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Die Britische Lebensversicherung - eine Renditeperle ( Seite 3)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 27.06.01 13:21:35
von
neuster Beitrag 04.02.12 02:02:14
von

Anzahl Beiträge: 537
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schrieb am 28.06.01 14:42:32
Beitrag Nr.21 
(3.837.496)
Antwort
Zitat
hallo pecnolet,

habe es von kapital markt intern übernommen, ohne nachzurechnen. die haben den zinseszinseffekt nicht beachtet, sondern nur die 108,32 % durch 5 geteilt.

aber du hast recht, clerical medical verleiht schon flügel - wenn auch nur auf dem weg zur fu :laugh:

gruss eschi
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schrieb am 29.06.01 22:21:15
Beitrag Nr.22 
(3.851.503)
Antwort
Zitat
hallo fans der britischen lv,

hier ein pressetext der geldidee:


Lebensversicherung bis zu 100% mehr Rendite

Top-Policen. Britische Versicherer bieten mehr als die deutsche Konkurrenz: höhere Renditen, mehr Vielfalt und eine größere Flexibilität. Die Policen von der Insel entwickeln sich in Deutschland zum Geheimtipp. GELDidee stellt die besten vor.


Andrew Gowers traf eine für einen Briten ungewöhnliche Entscheidung: Er siedelte von der Insel auf den Kontinent über - und das, obwohl die Bürger des Vereinigten Königreichs an den Eigenheiten ihres Landes hängen wie kaum eine andere Nation.

Doch manchmal bekommt der Chefredakteur der deutschen Ausgabe der Financial Times Heimweh - zum Beispiel, wenn er über seine Altersvorsorge nachdenkt. Da bieten die deutschen Versicherer wesentlich weniger, als der Gastarbeiter aus seiner Heimat gewohnt ist: bescheidenere Auswahl, niedrigere Ablaufleistungen und weniger Flexibilität.

Allmählich wandelt sich das Bild. Eine Handvoll britischer Versicherer den Sprung über den Kanal geschafft. Sie bieten die erfolgreichen Produkte ihrer Heimat auch in Deutschland an - zum Teil angepasst an das hiesige Steuerrecht und die deutschen Gepflogenheiten.

Gemeinsam ist den britischen Angeboten die stärkere Ausrichtung auf Aktien. Die Unternehmensbeteiligungen bieten langfristig die höchsten Renditen und sind deshalb für eine vorausschauende Altersvorsorge die beste Wahl. Entsprechend erzielten die Policen von der Insel in einzelnen Jahren 100% mehr Rendite als viele deutsche Pendants.

Deutsche Versicherer dürfen nach geltendem Recht nur bis zu 30% der Kundengelder in Aktien anlegen. Diese Regelung gilt zwar auf Basis der Buchwerte - die tatsächlichen Werte können höher sein - doch das nutzen die wenigsten Gesellschaften aus. Kaum eine kommt wie die Allianz in der Praxis an einen Aktienanteil von 30% heran. Der Rest ist vor allem in Zins-Papieren und ein paar Immobilien investiert.

Vielen heimischen Unternehmen macht deshalb das aktuelle Zinstief zu schaffen. Unabhängige Branchenexperten wie Michael Franke befürchten deshalb Leistungskürzungen für die Kunden: "Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Gesellschaften geben, die künftig einen großen Teil ihrer prognostizierten Überschüsse nicht mehr zahlen können."

Umso schlimmer ist es, dass die deutschen Versicherer für Vertragsabschlüsse nach dem 1. Juli 2000 nur noch 3,25% statt wie bisher 4,0% Zins auf den Sparanteil garantieren dürfen.

Bundesfinanzminister Hans Eichel ordnete die Senkung an, weil das Zinstief nach Ansicht der deutschen Versicherungsaufseher keine höheren Garantien mehr erlaubt.

Da von den gezahlten Beiträgen auch noch die Kosten abgehen, können die Beitragsrenditen (s. Lexikon) teurer Versicherer im Extremfall auf ungefähr 1% absinken - da kann sogar ein Sparbuch die bessere Vorsorge sein.

