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Web-Pad zum Beispiel von Höft & Wessel
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schrieb am 20.03.01 17:50:10
Hallo ihr,
folgender Artikel war heute in der Sonderbeilage zur Cebit in der
FAZ.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
„Surfbretter“für das Internet
Noch gelten Desktop -PCs als die Internet-Zugangsgeräte Nummer
eins. Noch. Doch wenn sich eine Produktinnovation durchsetzt, die
dieser Tage mit großem Medienecho auf den IT -Markt drängt, wird es
eng für Konrad Zuses Rechenmaschinen: Mit den sogenannten
"Web-Pads" betreten intelligente, einfach zu bedienende Geräte die
Bühne der Informationstechnologie, die ganz ohne PC versprechen.
Interessenten an solchen alternativen " Internet Appliances" gibt
es jede Menge: Das Marktforschungsunternehmen Datamonitor
prophezeite unlängst daß der traditionelle Desktop-PC innerhalb von
drei Jahren als fahrender Zugang zum Internet abgelöst wird -
zugunsten von WebPads, mobilen Internethandys oder interaktiven
Fernsehgeräten. Die Analysten der amerikanischen
Marktforsithungsgesellschaft IDC gehen davon aus, daß bis zum Jahr
2004 die Anzahl der InternetTerminals weltweit von derzeit rund elf
Millionen Geräten auf 89 Millionen ansteigen wird.
Zu den Vätern der Web-Pad-Idee zählen beispielsweise
Wireless-Spezialist Dosch & Amand und die norwegische
IT-Company Screen Media. Bereits 1998 hatten die beiden Unternehmen
einen ersten Prototyp entwickelt. Die Kriterien: PC-unabhängiger,
schneller und drahtloser Zugang ins , kinderleichte Bedienbarkeit
berührungsempfindlicher Bildschirm ("Touchscreen"), hohe
Datenübertragungsrate, Mikrophon, Lautsprediersystem, E-Mail-,
Organizer- und Telefonie-Funktion, USB Schnittstelle sowie ein
integrierter SmartCard-Reader für E-Business und E-CashAnwendungen.
Das Ergebnis: Freepad ein ultraflaches, Linux-basiertes, 1,5
Kilogramm leichtes und mit modernster DECTTechnologie arbeitendes
Web-Terminal, das die beiden wichtigsten Kommunikationsbedürftüsse
eines modernen Haushalts erfüllt: Intemet und Telefon. Um auf die
Daten-Autobahn und ins Telefonnetz zu gelangen, muß nur noch die im
Lieferumfang enthaltene Basisstation an die ISDN-Leitung
angeschlossen werden. Einschalten Fertig. Über Funk baut das
Web-pad Verbindung zur Basisstation auf. Da die wichtigsten
Einstellungen für Anwender bereits vorkonfiguriert sind, steht dem
Anwender nach wenigen Sekunden den die ganze Welt des Internet via
Touchscreen zur Verfügung. Die Reichweite trägt - wie bei einem
DECT Schnurlos -telefon - in Gebäuden rund 50 Meter (Radius), bei
Sichtkontakt um die 300 Meter.
PC-unabhängiges Surfvergnügen
Auch andere Unternehmen, wie Siemens, Nokia, 3Com, Gateway /AOL
oder Panasonic, haben die Zeichen der zeit erkannt und Tabletts
entwickelt die abhängiges Surfvergnügen versprechen. Derzeit nutzt
allerdings erst das von Juni an erhältliche Freepad die neue,
Multimedia fähige DECT-Generation (DECT Multimedia Access Profile)
Wohnungen, Büros und ganze Häuser schnurlos mit ISDN und künftig
auch dem Daten-Turbo XDSL versorgen Der für die Industrie frei
zugängliche
ETSI-Standard für mobile Multimedia Anwendungen in Europa bietet
bandbreitenstarke, drahtlose Ad-hoc-Konununikation zwischen
unterschiedlichsten elektronischen elektronischen Geräten ohne
Kabelsalat und mit voller 128-Kbit-ISDN-Geschwindigkeit. Im
DECT-Multimedia-Consortium haben sich namhafte Unternehmen der IT-,
TK- und Electronic-
Industrie zusammengeschlossen, um mit DMAP weitere Produkte wie
Kameras, Drucker oder Web -TV-Geräte drahtlos zu machen
Entsprechende PC-Steckkarten, die PCs kabelfrei ins ISDN-Netz
anbinden, werden bereits über Ascom, 1&1 oder kpn vertrieben.
