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Die Britische Lebensversicherung - eine Renditeperle ( Seite 10)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 27.06.01 13:21:35
von
neuster Beitrag 04.02.12 02:02:14
von

Anzahl Beiträge: 537
Aufrufe gesamt: 72.161
Aufrufe heute: 1
Diskussionsnr.: 428.025
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[ Seite: 12391011525354neuster Beitrag ]

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schrieb am 05.09.01 09:16:40
Beitrag Nr.91 
(4.357.241)
Antwort
Zitat
@ Eschi

Hast Du Erfahrung mit der Besteuerung von Teilauszahlungen aus dem Nobel.
Habe gestern einen Brief von M.Robinson (European Chief Executive CMI) bekommen, das einige
OFD`s die Auszahlungen nicht nach §20 Abs.1 Nr.6 EStG sondern nach Nr.7 besteuern.
Dies wäre natürlich der blanke Anschiß.
Melde Dich mal.

Papa
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schrieb am 05.09.01 10:35:12
Beitrag Nr.92 
(4.357.898)
Antwort
Zitat
@Papabaerchen

Habe deine Post erhalten. Besten Dank für den Hinweis.

Grüße, Wolfgang
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schrieb am 05.09.01 13:37:59
Beitrag Nr.93 
(4.359.450)
Antwort
Zitat
hallo papabearchen,

das zweiseitige schreiben von mike robinson ist vermutlich vom 17. august und bezieht sich auf die unrichtigen äusserungen der sparenta zur wealthmasterpolice. das schreiben vom european chief executive der cm behandelt alle von cm angegebotenen produkte.

bkmu-produkte vertreiben? ist doch nicht nötig, bisher haben es die interessierten auch so verstanden, weshalb sie in cm investieren sollten. aber das konzept ist schon in ordnung und ich würde es bestimmt auch anbieten, wenn ich an vsp angeschlossen wäre.

grüsse
eschi
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schrieb am 05.09.01 14:57:23
Beitrag Nr.94 
(4.360.223)
Antwort
Zitat
hier noch ein bericht von michael deakin - chief investment officer von cm:


Investment-Ansichten
August 2001

Unsere Sicht der Weltmärkte



Überblick

In seinem kürzlichen Bericht gegenüber dem Kongress über die Lage der US-Wirtschaft sagte der Vorsitzende der Federal Reserve Alan Greenspan, dass er bezüglich der Aussichten auf eine Erholung optimistisch sei, obwohl die derzeitige konjunkturelle Lage unsicher sei. Außerdem sind wir zuversichtlich, dass die ergriffenen Maßnahmen, die eine erhöhte Liquidität zur Folge hatten, zu einer stärkeren wirtschaftlichen Aktivität führen dürften und in den nächsten Monaten die Voraussetzungen für einen stärkeren Aktienmarkt schaffen werden.Die langfristige Attraktivität der europäischen Aktien bleibt bestehen. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass die Inflation in der Euro-Zone unter Kontrolle sein könnte, was Zinssenkungen im zweiten Halbjahr diesen Jahres ermöglichen sollte. In Großbritannien haben weitere Anzeichen für eine rückläufige Konjunktur die Bank of England dazu veranlasst, eine überraschende Zinssenkung anzukündigen. Dennoch wird der britische Aktienmarkt kurzfristig wahrscheinlich stark durch die Richtung der US-Wirtschaft beeinflusst sein.Die asiatischen Volkswirtschaften sind bereits vom konjunkturellen Abschwung in den USA betroffen, und der Fortschritt der Märkte hängt weiterhin stark von der Richtung der US-Wirtschaft ab. In Japan sind wirtschaftliche Reformen nach Herrn Koisumis Wahlsieg bereits einen Schritt weiter. Dennoch ist eine Zusammenarbeit zwischen der Bank von Japan und der Regierung wesentlich, um den geplanten Reformen den erforderlichen Schwung zu verleihen. Clerical Medical verfügt über ein erhebliches freies Vermögen, und obwohl die in seinen Bestimmungen festgelegten Garantien berücksichtigt werden, lautet das Ziel, die Investmentpolitik so flexibel wie möglich zu gestalten, um die Erträge zu maximieren. Aktien haben traditionell höhere langfristige Erträge erwirtschaftet, als andere Anlageformen. Zum Beispiel haben europäische Aktien nach dem FTSE World - Europe Ex UK Index im 10-Jahreszeitraum bis Ende 2000 eine durchschnittliche Jahresrendite von 18,5% erzielt und somit erheblich besser abgeschnitten, als europäische Staatsanleihen, die eine Rendite von 9,4% erbrachten.* Obwohl wir in Zukunft ein weniger überdurchschnittliches Ergebnis erwarten, gehen wir dennoch davon aus, dass Aktien die besten langfristigen Erträge bieten.Michael Deakin - Chief Investment Officer Clerical Medical Investment Management



