einer dauerhaften Störung der Produktion kommen, so heißt das für VW entweder Lieferschwierigkeiten auf dem US-Markt oder erhöhte Logistikkosten durch die Verschiffung von Fahrzeugen von anderen VW-Standorten. VW hat einige Erfahrung mit der Beilegung von Streiks in Mexiko und wird nach unserer Einschätzung auch diesen Streik in den Griff bekommen.
Gewinnreihe je Aktie in EUR: 98: 3,81 99: 2,88 00e: 3,74 01e: 4,96
* rel. Performance zum DAX30-Index 3/6/12 Monate: 11,26% / 13,79% / -48,26%

Quelle: WestLB Panmure

21.08.2000 Analystenschaetzung VW - Marketperformer

VW - Marketperformer

Anlass: Analystenkonferenz
Bewertung: Erstmalig veranstaltete VW eine unterjährige Analystenkonferenz, worin sich auch die Bemühungen einer verbesserten Investor Relations Politik widerspiegeln. Inhalt war neben einem Rückblick auf die Halbjahreszahlen ein strategischer Ausblick. Größere Neuigkeiten wurden allerdings nicht vermittelt. Im zweiten Halbjahr wird sich erwartungsgemäß das Ergebnis weiter verbessern (Belebung des heimischen Automobilmarktes, turn around in Brasilien). Für das Geschäftsjahr 2000 erfolgt
wie angekündigt die Umstellung auf IAS, mit der es VW gelingen dürfte, die Zielrendite von 6,5 % ausweisen zu können. Gemäß unserer Berechnungen (vgl. Dax aktuell vom 27.3.2000) korrespondiert dieser Wert mit einem Gewinn je Aktie von 6,41 Euro. Vor dem Hintergrund der guten Performance des Titels in den letzten Wochen bestätigen wir unsere Marketperformer-Einschätzung.

Quelle: WGZ-Bank

21.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Underperformer

Volkswagen - Underperformer


Noch unbeantwortete Fragen (Analystenkonferenz)

- Analystenkonferenz mit CFO Adelt ließ Fragen offen
- Keine Kapitalerhöhung trotz Lust auf weitere Akquisitionen
- Es wird nicht erwartet, dass die Rentabilitätsziele erreicht werden, da Umfeld schwierig
- behalten EPS-Schätzungen bei
Volkswagen - Underperformer

Still questions unanswered (analyst conference)
VW held an analyst conference with CFO Adelt on Friday. A day
before, CEO Piech held a similar conference in London. There was no fundamentally new information, but VW demonstrated that it strives to match the demand of investors and analysts for more transparency. However, many questions were left unanswered.

The following information was partially new:
* In the case of further acquisitions, the high net liquidity of €6.2bn by the end of H1 2000 should prevent any capital increase. No indication was given of a likely purchase target.
* As we expected, results in H2 2000 will be better than H1 due to three effects. The domestic market is expected to improve slightly compared to H1 2000 with improving, but still negative growth rates (not double digit anymore vs. -10% in H1). The Brazilian market should improve further resulting in at least break even by the end of 2000. Furthermore, the cost efficiency programme will show its main positive effects in H2 due to the steadily increasing degree of effectiveness.
* However, also the tax reform will help to drive up the net income due to the already known reduction of the tax rate to
50% in 2000 and below 50% in 2001.
* The German tax reform will, however, prevent any accelerated depreciation with allowing only straight-line depreciation. This will result in an additional positive effect, because due to a decreased depreciation burden the earnings will rise, but the cash flow will decline.

This information was merely reiterated:
* VW`s primary financial target is still the ROI range of 9% to 11%, while it keeps its secondary and subsidiary target ROS (on pre-tax basis) of 6.5%. In H1 2000, VW achieved a ROS of 3.1%. We do not expect, that both targets are reachable currently due to the weakness of VW`s main market Germany and the stagnating tendencies for the overall car industry.
* Due to the relatively low hedging level at 26% for the US-Dollar and the British pound vs. a "normal" level of 50%, the group has benefited from the currency effects positively.
* VW still does not intend to raise its stake in Scania (18.7% equity stake, 34% voting rights) because it views its current voting right as sufficient to take a significant controlling influence. We view this still as a signal to Volvo, holding a 40% stake in Scania, that VW does not
intend to acquire this package for any price. VW expects the first synergies with Scania to be generated within the next two to four years, but gave no indication on the possible volume.
* The platform strategy will be continued up from 60% of all models on platforms by the end of 1999 to 90%-100% in the near future. This strategy should result in significant cost advantages.
* CFO Adelt denied again that significant cannibalisation effects due to the platform strategy between its four brands would exist. It proved it with an example. The Skoda Octavia would cannibalise only 1.1% of the VW Golf customers according to latest market tests. However, we view it still highly likely, that cannibalisation is a matter of fact and that other models are more strongly impacted by inter-company cannibalisation.

