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DAX-Werte im Chartcheck ( Seite 4495)

Diskussionsstatistik
eröffnet am 04.07.01 21:23:35
von
neuster Beitrag 25.05.12 22:50:03
von

Anzahl Beiträge: 46.798
Aufrufe gesamt: 1.177.897
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Diskussionsnr.: 432.317
Chartsignal zu DAX
Neues 13-Wochentief (short)

DAX

Chart
WKN: 846900
ISIN: DE0008469008
Symbol: DAX
6.339,94
 
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+24,05
Xetra (EUR), 25.05.12 | 17:45
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schrieb am 22.02.12 09:19:16
Beitrag Nr.44941 
(42.786.799)
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Zitat
Aareal Bank wird nach Gewinnsprung vorsichtig - Geld bei EZB geparkt
WIESBADEN/FRANKFURT - Nach einem kräftigen Gewinnsprung in der Krise geht die Aareal Bank mit gedämpften Erwartungen in das Jahr 2012. 'Die Rahmenbedingungen haben sich verschlechtert', erklärte der Vorstandschef des Wiesbadener Immobilienfinanzierers, Wolf Schumacher, am Dienstag in Frankfurt. Angesichts der sich eintrübenden Konjunkturperspektiven und der ungelösten Schuldenkrise rechnet der Vorstand mit einem leichten Rückgang des operativen Gewinns. 2011 war dieser um 38 Prozent auf 185 Millionen Euro geklettert und hatte die Erwartungen übertroffen. Die Börse reagierte enttäuscht.

Preiskampf lässt Gewinn bei Wal-Mart schrumpfen
BENTONVILLE - Der harte Preiskampf hat beim weltgrößten Einzelhändler Wal-Mart im vierten Quartal seinen Tribut gefordert. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Gewinn in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres (Ende Januar) um fast 15 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Dienstag in Bentonville mitteilte. Der Discountriese versucht m Kampf um Kunden mit niedrigen Preisen aufzutrumpfen, was zwar mehr Umsatz bringt, aber an den Margen zehrt. Die Erlöse legten im vierten Quartal um 5,8 Prozent auf 122,3 Milliarden Dollar. Ein Teil des Wachstums entfiel auf Zukäufe wie die britische Kette Netto oder den Händler Massmart aus Südafrika.
Beruf(ung) Trader: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Börsenhändler
Beruf(ung) Trader: Schritt für Schritt zum erfolgreichen Börsenhändler

Giovanni Cicivelli
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schrieb am 22.02.12 09:19:37
Beitrag Nr.44942 
(42.786.803)
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Fresenius zuversichtlich für 2012 - weiteres Wachstum
BAD HOMBURG - Der Medizinkonzern Fresenius ist nach einem Jahr mit einem kräftigen Gewinnplus zuversichtlich für 2012 und rechnet mit einem weiteren Umsatz- wie Ergebnisanstieg. 'Wir haben 2011 die Bestmarken des Vorjahres noch übertreffen können", sagte Konzernchef Ulf Schneider am Dienstag am Firmensitz des Dax-Konzerns in Bad Homburg. Das Konzernergebnis stieg währungsbereinigt um 18 Prozent auf 770 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr um fast ein Viertel zugelegt hatte. Der Konzern werde auch zukünftig vom dynamischen Wachstum in den Schwellenländern, der demographischen Entwicklung sowie der zunehmenden Bedeutung von Nachahmermedikamenten (Generika) profitieren. Fresenius mit weltweit rund 150.000 Mitarbeitern gilt mit seiner breiten Aufstellung als eher konjunkturunabhängig.

