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WMF, die vergessene Perle (Seite 66)

eröffnet am 25.01.01 20:46:14 von
flitztass

neuester Beitrag 22.08.13 14:44:17 von
Erdman
Beiträge: 826
ID: 333.860
Aufrufe heute: 1
Gesamt: 82.531


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Investor@work
schrieb am 15.03.12 19:09:04
Beitrag Nr. 651 (42.908.844)
Bin mal gespannt wohin die Reise geht, WMF darf ja bis zu einem Volumen von 30mio€ eigene Aktien zurückkaufen.

Bis zum 9.3. waren wir ja erst bei ca 1,2mio€.
Das kann den Kurz noch weit treiben.

Nun wäre interessant zu wissen ob die Aktien eingezogen werden oder nicht.
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petermaennchen
schrieb am 16.03.12 09:20:54
Beitrag Nr. 652 (42.911.639)
Mit 30 Mio. liessen sich sicherlich auch bei steigenden Kursen die Hälfte des Freefloats kaufen, was diesen auf unter 5 % des Gesamtkapitals drücken könnte. Damit wäre zumindest theoretisch der Weg für ein Ausschluss der Minderheitsaktionäre offen.

Was die WMF mit den eigenen Aktien macht, muss sie AFAIK auf der nächsten Hauptversammlung preisgeben - das sollte so im AktG stehen.
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petermaennchen
schrieb am 16.03.12 09:40:42
Beitrag Nr. 653 (42.911.799)
Zitat von schaerholderWenn das alles so stimmt wie ihr hier schreibt, dann handelt eine Gesellschaft immer zu Gunsten des Großaktionärs und zu Lasten der Minderheitsaktionäre.
Wer genau ist denn "die Gesellschaft"? Das sind doch die Aktionäre. Und wenn da einer die Mehrheit hat, bestimmt er, was getan wird. Er hat mit seinem Hauptanteil am Kapital ja auch den Hauptanteil vom Risiko zu tragen.

Die Interessen der Großaktionäre und die der Minderheitsaktionäre sind ja in den meisten Fällen konform. Nur in manchen Fällen "stören" die Minderheitsaktionäre. Aber für diese Fälle ist der Schutz der Minderheitsaktionäre im AktG oder WpÜG geregelt (Pflichtangebote, Spruchverfahren etc.).

Ich will nicht ausschließen, dass sie das macht, die Frage ist nur ob sie das darf...
Als Minderheitsaktionär hast du die selben Rechte wie ein Grossaktionär. Man kann also zur HV gehen und dort seinem Ärger Luft machen, Anträge stellen, Stellungnahmen fordern etc. Was anderes dürfen die Grossaktionäre ja auch nicht. Nur werden die halt die Abstimmungen zu ihren Gunsten gewinnen, weil sie einfach mehr Stimmrechte haben. Und so kommt es auch, dass die HV einen Aufsichtsrat bestimmt, der dann einen Vorstand beruft, der eben das macht, was die mit den meisten Simmrechten sagen. Aber wie gesagt, das muss nicht schlecht sein fuer uns "kleine" :)
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werthaltig
schrieb am 20.03.12 17:33:06
Beitrag Nr. 654 (42.930.360)
auch letzte Woche wurden NUR Stämme zurückgekauft...bis zu einem Preis von knapp 40 Euro. Ich denke die wissen schon was sie tun. Riecht nach baldigem Verkauf und daraus resultierendem Angebot für die Stämme von 40+ und für die Vz 30+

http://wmf-ag.wmf.de/wmf/upload/pdf/120316P_WMF_FFM_KW11_ST.pdf
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Frontosa1
schrieb am 21.03.12 16:10:35
Beitrag Nr. 655 (42.936.108)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.930.360 von werthaltig am 20.03.12 17:33:06denkt ihr ein Verkauf wird noch vor der HV stattfinden? Ich glaube nicht, die Dividende nehmen die noch mit. Es könnte sogar 1,50€ oder mehr ausbezahlt werden, aus diesem Grund.....
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Orcus
schrieb am 26.03.12 15:45:05
Beitrag Nr. 656 (42.955.587)
Auch in der vergangenen Woche Rückkauf von Stammaktien im höchstmöglichen Umfang.
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Orcus
schrieb am 26.03.12 19:05:42
Beitrag Nr. 657 (42.956.755)
WMF reizt das Kontigent voll aus.

