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Solon Paternosterfahrt

Diskussionsstatistik
eröffnet am 17.01.01 19:03:34
von
neuster Beitrag 11.12.01 22:18:34
von

Anzahl Beiträge: 138
Aufrufe gesamt: 8.764
Aufrufe heute: 0
Diskussionsnr.: 329.859

Solon

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schrieb am 17.01.01 19:03:34
Beitrag Nr.1 
(2.718.202)
Antwort
Zitat
Hallo zusammen,

ein paar Leute kennen vielleicht meinen Astropower Fahrstuhlfahrt-Thread. Eben bin ich bei 5,95 bei Solon eingestiegen und hoffe jetzt natürlich, dass Solon inzwischen soweit unten angelangt ist, dass es nun wieder aufwärts geht. Ich beobachte Solon schon seit geraumer Zeit und war doch etwas erstaunt, wie kursmäßig darauf eingeprügelt wurde. Die Verbindung zu sunways, die heutige IR-Mail sowie der große Umsatz stimmen mich mittlerweile jedoch recht positiv. Stop-losses bei 6 Euro waren zudem auch kaum sichtbar.

Ein Wort noch zu sunways: das ist ein echter Ingenieurshaufen - viel Know-how, wenig Phantasie. Die haben mit der transparenten Solarzelle ein riesen Produkt - man denke nur an das Potential in der Architektur: ganze Sky-lines mit lichtdurchlässigen Solarzellen, die beispielsweise die Klimaanlage antreiben, statt "dummem" abgedunkelten Glas. Endlich gibt es eine Möglichkeit alternative Energien aus der Öko-Ecke rauszubringen, diese Mainstream, weil überall einsetzbar zu machen. Leider ist sich sunways dieses Potentials nur wenig bewußt (ich kenne den Laden ein wenig) - aber mit dem Projektierer Solon als Partner und dessen Verbindungen zu Politik und Baugewerbe - da könnte was daraus werde.

Bester Dinge
Schmadke
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Andreas Preißner
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schrieb am 17.01.01 19:14:18
Beitrag Nr.2 
(2.718.303)
Antwort
Zitat
Hey schmadke,

bin gleich Feuer und Flamme, vor allen Dingen dein
Stichwort "Skyline" hat mich elektrisiert.

Wohne in der "Boom-Stadt" Berlin, genauer in Berlin-Mitte.

Hier soll innerhalb der nächsten 5 Jahre auf dem schnöden
aber zentralen Alexanderplatz endlich eine Skyline ent-
stehen, die Berlin zumindest mit Frankfurt konkurieren
lassen wird. Man spricht hier schon vom Klein-Manhattan.
Insgesamt sollen 18 schmucke Wolkenkratzer hochgezogen
werden. Einer der Bauherren ist der New Yorker Trump.

Da sicher die Hälfte dieser Dinger Glasfassaden haben
werden, böte sich für die Berliner Solon AG eine
sagenhafte Möglichkeit Großaufträge zu landen.

Die Solon AG sollte hier, falls nicht schon geschehen,
ihre Fühler weit ausstrecken.

RR
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schrieb am 17.01.01 20:04:38
Beitrag Nr.3 
(2.718.728)
Antwort
Zitat
Hallo schmadke,

bin ganz Deiner Meinung, bis auf eins:
Wer eine Klimaanlage mit Solarstrom
betreibt, der hat "wenig Phantasie"!

Gruss
fitforfuture
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schrieb am 17.01.01 20:07:44
Beitrag Nr.4 
(2.718.751)
Antwort
Zitat
Auf dem Alexanderplatz soll die neue Skyline Berlins entstehen
----------------------------------------------------------
Baubeginn frühstens 2001 / Verträge mit sechs Investoren geschlossen
----------------------------------------------------------
BERLIN, 6. August. Die Architekten Hans Kollhoff und Helge Timmermann haben Großes vor mit dem Berliner Alexanderplatz: Dreizehn Hochhäuser von je 150 Meter Höhe sieht ihr 1993 preisgekrönter städtebaulicher Entwurf vor. Eine Skyline, die an Frankfurt am Main oder gar New York erinnert, soll dem trostlosen Platz neues Leben einhauchen. Doch angesichts eines stetig wachsenden Büro-Leerstands glaubte dann kaum jemand mehr daran, dass die hochfliegenden Pläne jemals verwirklicht würden.

Städtebauliche Verträge

Seit jedoch der Berliner Senat vor der Sommerpause den Bebauungsplan für den Alexanderplatz beschloss und den Abschluss städtebaulicher Verträge mit sechs Investoren bekannt gab, scheint die Verwirklichung in greifbare Nähe gerückt. "2001 bis 2002 dürften die Bauarbeiten beginnen", sagt Bodo Fuhrmann, Interessenkoordinator der Investoren am Alexanderplatz.