Fresenius Medical Care (FMC) rechnet 2012 mit Zuwächsen - Dividende soll steigen
BAD HOMBURG - Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinnplus abgeschlossen und für 2012 weitere Zuwächse in Aussicht gestellt. Der Umsatz verbesserte sich 2011 auch dank gestiegener Patientenzahlen um sechs Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar, wie der im Dax notierte weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen am Dienstag mitteilte. Beim Überschuss verbuchte FMC einen Anstieg auf 1,07 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr hatte der Konkurrenten des US-Konzerns DaVita einen Gewinn von 979 Millionen Dollar ausgewiesen. Damit lag FMC beim Umsatz leicht unter den Erwartungen, der Gewinn traf dagegen die Schätzungen.
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schrieb am 22.02.12 09:20:08
Beitrag Nr.44943 
(42.786.809)
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Dell spürt schwache PC-Nachfrage - Kurs sinkt nachbörslich um 5%
ROUND ROCK - Dem Computerkonzern Dell machen die schwächelnden PC-Verkäufe zu schaffen. Viele Menschen greifen mittlerweile lieber zu einem iPad oder einem anderen Tablet-Computer. Im vierten Geschäftsquartal musste Dell im Geschäft mit Privatkunden einen leichten Rückgang hinnehmen. Im Geschäft mit Firmenkunden und Behörden konnte der Hersteller die Schwäche dadurch ausgleichen, dass Dell verstärkt Dienstleistungen rund um die Informationstechnologie anbietet. Die Dell-Aktie fiel nachbörslich um rund fünf Prozent. Für Enttäuschung sorgte bei den Anlegern auch, dass Dell im laufenden Quartal mit einem Umsatzschwund von sieben Prozent rechnet. Analysten hatten bislang mit einem besseren Abschneiden kalkuliert.

Johnson&Johnson: Weldon tritt als Konzernchef ab - Gorsky rückt nach
NEW BRUNSWICK - Der US-Pharma- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson hat Alex Gorsky zum neuen Konzernchef ernannt. Der Manager löse den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Bill Weldon zum 26. April ab, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss in New Brunswick (US-Bundesstaat New Jersey) mit. Gorsky war bislang stellvertretender Verwaltungsratschef. Weldon wird den Angaben zufolge weiter als Verwaltungsratschef tätig sein. Im nachbörslichen US-Handel reagierte die Aktie nicht auf den Personalwechsel.

Streik am Frankfurter Flughafen wird zum Dauerkonflikt
FRANKFURT - Beim Streik am Frankfurter Flughafen zeichnet sich kein schnelles Ende ab. Noch mindestens bis Ende der Woche müssen Passagiere und Airlines mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Flughafenbetreiber Fraport kommt allerdings nach eigenen Angaben mit den Folgen des Ausstandes immer besser zurecht und konnte am Dienstag rund 80 Prozent des geplanten Verkehrs abwickeln.
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schrieb am 22.02.12 23:58:48
Beitrag Nr.44944 
(42.792.754)
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Erneut Abgaben - Konjunkturdaten enttäuschen

von Dow Jones News
Mittwoch 22.02.2012, 17:55 Uhr

+ DJ XETRA-SCHLUSS/Erneut Abgaben - Konjunkturdaten enttäuschen

FRANKFURT(Dow Jones) - Erneut südwärts ist es am Mittwoch mit den deutschen Aktien gegangen. Der DAX verlor 0,9 Prozent oder 64 auf 6.844 Punkte. Echten Verkaufsdruck gab es aber nicht. Umgesetzt wurden an DAX-Titeln auf Xetra rund 126,3 (Vortag: 140,2 ) Millionen Aktien im Wert von rund 2,80 (Vortag: 2,7) Milliarden Euro. Zur Skepsis über das Rettungspaket für Griechenland gesellten sich Konjunkturdaten aus der Eurozone, die nicht überzeugten.

Die Wirtschaft im Euroraum ist im Februar entgegen den Erwartungen nicht gewachsen. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor war die Geschäftsaktivität rückläufig. Die Ergebnisse von Umfragen unter Einkäufern in Unternehmen enttäuschten. "Die Erholung der Konjunktur in der Eurozone hat im Februar pausiert wegen des Dramas um das zweite Rettungspaket für Griechenland und wegen der Rückkehr des Winters", sagte Christian Schulz von der Berenberg Bank. Howard Archer von IHS Global Insights meinte: "Die Eurozone ist weit davon entfernt, konjunkturell aus dem Gröbsten heraus zu sein."

Nun richten sich die Blicke der Börsianer auf Donnerstag, wenn in Athen das griechische Parlament über ein Gesetz entscheiden soll, mit dem die Konditionen alter Staatsanleihen rückwirkend so geändert werden können, dass eine Teilnahme der Privaten Gläubiger an der beschlossenen "freiwilligen" Umschuldung erzwungen werden kann. Öl ins Feuer hat die Ratingagentur Fitch gegossen. Sie hat die Bonitätsnote für Griechenland auf "C" gesenkt. Damit liegt das Rating nur noch eine Stufe über der offiziellen Feststellung eines Zahlungsausfalls.