Diese bieten nicht nur eine aktienreichere Anlagepolitik und gute Aussichten auf höhere Renditen, sondern häufig auch noch eine breitere Produktpalette, sicherere Renten für den Ruhestand und mehr Flexibilität bei der Anpassung des Vertrags an die individuelle Situation der Kunden. Die in Deutschland noch recht neuen Produkte avancieren deshalb inzwischen zum Geheimtipp für die Altersvorsorge.

Zwei Auswahlkriterien gelten dabei für den Produkt-Check: 1. müssen die britischen Angebote dem deutschen Steuerrecht entsprechen. 2.müssen sie einen echten Zusatznutzen bieten. Fondsgebundene Lebensversicherungen, bei denen die Versicherten ihren Sparanteil (s. Lexikon) in Fonds investieren können, scheiden deshalb aus. Solche Produkte gibt es auch in Deutschland.

Die Fonds-Policen erfreuen sich zwar wachsender Beliebtheit, haben aber einen großen Nachteil: Sie belassen das Anlagerisiko beim Versicherten. Dieser könnte also auch eine sehr günstige Risiko-Lebensversicherung abschließen, um im Todesfall seine Hinterbliebenen versorgt zu wissen, und den großen Rest des Geldes direkt in Fonds investieren. Das ist sogar oft wegen der hohen Kosten für Abschluss und Verwaltung einer Police der günstigere und zudem flexiblere Weg, Aktien für die Vorsorge zu nutzen.

Die meisten britischen Lebensversicherer bieten aber eine bessere Leistung: Sie nehmen den Kunden einen großen Teil des Anlagerisikos ab. "Wir haben sehr viel Erfahrung darin, die Ertragsstärke von Aktien mit Sicherheiten für unsere Kunden zu verbinden", erklärt Roland Ward, der Finanzdirektor von Clerical Medical. Die Gesellschaft besteht seit 1824. Ähnlich alt ist Standard Life. Auf eine noch größere Erfahrung kann Equitable Life zurückblicken. Die Erfinder der modernen Lebensversicherung sind seit 268 Jahren in diesem Metier tätig. Alle 3 Gesellschaften bieten in ihren Produkten mit Überschussbeteiligung ein cleveres Risikomanagement an: Sie glätten die jährlichen Ergebnisse so, dass die Kunden bei Fälligkeit ihrer Verträge in der Regel eine Verzinsung ihres Sparanteils entsprechend der langfristigen Durchschnittsrendite der Aktien und Anleihen erhalten. Das größte Risiko bei diesen Policen besteht also darin, dass Aktien sich über Jahrzehnte schlecht entwickeln könnten. Standard Life hat den Renditeunterschied zwischen ihren britischen Verträgen über 30 Jahre und vergleichbaren Verträgen eines durchschnittlichen deutschen Versicherers berechnet und kommt auf einen Vorsprung von 2,1 Prozentpunkte nach Abzug der unterschiedlichen Inflationsraten.

Seit dem Start in Deutschland sind die Ergebnisse sogar noch wesentlich besser, weil sich die Aktienmärkte sehr gut entwickelten. "Vom 1. März 1996 bis 1. März 2000 erzielten wir eine durchschnittliche Rendite von 35,7% im Jahr", freut sich Niederlassungsleiter Bertram Valentin. Das ist besonders beachtlich, weil die Briten damit sogar den Deutschen Aktienindex Dax deutlich übertrafen, der auf 30,1% kam - und das, obwohl nur ungefähr 80% der Kundengelder in Aktien steckten und der Rest in wesentlich ertragsschwächeren Anleihen. Die den Kunden zugewiesenen Werte sind durch das Glättungsverfahren allerdings deutlich niedriger.

Auch die beiden anderen britischen Gesellschaften können gute Zahlen vorlegen. Olaf Neuenfeldt, Deutschland-Chef von Clerical Medical nennt eine Gesamtverzinsung der Sparanteile von 15,3% pro Jahr für die Zeit von Anfang 1995 bis Anfang 1999. Dieses Ergebnis wäre einem Kunden bei einer Vertragskündigung Anfang 1999 zugewiesen worden.

