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QSC kontra Telekom oder kündigt T-Online bald auch T-DSL Flat ??? ( Seite 224)
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QSC
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schrieb am 30.01.06 13:20:59
Versatel plant Zukäufe
Fusionierte Telekomgesellschaft will jeden dritten DSL-Kunden
gewinnen
von Lutz Frühbrodt
Düsseldorf - Die Telekom-Gesellschaft Versatel will in diesem Jahr
ihren Umsatz um 20 Prozent steigern. "Wir wollen dieses Ziel
erreichen, indem wir vor allem unseren Marktanteil stark erhöhen",
sagte Versatel-Chef Peer Knauer der WELT. Das Unternehmen erzielte
2005 voraussichtlich Erlöse von 550 Mio. Euro.
Das Verhältnis des operativen Gewinns zum Umsatz - die Ebitda-Marge
- betrug laut Knauer über 20 Prozent. "Auch die Ebitda-Marge wird
in diesem Jahr weiter steigen", kündigte der Versatel-Chef an.
Versatel hat bisher 530 000 Kunden, von denen knapp die Hälfte
margenstarke DSL-Verträge abgeschlossen hat. In diesem Jahr sollen
215 000 neue DSL-Kunden hinzukommen. "Wir wollen jeden dritten
Neuvertrag gewinnen", sagte Knauer. Dies bezieht sich auf die elf
Bundesländer, in denen Versatel bislang aktiv ist.
Das Unternehmen erreicht mit seinem eigenen Netz rund 20 Prozent
der Bevölkerung in Deutschland. Versatel wird in den nächsten
Monaten entscheiden, ob es seine Aktivitäten auch auf München
ausweitet. Über die versorgten Ballungszentren hinaus will das
Unternehmen sein Netz jedoch nicht weiter offensiv ausbauen.
Vielmehr strebt Versatel zur weiteren Expansion Übernahmen an. "Wir
betrachten uns als Konsolidierer im deutschen
Telekommunikationsmarkt", betont Knauer. Es gebe allerdings zu
viele Überlappungen mit bundesweit agierenden Gesellschaften. "Wir
schauen deshalb stärker auf Regionalanbieter", sagt Knauer.
Versatel ist selbst das Ergebnis einer Fusion. Der Finanzinvestor
Apax Partners erwarb im Spätsommer 2005 die Deutschland-Tochter der
niederländischen Versatel und hat sie daraufhin mit der
Tropolys-Holding verschmolzen, bei der sie Mehrheitseigner ist.
Tropolys ist ein Verbund von 14 Stadtnetzbetreibern vorwiegend aus
dem Ruhrgebiet, Rhein-Main und Ostdeutschland. Knauer verspricht
sich von der Fusion zahlreiche technische und Kostensynergien. Über
einen möglichen Personalabbau sei noch nicht entschieden worden. Er
versichert aber: "Große Teile der Mannschaft werden an Bord
bleiben. Denn wir planen ja starkes Wachstum."
Versatel will zum stärksten Telekom-Konkurrenten aufsteigen und
damit auch Arcor überrunden, das mit 1,1 Millionen DSL-Kunden
allerdings deutlich die Nase vorn hat. Auch Wiederverkäufer
("Reseller") wie "1&1" liegen vor Versatel. "Daß die Telekom
deutliche Schwächen im Vertrieb hat, zeigt sich daran, daß sie auf
Reseller als verlängerte Werkbank zurückgreifen muß", sagt Knauer.
"Im Gegensatz zu den Wiederverkäufern können wir individuelle
Produkte modellieren und aktiv Qualitätssicherung betreiben."
Darüber hinaus will Versatel seine Erfahrungen als Regionalanbieter
mit Kundennähe ins Spiel bringen. Dies, so Knauer, gelte auch für
den Geschäftskunden-Bereich, auf den sich zuvor die Tropolys
konzentriert hatte. "Hier werden auch verstärkt die Top-100-Kunden
angehen."
Versatel will in diesem Jahr rund 140 Mio. Euro investieren. Ein
Teil davon fließt in die Netzaufrüstung. Das Unternehmen bietet in
Berlin und Nordrhein-Westfalen seit einigen Monaten "ADSL 2+" an,
die derzeit schnellste DSL-Variante mit
Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 20 Megabit pro Sekunde.
Marktstandard sind zur Zeit DSL-Anschlüsse mit einem MB/s. Versatel
will die Modernisierung der Netze mit "2+" auch in den anderen
Bundesländern vorantreiben. Knauer rechnet damit, daß die Erhöhung
der Bandbreite bis auf weiteres den DSL-Markt bestimmt. Für Inhalte
"Video auf Abruf" würden die Marktchancen derzeit überschätzt.