Gegenwind für die Börsen kam auch vom hohen Ölpreis. "Es scheint, als könnten wir den Ölpreis langsam in die Reihe der weltweit herrschenden Sorgen aufnehmen", sagte Stan Schamu von IG Markets in Melbourne. Verkauft wurden daher Papiere der vom Öl abhängigen Fluggesellschaften. Lufthansa verloren 2,6 Prozent auf 10,49 Euro. Dass die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) das von Fraport unterbreitete Verhandlungsangebot angenommen und dafür den Streik mit Beginn der Nachtschicht am Mittwoch ausgesetzt hat, spielte eine untergeordnete Rolle. Immerhin hielt sich die Aktie des Flughafenbetreiber Fraport mit 0,2 Prozent Abschlag auf 46,00 Euro recht gut.

Verluste erlitten auch Finanzwerte. Aareal Bank gaben wegen einer ganzen Reihe von Abstufungen um 6,6 Prozent auf 16,46 Euro nach. Am Vortag hatte ein enttäuschender Ausblick die Anleger zum Verkauf der Aktie bewogen. Auch die zuletzt stark gestiegenen Automobilwerte und andere konjunkturzyklische Titel erlitten Abgaben. Siemens hielten sich mit einem Verlust von 0,2 Prozent auf 74,84 Euro besser als der Markt. Die Titel profitierten von den überzeugenden Geschäftszahlen der französischen Schneider Electric.

TUI-Aktien fielen um 7,6 Prozent auf 5,99 Euro. Die in Schwierigkeiten steckende spanische Sparkasse Banco CAM ist bei dem Touristikkonzern ausgestiegen. Der Anteil von 5,1 Prozent sei für 77,55 Millionen Euro verkauft worden, teilte das im Sommer 2011 verstaatliche Geldhaus mit.

Aktien des Rüstungskonzerns und Automobilzulieferers Rheinmetall legten dagegen um 1,5 Prozent auf 44,66 Euro zu. Die Düsseldorfer hatten im vergangenen Jahr etwas mehr umgesetzt und verdient, als Analysten im Mittel ihrer Prognosen erwartet hatten. Vor allem mit Teilen für die Autobranche hat Rheinmetall 2011 gut verdient.

Die Meldung, wonach sich die Bundesregierung auf Einschnitte bei der Solarförderung verständigt hat, verursachte Abgaben bei den meisten Titeln des Sektors. Wirtschafts- und Umweltministerium haben überraschend zu einer Pressekonferenz am Donnerstag eingeladen. Das Handelsblatt hatte zuvor berichtet, dass die Förderung von Solaranlagen schon zum 1. April deutlich reduziert werden könnte. Die Einschnitte könnten bei einzelnen Anlagentypen mehr als 30 Prozent betragen, hieß es in dem Bericht. SolarWorld fielen um 4,8 Prozent auf 3,98 Euro und Wacker Chemie um 4,3 Prozent auf 79,31 Euro.

DJG/mif/cln

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

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schrieb am 22.02.12 23:59:12
Beitrag Nr.44945 
(42.792.756)
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Schönen Abend:):)
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schrieb am 23.02.12 00:19:50
Beitrag Nr.44946 
(42.792.800)
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Wall Street schließt etwas leichter - Vorsicht dominiert

von Dow Jones News
Mittwoch 22.02.2012, 22:11 Uhr

+ NEW YORK (Dow Jones ) - Die zunehmende Vorsicht der Investoren hat am Mittwoch die Indizes an Wall Street nach unten geführt. Teilnehmer verwiesen auf negative Vorgaben aus Europa. Auch die Daten zu den Verkäufen bestehender Eigenheime in den USA brachten keine Erleichterung. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verlor 0,2 Prozent bzw 27 Punkte auf 12.939. Der S&P-500 fiel um 0,3 Prozent oder 5 Zähler auf 1.358. Der Nasdaq-Composite sank um 0,5 Prozent bzw 15 Stellen auf 2.933. Am Berichtstag wurden 0,73 (Dienstag: 0,78) Milliarden Aktien umgesetzt. Auf 1.193 (1.758) Kursgewinner kamen 1.855 (1.277) -verlierer, unverändert schlossen 97 (108) Titel.