Because no significant new information was given, we keep our Underperformer recommendation and our estimates for the time being. However, we expect that VW`s efforts to improve its transparency should positively impact the share price for a short term.

Quelle: Merck Finck & Co

21.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen AG - reduzieren

Volkswagen AG - reduzieren

"Die Welt": Bernd Pischetsrieder sei Favorit als Nachfolger von Ferdinand Piech als Vorstandsvorsitzender von VW Mexikanisches VW-Werk wird seit Freitag bestreikt

Unter Berufung auf Konzernkreise meldet "Die Welt", dass Bernd Pischetsrieder (ehemals
Vorstandsvorsitzender von BMW) Favorit für die Nachfolge Ferdinand Piechs als Vor-standsvorsitzender
von VW ist, wenn Piech voraussichtlich Ende 2002 sein Amt altersbedingt
niederlegen wird. Piech selbst äußerte lediglich, Pischetsrieder sei ein Kandidat, der
diese Aufgabe bewältigen kann, dass es jedoch auch noch andere Kandidaten gebe.

Das mexikanische VW-Werk in Publa wird seit Freitag bestreikt. Hintergrund sind Lohnverhandlungen
mit Lohnforderungen von 35%. Betroffen ist eine Tagesproduktion von 1.540
Einheiten, darunter auch der New Beetle. Von Arbeitergeberseite wird ein Angebot nahe
der Inflationsrate von z.Zt. 9% erwartet.


Die starke Fokussierung des VW-Konzerns auf die Person Piech ist bereits häufig Anlass zu
Spekulationen über die Nachfolgeregelung gewesen, jeweils mit wechselnden Personen. Wir sehen eine mögliche Bestellung Pischetsrieders neutral. Er hat
einerseits Erfahrungen in der Führung einer Premium-Marke, andererseits ist
ihm u.E. wegen zu zögerlichen Entscheidungen ein Teil der Rover-Probleme anzulasten. Die Tarifverhandlungen in Mexiko sind ein nahezu jährlich wiederkehrendes Ritual, an dessen Ende stets eine einvernehmliche Lösung stand. Wir erwarten dies auch in diesem Jahr. Der Konflikt sollte nur kurzfristig belasten. Die Einschätzung bleibt unverändert sector performer.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

21.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Underperformer

Volkswagen: Übernimmt Pischetsrieder 2002 von Piech?

Spekulationen machten sich breit, dass Pischetsrieder, früherer CEO bei BMW, Piech 2002 im Amt nachfolgen würde. Wir denken, dass noch nichts entschieden
ist. In den nächsten Monaten und im nächsten Jahr werden noch eine Menge Kandidaten genannt werden. Neben Pischetsrieder könnte das ebenfalls neue Boardmitglied (seit Juli) Winterkorn ein möglicher Kandidat sein. Auch ein Außenseiter wäre eine Möglichkeit, Porsche CEO Wiedekind wurde mehrmals genannt. Wir denken, dass das rennen um das CEO-Amt in Wolfsburg nicht vorbei ist, sondern gerade erst begonnen hat. Keine Veränderung beim Rating.

Quelle: Merck Finck & Co

21.08.2000 Volkswagen: EU-Kommission unterstützt Automobilkonzern im Steuerstreit

Der Automobilkonzern Volkswagen (WKN: 766 400) bekommt bedeutende Unterstützung
im Steuerrechtskonflikt mit dem südamerikanischen Staat Kolumbien. Nach Auffassung der Volkswagen-Gruppe benachteiligt das Steuerrecht in Kolumbien ausländische gegenüber einheimischen Herstellern.