Norbert Ras, Hauptbevollmächtigter von Equitable Life in Deutschland, gibt die Gesamtzuweisung an die Kunden für die Jahre ab dem 1. Juli 1994 mit durchschnittlich 10,5% an. Sie schwankte zwischen 8,5% und 13% und liegt etwas niedriger, weil Equitable Life nur zu ungefähr 2 Drittel des Deckungsstocks (s. Lexikon) in Aktien investiert statt etwa 4 Fünftel wie bei den beiden anderen britischen Gesellschaften.

Die wesentlich höheren Aktienquoten als bei deutschen Unternehmen führen zu höheren Renditen. Einziger Nachteil: Sie schränken die Möglichkeiten ein, den Kunden bei Vertragsabschluss einen Garantiezins zuzusichern.

Bei den Anspar-Verträgen sind die Garantieleistungen der Briten deshalb niedriger als die der deutschen Gesellschaften. Allerdings schrumpft der Abstand durch die Absenkung des deutschen Garantiezinses. Außerdem liegt diese Mindestrendite so niedrig, dass kaum ein Kunde einen Vertrag abschließen würde, wenn er ernsthaft mit einem Absinken der Leistung auf das Garantieniveau rechnen würde.

Bei den Sofortrenten gegen einen einmaligen Beitrag haben die Briten dagegen auch Produkte im Programm mit teilweise wesentlich höheren Garantien als ihre deutsche Konkurrenz. Gerade für die Lebensphase, in der vielen Menschen Sicherheit besonders wichtig ist, zahlt sich so die breitere Produktpalette der Briten aus.

Über die Solidität der britischen Gesellschaft in Deutschland wacht nicht das deutsche Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV), sondern eine britische Behörde. Diese lässt den Unternehmen traditionell mehr Freiheiten, greift aber auch schärfer durch, wenn sie Missstände entdeckt.

Zu den regelmäßigen Checks gehört die Überprüfung der Fähigkeiten des Versicherers zur Erfüllung seiner dauerhaften Verpflichtungen. Eine Kennzahl dafür ist die so genannte Solvabilität. Sie soll möglichst weit vom Minimum (100%) entfernt sein. Die deutschen Gesellschaften kommen im Schnitt auf 188%, die britischen Unternehmen auf einen wesentlich höheren Wert: durchschnittlich 425%. Ein weiteres Element des britischen Verständnisses von Sicherheit: Die Unternehmen auf der Insel haben einen Sicherungsfonds (s. Lexikon) gegründet, um die Kundengelder beim Zusammenbruch eines Lebensversicherers zu schützen. Der Policy Protection Fund springt für 90% der zu dem Zeitpunkt der Pleite garantierten Leistungen ein.

In Deutschland stieß der oberste Versicherungsaufseher Helmut Müller mit seinem Vorschlag nach einer ähnlichen Sicherungseinrichtung auf wenig Gegenliebe in der Branche. Dabei sieht der BAV-Chef durchaus auch hier zu Lande die Gefahr einer Versicherungspleite: "Die Gefahr von Konkursen ist auch in Deutschland größer geworden. In einem stark umkämpften Markt kann es auch Verlierer
geben."

Autor: Ulrich Buchholtz

aus der gleichen zeitschrift:

Das Erfolgsgeheimnis der Briten:
Ihr Glättungsverfahren


Die britischen Versicherungsgesellschaften haben mit dem Glättungsverfahren ein cleveres Risikomanagement entwickelt.

Britische Versicherungen investieren traditionell stark in Aktien, um ihren Kunden hohe Leistungen bieten zu können. Doch auch auf der Insel gibt es schlechte Zeiten, in den die Kurse fallen - und die Börse nimmt keine Rücksicht darauf, ob ein Versicherungskunde gerade seine Auszahlung erhält.

Die britischen Gesellschaften haben deshalb ein Verfahren entwickelt, wie sie ihren Kunden zuverlässig die langfristige Durchschnittsperformance eines aktienlastigen Deckungsstocks sichern können: das so genannte Smoothing (Glättung).



"Wir halten einen Teil der Rendite aus den Jahren mit guter Performance zurück, um damit die Ergebnisse in Jahren mit schlechter Performance zu subventionieren", erklärt Robin Gillespie, Aktuar bei Clerical Medical. So ergibt sich im Vergleich zur Börsenentwicklung eine geglättete Wertentwicklung mit weitaus weniger Schwankungen (s. Grafik ).