schrieb am 30.01.06 13:49:33
ACHTUNG!
STOPP-LOSS FISHING!
schrieb am 31.01.06 12:48:40
http://www.telecom-handel.de/sixcms/detail.php?id=3811
31.01.2006 09:12
Telekom muss ihr Netz öffnen
EU-Kommission funkt dazwischen: DTAG muss Wettbewerbern doch Zugang
zu ihrem geplanten VDSL-Netz gewähren – Teilweise Regulierung des
Hochgeschwindigkeitsnetzes.
Die Deutsche Telekom muss nach einer Entscheidung der Europäischen
Kommission nun doch ihr geplantes Glasfasernetz für Wettbewerber
öffnen. Wie im gesamten Europa soll auch in Deutschland der so
genannte Bitstream Access den alternativen Anbietern einen
zusätzlichen technischen Zugang zum Datennetz des Ex-Monopolisten
ermöglichen. Dabei muss die Telekom ihren Konkurrenten hierzulande
nicht nur Zugang zu ihrer bestehenden Breitbandinfrastruktur,
sondern eben auch zu ihrem geplanten neuen Hochgeschwindigkeitsnetz
(VDSL) gewähren. Zum Hintergrund: Bereits Mitte November
vergangenen Jahres hatte die EU-Kommission ernsthafte Zweifel an
der EU-Rechtskonformität eines ersten Marktanalyseentwurfes
(Marktanalyse Bitstream Access „Markt 12“) der Bundesnetzagentur
(ehemals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post)
angemeldet, da hier ein regulierter Zugang der Wettbewerber zum
neuen Glasfasernetz der Telekom von vornherein ausgeschlossen
werden sollte. Daraufhin hatte die Bundesnetzagentur ihren
Vorschlag korrigiert und VDSL in einem zweiten Entwurf
grundsätzlich in besagten Breitbandzugangsmarkt 12 mit aufgenommen.
Die EU-Kommission ist nun diesem zweiten Entwurf der
Bundesnetzagentur gefolgt, der sich konkret für eine teilweise
Regulierung des Hochgeschwindigkeitsnetzes ausgesprochen hatte.
Nicht dazwischenfunken wird die Bundesnetzagentur danach nur in
solchen Fällen, in denen infolge des ausgebauten Glasfasernetzes
tatsächlich neue Märkte entstehen und damit Produkte, die aus Sicht
der Kunden kein Substitut für bereits existierende Produkte und
Leistungen darstellen. Ansonsten – also wenn durch das neue
Glasfasernetz nur herkömmliche DSL-Anschlüsse ersetzt werden – wird
reguliert.
„Der DTAG ist es auch gegenüber der EU-Kommission nicht gelungen,
ihre Behauptung, es komme durch die Verlängerung des
Glasfasernetzes zu einem neuen Markt, in irgendeiner Form glaubhaft
zu belegen“, so Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbandes der
Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). VDSL
nicht als Teil des Bitstream-Marktes zu berücksichtigen, wie
ursprünglich von der Bundesnetzagentur, aber auch im rot-schwarzen
Koalitionsvertrag vorgeschlagen, hätte „die Entwicklung des
Wettbewerbs auf einem der Schlüsselmärkte im Bereich der
elektronischen Kommunikation ernsthaft behindert“, begründet denn
auch die EU-Kommission ihre jüngste Entscheidung. Jetzt ist laut
VATM die Bundesnetzagentur am Zuge, der Deutschen Telekom konkrete
Verpflichtungen aufzuerlegen. „Hierbei muss der Grundsatz der
technologieneutralen Regulierung der Breitbandnetze konsequent
beachtet werden, ohne Ausnahmen gerade für die zukunftsweisende
Glasfasertechnologie oder gar für bestimmte Markt- oder
Marketingstrategien eines Unternehmens“, gab Grützner zu bedenken.
Und weiter: „Ein auch nur zeitlich begrenzter Regulierungsverzicht
zugunsten des Marktbeherrschers würde unmittelbar zu einer
Remonopolisierung des Breitbandmarktes führen und die
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im europäischen und
internationalen Vergleich massiv verschlechtern.“ /pb
schrieb am 31.01.06 13:44:05
31.01.2006 13:36:26 (dpa-AFX)
Ministerium will Telekom-Glasfasernetz von Regulierung befreien
BERLIN (dpa-AFX) - Das geplante Glasfasernetz der Deutsche Telekom
soll nach einer Gesetzesnovelle des Wirtschaftsministerium für eine
befristete Zeit von der Regulierung befreit werden. `Neue Märkte
sollen nicht einer unangemessenen Regulierung unterworfen werden`,
heißt es in einer am Dienstag in Berlin vorgelegten Gesetznovelle.