Die Europäische Kommission hat nun Ermittlungen eingeleitet, in der die in einem von VW beigebrachten Antrag aufgezählten Handelshemmnisse überprüft werden sollen. Einer der Beschwerdepunkte ist die Ungleichbehandlung bei Pkw bis 1.400 ccm Hubraum. Während inländische Hersteller eine Mehrwertsteuer von 20 Prozent verbuchen müssen, beläuft sich die Steuer bei importierten Pkw auf 35 Prozent.

Die Kommission sieht in diesem Fall ein Gemeinschaftsinteresse und will konsequent gegen Verstöße gegen den Grundsatz der Inländerbehandlung nach
Artikel III des GATT-Abkommens von 1994 vorgehen. Damit will man einen "äußerst negativen Präzedenzfall" vermeiden.

Die VW-Aktie notiert derzeit mit einem Plus von 2,8 Prozent bei 49,76 Euro.

21.08.2000 VW: Pischetsrieder Favorit für Piech-Nachfolge

Favorit für die Nachfolge von Ferdinand Piech an der Spitze von VW (WKN: 766 400) ist der ehemalige BMW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Dies berichtete die Zeitung "Die Welt" in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf einen führenden Manager des Konzerns.

Pischetsrieder war zur Jahresmitte in den VW-Vorstand berufen worden und ist seitdem für die Qualitätssicherung im Konzern verantwortlich und zugleich Geschäftsführer der spanischen VW-Tochter Seat. Er war nach dem Debakel der ehemaligen BMW-Tochter Rover in München als Vorstandschef bei BMW ausgeschieden. Die Entscheidung über seinen Nachfolger werde der Aufsichtsrat fällen, sagte Piech.

Piech zeigte sich in dem Interview zuversichtlich, dass der Kurs der VW-Aktie weiter steigen werde. Der Kursanstieg der letzten Wochen vermittele die Hoffnung dazu. "60 bis 70 Euro wären sicherlich realistischer", sagte der VW-Chef.

Die Aktie gewinnt aktuell 2,7 Prozent auf 49,70 Euro.

21.08.2000 VW: Einigung im mexikanischen Werk in Sicht

Im Tarifkonflikt in dem mexikanischen Automobilwerk in Puebla erwartet der VW-Konzern (WKN: 766 400) eine baldige Einigung mit der Gewerkschaft.

Am Sonntag waren die Tarifgespräche mit dem Management der VW-Tochter in Mexiko nach Gewerkschaftsangaben erneut ergebnislos vertagt worden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Streik bereits drei Tage gedauert. Die Gewerkschaft hat eigenen Angaben zufolge inzwischen ihre ursprüngliche Forderung nach 36-prozentigen Lohnerhöhungen auf 20 Prozent verringert. Das Unternehmen bietet dagegen Lohnanpassungen in Höhe der Inflationsrate (etwa neun Prozent) an. Durch den Streik steht die tägliche Produktion von 1.540 Autos, darunter die der Modelle New Beetle, Jetta und Golf. Die Verluste einschließlich Sonntag hätten sich auf 15 Millionen Dollar summiert, sagte der Sprecher des Werks in Puebla.

Die Aktie gewinnt aktuell 2,3 Prozent auf 49,50 Euro.

