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schrieb am 15.06.01 22:30:44
@hausierer
Jetzt ist es passiert. Das einzige was jetzt noch helfen kann,
ist
ein guter Anwalt, um über Formfehler irgendwie über die
Verjährung
zu kommen. Wenn die Polizei aber aufpasst, ist Deine Tochter
chancenlos.
Eine gute Anschaffung wäre ein Tempomat und ggf. ein Garmin-GPS,
mit
dem man eine exaktere Geschwindigkeit einstellen kann als mit dem
Tacho.
@A.TH
Du bist nicht mein Typ. Kann ich Dir gleich sagen. Unbedingt
Unrecht
hast Du zwar nicht, die Kleine war eindeutig zu forsch unterwegs.
Aber
sich hinter diese grüngemäntelten Abzocker zu stellen, geht mir
gegen
den Strich.
schrieb am 16.06.01 01:03:15
@kosto4:
Eine deutliche Mehrzahl der Autofahrer hält sich für deutlich
überdurchschnittlich gute Autofahrer.
Das Widerspricht sich.
Ein guter Autofahrer ist:
- einer der passiv, rücksichtsvoll und vorsichtig fährt.
- einer der keine Probleme damit hat, Vorschriften zu akzeptieren,
ob sinnvoll oder nicht.
- einer der gelassen bleibt, und nicht aggresiv wird, wenn andere
Verkehrsteilnehmer andere Vorstellung vom Autofahren haben.
In dem Moment, in dem jemand seine Fähigkeit durch ein Sätzchen der
Art "Ich fahre mehr als XXX Kilometer in YYY" rechtfertigen will,
hat derjenige sich schon verraten. Dieser Satz offenbart eindeutig
Selbstüberschätzung. Und das ist das Hauptproblem.
Das Auto ist ein Werkzeug um von A nach B zu kommen. Jeder der in
einem Auto ein Statussymbol sieht, oder jeder der ein Auto als
Machtausübungswerkzeug benutzt, hat ein psychisches Problem das
seine Fahrtauglichkeit in meinen Augen fraglich erscheinen lässt.
schrieb am 16.06.01 14:19:43
@ Kosto
Wenn das Verfahren in Gang ist, gibt`s keine Verjährung mehr. Die
beschuldigte Autofahrerin hat, wie Hausierer sagt, bereits die
Anhörung zugestellt bekommen.
Ciau
Molch
schrieb am 16.06.01 19:35:55
KÜNFTIG SOLL VERSTÄRKT DIGITAL GEBLITZT WERDEN
Eine Verstärkung der Verkehrsüberwachung machen jetzt Kameras mit
moderner Digitaltechnik möglich. Die neuen Geräte geben den
Behörden laut Auto- und Reiseclub Deutschland die Möglichkeit, mehr
ortsfeste Anlagen zu installieren, weil durch sie die Erstellung
von Beweisfotos gegen Tempo- und Rotlichtsünder wesentlich
erleichtert und beschleunigt wird. Bei den neuen
Überwachungsanlagen entfällt das häufige Auswechseln des
Filmmaterials. Es lassen sich auch erheblich mehr Aufnahmen als mit
üblichen Filmkassetten machen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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