Europäische Aktien
Übergewichtet

· Inflation in der Euro-Zone scheint höchsten Stand erreicht zu haben:

Zweifel an der europäischen Wirtschaft werden durch die Unnachgiebigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) bezüglich der Zinssätze verstärkt. Sie hat die konjunkturelle Abkühlung heruntergespielt und sich hingegen auf den kürzlichen Inflationsanstieg konzentriert. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Inflationsanstieg in Europa wieder rückläufig sein wird, in Deutschland hat sie bereits begonnen wieder zu fallen. Der Euro scheint sich stabilisiert zu haben, aber noch wichtiger ist, dass wir den Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise nur für vorübergehend halten. Die Juni-Daten deuten darauf hin, dass die Inflation ihren höchsten Stand erreicht hat, und frühe Anzeichen aus Deutschland und Italien lassen einen weiteren Rückgang im Juli vermuten. Bisher sieht es weiterhin so aus, dass die EZB die Zinsen frühestens Ende August senken könnte.

· Unterbewerteter Euro wird Exporteure unterstützen

Politisch gesehen ist dies zwar peinlich, aber der schwache Euro hat – auf Kosten eines gewissen inflationären Drucks – eine exportbasierte Erholung in der Euro-Zone angeregt. Obwohl eine Rezession in den USA weniger anpassungsfähige Volkswirtschaften in Schwierigkeiten bringen könnte, halten wir dieses Szenario für unwahrscheinlich. Aggressive Zinssenkungen in den USA im ersten Halbjahr diesen Jahres werden die Konjunktur wahrscheinlich ankurbeln, was die US-Währung wiederum stützen dürfte. Ein stabiler aber unterbewerteter Euro dürfte die Exporteure aus der Euro-Zone weiterhin unterstützen, wenn sich die weltweite Nachfrage zu erholen beginnt.

· Globaler Konjunkturrückgang hat weiterhin Auswirkungen auf die Euro-Zone

Die Auswirkungen des globalen Konjunkturrückgangs beeinträchtigen die Euro-Zone weiterhin viel stärker, als ursprünglich erwartet. Da der Bereich der gehandelten Waren 15% des Bruttoinlandsprodukts der Wirtschaft in der Euro-Zone ausmacht, und der Exportanstieg sich wahrscheinlich gegenüber den 12% des vergangenen Jahres mehr als halbieren wird, sollte es nicht überraschend sein, dass die Konjunktur auch in Europa rückläufig ist. Die Zuversicht der Unternehmen ist stark zurückgegangen, und die deutsche IFO-Umfrage weist einen Stand auf, der zuletzt 1996 verzeichnet wurde, obwohl dieser dennoch wesentlich höher ist als 1993 zu Zeiten der Rezession. Der europäische Industriesektor ist – genau wie im Rest der Welt – der Wucht des Konjunkturabschwungs ausgesetzt, und der PMI-Index ist unter das entscheidende Niveau von 50 gesunken, was auf einen Rückgang der Aktivitäten hindeutet. Dies reflektiert sich auch in den jüngsten Produktionsdaten der Industrie, die einen Rückgang von 0,1% im Mai, sowie einen Rückgang um 0,1% im Vergleich zum Vorjahr – den ersten Rückgang im Vorjahresvergleich – aufweist.

· Selbst stabilere Volkswirtschaften zeigen Anzeichen von Schwäche

Selbst in Ländern wie Frankreich, die bis vor kurzem wirtschaftlich stabil aussahen, machen sich Anzeichen einer Verbraucherschwäche bemerkbar. Infolge des unerwarteten Verbrauchsrückgangs der französischen Haushalte im Mai ist die Zuversicht der Verbraucher erneut gesunken und – im Gegensatz zu den USA – wird erwartet, dass sich diese Lage in Zukunft noch verschlechtern wird.