Zwei Hürden sind bis dahin noch zu nehmen: Zum einen muss das Abgeordnetenhaus dem Bebauungsplan zustimmen; zum anderen müssen sich die Investoren mit dem Land Berlin über den Grundstückspreis einigen. Denn nur 58 Prozent der vom Bebauungsplan erfassten 25 Hektar befinden sich in Privatbesitz; der Rest gehört dem Land Berlin. Falls die Verkaufsverhandlungen scheitern sollten, wären auch die städtebaulichen Verträge hinfällig. Damit rechnet Fuhrmann allerdings nicht: Man werde sich auf der Basis eines vorliegenden Verkehrswertgutachtens einigen.

Als einziger Investor hat die Wohnungsbaugesellschaft Degewo einen Kaufvertrag mit dem Land Berlin unterzeichnet. Auf den 35 000 Quadratmetern zwischen Gruner-, Dircksen- und Alexanderstraße sollen in vier Gebäudeblöcken gut 210 000 Quadratmeter Geschossfläche entstehen. Die Investitionssumme beziffert Michael Bolt, bei der Degewo-Tochter Gewobe für das Projekt zuständig, auf 1,1 bis 1,3 Milliarden Mark.

Gegenüber, auf der heute unbebauten südöstlichen Ecke des Alexanderplatzes, plant die texanische Hines-Gruppe ein Hochhaus. Türme errichten möchten auch die Deutsche Interhotel und der Geschäftsmann Otmar Kehrer mit seiner Alexanderplatz 5 GbR.

Kaufhof dagegen sucht für den auf seinem Areal vorgesehenen Turm noch einen Investor. Das bestehende Kaufhaus soll dabei nicht abgerissen, sondern in die künftige Bebauung integriert werden. Den Neubauplänen weichen müssten demnach nur das Forum-Hotel, das Haus des Reisens und das Parkhaus an der Keibelstraße, wo die Berliner Volksbank einen Block errichten will.

Keine Bauambitionen hegt dagegen die Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG). Auf dem ihr gehörenden Grundstück des Hauses der Elektroindustrie an der Memhardstraße sieht der Kollhoff-Plan eigentlich zwei Hochhäuser vor. "Unser Haus ist sehr gut vermietet", erklärt TLG-Sprecherin Elke Schicktanz das Abwarten. "Und zusätzliche Büroflächen sind zurzeit nicht nachgefragt." Ob die TLG später auf den Zug aufspringen werde, hänge allein vom Markt ab. Von den über 1,4 Millionen Quadratmeter Bürofläche, die in Berlin leer stehen, lassen sich die bauwilligen Investoren nicht abschrecken. Der Leerstand konzentriere sich an der Peripherie, und der Alexanderplatz habe das Zeug zum "Mega-Point", sagt Fuhrmann. Zudem hoffen die Bauherren, dass die Nachfrage bis zum Abschluss der Bauarbeiten angezogen haben wird. In den städtebaulichen Verträgen haben sie sich verpflichtet, in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2004 die gut 30 Meter hohen Sockel fertig zu stellen; die Türme sollen bis zum Jahr 2011 errichtet werden.

Zweiter Potsdamer Platz?

"Der Alexanderplatz ist eine der attraktivsten Lagen im Citybereich", sagt Gudrun Wilke, Pressesprecherin der Berliner Volksbank. Und Michael Bolt von der Degewo ist überzeugt, "dass der Alexanderplatz seine historische Bedeutung wieder finden wird". Marktbeobachter zählen den Standort heute zwar zu den City-Randlagen, sehen aber ein erhebliches Entwicklungspotenzial.

Um dieses auszuschöpfen, brauche es jedoch "ein in sich stimmiges Konzept", das Freizeit- und Einkaufsangebote so verbinde, dass auch Touristen angezogen würden, sagt Jürgen Kuhle vom Maklerunternehmen Aengevelt. Auch Ulrich Beck von Engel und Völkers glaubt, dass der Alexanderplatz "so etwas wie ein zweiter Potsdamer Platz" werden könnte. Laut Fuhrmann tauschen sich die Investoren zwar über die jeweiligen Nutzungsabsichten aus, haben aber bisher noch keine genauen Konzepte entwickelt.

HISTORIE Der Alexanderplatz // Tor zum Osten: Weltbekannt gemacht hat den Alexanderplatz der gleichnamige Roman von Alfred Döblin. In den dreißiger Jahren war der Alexanderplatz der verkehrsreichste Platz Europas. Im Zweiten Weltkrieg wurde er fast vollständig zerstört.