Wie Web-Pads greifen die PC-Cards drahtlos auf eine
DMAP-Basisstation zu. Die DECT-Web-Pads sind also keine
Standalone-Lösung, sondern können problemlos in ein drahtloses
DECT-MultimediaNetzwerk eingebunden werden. Die Pads könnten in
Zukunft auch als "Schaltzentrale" für die ortsunabhängige drahtlose
Steuerung von Hausgeräten in Heim und Büro Karriere machen.
Web-Pads wie das Freepad bieten Portale, die ausgewählte Inhalte
übersichtlich auf den Touchscreen bringen. Das demnächst über
Vertragspartner von Dosch &Amand vertriebene Pad verfügt bei
einem Partner auch über ein persönliches Kommunikationszentrum, mit
dem E-Mails und SMS gelesen und, versendet werden können. Als
Eingabehilfe dient die virtuelle Pad-Tastatur, die per Klick
jederzeit auf das Display eingeblendet werden kann und über die
auch beliebige andere Websites erreicht werden können. Auch Waren
und Dienstleistungen kann der Pad-Benutzer über solche Portale
einkaufen. Eine persönliche Kundenkarte mit Bezahlfunktion wird
dabei einfach in den SmartCardReader des Web-Pads gesteckt. Bei
Kauf werden die Bonuspunkte direkt auf der Karte, die auch im
„realen“ Geschäft eingesetzt werden kann, gutgeschrieben. Durch
unterschiedliche SmartCards können unterschiedliche Zielgruppen mit
entsprechenden Angeboten und Web-Inhalten individuell erreicht
werden. Ob Industrie, Handel oder Banken - das Pad-Konzept stößt
generell auf großes Interesse, und so könnten sich bald viele
Nutzer mit dem schnurlosen "Surfbrett` in die Informationsflut des
Internet stürzen.
Mike Lehmann
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
schrieb am 20.03.01 18:19:20
Danke für den ausführlichen und informativen Artikel.
Und leider offenbart sich an diesem Artikel wieder einmal das
PR-Dilemma von H & W. Die kriegen es offensichtlich nicht auf
die Reihe, den Fachjournalisten zu kommunizieren, wer hier
eigentlich ein wichtiger Player in diesem Markt ist. Alle möglichen
Firmen wurden hier genannt (die großen natürlich zuerst, obwohl die
noch in den Startlöchern stehen und noch keine echte Erfahrung
vorweisen können), aber wenn es um H & W geht, heißt die
Parole: Still ruht der See!
Hier muss schleunigst Abhilfe geschaffen werden! Die Firma ist
technologisch top und in der PR ein Flop. Wenn sich das nicht
schnell ändert, schmälert das automatisch die Absatzchancen.
Birne, vielleicht könntest du PR-Vorstand bei H & W werden,
dann stimmt auch wieder das Einkommen!
Gruß Hiphop
schrieb am 20.03.01 18:40:28
Allerdings muss man auch sagen dass in dem Artikel vor allem geräte
fürs Sofa angesprochen werden.
das von H & W ist ja, siehe Truck24, auch für andere Bereiche
geeignet.
schrieb am 20.03.01 20:46:58
Hallo zusammen
Ich kann ja verstehen, das ihr bei solchen Artikeln die "Hasskappe"
habt.
Nur sollte hier doch etwas mehr diferenziert werden. The conqueror
hat ja noch
einen ganz entscheidenen Satz hinterher geliefert. Die Teile die
hier genannt werden
sind durch die Bank für den Heimbedarf. Das hier das FreePad
besonders genannt wurde
liegt letztlich daran, das es das einzige Gerät ist, das neben dem
SkeyePad den Beweis
der Funktionalität angetreten hat. Ich hoffe ihr habt inzwischen
den Testbericht in der
Mobile Internet gelesen. Das Teil hat noch diverse Lücken.