· Aussichten

Die langfristige Attraktivität der europäischen Aktien bleibt bestehen. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass die Inflation in der Euro-Zone unter Kontrolle sein könnte, was Zinssenkungen im zweiten Halbjahr diesen Jahres ermöglichen sollte.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001

Teil 2 folgt gleich
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schrieb am 05.09.01 14:58:27
Beitrag Nr.95 
(4.360.237)
Antwort
Zitat
Teil 2:

US-Aktien
Übergewichtet

· Weitere Zinssenkung wahrscheinlich

Aus dem aufmerksam verfolgten Juli-Bericht des Vorsitzenden der Federal Reserve, Alan Greenspan, ging der klare Hinweis auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik hervor. Obwohl er sich bezüglich einer Konjunkturerholung weiterhin zuversichtlich zeigte, warnte Greenspan davor, dass „wir nicht von dem Risiko befreit sind, dass die konjunkturelle Schwäche stärker ausfällt, als zur Zeit erwartet“. Die Zentralbank hat die Zinsen seit Beginn des Jahres von 6,5% auf 3,75% gesenkt, und es wird erwartet, dass sie die Kreditzinsen auf ihrer Sitzung im August erneut senken wird. Obwohl die fallenden Zinsen den Optimismus unter den Anlegern erhöht haben, führten Ängste bezüglich der Unternehmensgewinne in diesem Jahr zu niedrigen Börsenerträgen. Zinsänderungen haben jedoch eine verzögerte Auswirkung auf die Konjunktur, und es wird erwartet, dass sie zu einer verstärkten Wirtschaftstätigkeit führen, was ein stabileres Klima für eine Belebung der Aktienkurse schaffen würde.

· US-Verbraucher sind widerstandsfähig

Trotz Anzeichen einer Verlangsamung hat sich der Verbrauch in den letzten Monaten als recht widerstandsfähig erwiesen, was die Hoffnung beflügelt, dass die US-Verbraucher der lahmenden Konjunktur zur Hilfe kommen werden. Die Julidaten wiesen u. a. einen Anstieg der Verbraucherausgaben aus, der die Erwartungen übertraf. Dennoch ging der Confederation Board Index für Verbraucherzuversicht stärker als erwartet zurück. Die Zuversicht wurde in den letzen Monaten durch die Stärke des Wohnungsmarktes untermauert, und es besteht die Hoffnung auf eine weitere Erholung durch die Steuerkürzungen der Bush-Regierung in Höhe von $1,35 Billionen.

· Unternehmensgewinne im zweiten Quartal nicht niedriger als erwartet

Der US-Markt hat sich im Juli – ein Zeitraum, in dem die meisten Firmen in den USA ihre Gewinne für das zweite Quartal veröffentlichten - recht gut behauptet. Wie erwartet, hat sich die rückläufige Konjunktur weiterhin erheblich auf die Unternehmensgewinne ausgewirkt. Aus den Daten von Thomson Financial/First Call geht hervor, dass die ersten 400 der S&P 500 Unternehmen, die ihre Ergebnisse vorgelegt haben, einen Gewinnrückgang von ca. 17% gegenüber dem Vorjahr ausgewiesen haben. Dennoch meldeten Firmen wie Microsoft, General Electric und Wal-Mart Gewinne, die den Erwartungen entsprachen oder diese übertrafen. Firmen, die den Markt enttäuscht haben, waren u.a. Merrill Lynch und die Technologiefirma JDS Uniphase. Der Markt hofft, dass die erwartete Verbesserung der Konjunkturlage bis Ende des Jahres zu einer Wiederbelebung der Unternehmensgewinne führen wird.


· Arbeitsplatzverluste könnte Verbraucher entmutigen

Die für Juni gemeldeten Arbeitslosenzahlen deuteten auf einen weiteren starken Rückgang der Arbeitsplätze hin, und bestätigen, dass der Arbeitsmarkt in dem Quartal – zum ersten Mal seit der letzen Rezession – rückläufig war. Obwohl die Produktionsunternehmen davon weiterhin am meisten betroffen sind, sind die im Servicesektor geschaffenen Arbeitsplätze auf dem niedrigsten Stand seit August 2000. Eine Reihe bekannter Unternehmen – einschließlich Hewlett Packard und American Express – haben im letzten Monat hohe Entlassungszahlen berichtet. Wenn die Entlassungen fortfahren, wird sich der Markt über die Auswirkungen auf die Zuversicht der Verbraucher Sorgen machen müssen.