Ruhm vergangener Tage: Die einzigen Gebäude, die nicht vollständig im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, sind das Alexanderhaus und das benachbarte Berolinahaus (oben links). Sie waren 1929 bis 1932 nach Plänen des Architekten Peter Behrens gebaut worden.


[Neue Suchanfrage] [Weitere Artikel vom 07.08.1999]
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schrieb am 17.01.01 20:32:40
Beitrag Nr.5 
(2.718.952)
Antwort
Zitat
@schmadke und alle
Bin heute mittag in den Fahrstuhl eingestiegen,
er wird,davon bin ich ueberzeugt, in die richtige
Richtung fahren.
Allen gute Fahrt und viel Sonne am Ziel
Norged
Avatar
schrieb am 18.01.01 11:05:16
Beitrag Nr.6 
(2.721.444)
Antwort
Zitat
@fitforfuture

Die Klimanalage eines großen Gebäudekomplexes bzw. das Gebäudeklima eines intelligenten Niedrigenergiehauses über Solarenergie abzudecken, ist angesichts der doch noch recht dürftigen Energie-Effiziens von Solarzellen schon ein heres Ziel - und eine riesige Kostenantlastung für die Betreiber.

Falls Du allerdings noch weitere Ideen hast - nur raus damit.

Es grüßt
Schmadke
Avatar
schrieb am 18.01.01 12:06:11
Beitrag Nr.7 
(2.721.888)
Antwort
Zitat
Hoi,

also bei 6 EUR kann man ja fast nicht mehr viel verkehrt machen ;)
Hier kanns eigentlich nur noch nach oben gehen, wenn vieleicht auch nicht rassant, aber auf lange sicht gesehen dürfte sich das Invest shcon auszahlen..


bye bye
Avatar
DermitdemBaertanzt
schrieb am 18.01.01 12:06:56
Beitrag Nr.8 
(2.721.890)
Antwort
Zitat
Man könnte ja zur Unterstützung der Solarzellen noch eine Windmühle (von Plambeck natürlich) aufs Dach stellen, das noch mal ein 3 Megawattt extra, wenn es mal nur WInn statt Sonne gibt.
In Anbetracht der Regenhäufigkeit in Berlin sollte man aber auch ein kleines Wasserkraftwerk in Betracht ziehen ;-)))
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schrieb am 18.01.01 12:55:11
Beitrag Nr.9 
(2.722.255)
Antwort
Zitat
kennt ihr den Unterschied zwischen einem Paternoster und Solon?
..der Paternoster geht irgendwann wieder hoch!!

Spaß beiseite, heute siehts so aus , als hätten wir das Schlimmste hinter uns.
Ich frag mich nur , wer gestern 51000 Aktien auf einen Schlag verkauft hat und Minuten später nochmals 3 mal 15000
Stück, wer hat so viele Solon Aktien.
Sicherlich waren das die vielen Kleinaktionäre!!
Interessant wäre natürlich auch mal zu wissen, wer hier auch einen Schlag 51000 Aktien einer Firma kauft, die es in den letzten Monaten wirklich mehr als gebeutelt hat.
Kauft hier einer antikyklisch.
Und vor allen Dingen, warum bewegt sich der Kurs kaum,
wenn Druck von Käuferseite wäre , würden die Kurse steigen,
käme der Druck von der Verkäuferseite, müssten die Kurse fallen, aber die Kurse waren wie festgenagelt bei ca.6 Euro.
Hatte eben mit Herrn Görlich telefoniert, der sagt Solon wisse nicht was da abläuft, sie hätten aber heute abend eine Sitzung deswegen, und ich soll ihn heute abend nochmals anrufen... schaumermal
also einen Einstieg von sunways über Börsenkäufe hält er für
äußerst unwahrscheinlich,
folglich muß es noch jemanden geben, der sehr viele Solon
Aktien haben möchte, Bill Gates vielleicht?
Ihr lacht, aber erinnert euch mal daran, was vor einigen
Monaten diesbezüglich hier im Board geschrieben wurde!
...man lese nur mal den Thread 601811 : Bill Gates kauft Solon Aktien...???

601811
Avatar
schrieb am 18.01.01 14:22:00
Beitrag Nr.10 
(2.723.081)
Antwort
Zitat
So, jetzt bin in auch "eingestiegen".
Was kann bei einer Marktkapitalisierung von gerade
einmal 18 mio Euro (Quelle:onvista) denn noch nach unten
passieren?

[ Seite: 123121314neuster Beitrag ]

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