18.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Reduzieren

* Tätigkeit Wesentliche Beteiligungen Besitzverhältnisse
Mit rund 4,8 Mio. Produzierten Fahrzeugen ist die VW-Gruppe der größte europäische Autohersteller und der viertgrößte weltweit.
- Audi 99%
- VW do Brasil 100%
- VW de Mexico 100%
- Seat 100%
- Skoda 70%
- VW Financial Service 100%
- Europcar International 50%
- Scania 34%
- Land Niedersachsen 18,8%
- Capital Crowth Management/USA 5,8%
- Janus Capital/USA 5,1%
- Rest Streubesitz
* Das Unternehmen:
VW ist der größte europäische Pkw-Hersteller mit einem weltweiten Marktanteil von 12 %. Weltweit ist der Konzern mit den Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Rolls-Royce vertreten. Hinzu kommen noch die Volkswagen-Nutzfahrzeuge.
Der Konzern ist weiterhin engagiert in den Bereichen Bank- und Versicherungsdienstleistungen sowie Immobilien. Zusätzlich hat VW mit der gedas GmbH eine Tochtergesellschaft, die mittlerweile den 5. Platz bei den deutschen Software-Häusern und Systemintegratoren einnimmt.
* Der VW-Konzern lieferte im ersten Halbjahr 2000 weltweit 2.590.645 Fahrzeuge (+ 3,6 %) aus und erreichte damit einen Höchstwert. In Deutschland schrumpften die Auslieferungen an Kunden um 11,1 % auf 543.945 Einheiten. Dank der steigenden Zulassungszahlen in Frankreich, Spanien, Italien und Belgien gelang VW in Westeuropa ein Auslieferungsplus von 4,2 % auf 1.061.829 Fahrzeuge. Inklusive Deutschland beliefen sich die Verkäufe des Konzerns auf 1.604.774 Automobile (- 1,6 %). Die Marktführerschaft im Inland wurde bei einem Anteil von 29,6 % (29,5 %) mit
deutlichem Vorsprung gehalten. Mit einem Marktanteil von 18,2 % (19,0 %) sicherte sich VW in Westeuropa mit Abstand die Spitzenposition. Besonders gut verlief das Geschäft in Nordamerika, wo die Auslieferungen um 27,8 % auf 327.945 Autos nach oben schnellten. In der Region Südamerika/Afrika erzielte der VW-Konzern einen deutlichen Auslieferungszuwachs von 6,7 % auf 254.964 Einheiten, wobei in Brasilien mit 191.333 Verkäufen (+ 4,1 %) die Spitzenposition gefestigt wurde.
* Im ersten Halbjahr 2000 konnte VW volumen- und wechselkursbedingt einen deutlichen Umsatzanstieg von 12 % auf 42,576 Mrd. Euro erzielen. Die Zunahme resultierte insbesondere aus der anhaltend starken Nachfrage aus dem Ausland. Dort stiegen die Umsätze um 20,4 % auf 59,191 Mrd. DM. Zudem wirkten sich aufgrund verringerter Hedging-Geschäfte die Währungsgewinne im US-Geschäft besonders stark aus. Das Bruttoergebnis stieg trotz erheblicher Aufwendungen für neue Motoren und Produktionsverfahren um 11,2 % auf 9,79 Mrd. DM. Vom Vorstand wird betont, daß die positiven Effekte aus günstigen Wechselkursen und höheren Absatzmengen teilweise kompensiert werden durch belastenden Einflüsse aus der Verschiebung des Ländermixes. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um den Absatzrückgang am deutschen Markt mit traditionell stärkerem Ergebnispotenzial als im Ausland. Wenig Aufhellungen gibt es bei der Eigenkapitalquote, die nochmals auf 13,5 (15) % absank.
* Anlageempfehlung:
Obwohl währungsbedingt das erste Halbjahr besser ausfiel, bleibt der negative Einfluß der Gesamtbranche. Zudem ist VW vom Margenziel 6,5 % vor Steuern noch weit entfernt. Wir bleiben vorerst bei Reduzieren.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

16.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Underperformer

Volkswagen: Wird der Lupo in Portugal hergestellt?
Underperformer

Zeitungen spekulieren über eine Wechsel der Produktion vom kostenintensiven Wolfsburg ins Kosten sparende Portugal, da die Nachfrage nach VWs Kleinwagen signifikant hinter den Erwartungen zurückbliebe. VW hätte für H1 2000 120.000 verkaufte Einheiten anvisiert, doch wurden nur 45.000 verkauft. Der Grund für die relativ schwache Nachfrage ist angeblich der hohe Preis im Vergleich zu Konkurrenten wie Citroen Saxo, Ford Ka, Fiat Seicento und der innerbetrieblichen Konkurrenz des Seat Arosa. Also wolle VW die Produktionskosten senken mit dem Produktionswechsel nach Portugal, um den Lupo mit einem attraktiveren Preis anbieten zu können. Wir sehen diesen Produktionswechsel als sehr wahrscheinlich an, doch das wird das Problem der innerbetrieblichen Kannibalisierungseffekte nicht beheben. Keine Veränderung der Empfehlung.
Volkswagen: Lupo manufactured in Portugal?

Quelle: Merck Finck & Co

16.08.2000 VW: Lupo-Produktion in Portugal

Volkswagen (WKN: 766 400) will nach einem Bericht der Financial Times Deutschland die Produktion des Modells Lupo nach Portugal verlagern. Hintergrund der Produktionsverlagerung seien Absatzprobleme des Modells, für die der im Vergleich zu hohe Preis des Fahrzeugs verantwortlich ist. Volkswagen-Vertreter, so die Zeitung, verhandelten bereits mit der portugiesischen Regierung über mögliche Subventionen.