Was so einfach klingt, ist eine Kunst, denn auch die britischen Versicherungsmathematiker sind keine Hellseher. Sie können zwar Börsen-Prognosen ihrer Management-Kollegen für die nächsten 2 oder 3 Jahre einholen, doch sie wissen auch nicht mit Sicherheit, wie sich die Aktienmärkte entwickeln werden.

"Kursgewinne von Aktien können auch wieder verloren gehen", nennt Gillespie das größte Problem seines Berufsstandes. Deshalb profitieren die Kunden bei den meisten britischen Versicherern über ein 2-stufiges Verfahren von der Wertentwicklung.

Sie erhalten zunächst am Ende eines jeden Jahres eine garantierte Beteiligung an dem Anlageergebnis. So kann die ihnen nicht mehr verloren gehen und beträgt - je nach Gesellschaft und Vertragstyp - meist zwischen 3,00 und 5,25%.

Zusätzlich zahlt ihnen die Gesellschaft bei Fälligkeit des Vertrags einen Schlussbonus, der die Höhe der sofortigen Beteiligung weit übertreffen kann. Manche Gesellschaften wie Equitable Life teilen ihren Kunden jedes Jahr die voraussichtliche Gesamtverzinsung mit. Andere tun dies nicht, weil der Schlussbonus verloren gehen könnte, wenn es zu einem schweren Crash am Aktienmarkt käme und die Kurse sich über viele Jahre nicht erholen würden.

Löst ein Kunde seinen Vertrag vorzeitig auf, berechnet der Aktuar, ob die Gesellschaft dem Kunden einen Teil des Schlussbonus zahlen kann. Theoretisch könnte sie auch einen Abzug vornehmen, wenn sich die Börse wesentlich schlechter entwickelt hat als geplant. Stets entsprechen jedoch Bonus oder Abschlag nicht den Extrempunkten der Aktienkurse, sondern sind stark abgemildert. Robin Gillespie nennt ein Beispiel: "Im Herbst 1998 büßte der Deutsche Aktienindex Dax in etwa 3 Monaten knapp 40% ein. Wir hätten für diese Zeit nur einen Abschlag von 8% vorgenommen."

In der Praxis erhielten jedoch Kunden, die zu dieser Zeit kündigten, hohe Boni, weil sie von den überdurchschnittlichen Aktiengewinnen in den Monaten und Jahren davor profitierten

und dann noch das interview mit michael franke, vom anerkannten institut franke & bornberg

"Einige deutsche Versicherer werden ihre Überschüsse senken müssen"
Michael Franke ist Mitinhaber des unabhängigen Instituts für Versicherungsanalyse Franke & Bornberg in Hannover.

Die deutschen Lebensversicherer senken den Garantiezins für neue Verträge ab dem 1. Juli von 4,0 auf 3,25%. Hat dies eine praktische Auswirkung für die Kunden?
Franke: Die garantierten Werte sinken zwar, aber dafür erhöht sich die Überschussbeteiligung, sodass die Gesamtleistung gleich bleiben sollte. Praktische Auswirkungen für die Kunden hätte die Senkung nur, falls die Überschussbeteiligung sehr stark sinken oder ganz wegfallen würde.

Halten Sie eine solche Entwicklung für möglich?
Franke: Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Gesellschaften geben, die künftig einen großen Teil ihrer prognostizierten Überschüsse nicht mehr zahlen können.

Weswegen?
Franke: Zum einen wird die Lebenserwartung weiter steigen, sodass die Unternehmen die Renten länger zahlen müssen als kalkuliert. Zum anderen gibt es eine Reihe von Unternehmen, die für ihr Neugeschäft mit einer Überschussbeteiligung werben, die sie am Kapitalmarkt derzeit nicht erzielen. Sie subventionieren ihr Neugeschäft mit Erträgen aus der Vergangenheit. So etwas kann nur eine Zeit lang gut gehen.