Seit der Bewilligung des Hilfspakets für Griechenland seien die Investoren zurückhaltend, sagten Händler. Auch in Europa setzten sich die Gewinnmitnahmen des Vortags fort, ausgelöst durch enttäuschende Einkaufsmanagerindizes aus der Region. Zudem hat die Ratingagentur Fitch Griechenland auf "C" von "CCC" heruntergestuft und damit die Einschätzung zum Ausdruck gebracht, dass ein Zahlungsausfall des Landes in naher Zukunft sehr wahrscheinlich ist.

Etliche Teilnehmer sind der Meinung, der Markt sei in jüngster Zeit zu rasch gestiegen. "Wir sind etwas überrascht von der Stärke der Rally in den letzten Wochen", sagte Jay Wong, Portfoliomanager von Payden & Rygel. "Fundamental ist das nicht gerechtfertigt."

Der Anstieg der US-Eigenheimverkäufe, der im Januar klar über den Erwartungen gelegen hat, brachte dem Aktienmarkt wenig. Ohnehin ist durch die Abwärtsrevision der Dezember-Zahl der prozentuale Zuwachs stärker ausgefallen, als er ohne diesen Effekt gewesen wäre.

Angeführt wurde der Markt vom Energiesektor und Industriewerten. Auf der Verkaufsliste standen Finanz- und Telekommunikationswerte. Im Dow stiegen Caterpillar und Pfizer um je 0,7 Prozent. Schwächster Wert waren Wal-Mart mit minus 2,5 Prozent, gefolgt von Bank of America mit minus 2 Prozent.

Hewlett-Packard (HP) verloren 1,4 Prozent auf 28,94 Dollar. Hintergrund waren die enttäuschenden Geschäftszahlen des Wettbewerbers Dell, dessen Aktien um 5,8 Prozent auf 17,15 Dollar fielen. HP wird am Mittwoch nach der Schlussglocke Zahlen ausweisen. Johnson & Johnson gaben 0,1 Prozent auf 65 Dollar nach. Das Unternehmen hat Alex Gorsky zum Nachfolger von CEO William Weldon ernannt.

Toll Brothers ermäßigten sich um 5,1 Prozent auf 22,48 Dollar. Das auf den Bau von Eigenheimen spezialisierte Unternehmen ist im ersten Geschäftsquartal in die Verlustzone gerutscht, während Analysten einen kleinen Gewinn erwartet hatten. Überraschend gut fielen dagegen die Quartalszahlen und der Ausblick von Garmin aus. Die Garmin-Aktien verteuerten sich um 9,3 Prozent auf 48,86 Dollar. Broadcom gaben um 0,4 Prozent auf 37,83 Dollar nach, obwohl das Unternehmen ebenfalls überzeugende Zahlen vorgelegt hat.

DJG/DJN/raz

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

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schrieb am 23.02.12 00:23:15
Beitrag Nr.44947 
(42.792.807)
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US Indizes mit Verschnaufpause

von Florian Wedlich
Mittwoch 22.02.2012, 22:30 Uhr


+ Dow Jones : 12.938,75 Punkte
Nasdaq Composite Index : 2.933,17 Punkte

Die US Indizes konnten sich zu Handelsbeginn nicht so Recht für eine Richtung entscheiden. Im weiteren Verlauf ging es dann bergab. Die zwischenzeitliche zarte Erholung war nur von kurzer Dauer, bevor es gegen Handelsende wieder nach unten ging. Erneut war der Rohstoffsektor (Öl, Gold, Silber) besonders bei den Anlegern gefragt. Der Banken- sowie der Netzwerksektor landeten auf den letzten Plätzen.

Der Dow Jones Index (-0,21%) beendet den Handel bei 12.938,75 Punkten und gönnte sich nach den vergangenen Kursgewinnen eine kleine Pause. An das gestrige Jahreshoch konnte zunächst nicht angeknüpft werden. Der nächste Widerstandsbereich bei 13.136 Punkten bleibt aber in Reichweite. Als Unterstützung dient das Hoch bei 12.876 Punkten vom Mai 2011. Erst mit Unterschreitung dieser Marke wäre mit einer stärkeren Korrektur bis 12.750 bzw. später bis 12.150 Punkten zu rechnen.