Von Januar bis Juni verkauften die Wolfsburger lediglich 44.700 Exemplare des Mini-Autos. Für das Gesamtjahr hatte VW mit einem Absatz von 120.000 Lupos gerechnet. Künftig sollen in Portugal 500 Fahrzeuge pro Tag gebaut werden, was einer Jahresproduktion von über 100.000 im Jahr entspricht.

Die Volkswagen-Aktie ging gestern auf Xetra-Basis mit einem leichten
Minus von 0,5 Prozent aus dem Handel (50,06 Euro).

10.08.2000 Analystenschaetzung VW - Kaufen

VW: Lichtblick im Autotunnel (Aktien research)



Der Autokonzern wachse vor allem im Ausland sehr stark. Zudem konnten die Wolfsburger ihre Umsatzzahlen im ersten Halbjahr 2000 deutlich steigern. Heiko Bienek, Analyst bei Independent Research, sagt, dass die Bodenbildung bei der VW-Aktie erreicht sei. Er sieht derzeit die Chance für Anleger zum Einstieg und empfiehlt das Papier zum Kauf. Der Kurs hat seiner Meinung nach Potenzial, über die 60 Euro Marke zu steigen. Jürgen
Pieper, Analyst beim Bankhaus Metzler, stuft die VW-Aktie ebenfalls als Kauf ein. Er sieht ein Kursziel von 65 Euro.



Quelle: Aktien-Research

09.08.2000 Volkswagen: Audi verbucht rückläufigen Vorsteuergewinn

Die neu konsolidierten Marken Cosworth und Lamborghini sorgen mit ihren Verlusten für ein schwächeres Halbjahresergebnis bei der Volkswagen-Tochter
Audi. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Vorsteuergewinn um 6,9 Prozent auf 750 Mio. DM zurück. Die roten Zahlen bei der britischen Motorenschmiede Cosworth und die beim italienischen Sportwagenhersteller Lamborghini sind nach Angaben von Audi auf die laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen.

Dagegen war Audi im ersten Halbjahr kaum von der schwachen Auto-Konjunktur betroffen. Der Umsatz stieg nach endgültigen Zahlen um 10,7 Prozent auf 15,9 Mrd. DM. Die Autoproduktion erhöhte sich um 3,9 Prozent auf 327.031 Fahrzeuge.Auch die Absatzzahlen wuchsen an. Insgesamt 345.140 Fahrzeuge
(+ 7,6 Prozent) fanden einen End-Abnehmer.

Auf Jahressicht gesehen will Audi seinen Umsatz auf 30 Mrd. DM steigern und
einen Rekordabsatz von 650.000 Autos erzielen, kündigte Audi-Chef Franz-Josef
Paefgen an. Paefgen nannte diese Planzahlen zudem "konservativ".

Der Volkswagen-Aktie verhilft die Meldung zu einem Plus von 0,9% auf 49,55 Euro.

09.08.2000 Volkswagen hat langfristigen Abwärtstrend durchbrochen!

Die Aktie der Volkswagen AG (WKN: 766 400) hat den langfristigen Abwärtskanal erfolgreich durchbrochen.

Seit dem bewegt sich das Papier in einer Tradingrange zwischen 40 EUR und 47 EUR. Heute wagt man sich schon etwas weiter aus dem Fenster und nimmt Anlauf zu einem scheinbaren Ausbruch aus der Range (aktuell bei 50 EUR). Wie nachhaltig sich dieser Ausbruch verhält, ist jedoch noch nicht abzusehen. Oft ist der erste Ausbruch nach einem Abwärtstrend mit mehr Risiko behaftet und eine Konsolidierung bietet wieder neue Einstiegschancen.

Der Stochastic slow verhält sich noch neutral, wobei der RSI ein Kaufsignal gibt. Das Volumen zog in letzter Zeit etwas an. Eine Zunahme der Volatilität ist zu erwarten, was den Trader freuen dürfte. Der langfristig orientierte Anleger, dem ein paar verlorene Prozente nichts ausmachen, sollte sich für einen baldigen Kauf entscheiden.

Ein mittelfristiger Widerstand liegt bei rund 55 Euro.