Das Ministerium setzt damit eine Koalitionsvereinbarung von SPD und
Union um. Die Deutsche Telekom baut derzeit für drei Milliarden
Euro ein Hochgeschwindigkeitsnetz, das zur Jahresmitte starten
soll./mur/DP/sk
Quelle: dpa-AFX
sieht nicht gut aus ...
landibu
schrieb am 31.01.06 16:44:54
hier noch mal eine ausführlichere fassung der vorherigen
pressemitteilung ...
31.01.2006 16:38:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ministerium will Telekom-Glasfasernetz von Regulierung
befreien
BERLIN/BONN (dpa-AFX) - Das geplante Glasfasernetz der Telekom soll
nach einer Gesetzesnovelle des Wirtschaftsministerium für eine
befristete Zeit von der Aufsicht befreit werden. `Neue Märkte
sollen nicht einer unangemessenen Regulierung unterworfen werden`,
heißt es in einem am Dienstag in Berlin vorgelegten
Gesetzesentwurf. Das Ministerium setzt damit eine
Koalitionsvereinbarung von SPD und Union um, wonach neue Märkte
schwächer beaufsichtigt werden sollen. Profitieren würde davon die
Deutsche Telekom, die derzeit für drei Milliarden Euro ein
Hochgeschwindigkeitsnetz baut.
Als Voraussetzung für den Bau hatte Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke eine
befristete Befreiung von der Regulierung verlangt, damit sich die
milliardenschweren Ausgaben lohnen. Mit der Novellierung des
Telekommunikationsgesetzes (TKG) will das Ministerium nun der
zuständigen Bundesnetzagentur mehr Spielraum bei der Aufsicht der
Telekommärkte geben. Begründet wurde die Ausnahmeregelung damit,
dass die Regierung Investitionen in innovative Märkte und Produkte
fördern will. Nach Einschätzung von Experten hängt Deutschland beim
Ausbau des Breitbandnetzes hinter anderen EU-Ländern zurück.
BITKOM: `FALSCHES SIGNAL AN INVESTOREN, WENN DER MARKTFÜHRER
BEVORZUGT WIRD`
Die Telekom will mit dem neuen Netz die Voraussetzung für so
genannte `Triple-Play`-Angebote schaffen, also die Bündelung von
Internet, Telefonie und Medieninhalte. Bislang existiert dieser
Markt nicht. Konkurrenten befürchten allerdings, dass die Telekom
ihnen den Zugang zu dem Netz verwehren und sie dadurch
Wettbewerbsnachteile erleiden könnten. Eine Sprecher des
Branchenverbandes BITKOM, in dem die Telekom-Wettbewerber
organisiert sind, sagte dazu: `Es ist ein falsches Signal an die
Investoren, wenn der Marktführer bevorzugt wird.`
Die betroffenen Unternehmen können nun bis zum März Stellung zu dem
Referentenentwurf nehmen, bevor das Bundeskabinett im April darüber
entscheiden soll. Nach Angaben aus Ministeriumskreisen könnte das
neue TKG zum geplanten Start des Glasfasernetzes im Sommer
verabschiedet werden. Offen ist noch die Zustimmung der
Europäischen Kommission. Die Telekom wollte sich am Dienstag nicht
zu dem Gesetzentwurf äußern./mur/DP/sf
Quelle: dpa-AFX
... war wohl der grund, warum qsc heute mittag doch stärker
eingeknickt ist ...
landibu
schrieb am 04.02.06 19:25:32
Telefónica kauft IP-TV-Rechte von RTL
Die großen Provider bringen sich für das Geschäft mit der
Übertragung von Fernsehen über das Internet in Stellung. Wie das
Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner am kommenden Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, hat sich der spanische
Telekom-Konzern Telefónica die IP-TV-Rechte an der
RTL-Senderfamilie gesichert, zu der auch Vox, Super RTL und RTL II
gehören. Telefónica darf das komplette TV-Programm der Gruppe per
Internet übertragen. Der offizielle Start der Fersnehübertragung
soll bereits im zweiten Halbjahr 2006 erfolgen. Anzeige
Auch ProSiebenSat.1, ARD und ZDF bestätigen der Meldung nach
Gespräche mit mehreren großen Telekommunikationsfirmen. RTL
verhandele zudem mit weiteren Anbietern, darunter der Telekom. Im
Dezember sicherte sich die Telekom die IP-TV-Rechte für die
Bundesliga. Hintergrund ist der Kampf um das so genannte Triple
Play – Internet, Telefon und Fernsehen aus einer Hand über eine
Netzwerkverbindung. Als Zugpferd dafür benötigen die Carrier
attraktive Inhalte, sprich: Fernseh-Übertragungsrechte.