Wie sieht eine solche Subventionierung konkret aus?
Franke: Etwa die Hälfte aller Neuabschlüsse sind Verträge gegen Einmalbeitrag. Dieses Geld müssen die Unternehmen sofort anlegen. Doch sie verdienen derzeit selbst mit lang laufenden Staatsanleihen nur um die 5% Zinsen. Einige Gesellschaften prognostizieren aber Leistungen, die auf Erträgen von 7,5% und mehr beruhen. Um diese Lücke zu decken, lösen sie Reserven auf.

Wie lange werden die Reserven noch reichen?
Franke: Das lässt sich nicht generell sagen. Die Höhe der Reserven schwankt stark von Gesellschaft zu Gesellschaft. Außerdem spielt die künftige Zinsentwicklung eine Rolle. Mit der Hannoverschen Leben hat ja das erste Unternehmen schon seine Prognosen deutlich gesenkt. Einige andere dürften in den nächsten Jahren folgen.

Die Versicherer könnten diese Ertragslücken doch auch durch eine hohe Aktienquote decken.
Franke: Wir haben uns die Geschäftsberichte einiger Gesellschaften mit hohen Prognosen angesehen und häufig nur geringe Aktienquoten um die 10%festgestellt. Das dürfte nicht ausreichen.

gruss eschi
Avatar
schrieb am 01.07.01 23:29:28
Beitrag Nr.23 
(3.858.006)
Antwort
Zitat
Servus Donaueschinger,

bitte schau mal in dein w:o-Postfach

Gruß

Bilsenkraut
Avatar
schrieb am 02.07.01 10:20:39
Beitrag Nr.24 
(3.859.348)
Antwort
Zitat
dank dir eschi

wenn ich wieder daheim bin, werde ich es mir ausdrucken. zusätzlich zu deinen bereits gemailten unterlagen sollte das ausreichend sein.

werde spätestens in 2005 darauf zurück kommen und grosse teile meines geldes (sofern ich dann noch was habe :laugh:) so anlegen.

denke, ein währungsrisiko ist nicht gegeben, im gegenteil, und wenn doch, versauf ich die rendite eben in england, auch kein problem....

schöne tage noch, muss jetzt aber endlich wieder los.


auf bald, beim 2. offiziellen entenessentreffen!


gruss
shaky shakesbier
Avatar
schrieb am 02.07.01 10:33:56
Beitrag Nr.25 
(3.859.456)
Antwort
Zitat
shaky,

nichts zu danken!

habe viele positive mails zu dem thread erhalten, vielen dank an alle.

die neupolicen kannst du in dm erhalten in usd oder gbp oder dir sogar eine prozentualen mix aus den 3 währungen bauen, wirklich flexibel, gell ;)

gruss eschi
Avatar
schrieb am 02.07.01 11:03:57
Beitrag Nr.26 
(3.859.686)
Antwort
Zitat
super Beirtag!!!
Hab mir die Webseiten der Britischen LV angesehen und muß sagen: überzeugend´!!
Hat mir keine Ruhe gelassen, so das ich heut nacht folgende Rechnung aufgemacht habe:

Eigenkapital 100.000 DM in BLV Laufzeit 15 Jahre = ca. 417.724 DM Auszahlung bei 10 % Rendite, welche hier ziemlich sicher zu sein scheinen.

Wenn ich eine Hypokredit von 100.000 DM zu
Nominalzins p.a. : 5,65 % (anfänglicher effektiver Jahreszins nach PAngV.: 5,80 % ) aufnehme, bezahle ich für diesen mtl. 823,13 DM bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Die anfängliche Tilgung p.a. (gerundet auf 3 Nachkommastellen) beträgt: 4,228 %. Die Restschuld am Ende der Zinsfestschreibung beträgt: 42.937,75 DM.

Jetzt zahl ich meine 100.000 DM (EK)+ 100.000 DM (Kredit)= 200.000 DM einmalig in BLV ein. Ich habe wieder eine durchschnittliche Rendite von 10%/Jahr angenommen und komme auf eine Ablaufleistung von 835449,63 DM. Hiervon ziehe ich die monatlichen Raten für den Kredit (823,13 * 180 Monate) von 148.163,40 und die Restschuld von 42.937,75 ab. Übrig bleiben: 835.499,63 - 148.163,40 - 42.937,75 = 644.348,48 DM nach 15 Jahren. Im Vergleich zur Einlage meines Eigenkapitals alleine ein Vorteil von 226.623,66 DM!!!