09.08.2000 Analystenschaetzung Volkswagen - Underperformer

Volkswagen: Audi durch Verluste bei Lamborghini und Cosworth belastet

Volkswagens Luxuswagenabteilung Audi meldete ein 10,7-prozentiges Umsatzwachstum auf DM15,9 Mrd. in den ersten 6 Monaten 2000. Es scheint also, als ob der Automobilhersteller nicht vom Rückgang des Hauptabsatzmarktes (10%) beeinflusst würde. Die Autoherstellung stieg 3,9% auf 327,301 Stück, während die Herstellung von Motoren 0,2% auf 631,197 Einheiten. Audi gelang es nicht, den Zuwachs beim Umsatz in ein Gewinnwachstum umzusetzen, da der Vorsteuergewinn 6,9% auf DM750 Mio. fiel. Audi zufolge sind die neu konsolidierten Einheiten Cosworth und Lamborghini für diesen Rückgang verantwortlich, da sie sich noch im Restrukturierungsprozess befinden. Eine weitere Last könnte der steile Anstieg der Investitionen sein, der 17,3% auf DM1,2 Mrd. wuchs, sowie eine starke Steigerung des Wertverlustes von 30,9% auf DM1,2 Mrd. Für diese Entwicklung
wurde kein Grund angegeben. D.h., dass Audi ein Problem damit haben könnte, das Niveau des Vorsteuergewinns vom letzten Jahr bei DM1,5 Mrd. für das gesamte Fiskaljahr 2000 zu erreichen. Keine Veränderung der Empfehlung.

Quelle: Merck Finck & Co

08.08.2000 Analystenschaetzung VW - Market Perform

Die Hamburgische Landesbank hat die Aktie von VW wiederholt als "Market Perform" eingestuft. Wie aus einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Studie hervorgeht, sehen die Analysten die Perspektiven für den Wagenhersteller als begrenzt an. Die Bank rechnet mit einem Ergebnis je Aktie von 4,02 Euro im laufenden und von 4,73 Euro im Jahr 2001. Im ersten Halbjahr 2000 habe Volkswagen die Zahl seiner Auslieferungen weltweit leicht um 3% auf rund 2,59 Mio. Einheiten gesteigert. Jedoch musste der Studie zufolge der Absatzmarkt
Deutschland einen kräftigen Rückgang um 11,1 Prozent der Auslieferungen
an Kunden verkraften. Der Umsatz stieg nach Angaben der Bank aufgrund positiver Währungseinflüsse um 12% auf 42,6 Mrd. Euro. Volkswagen plane, das Vorsteuerergebnis um 10% - wenn nicht sogar um 20% - zu erhöhen. Nach Ansicht der Analysten bereite den Wolfsburgern jedoch der anhaltende Preisdruck und die abflauende Autokonjunktur, besonders im deutschen Markt, enorme Schwierigkeiten. Eine "Verschiebung des Ländermixes weg vom Heimatmarkt" mache sich sofort negativ in den Margen bemerkbar. Die von VW versprochene Gewinnsteigerung wird weniger aus dem operativen Geschäft als aus Währungsgewinnen und einer niedrigen Steuerquote resultieren, meinen die Experten.

Quelle: Hamburgische Landesbank

07.08.2000 Analystenschaetzung VW - Neutral

Die Hamburgische Landesbank erwartet für die VW-Aktien eine marktneutrale
Entwicklung. Die Perspektiven für VW seien begrenzt, teilte Claudia Erdmann am Montag in Hamburg mit. Der wichtigste Absatzmarkt Deutschland habe einen Rückgang der Auslieferungen an die Kunden von elf Prozent zu verkraften, während das Ausland zulegte. Die Verschiebung des Ländermixes weg vom Heimatmarkt drücke jedoch auf die Margen. Zwar plane Volkswagen, das Vorsteuerergebnis um mindestens zehn Prozent zu steigern, doch werde die Gewinnsteigerung weniger aus dem operativen Geschäft, sondern vielmehr aus Währungsgewinnen und einer niedrigeren Steuerquote resultieren.
Der anhaltende Preisdruck und die abflauende Automobilkonjunktur bereiteten den Wolfsburgern enorme Schwierigkeiten, meint Erdmann. Als Massenhersteller leide VW mehr unter der Kaufzurückhaltung als etwa ein Premiumhersteller wie BMW. Erdmann

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