· Aussichten

Eine höhere Liquidität wird die Wirtschaftstätigkeit beleben, und die Voraussetzungen für einen stärkeren Aktienmarkt dürften später in diesem Jahr gegeben sein.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001


Japanische Aktien
Neutral

· Koisumi erringt Wahlsieg

Die Regierungskoalition von Premierminister Junichiro Koisumi hat bei den kürzlichen Oberhauswahlen ihre Mehrheit beibehalten und 78 der 121 Sitze gesichert. Dieses Ergebnis dürfte Herrn Koisumi das erforderliche Mandat für die Fortführung seines Programms radikaler Reformen zur Umstrukturierung von Japans ins Stocken geratener Wirtschaft geben. Die liberaldemokratische Partei ist jedoch sehr konservativ, und Herr Koisumi wird die Führer der Gruppierungen in seiner eigenen Partei davon überzeugen müssen, seine radikalen Reformen zu unterstützen. Herr Koisumi hat gesagt, dass er dies nicht für ein Problem hielte, da er der Ansicht ist, er habe nur wenige Opponenten in seiner Partei, und dass sich der anfängliche Widerstand bald in Kooperation umwandeln würde.


· Reformen werden kurzfristig schmerzhaft sein

Trotz des bisherigen Fehlens einer klaren politischen Linie werden die Reformpläne, über die Herr Koisumi gesprochen hat, mit Sicherheit zu einer steigenden Zahl von Konkursen und steigender Arbeitslosigkeit führen und könnten eine ernste Bedrohung für die Stabilität des hochverschuldeten Bankensystems darstellen. Trotz dieser negativen Begleiterscheinungen engagiert sich Herr Koisumi weiterhin für Wirtschaftsreformen, obwohl er zugibt, dass eine sichtbare Erholung noch einige Zeit dauern könnte. Um seine Reformen erfolgreich durchsetzen zu können und die Auswirkungen einer Rezession zu minimieren, muss die japanische Zentralbank ihre Geldpolitik noch weiter lockern. Die Bank von Japan ist jedoch nicht sehr handlungswillig, solange sie keine Anzeichen für eine eingeleitete Reform sieht. Solange keine Einigung zwischen der Regierung und der japanische Zentralbank erzielt werden kann, oder eine der beiden Seiten zuerst handelt, wird nur wenig Fortschritt erzielt werden.


· Konjunkturlage wird schlechter

Die veröffentlichten Wirtschaftsdaten deuten weiterhin auf eine Wirtschaft hin, die sich in Richtung auf eine Rezession zubewegt. Die jüngsten Produktionsdaten der Industrie zeigen den vierten aufeinander folgenden monatlichen Rückgang von 0,7%, was wesentlich schlechter ist als die Prognose der Analysten. Die Bank von Japan hat ihre Wirtschaftsaussichten erneut heruntergeschraubt, und die Tankan-Untersuchung über die Zuversicht der Unternehmen weist den niedrigsten Stand seit über einem Jahr auf. Die Einzelhandelsumsätze sind weiterhin schwach und waren im Juni gegenüber dem Vorjahr um 2,7% gefallen – der dritte aufeinander folgende monatliche Rückgang. Es wird allgemein erwartet, dass das BIP für das zweite Quartal wieder negativ sein wird, was ein Rezessionsklima bestätigt.


· Aussichten

Nach Herrn Koisumis Wahlsieg sind Wirtschaftsreformen einen Schritt näher gerückt. Dennoch ist eine Zusammenarbeit zwischen der Bank von Japan und der Regierung wesentlich, um den geplanten Reformen den erforderlichen Schwung zu verleihen.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001
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schrieb am 05.09.01 14:59:56
Beitrag Nr.96 
(4.360.246)
Antwort
Zitat
Teil 3 vom bericht von michael deakin - chief investment officer von cm:

Asiatische Aktien
Neutral

· Wirtschaftswachstum in China weiterhin stark

Die chinesische Regierung führt ihre Reformpläne weiterhin mit großem Tempo durch. Sowohl die Geld- als auch die Fiskalpolitik sind expansiv, und die Zunahme der ausländischen Direktinvestitionen infolge des Beitritts zur Welthandelsorganisation werden sich positiv auf das Land auswirken. Die jüngsten Wirtschaftswachstumsdaten bestätigen, dass die chinesische Wirtschaft – im Gegensatz zu anderen asiatischen und globalen Wirtschaften – weiterhin stark wächst. Im zweiten Quartal wuchs die chinesische Wirtschaft um 7,8% gegenüber dem selben Zeitraum im Vorjahr. In China bestehen enorme Wachstumsgelegenheiten, aber viele Firmen sind in einem Umfeld tätig, dass das noch recht weit davon entfernt ist, als „Marktwirtschaft“ bezeichnet zu werden, in der die Preise sich aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ergeben.


· Verbesserung der Liquiditätslage

Die Liquiditätslage in den asiatischen Märkten wird von Monat zu Monat besser. Bisher hat noch kein Nettokapitalzufluss stattgefunden, aber der Kapitalabfluss ist rückläufig, die Zinsen fallen und die Märkte werden allgemein von internationalen Anlegern untergewichtet. Die Banken verfügen über eine hohe Liquidität, und ein Umschwung der Börsenstimmung könnte dazu führen, dass dieser Kapitalzufluss in die Finanzmärkte fließt, was zu einer Belebung der Aktienmärkte in der Region führen könnte.


· Nachlassen der US-Wirtschaft beeinträchtigt Wachstum
Die US-Wirtschaft ist weiterhin rückläufig, was zu einer Abwertung der Prognosen für das Wirtschaftswachstum in den asiatischen Regionen für 2001 geführt hat. Die führenden asiatischen Wirtschaften waren hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, von der starken US-Nachfrage nach ihren Exporten abhängig, um das Wachstum seit der Finanzkrise 1997/8 wieder anzukurbeln.


· Aussichten

Die Richtung der asiatischen Volkswirtschaften hängt weiterhin stark vom Verlauf der US-Wirtschaft ab. Die Inlandsnachfrage ist nach wie vor nicht ausreichend, um die Stagnation auszugleichen, wenn die US-Wirtschaft zu stark rückläufig ist. Außerdem wurden keine ausreichenden Umstrukturierungen für ein besseres Management der Firmen und der Volkswirtschaften durchgeführt. Die Geschichte lehrt uns jedoch, dass fallende Zinsen in den USA für die asiatischen Börsen tendenziell positiv sind, obwohl dies aufgrund ihrer geschlossenen oder halb geschlossenen Kapitalbilanzen weniger stark für China und Taiwan gilt. Einige asiatische Märkte bieten höhere Erträge als Wall Street.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001


Britische Aktien
Übergewichtet

· Jüngste Tiefstände könnten Tiefpunkt der Baisse bedeuten

In absoluten Zahlen war die Performance der britischen Aktienmärkte im letzten Monat erneut enttäuschend. Die Märkte haben ihre vorherigen Handelsspannen bei den Kursen nicht erreichen können und haben ähnliche Tiefpunkte erreicht wie jene, als die Märkte Ende Mai/ Anfang April ihre Wertpapierbestände abgestoßen haben. Die im März erreichten Tiefpunkte wurden mit der Ansicht in Verbindung gebracht, dass sich die Weltwirtschaft auf eine Rezession zubewegt, aber da wir weiterhin glauben, dass dieses Szenario vermieden wird, sind wir zuversichtlich, dass hiermit die Tiefpunkte dieses Baisse-Marktes in britischen Aktien erreicht sind.


· Weitere Zinssenkungen in naher Zukunft möglich

In den letzten Wochen hat die anhaltende Schwäche der britischen Wirtschaft zu einem verstärkten Druck auf das Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England geführt, dem Beispiel Amerikas zu folgen und die Zinsen erneut zu senken. Obwohl die im Juli veröffentlichten zugrunde liegenden Inflationsdaten bei einem enttäuschenden Stand von 2,4% blieben, hielt man dies nicht für ausreichend, um die Zinssenkung um 0,25% Anfang August zu verhindern. Daher scheint es, dass das MPC sich keine übermäßigen Sorgen um die anhaltende Stärke der Verbrauchernachfrage und des Wohnungsmarktes bzw. über die Entscheidung der OPEC, die Ölproduktion um 1 Million Barrel pro Tag zu reduzieren, macht. Wenn das MPC den Schwerpunkt weiterhin auf schwache Bereiche legt, können erneute Zinssenkungen nicht ausgeschlossen werden.