Jetzt meine Frage an euch: Habe ich irgendwas übersehen, oder stimmt meine Rechnung? Sicher, das Risiko das die LV geringer Rendite erwirtschaftet ist immer da, die Britischen LV scheinen mir hier aber durch das Glättungsverfahren relativ sicher zu sein. Der Zinssatz des Kredites muß natürlich für 15 Jahre festgeschrieben sein.
Für mein Beispiel habe ich einen Hypokredit bei CosmosDirekt gewählt.
Nochmal anders würde dir Rechnung ausshen, wenn ich ein endfälliges Darlehen wähle, um die monatlichen Raten geringer zu halten. Dieses Rechnungs/Finanzierungsmodell bieten schon seit längerm viele Versicherungsanstalten an. Nur können diese nicht mit den Renditeerwartungern der BLV mithalten. Als zusätzliche Absicherung kann ich auch folgendes Modell wählen: Von den 200.000 DM zahle ic ein Drittel in einen "Sicheren" Rentenfond ein und 2 Drittel in die LV.

Diese Möglichkeit hab ich bei einem Vermögensberater gefunden:

"Die LEX-Konzept-Rente® mit Kapitalerhalt als Zinsdifferenzgeschäft besteht aus drei zeitlich aufeinanderfolgenden Phasen: der Investitions-, der Fremdfinanzierungs- und der Auszahlungsphase.

In der Investitionsphase stocken Sie Ihr Eigenkapital in einer Einmalzahlung mit niedrig verzinstem Fremdkapital auf und investieren diesen Finanzstock zu einem Drittel in ein hochrentables internationales Fondsdepot, zu zwei Dritteln in eine gut verzinste Kapitallebensversicherung.

Die Fremdfinanzierungsphase dauert maximal 15 Jahre – das belegen die Erfahrungswerte der letzten 25 Jahre. Denn durch Wertsteigerung der Fonds plus dem Zinseszinseffekt ist das Fondsdepot auf die Summe gewachsen, die erforderlich ist, um das Fremdkapital zu tilgen. Das bedeutet für Sie: Ihre Investition in das internationale Fondsdepot dient einzig und allein dem Zweck, Ihr aufgenommenes Fremdkapital abzudecken.

Nach spätestens 15 Jahren beginnt die Auszahlungsphase - unabhängig von Ihrem Alter. Das bedeutet, diese Form der Rente ist nicht an ein Renteneintrittsalter wie beispielsweise in der gesetzlichen Rente gebunden. Die LEX-Konzept-rente gibt Ihnen in dieser Phase alle Gestaltungsfreiheiten, von der vollständigen Auszahlung des gesamten Kapitalblocks bis hin zur Erhöhung der Auszahlungsbeträge durch eine Verkürzung der Laufzeit.

Als kompetentes und verantwortungsvolles Unternehmen garantieren wir Ihnen in jeder Phase mögliche Risiken zu analysieren, sie deutlich und transparent zu machen und sie auf ein Minimum zu reduzieren."

Diese Lex Vermögensverwaltung bedient sich übrigens dem kompletten Produktportfolio der Clerical Medical.

das "kostjagarnix" der sogar einen Standard Life Aussendienstler ganz in der Nähe hat und ihn demnächst einen Besuch abstatten wird...
Avatar
schrieb am 02.07.01 12:16:33
Beitrag Nr.27 
(3.860.284)
Antwort
Zitat
hallo kostjagarnix,

du hast in deiner rechnung nichts übersehen. diese modelle werden von vielen banken angeboten.

bei lex wäre ich persönlich vorsichtig, die konnten, wie ich erfahren habe, letztes jahr ihr geschäft nicht abwickeln, weil die banken, die ihnen die kredite finanzieren wollten, nicht mehr mitgespielt haben. für mich ein alarmzeichen.

lass dir, wenn du schon auf die bankfinanzierte rente ein auge wirfst, eine berechnung der schnee-gruppe zukommen. da bist du sehr gut aufgehoben.