Von den meisten oben genannten Firmen gibt es wenn überhaupt nur
Prototypen, die Sicher
auch auf der CeBit ausgestellt werden.
Nur sollte man sich hier nicht veräppeln lassen. Das Problem der
genannten Firmen liegt in der
Zeit begründet, die ihnen einfach wegläuft.
Ganz Platt gesagt, will man auf der CeBit ein Zeichen setzen.
" SEHT HER LEUTE !!! WIR HABEN EIN SUPER PRODUKT !!! KAUFT NICHT
DAS DER ANDEREN. SONDERN WARTET
AUF UNSERE MARKTEINFÜHRUNG !!! DIESE IST SCHON BALD GEPLANT !!!
"
Wie ich das sehe werden ganze drei Firmen in diesem Jahr ihr
Produkt auf den Markt bringen.
Siemens, Skribor und ebend Dosch & Amand.
Keines kann außerhalb der "Wohnung" benutzt werden.
Das SkeyePad schon wie ihr wißt.
Außerdem wird das Skeyepad bereits eingesetzt (Truck24).
Mindestens zwei weitere Firmen folgen (Framfab und ???)
Platow flüstert was von Aufträgen.
Es ist mir mittlerweile Wurst, was Zeitungen wie Bild, Focus und
wie sie alle
heißen schreiben.
Wir alle hier, wissen mehr über das Webpanel von Höft & Wessel
als alle Reporter
zusammen. Die Kunden, die momentan sowas kaufen wissen es auch.
Also locker bleiben und den Kurs ganz langsam kommen
lassen,*lol*.
Was die PR angeht, möchte ich Euch bitten doch nicht ständig an der
armen Frau Funck
zu nörgeln. Sie macht einen super Job, auch wenn es manchmal nicht
so aussieht.
Man kann wohl ausserdem davon ausgehen, das bei steigendem Umsatz
auch hier eine Verstärkung
des PR-Teams vorgenommen wird.
Was meinen Werdegang angeht ist es kaum denkbar, das ich zu Höft
& Wessel wechsle.
Mir würden dann doch ein paar Kenntnisse fehlen. Die Sache mit dem
Gehalt spielt hier keine
große Rolle. Meine Gehaltabrechnung werde ich hier aber nicht
posten,*grins*.
In diesem Sinne
Birne99
schrieb am 20.03.01 21:18:23
Recht hast du Birne,
Eine Erwähnung in einem zeitungsartikel ist vor allem nichts im
Vergleich dazu auf dem Microsoft stand vertreten zu sein.
Letztendlich ist die Öffentlichkeitsarbeit von H & W besser als
die der anderen Firmen aber es ist halt schön einen Sündenbock zu
haben für fallende Kurse.
schrieb am 20.03.01 21:32:42
Die VECTRON-Kassensoftware läuft auf dem Web-Panel von H&W...
(zu sehen auf der Cebit, Halle 1)
(Wie Ihr ja alle wißt, (lol) hat Vectron bei H&W für ca 20 bis
40 Mio DM mobile Kassen bestellt.)
Allerdings kann ich mir eine Anwendung des Panels im POS-Bereich
(noch)nicht so recht vorstellen.
Eventuell kann man das "Teil" als SB-Terminal an Restaurant-Tischen
(McDonalds und Konsorten?) nutzen: Man bestellt sein Essen, danach
surft man im Internet oder plant seine Heimfahrt...
Dürfte aber noch ein paar Jahre dauern...
Gruß
Don Casso
schrieb am 20.03.01 21:51:54
Und da sagen die Leute Don Casso hätte keine Fantasie,*lol*.
Ich muß gestehen, das ich mir das Pad als Kasse ebenfalls schlecht
vorstellen kann.