Auch der Nasdaq Composite Index konnte die Höchststände nicht verteidigen und schließt bei 2.933,17 Punkten mit -0,52% im Minus, jedoch auf hohem Niveau. Das nächste Kursziel befindet sich unverändert bei 3.000 bzw. darüber bei 3.028 Punkten. Erst unterhalb der Unterstützung von 2.840 Punkten ist der Aufwärtstrend nachhaltig gefährdet, Kursstände bis 2.730 Punkten könnten dann in den Fokus rücken.

Aktuelle Tagescharts (1 Kerze = 1 Tag) + Sektorenübersicht





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schrieb am 23.02.12 00:31:05
Beitrag Nr.44948 
(42.792.814)
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22.02.2012 | 21:17

Am Aschermittwoch ist alles vorbei und die Psychologie der Kurse

von Jochen Steffens

Am Aschermittwoch ist alles vorbei, so heißt es im Karneval. Sollte diesmal auch die Rally zum Karnevalsende ihr vorläufiges Hoch gesehen haben? Heute ist der DAX 0,9 % im Minus. Die US-Indizes hingegen kämpfen noch mit der Nullmarke.

Der heutige Kursverlust des DAX wird hauptsächlich mit einem schlechteren Einkaufsmanagerindex deutscher Unternehmen begründet. So sank der Wert im Februar unerwartet auf 50,1 Punkte, nach zuvor 51 Punkten. Werte über 50 signalisieren eine Expansion, Werte unter 50 eine Kontraktion der Wirtschaft.

Aber ganz ehrlich, glauben Sie, dass Anleger aufgrund dieser Nachrichten Positionen verkaufen? Ok, vielleicht passen einige institutionelle Anleger ihre Positionsgröße an die wirtschaftlichen Rahmendaten an. Aber sicherlich nicht in einem solchen Maße.

Nein, hier spielen verschiedene andere Faktoren eine größere Rolle. Zum einen, wie bereits geschrieben, das nun verabschiedete nächste Hilfspaket für Griechenland, zum anderen die psychologisch wichtige 7.000er Marke.

Psychologisch wichtige Marken
Als geneigter Leser des Steffens Daily haben Sie schon oft miterlebt, wie relevant solche psychologisch wichtigen Marken für den Kursverlauf sind. Somit stellt sich die Frage, warum das so ist. Dazu ein kleiner Ausflug in die menschliche Wahrnehmung:

Eigentlich lernt doch jeder Trader sehr schnell, dass man Stopps und Kaufpositionen niemals auf solche Marken legen soll. Wenn man bei einer Aktie bei 70 Euro im Gewinn aussteigen will, sollte man als Verkaufskurs 69,92 Euro oder ähnliches wählen. Einen Stopp setzt man nicht auf 10,00 Euro, sondern auf 9,93 Euro oder, je nach Kaufkurs, auf 9,87 Euro. Warum lernt man das so schnell? Weil man an solchen Marken oft genug entweder dummerweise nicht verkaufen konnte, weil die Kurse vorher wieder nach unten drehten, oder unglücklich ausgestoppt wurde.

Also fragen wir uns, warum der Mensch so gerne solche Marken für seine Limits nutzt.

Raumhaftes Denken
Wir Menschen denken in durchaus begrenzten Vorstellungsräumen. Das bedeutet, wenn wir uns zum Beispiel eine sehr große Entfernung vorstellen, die wir im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr überblicken können, unterteilen wir diese Entfernung in kleinere, überschaubare Abschnitte (Räume). Das machen wir nicht nur mit Strecken, sondern unsere gesamte Vorstellung ist raumhaft. Wir schachteln, sobald etwas unseren Wahrnehmungsbereich übersteigt, die Wirklichkeit in aneinandergrenzende Wahrnehmungs-Räume.

Begrenzungen als notwendige Orientierung
Das ist der Grund, warum wir "Begrenzungen" suchen, die wir dazu nutzen können, alles was wir erdenken in kleinere, überschaubare "Räume" zu unterteilen. Und es sind eben diese Grenzen, bei denen wir es uns einfach machen - in denen wir auffällige Markierungen nutzen, um dieses raumhafte Denken quasi zu kartographieren.