Telefonica ist mit dem eigenen Backbone in Deutschland bislang als
Dienstleister für Internet-Zugangsanbieter wie O2 Freenet.de, AOL
oder Hansenet aktiv. (jo/c`t)
www.heise.de
schrieb am 04.03.06 13:49:10
Gewerbeverdacht? - 3U zieht die DSL-Bremse
aus dem Bereich Breitband
Bei 3U Telecom geht man gegen Flatrate-Kunden mit Gewerbe-ähnlichem
Datenverbrauch vor. Wie schon viele andere Provider in der
Vergangenheit schlägt 3U dabei den Weg der Bandbreitendrosselung
ein. Ein legaler Weg?
Aus DSL mach ISDN
Der 3U-Telecom-Kunde Klaus H.* aus Mainz traute seinen Augen nicht,
als er eines Tages nur zweifache ISDN-Geschwindigkeit an seinem
3U-DSL-Anschluss erreichte. Er vermutete eine Störung und
kontaktierte den Support. Die Antwort: 3U Telecom verdächtige Klaus
H. der gewerblichen Flatrate-Nutzung und drossele dessen Downstream
jeden Tag, sobald mehr als 1,5 Gigabyte durch die Leitung
flossen.
Wir fragen 3U Telecom, ob angeblich Gewerbetreibende wirklich in
der Bandbreite beschnitten werden. Ein Sprecher bejaht,
unterstreicht jedoch, dass dies nur in Einzelfällen passiere.
Legitimiert werde diese Vorgehensweise durch den Passus 5.3 in den
Allgemeinen Geschäftsbedingungen, so der Sprecher. Dieser besagt:
"Wird ein Tarif, der nur zur nicht gewerblichen Nutzung berechtigt,
tatsächlich gewerblich genutzt, so ist 3U berechtigt, die
Bandbreite soweit zu reduzieren, dass die 3U-Netzinfrastruktur
nicht übermäßig belastet wird. Eine gewerbliche Nutzung wird von 3U
widerlegbar angenommen, wenn der Nutzer Verbindungsdienstleistungen
im verkehrsunüblichen Umfang in Anspruch nimmt."
Kundenanalyse?
Führt 3U Telecom also eine Kundenanalyse durch? "Nein, es gibt
weder ein System noch einen Automatismus". Details zum
"Auswahlverfahren" konnte man nicht geben. Lediglich, dass es sich
bei den ausgebremsten Kunden um wirklich sehr aktive
Traffic-Generatoren handeln muss, ließ der Sprecher durchscheinen.
Klaus H. surfte monatlich zwischen 30 und 60 Gigabyte Traffic
zusammen. Für eine DSL-Anbindung nun wirklich kein exzessiver
Wert.
Der Vertreter der Aktiengesellschaft war sehr darauf erpicht, dass
diese Vorgehensweise der Allgemeinheit der Klientel dienen solle.
Wie zuvorkommend - nur fraglich, welcher Kundendaten sich 3U
bemächtigt. Die Speicherung (und folglich auch die Auswertung)
personenbezogener Traffic-Statistiken von Flatrate-Kunden ist
jedenfalls illegal.
schrieb am 08.03.06 09:00:37
Telekom konkurriert mit sich selbst
von Thomas Hillenbrand und Volker Müller, Hannover
Die beiden wichtigsten Konzernbereiche der Deutschen Telekom machen
sich gegenseitig Konkurrenz. Walter Raizner, der Chef der
Festnetzsparte T-Com, kündigte in Hannover ein Dualtelefon an, mit
dem Kunden sowohl zu Hause als auch unterwegs telefonieren
können.
T-Com-Chef Walter RaiznerRaizner sagte, das Angebot mit dem Namen
T-One werde voraussichtlich ab Juli dieses Jahres verfügbar sein.
Erst vor wenigen Wochen hatte Raizners Mobilfunk-Pendant René
Obermann von der Mobilfunksparte T-Mobile einen Tarif angekündigt,
mit dem Handynutzer ihr Gerät zu Hause zum Festnetzpreis nutzen
können.