Aber ich muß ja nicht alles kennen, was vieleicht auf dem Markt
verkäuflich ist.
Du hast ja gleich ein paar Anregungen gepostet.
Wie nennt Vectron das Teil eigentlich dann ?
"POS Color Touch Mobile" oder vieleicht "POS-PAD"
Ich schaue es mir am Freitag an.
In diesem Sinne
Birne99
@The conqueror
Nimm doch Don Casso. Der hat gerade Zeit,*grins*
Sorry Don. Kleiner Scherz.
schrieb am 21.03.01 19:47:39
In der heutigen Cebit-Beilage des Handelsblattes war auch ein
Artikel über Web-Pads. Wie immer, wurde auch hier Höft&Wessel
namentlich nicht erwähnt, aber es wurden auch nur solche mit dem
DECT-Standard vorgestellt. Eine m.E. interessante Passage möchte
ich aber doch hier reinstellen:
"Die Konkurrenz lanciert einen Prototyp nach dem anderen: Microsoft
hat ein Design präsentiert, das eine Heimat für alle
Office-Programme sein will. Die Hardware-Produktion will Microsoft
anderen Herstellern überlassen und hofft, daß die ersten Micro-Pads
2002 auf den Markt kommen".
Also doch Chancen für eine breitere Vermarktung des
Höft&Wessel-Produktes !!??
schrieb am 21.03.01 19:51:01
Intel stellt die Hardware her.
schrieb am 21.03.01 21:16:37
Hallo zusammen
Leider hatte Axelli Recht mit dem "Beerenmarkt". Aber was soll`s,
in den USA
gehts schon wieder nach oben.
In wenigen Stunden beginnt nun die CeBit bzw. sie ist ja seit 19.30
Uhr eröffnet.
Was wird sie uns bringen ?
Das schöne ist, das wir zu 90 % mit Meldungen rechnen dürfen. Der
Inhalt ???
Tja, in jedem siebtem Ei ......,*lol*.
Schön, das im Vorfeld viel über Webpads berichtet wird. Es ist
nicht entscheident, das Höft & Wessel
nicht jedesmal genannt wird. Wichtig ist das Thema. Erst seit ein
paar Wochen wird über diese Art des Zugang zum
Internet rege berichtet. Bisher war ja immer das Handy das Thema.
Da Handys aber nicht neu sind und somit auch keine
explosionsartige Steigerung vor sich haben, entdeckt man nun die
Webpanals. Da Höft & Wessel den Wettbewerbern aber ein
entscheidenes Stück vorraus ist, wird die Firma auch ein schönes
Stück vom Umsatzkuchen bekommen. Mein Wort drauf.
Wenn man den Berichten der "Analysten" zu H&W in den letzten
Tagen glauben schenkt, kann man sich wohl auf mehrer Aufträge
bzw. Kooperationen freuen. Wer die Rede des Kanzlers vorhin
verfolgt hat, wird an einer Stelle bestimmt die Ohren gespitzt
haben.
Mal sehen ob ihr aufgepasst habt,*ggg*.
@Bat2k1
Laut Meldung stimmt Intel. Es wurde aber eigentlich nicht konkretes
gemeldet. Intel soll der Hardware-Partner sein.
Da stand nichts von alleiniger oder sofortiger Partner. Ein
Webpanel ist nicht in wenigen Wochen gebaut, getestet und auf dem
Markt gebracht.
Das dauert dann doch länger. Soviel Zeit hat MicroSoft nicht. Man
hängt schon jetzt hinterher.
Die Kooperation mit der Höft & Wessel AG hat sicher nicht nur
den Zweck zu zeigen, das man mit Windows CE ein Betriebssystem hat,
welches
auf einem Panel laufen kann. Nö nö, dat is nich alles.
Aber wir brauchen ja jetzt nicht spekulieren, auf der CeBit wird
der Trend deutlich werden, auch für die Leute, die bisher unsere
Beiträge
versäumt haben und dadurch ein Informationsdefizit haben.
In diesem Sinne
Birne99
[ Seite: 1, 2, 3, neuster Beitrag ]
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