standard life ist auch o.k., die haben aber anscheinend ein etwas anderes system, wo ich nicht weiss, ob die ausgewiesenen renditen dem vertrag auch gutgeschrieben werden. kannst dich ja vor ort erkundigen.

gruss eschi
Avatar
schrieb am 02.07.01 12:31:11
Beitrag Nr.28 
(3.860.375)
Antwort
Zitat
Lieber Eschi,

danke auch von mir für die ausführlichen Infos. Ich werde sie ausdrucken und jetzt mit in den Urlaub nehmen. Auf Ibiza in der Sonne studiert es sich doch viel besser als im eher durchwachsenen Norden Deutschlands!
Vorab aber schon mal eine für mich wichtige Frage. Bei welchem Modell kann ich die Einzahlungen als Vorsorgeaufwendungen geltend machen? Gibt es so was wie ein verzinstes Beitragsdepot, aus dem laufend die Beträge entnommen werden?

Sicherlich noch mehr Fragen kommen, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.
Also danke nochmal und schöne Ferien für alle
Jane
Avatar
schrieb am 02.07.01 13:59:02
Beitrag Nr.29 
(3.861.080)
Antwort
Zitat
liebe jane13

die einzahlungen kannst du in deiner steuererklärung genauso als vorsorgeaufwendungen geltend machen, wie bei einer deutschen kapital-lv. hiefür ist der classic-plan gedacht ab mtl. dm 200 oder jährlich dm 2.000.

das verzinste beitragsdepot ist vbei clerical medical der feeder, aus dem järhlich für mindestens 5 jahre ein calssic-plan bedient wird, der dann nach frühestens 12 jahren die auszahlung steuerfrei ermöglicht.

ferien, jetzt schon??? wenn ja, wünsche ich dir einen angenehmen, erholsamen urlaub!

gruss eschi
Avatar
schrieb am 02.07.01 14:53:29
Beitrag Nr.30 
(3.861.551)
Antwort
Zitat
liebe jane13,

hier ein bericht aus der euro am sonntag zum beitragsdepot: (vom 24.10.99)

Produkt der Woche

Britische Versicherung mit Beitragsdepot

Der britische Lebensversicherer Clerical Medical hat mit dem „Wealthmaster Feeder-Plan“ eine transparente Lebensversicherung mit Beitragsdepot auf den Markt gebracht: Der Anleger zahlt einen Betrag in ein Depot (Feeder), aus dem fünf Jahre lang Beiträge für eine Lebensversicherung bezahlt werden. Dieses Depot wird verzinst. Das bieten zwar auch deutsche Lebensversicherer an, neu für den deutschen Markt ist aber: Die Gebühren fallen lediglich in den ersten beiden Jahren an und werden ausgewiesen. Risikokosten werden nicht berechnet, im Fall des Todes werden die eingezahlte Summe oder der Wert der Police ausgezahlt, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Da keine Risikokosten anfallen, sind die Konditionen für jedes Eintrittsalter gleich. Obwohl dieses Produkt praktisch einer reinen Kapitalanlage entspricht, ist es als Versicherung anerkannt. Das bedeutet: Am Ende der Laufzeit gibt es die Leistung (noch) steuerfrei. Ein wesentlicher Unterschied zwischen der deutschen und der britischen Variante liegt in der Verzinsung des eingesetzten Kapitals: Clerical Medical gewährt auf das Depot einen marktüblichen Zins, derzeit vier Prozent. Deutsche Versicherer bieten fünf bis sieben Prozent. Nach den fünf Jahren wird das Kapital in einem so genannten „Pool mit garantiertem Wertzuwachs“ (ohne Verlustrisiko) angelegt. Der Aktienanteil darin kann bis zu 80 Prozent betragen. Für deutsche Versicherer gilt hierbei eine 30-Prozent-Grenze. Trotz der geringeren Anfangsverzinsung kann sich Clerical Medical mit deutschen Top- Anbietern messen. Schaffen die Briten eine Rendite von mehr als 8,5 Prozent, sind sie sogar besser - Vergangenheitswert: 13,5 Prozent

gruss eschi

[ Seite: 1234525354neuster Beitrag ]

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