Das seit langem erwartete Dualtelefon soll Raizner helfen, den
dramatischen Kundenschwund im Festnetz zu stoppen. Weil eine
wachsende Zahl von Konsumenten inzwischen zu Gunsten des Handys
komplett auf einen klassischen Festnetzanschluss verzichtet,
verliert T-Com zurzeit mehr als 100.000 Anschlüsse pro Monat. Diese
so genannte Festnetzsubstitution dürfte sich noch verstärken: Nach
Angaben einer Studie der Unternehmensberatung Mercer werden
deutsche Handynutzer im Jahr 2010 durchschnittlich 100 Minuten pro
Monat mobil telefonieren, anstelle von derzeit nur 45 Minuten.
Durch die Dualtelefonangebote verstärkt sich der konzerninterne
Wettbewerb zwischen T-Com und T-Mobile. Während Obermanns Angebot
namens T-Mobile@Home letztlich darauf abzielt, der T-Com Kunden
abspenstig zu machen, vertreibt Raizner mit T-One ein Produkt, das
diesem Trend entgegenwirken soll. Das T-One-Telefon klinkt sich
zudem automatisch ins drahtlose Internet (WiFi) ein, wenn eine
entsprechende Sendestation (Hotspot) vorhanden ist. In diesem Fall
umgeht der Kunde das Mobilfunknetz komplett.
Programmierte Konflikte
Analysten glauben, dass die Doppelstrategie für Spannungen im
Unternehmen sorgen könnte. "Wenn der Kunde in den T-Punkt kommt und
ein Dualtelefon möchte, dann gibt es einen gewissen Konflikt",
sagte Dan Bieler vom Analysehaus Ovum. Die feinen Unterschiede
zwischen den beiden Telekom-Dualangeboten seien für den
durchschnittlichen Kunden nur schwer zu verstehen.
Unternehmenszentrale `T-Mobile Campus`"Letztlich ziehen T-Com und
T-Mobile heute mit Produkten und Diensten nach, die Wettbewerber
längst bieten", sagte Telekom-Analyst Frank Rothauge vom Bankhaus
Sal. Oppenheim. Der dabei zwischen den Telekom-Sparten entstehende
Wettbewerb liege in der Natur der Sache. "Angesichts deutlicher
Kundenverluste in der Festnetzsparte ist auch die Zeit vorbei, sich
mit anderen Geschäftsbereichen abzustimmen", urteilte Rothauge.
Sich nun von zwei Seiten dem Kunden zu nähern eröffne zudem die
Chance, unterschiedliche Zielgruppen besser zu bedienen.
Auch bei schnellen Internetanschlüssen wird es fortan von beiden
Konzernsparten eigenständige Angebote geben. So wird T-Mobile von
Mai an Funkmodems verkaufen, die mit 1,8 Megabit pro Sekunde in
etwa das Tempo herkömmlicher DSL-Anschlüsse erreichen, wie sie
T-Com anbietet. Ende des Jahres sollen mehr als drei Megabit
möglich sein und Mitte 2007 sogar mehr als sieben Megabit. In
Verbindung mit T-Mobile@Home könnten Kunden damit komplett auf
Dienste der Sparte T-Com verzichten, die den Umsatzschwund im
Festnetz derzeit vor allem mit hohen Zuwächsen bei DSL
ausgleicht.
Parallel setzt T-Com fortan verstärkt auf drahtlose Verbindungen:
Raizner sagte am Dienstag, er hoffe auf die neue Technologie Wimax,
mit der sich Daten in sehr hoher Geschwindigkeit funken lassen. Bei
der Bundesnetzagentur habe die Telekom die nötigen Frequenzen für
den Betrieb von lokalen Wimax-Netzen beantragt. Es gilt als
wahrscheinlich, dass das Bonner Unternehmen eine Lizenz erhält. Wie
die Bundesnetzagentur am Dienstag mitteilte, sind für das derzeit
laufende Wimax-Vergabeverfahren mehr als 900 Anträge eingegangen.
Erstens solle die Technik genutzt werden, um die Verfügbarkeit von
DSL in Deutschland zu erhöhen. Zweitens "wollen wir mit Wimax den
DSL-Anschluss portabel machen", sagte Raizner.
Ihr Handynetz will die Telekom für eine 500 Mio. Euro ausbauen. Zur
Fußball-WM werde der deutsche Mobilfunkmarktführer als derzeit
erster Betreiber 20 Spiele live übertragen, wie Spartenvorstand
Obermann ankündigte. Bereits jetzt wird das mobile TV-Angebot von
neun auf 14 Kanäle erweitert.
schrieb am 08.03.06 09:18:03
hi...
nur mal so wie qsc die wimax technik einschaetzt
http://www.qsc.de/file/site1/file_1856_statement_wimaxneu.pdf
...da relativiert sich das ganze wieder.
schrieb am 08.03.06 09:30:44
so in etwa...........
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