Die Notwendigkeit dessen wird erkennbar, wenn wir uns überlegen, wie wir uns in der Natur zurechtzufinden. Hier sucht das menschliche Gehirn ebenfalls markante Bezugspunkte, um sich zu orientieren: Ein Hügel, ein Weg, ein bestimmter Baum - solche auffälligen Objekte werden genutzt, um die Welt in begreifbare Abschnitte (Räume) zu zerlegen.

Die markanten Zahlen
Und genau das machen Anleger auch mit Kursen. Ein Kurs von 96,31 Euro ist wenig markant, missfällt also dem kartographierenden raumhaften und nach Einfachheit strebenden Denken des Menschen. 100,00 Euro, das ist eine wichtige Marke (Deshalb kosten Waren auch zum Beispiel 49,99 statt 50,00 Euro. Bei 50 Euro beginnt der neue, teurere Raum). Ganz unbewusst, wenn also Käufe und Verkäufe in den Markt gelegt werden, orientieren sich gerade die Anfänger an diesen Marken. Meistens, weil sie sowieso schon mit der Frage überfordert sind, wo sie denn aussteigen sollen. Und gerade diese Überforderung lässt das Gehirn auf instinktives Verhalten zurückgreifen.

Die Masse liegt immer falsch

Wenn Sie den Steffens Daily bereits länger lesen, wissen Sie, dass die Masse an den Börsen extrem oft falsch liegt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein Verhalten, welches sich an das Verhalten der Masse anlehnt, meistens ungünstig ist. Sie müssen eigentlich nur, um erfolgreich zu traden, konträr zum menschlichen Standard-Verhalten vorgehen (wenn das so einfach wäre). Und das ist der eigentliche Grund, warum Sie schon per se solche Marken meiden sollten wie die Pest. Aber es ist natürlich auch der Grund, warum diese Marken trotzdem eine derart hohe Relevanz haben.

Der ungewollte Paradigmenwechsel
Dieses raumhafte Denken wird noch verstärkt, wenn es um die wirklich "großen" Zahlen geht: 1.000 Punkte in einem Index oder 10.000 Punkte, aber auch 5.000 Punkte, sowie 10 Euro, 100 Euro, 500 Euro und 1.000 Euro bei Aktien. Es gibt einen gewissen Respekt vor diesen Marken, einfach weil das Überwinden auch eine Art Paradigmenwechsel darstellt. Es wird ein neuer Raum "entdeckt" oder aufgetan, wie ein neuer Kontinent oder ein neuer Planet…

Auch dazu ein Beispiel: In den 1960er bis 1980er-Jahren scheiterte der Dow Jones knapp zwei Dekaden an der 1.000-Punkte-Marke. Unter anderem auch, weil eine Generation von Anlegern ihr ganzes Leben lang lediglich mit dreistelligen Kursen gehandelt hatten. Eine vierstellige Zahl, also ein neuer Raum, schien einfach zu gewagt, die Zahl zu groß. Ein nachhaltiges Überwinden wäre damit ein zu heftiger Paradigmenwechsel gewesen. Damals war es noch offensichtlich, denn in den Medien wurden Kurse über 1.000 Punkte als luftleerer Raum, Himmel oder Universum betitelt. Sie hatten etwas Unerreichbares. Unterschätzen Sie also nie die Kraft der psychologisch wichtigen Marken!

Anfänger abfischen
Aber es gibt noch einen weiteren Grund gerade bei Aktien, der sehr wichtig ist. Natürlich wissen die erfahrenen Trader und institutionellen Anleger, dass Anfänger ihre Stopps oder andere Limits auf diesen Marken platzieren. Dieses Wissen nutzen sie aus.

Dazu ein Beispiel: Stellen wir uns eine Aktie vor, in der viele unerfahrene Anleger investiert sind. Sie fällt in die Nähe der 10-Euro-Marke. Nun sagt die Erfahrung, dass an der 10-Euro-Marke viele Anleger einen Stopp platziert haben. Sprich, wenn die Marke fällt, werden viele Verkaufsaufträge in den Markt kommen.

Nun können ein oder mehrere Institutionelle Anleger auf die Idee kommen, diese Aktie über 10,00 Euro zu shorten. Dazu verkaufen sie eine große Menge an Aktien, die sie sich zuvor geliehen haben (Leerverkauf). Diese verkauften Aktien müssen sie natürlich irgendwann zurückkaufen (um sie zurückzugeben).

