12.07.2001, 16:08 | Quelle: The Inquirer
Infineon glaubt an Erfolg des P4
Ende des Jahres Marktanteil von 60% möglich
Eine interne Studie des dt. Chipbäckers Infineon sieht die
Kombination Pentium 4 + i845 in diesem Jahr eindeutig als Gewinner.
Ende des Jahres sollen 60% aller produzierten Mainboards für den
Pentium 4 gedacht sein.
Doch wie kommt Infineon zu einer Aussage? Und vor allem, was hat
Infineon mit dem Pentium 4 zu schaffen? Nun, Infineon schließt von
der Menge der bestellten Spannungsregler auf die produzierte Menge
entsprechender Mainboards mit eben diesen Spannungsreglern. Da für
Pentium III Mainboards andere Regler benötigt werden als für
Pentium 4 Boards, dort wiederrum andere als für Athlon Boards und
man zusätzlich den eigenen Marktanteil bei Spannungsreglern kennt,
kann man auf die produzierte Menge an Boards schließen.
Während der Pentium III zum Ende des Jahres eine untergeordnete
Rolle spielen wird - kaum einer bestellt noch die nötigen
Spannungsregler - geht man beim Pentium 4 von einer stark
ansteigenden Nachfrage im September aus. Im August erscheint der
i845, mit dem erstmals kostengünstige Systeme mit Intels
HighEnd-Prozessor möglich werden.
Für AMD sieht Infineon schwarz. Der Athlon werde in Zukunft
wieder Marktanteile verlieren, statt welche zu gewinnen.
Zur Erinnerung: Infineon ist ein eher unparteiischer
Marktteilnehmer. Der Firma ist es egal, ob AMD oder Intel ihre
Prozessoren gut verkaufen kann. Man hat sowohl DDR- als auch SDRAM
im Angebot sowie eine Lizenz für die Fertigung von RDRAM.
Spannungsregler verkauft man ebenfalls, egal, welcher Hersteller
Marktanteile dazugewinnt.
www.hartware.de
Hä ??? *grummel*