Gesamter Börsenumsatz in der vergangenen Woche in Frankfurt: 2.374 Stammaktien.

Davon zurückgekauft durch WMF: 1.762 Stammaktien.

Dazu die gesetztliche Regelung (s. auch WMF-Homepage):
Entsprechend Art. 5 Abs. 2 Verordnung (EG) 2273/2003 soll an einem Tag nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen täglichen Aktienumsatzes je Aktiengattung des geregelten Markts, auf dem der Kauf stattfindet, erworben werden.

In der vergangenen Woche hat WMF deutlich mehr als 25 % des in der 12. Kalenderwoche gehandelten Volumens zurückgekauft. Offensichtlich berechnet man in Geislingen den durchschnittlichen täglichen Aktienumsatz auf Basis eines längeren, für die Rückkaufaktivitäten vorteilhaften Zeitraumes.

Tatsache ist jedenfalls, dass der Großteil des Frankfurter Börsenumsatzes durch WMF selbst generiert worden ist.
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hugohebel
schrieb am 26.03.12 19:57:34
Beitrag Nr. 658 (42.957.041)
Kurspflege für die Platzierung

FRANKFURT (Dow Jones)--Beim schwäbischen Geschirr- und Besteckhersteller WMF
bahnt sich offenbar der Abschied des Mehrheitseigentümers an. Der
schweizerische Finanzinvestor Capvis hat die Commerzbank, Macquarie und die auf
Investmentbanking-Dienstleistungen spezialisierte Lilja & Co mit der "Prüfung
strategischer Optionen" beauftragt. "Im Ergebnis könnte der 52-Prozent-Anteil
wieder an der Börse platziert werden", sagte Capvis-Partner Marc Battenfeld am
Montag im Gespräch mit dem Wall Street Journal Deutschland. Eine weitere
Möglichkeit ist der Verkauf an einen strategischen Investor.

In jüngster Vergangenheit wurde über einen Verkauf der aktuell mit rund einer
halben Milliarde Euro bewerteten WMF AG an Konkurrenten wie Villeroy und Boch
oder Fackelmann spekuliert. Capvis-Manager Battenfeld wollte sich dazu nicht
äußern.

Ein weiterer Großaktionär der Württembergischen Metallwarenfabrik, der
Österreicher Andreas Weißenbacher, will dagegen nicht aussteigen. "Die Fiba
plant keinen Ausstieg", sagte Weißenbacher dem Wall Street Journal Deutschland.
Der Unternehmer und Vorstandschef des Wasseraufbereitungskonzerns BWT ist über
das Investmentvehikel Fiba mit rund 37 Prozent an WMF beteiligt. Der Rest der
WMF-Stammaktien befindet sich im Streubesitz, ebenso wie die stimmrechtslosen
Vorzugsaktien.

Capvis war 2006 für 92 Millionen Euro bei WMF eingestiegen. Bei einer
möglichen Platzierung der Aktien an der Börse oder im Falle eines Verkaufs
könnte Capvis nach Berechnung des Wall Street Journal Deutschlands rund 200
Millionen Euro erzielen.

Das im schwäbischen Geislingen ansässige Unternehmen hat 2011 den Umsatz um
neun Prozent auf 980 Millionen Euro gesteigert und will in diesem Jahr erstmals
die Milliardenmarke knacken. Gewinnzahlen wird das Unternehmen am 24. April
veröffentlichen. Nach neun Monaten hatte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
bei 42,8 Millionen Euro gelegen - 85 Prozent höher als im gleichen
Vorjahreszeitraum.
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Erdman
schrieb am 26.03.12 20:15:45
Beitrag Nr. 659 (42.957.125)
Zitat von schaerholderWenn das alles so stimmt wie ihr hier schreibt, dann handelt eine Gesellschaft immer zu Gunsten des Großaktionärs und zu Lasten der Minderheitsaktionäre. Ich will nicht ausschließen, dass sie das macht, die Frage ist nur ob sie das darf...


wieso zugunsten des Grossaktionärs?

Wenn die 62 kommen sollten, dann hat doch der Kleine auch ein gutes Geschäft gemacht, wenn er früher zu 24 gekauft hat.

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schaerholder
schrieb am 27.03.12 10:57:25
Beitrag Nr. 660 (42.959.522)
Vielleicht hätte der Kleine aber ein besseres Geschäft gemacht wenn nicht zu Gunsten des Großaktionärs gehandelt worden wäre....