Durch diese Verkäufe drücken sie stetig die Kurse nach unten. Wenn diese Anleger jetzt die gleiche Menge an Aktien zurückkaufen würden, würde der Kurs wieder nach oben springen. Sie hätten dann wahrscheinlich nicht nur keinen Gewinn gemacht, sondern auch einen Verlust erwirtschaftet, da nicht genügend Verkäufer da sind, denen sie diese Aktien abkaufen könnten.

Da sie jedoch annehmen, dass bei 10 Euro viele Stopps liegen, hoffen sie darauf, die Aktien den Anfängern abnehmen zu können, die dort ihre Stopps platziert haben. Sprich sie hoffen, dass sie mit dem Verkaufsdruck, der durch die Stopps entsteht, ihre Short-Position, also ihre verkauften Aktien zurückkaufen können. Geschieht das, wird dieser Rückkauf eben nicht mehr dazu führen, dass die Kurse wieder sprunghaft ansteigen. Kurz: Es entsteht ein beachtlicher Gewinn.

Und dieses oder ein entsprechendes Verhalten erklärt, warum es an diesen psychologisch wichtigen Marken so oft zu Fehlsignalen kommt! Und das ist auch ein weiterer Grund, warum Sie es einfach vermeiden sollten, diese Marken zum einfachen Ein- oder Ausstieg zu nutzen.

Viele Grüße

Jochen Steffens


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schrieb am 23.02.12 00:37:13
Beitrag Nr.44949 
(42.792.825)
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22.02.2012 | 23:39

ROUNDUP: Hewlett-Packard (HP) laufen die Kunden davon - Kurs sinkt

Auch mit Meg Whitman an der Spitze kommt der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard auf keinen grünen Zweig. Der von Personalquerelen und Fehlentscheidungen im Management gebeutelte Konzern konnte im ersten Geschäftsquartal deutlich weniger Desktop-PC, Notebooks, Drucker, Server und Speichersysteme verkaufen als noch vor einem Jahr.

Der Umsatz schmolz insgesamt um 7 Prozent auf 30,0 Milliarden Dollar (22,7 Mrd Euro). Vor allem die Privatkunden hielten sich auffallend zurück. Sie stürzten sich stattdessen auf Tablet-Computer wie Apples iPad oder auf Smartphones wie das iPhone. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beinahe die Hälfte auf unterm Strich 1,5 Milliarden Dollar ein.

NOTWENDIGE SCHRITTE

HP unternehme die notwendigen Schritte, um wieder erstklassig zu werden, versprach Whitman am Mittwoch. Sie hatte den Job als Konzernchefin im September angetreten - und stand vor einem Scherbenhaufen. Ihr aus Deutschland stammender Vorgänger Léo Apotheker hatte das PC-Geschäft abspalten wollen, weil es zu wenig Gewinn bringe. Daraufhin war der Aktienkurs eingebrochen und Apotheker musste gehen. Whitman entschloss sich, die PC-Sparte zu behalten.

Die jüngsten Geschäftszahlen geben Apotheker indes Recht, der HP als Software- und Servicefirma neu aufstellen wollte. Das waren die einzigen Sparten, die zuletzt noch wuchsen. Dagegen gingen alleine die PC-Verkäufe um 18 Prozent zurück. Apple dagegen war im vergangenen Quartal nicht nur mehr iPads und iPhones losgeworden, sondern hatte auch die Verkäufe seiner Mac-Rechner um 26 Prozent heraufschrauben können.

KURS SINKT IM NACHBÖRSLICHEN HANDEL

Die Anleger zeigten sich enttäuscht. HP war es nicht einmal in den boomenden Schwellenländern gelungen, die Kundschaft bei Laune zu halten. Der Umsatz in Brasilien, Russland, Indien und China schrumpfte um 13 Prozent. Auch die Gewinnprognose für das laufende zweite Geschäftsquartal fiel schwächer aus als von Analysten erwartet. Die HP-Aktie büßte nachbörslich mehr als ein Prozent ein, zeitweise war sie mehr als vier Prozent im Minus./das/DP/tw

ISIN US0378331005 US4282361033

AXC0285 2012-02-22/23:39


© 2012 dpa-AFX

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schrieb am 23.02.12 00:37:27
Beitrag Nr.44950 
(42.792.826)
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Gute Nacht:):):)

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