· Massenweise Gewinnwarnungen

Der Rentabilitätsrückgang der Unternehmen wird sich im dritten Quartal fortsetzen, wobei die Firmen im Technologie-, Medien- und Telekommunikationssektor wieder am meisten betroffen sein werden. Wir glauben, dass der Gewinnrückgang einer der Hauptfaktoren ist, der die Stimmung unter den Anlegern unterminiert; und die Aktien werden wahrscheinlich solange keine nachhaltige Erholung aufweisen, bis der Markt seine Zuversicht in die Fähigkeit der Unternehmen, einen Gewinnanstieg zu erzielen, wiedererlangt hat..


· Abschwung im Produktionssektor weitet sich aus

Bisher war von dem konjunkturellen Abschwung in Großbritannien hauptsächlich der Produktionssektor betroffen. Die Daten für das zweite Quartal zeigen jedoch, dass der Abschwung beginnt, sich verstärkt auch auf andere Bereiche auszuwirken, was darauf hindeutet, dass der Rest der Wirtschaft gegenüber der Malaise im Produktionsbereich nicht ganz so immun zu sein scheint, wie zuvor gehofft wurde. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, würden größere Sorgen über die Arbeitsplatzsicherheit unweigerlich das Vertrauen der Verbraucher und die Verbraucherausgaben beeinträchtigen, und somit den Bereich unterminieren, der bisher die Antriebskraft der britischen Wirtschaft darstellte.


· Aussichten

Obwohl die wirtschaftlichen Rahmendaten weiterhin akzeptabel sind, ist es unwahrscheinlich, dass der britische Aktienmarkt große Fortschritte macht, während die Zweifel am Verlauf der US-Wirtschaft fortbestehen.

Die dargelegten Ansichten sind jene von Clerical Medical Investment Group Limited – Stand 31. Juli 2001



Investmentansichten
August 2001
Euro-Erträge nach World-Indices


Schlußstand am 31.07.2001 Gesamtertrag Ein Monat (%) Gesamtertrag Drei Monate (%) Gesamtertrag seit 2001 (%) Gesamtertrag Ein Jahr (%) ACR Fünf Jahre (%)
World-Indices
FTSE World - World Index 304,28 -5,10 -4,57 -5,37 -12,84 +18,50
FTSE World - World Ex UK 301,74 -5,26 -4,45 -5,17 -13,26 +18,45

Britische Indices
FTSE 100 5.529,10 -3,86 -6,09 -7,61 -10,15 +19,21
FTSE All-Share Index 2.663,90 -4,18 -5,83 -7,13 -9,98 +18,56
FTSE World - UK 328,97 -3,71 -5,66 -7,22 -8,77 +18,77
FTSE-A Brit Govt All Stocks 154,36 +0,19 +2,75 +3,39 +6,24 +16,59
FTSE-A Brit Govt Ind Lk All 253,78 -0,86 +4,61 +0,81 +1,46 +16,40

Nordamerikanische Indices
Utd States Dj Industrial Avrge 10.522,81 -3,06 -0,68 +4,67 +5,91 +23,62
S&P 500-Total Return (Gross) 3.672,78 -4,20 -1,46 -0,87 -9,27 +25,30
FTSE World - North America 500,11 -4,64 -1,83 -2,21 -10,38 +25,25

Europäische Indices
France CAC 40 5.085,51 -2,68 -9,83 -14,19 -22,27 +20,84
Germany Dax(Perf) 5.861,19 -3,25 -6,44 -8,90 -18,49 +18,82
FTSE World - Europe Ex UK 301,71 -3,18 -7,97 -12,59 -16,91 +20,43

Japanische Indices
Japan Nikkei 225-Cap Return 11.860,77 -11,63 -14,68 -15,58 -29,92 -5,75
Japan Topix 1.190,31 -11,59 -12,47 -8,35 -22,89 +0,41
FTSE World - Japan 105,47 -11,56 -13,17 -9,82 -22,78 +1,46

Indices – Pazifischer Raum
Hong Kong Hang Seng 12.316,69 -8,63 -6,77 -12,44 -22,56 +11,65
Australia All Ord-Cap Return 3.270,80 -7,76 +0,65 +1,56 -5,56 +8,36
FTSE World - Asia Pacific Ex J 178,99 -8,81 -4,22 -2,21 -15,46 +2,29

Basis: Close to Close, in Euro mit reinvestierten Bruttoerträgen. Fünfjährige ACR-Erträge errechnet in D-Mark
Quelle: Lipper, eine REUTERS-Gesellschaft.

