hallo zusammen,
wie eigentlich jeder vermuten kann, habe ich sehr viel mit
britischen lebensversicherungen und britischen altpolicen zu tun,
das möchte und muss ich hier jetzt hier mal deutlich sagen, woher
sollte ich auch sonst die reichlichen informationen haben.
gerne beantworte ich die ganzen mails, die ich seither bekommen
habe, aber es fällt mir schwer, wie z.b. an dich, "Die Stimme"
einen tip zu geben, ohne dir vorher zu sagen, dass ich ja
eigentlich voreingenommen bin.
entscheiden musst du selbst, ich kann nur sagen, was ich persönlich
tun würde.
meine frage: die dm 200.000 und 19 jahre fest sollen mit
überschüssen pro monat dm 5.700 ergeben. ist das kapital dann
vollkommen aufgebraucht? wie lange ist die rentengarantiezeit?
kannst du dir vortsllen, dass der herold pro jahr aus deinen dm
200.000 immerhin dm 68.400 ausschüttet, und das 19 jahre lang??
kennst du die vergangenheitsergebnisse vom herold?
nun zu deinen fragen 36510:
der wealthmaster plan geht bis zum 96. lebensjahr, du kannst aber
z.b. eine jüngere person als versicherte person einsetzten(bei cm
bis zu 6 personen), so dass du deine auszahlungen bis zum 120.
lebensjahr oder länger erhalten kannst, vorausgesetzt, die anderen
5 personen sterben nicht vor dir.
du musst dich also nicht auf eine feste rentenbezugsdauer
festlegen. entscheidend ist in erster linie die höhe, die du aus
deiner einzahlung entnimmst. wenn du 8,5% p.a. entnimmst, oder
vielleicht noch ein wenig mehr, hattest du bisher (seit 1955 lt.
tabelle) immer den kapitalerhalt bzw. noch sehr grosszügigen
kapitalwachstum, trotz der entnahmen.
du kannst unregelmässige entnahmen tätigen, wenn du sie 5 jahre
vorher ankündigst, dann sind sie ohne die sogenannten
martpreisanpassungen. marktpreisanpassungen (mpa) werden in
schlechten börsenphasen bei unangekündigten entnahmen oder
kündigungen vorgenommen, können aber jederzeit bei clerical medical
angefagt werden, auch die höhe.
so kann man, wenn man unvorhergesehen geld benötigt bei cm anrufen,
ob gerade eine auszahlung ohne mpa erfolgen kann, wenn nicht,
einfach im nächsten und übernächsten monat wieder anfragen. ist
zwar nichts, wenn mann dirngend sofort einen größeren betrag
benötigt, aber vielleicht kann man sich das geld ja kurzfristig
anerweitig leihen.
zu 2.

die abschlussprovisionen, ein schönes thema. verglichen mit
fondspolicen oder kapitallv´s ist der sparplan von cm, was die
kosten anbelangt, kein deut besser. ist auch aus der
musterberechnung ersichtlich. aber was zählt, ist doch das
ergebsnis und vor allem, dass ich weiss, das am ende der
vereinbarten laufzeit der wert der anteile der höchste bis zu
diesem zeitpunkt ist!!!
aber zurück zu den provisionen: warum soll ein vertreter von
irgendwelchen absoluten top-produkten dir an der provisione
eigentlich noch etwas nachlassen, sei doch einfach froh, dass er
dir ein top-produkt vorgestellt hat. denke mal an die millionen von
personen, die fonds haben. es sind doch über 50 % davon, die
schlechte, unterdurchscnittliche fonds haben, die das geld des
investores nur zweitklassig (wenn überhaupt) mehren. das gleiche
gilt für fondspolicen etc.
provisionen würde ich eigentlich nur bezahlen, wenn mir jemand eine
andere person vermittelt. über ein werbegeschenk lasse ich aber
immer mit mir reden
zu 3.
wo er abschließt, spielt, soweit ich weiss, keine rolle. die frage
ist, nach welchem recht (englischen, deutschem oder
luxemburgischen) und mit welchem gerichtsstand du abschliesst. es
gibt dann auch spezielle produkte für die länder, z.b. wegen
unterschiedlicher stuerlichen gesetzgebungen.
zu 4.
zu den gebrauchtpolicen: da gibt es ankaufkosten von 3,5% bis zu
13% (!), das mittel liegt bei 5,25 bis 6,25%. bei den gebrauchten
hast du den vorteil, dass du kürzere laufzeiten kaufen kannst,
teilweise ab 1,5 jahren und dass du substanzwert (durch garantierte
versicherungswerte und boni) kaufst, also die guten aktienjahre der
vergangenheit. allerdings sind die langfristigen altpolicen auch
die besseren, denn je länger die noch läuft, desto höher sind
wieder die renditen (ist ja logisch, denn eine police mit kurzer
restlaufzeit steht ja kurz vor dem immensen schlussbonus und wird
vom ursprünglich versicherten auch nicht billig verkauft).
steuerlich ist das noch so eine sache. in der schweiz sind die
altpolicen steuerfrei (weiss ich, weil ein kollege von mir inder
schweiz marktfüher mit altpolicen ist) in deutschland ist das laut
kapital-markt intern (kmi)noch so eine art zwitter. einerseits
übernehme ich eine prämienpflichteige police mit einer
gesamtlaufzeit von mindestens 12 jahren, andererseits kaufe ich sie
mit einem einmalbeitrag an. habe sowieso vor, mal eine
verbindliche, schriftliche anfrage bei einer ofd zu starten,
vielleicht bringt das etwas mehr klarheit. aber laut kmi ist vom
ertrag, den die altpolice abwirft, ca. 15% dem zu versteuernden
einkommen zuzurechnen, worauf dann der persönliche steuersatz
anwendung findet.
bei einem neuabschluss über eine einmalzahlung kannst du immer noch
das depotmodell wählen (bei cm der feeder-plan), wo dann aus dem
depot 5 gleiche prämien in eine (britische) lv fließt, die dann
mindestens weitere 7 jahre stehen bleibt, um bei der auszhalung
steuerfrei zu sein.
grüsse
eschi