Wichtige Hinweise

Sofern dies nicht anderweitig angegeben ist, ist die Performance der Markt-Indices in Euro angegeben, auf einer Close-to-Close-Basis mit reinvestierten Bruttoerträgen.

Sofern dies nicht anderweitig angegeben ist, sind die dargelegten Ansichten und Meinungen jene von Clerical Medical Investment Group Limited zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Die bisherige Performance ist nicht unbedingt ein Hinweis auf die zukünftige Performance. Der Wert einer Investition und der daraus resultierenden Erträge kann infolge von Marktschwankungen sowohl fallen als auch steigen. Sie erhalten möglicherweise nicht den ursprünglich investierten Betrag zurück.

Diese Publikation wird monatlich von Retail Funds herausgegeben und sollte nach einem Monat beseitigt und durch die jeweils neueste Ausgabe ersetzt werden.


Ref: RF03

* Datenquelle: Lipper, eine REUTERS-Gesellschaft
Basis der Performance:
Jährliche Rendite bei Wiederanlage der Zinszahlungen, Close-to-Close, mit reinvestierten Bruttoerträgen, in D-Mark /Euro - Equity return - FTSE World - Europe Ex UK Index
Bond-Erträge - Salomon Government Bonds European Index


Herausgeber: Clerical Medical Investment Group Limited. Eingetragener Sitz: 33 Old Broad Street, London EC2N 1HZ Registriert in England und Wales - Nr. 3196171.
Reguliert durch die Personal Investment Authority und die Investment Management Regulatory Organisation.

grüsse eschi
Avatar
schrieb am 05.09.01 15:29:28
Beitrag Nr.97 
(4.360.560)
Antwort
Zitat
@ eschi

Wo kommst Du nur immer an diese Daten ran?

Hab versucht von VSP Infos zur Aktienanlage und zur derzeitigen Beurteilung der Märkte zu bekommen.
Also deine veröffentlichten Artikel. Fehlanzeige.

Wer ist Dein Distributor?

Grüsse Papa
Avatar
schrieb am 05.09.01 15:52:49
Beitrag Nr.98 
(4.360.763)
Antwort
Zitat
hallo papa,

ist doch schön, wenn wir uns gegenseitig ergänzen können, oder nicht ;)?

brauchst du die daten in word-format? wenn ja, poste mir nochmals die emailadresse an donaueschinger@gmx.de

grüsse eschi
Avatar
schrieb am 16.09.01 10:51:31
Beitrag Nr.99 
(4.431.054)
Antwort
Zitat
@Donaueschinger, Papabaerchen
Wie mir zu Ohren kam bietét CM auch die Möglichkeit, Lebensversicherungsverträge in Euro nach Luxemburgischem Recht abzuschließen. Dies hätte u. a. den Vorteil, daß die hierdurch erworbenen Ansprüche gegen Zwangsvollstreckingsmaßnahmen geschützt seien. Stimmt das, und was spräche gegen den Abschluß eines solchen Vertrages nach luxemburgischem Recht (im Vergleich zum Abschluß nach deutschem Recht)?
Avatar
schrieb am 17.09.01 09:12:43
Beitrag Nr.100 
(4.434.957)
Antwort
Zitat
hallo 36510,

stimmt, du kannst grundsätzlich einen vertrag nach luxemburgischen oder auch anderem recht abschließen. ob die hierdurch erworbenen ansprüche allerdings gegen zwangsvollstreckungsmassnahmen geschützt sind, entzieht sich meiner kenntnis. einen nachteil könnte ich darin erkenn, dass du gegebenenfalls (aus welchem grund fällt mir allerdings nicht ein) nach luxemburgischen recht gegen cm klagen müsstest und die steuerliche seite, falls es sich um einen sparvertrag / depotmodell handelt. frage aber nochmals nach und melde mich dann.

übrigens: hätte nie gedacht, das hier überhaupt 100 beiträge zusammenkommen, freue mich aber riesig darüber :)

grüsse eschi

[ Seite: 12391011525354neuster Beitrag ]

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