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Die Swissair-Pleite (Seite 2)

eröffnet am 17.10.01 13:22:51 von
noch-n-zocker

neuester Beitrag 15.07.07 22:46:43 von
noch-n-zocker
Beiträge: 167
ID: 489.562
Aufrufe heute: 0
Gesamt: 87.118

Der Tag im Überblick


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VERTRAUmir
schrieb am 28.10.01 22:57:54
Beitrag Nr. 11 (4.741.747)
In dem Laden blickt offenbar auch keiner mehr durch:


Neue Geldnot bei Swissair. Schweizer Regierung will nicht noch einmal einspringen

Zürich/Bern - Die Pläne für eine neue Schweizer Fluggesellschaft unter der Führung der Crossair werden von neuen Geldnöten überschattet. Den Betrieben der Swissair, die sich um die Infrastruktur rund um den Flugbetrieb kümmern, geht das Geld aus. Die Schweizer Regierung will nicht noch einmal einspringen.
Bis zu 300 Millionen Franken (398 Mio. Mark) müssten bis zum Mittwoch zur Überbrückung der Liquiditätsengpässe bei der Wartungsfirma SR Technics, dem Informatikunternehmen Atraxis und der Frachtabfertigungsfirma Swissport bereitgestellt werden, sagte Crossair-Chef André Dosé in einem Zeitungsinterview. Der Chef der SR Technics, Hans Ulrich Beyeler, hatte zuvor gewarnt, dass die Swissair-Flotte erneut am Boden bleiben könnte. Bis März 2002 fehlen 240 Mio. Franken.

Woher das Geld kommen soll, blieb am Wochenende offen. Dosé sagte, die Crossair habe kein Geld für Liquiditätsspritzen. Erstaunt bis verärgert reagierte die Regierung. Der Sprecher von Finanzminister Kaspar Villigers erinnerte daran, dass die Engpässe bei den flugnahen Betrieben bekannt seien und dass deshalb eine spezielle Projektgruppe eingesetzt worden sei, in der Banken, Unternehmen, Flughäfen, Kantone und der Bund vertreten seien. Das Milliardendarlehen des Bundes für den Flugbetrieb werde nur dann fließen, wenn die betriebsnotwendigen Funktionen in den flugnahen Bereichen auf anderem Weg sicher gestellt würden.

Das Top-Management für die neue Schweizer Airline soll nach dem Willen von Crossair-Chef Dosé vorwiegend aus Crossair-Leuten bestehen. Platz für gute Leute der Swissair gebe es auf der zweiten und dritten Führungsstufe. Beim Namen der neuen Fluggesellschaft komme "Swissair" für ihn wegen der rechtlichen Probleme nicht in Frage.

AP




Als Genugtuung empfände ich es, wenn wenigstens der Name Swissair untergehen würde. Die Übertragung des Namens scheint der Crossair offenbar rechtlich problematisch. Dies wäre sicher ein Ansatzpznkt gewesen, um gegen die Selbstbedienung aus den Swissair-Assets juristisch vorzugehen.
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noch-n-zocker
schrieb am 29.10.01 09:30:50
Beitrag Nr. 12 (4.742.781)
Bleibt die Frage, ob sich die rechtlichen Probleme, die Herr Dose sieht, dadurch vermeiden lassen, dass man den Namen Swissair nicht übernimmt.

Die Schweiz unf Ihre Banken haben sich hier auf ganz dünnes Eis begeben. Ich würde mich nicht wundern, wenn man sich doch noch für eine klare Lösung entscheidet (Swissair verstaatlichen oder keine nationale Fluglinie mehr haben), als so weiterzuwurschteln.

Das Vertrauen in die Schweiz ist dahin, und es wieder herzustellen wird teurer werden als eine von vornherein ehrliche Swissair-Lösung.
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K1K1
schrieb am 30.10.01 10:03:57
Beitrag Nr. 13 (4.752.111)
Habe gerade mal wieder auf die Sair Bondkurse geschaut, die notieren ja immer noch zwischen 8,75 und 18. Ist das Argument mit den Default-Swaps denn immer noch gültig ?

#109  von noch-n-zocker   12.10.01 13:43:14   4624400
Ich habe eben noch einmal mit einem "Experten" über die Spreads zwischen den einzelnen Anleihen gesprochen. Alle Anleihen sind zueinander gleichrangig, allerdings sind nur die beiden Euro-Anleihen und die USD-Anleihe für Default-Swaps lieferfähig. Nächste Woche wird ja höchstwahrscheinlich der juristische Default auf die Swissair 10 eintreten und dann werden alle Default-Swaps fällig. Sofern noch nicht geschehen, müssen sich die Shorties dann die Anleihen am Markt besorgen, was für ein bisschen Kursfantasie im Moment sorgt.

Und ich erhoffe mir noch einen Impuls von den Anlegern, die ihre Aktien in Anleihen der Swissair tauschen.
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noch-n-zocker
schrieb am 30.10.01 10:58:06
Beitrag Nr. 14 (4.752.612)
Ich habe meine Bonds komplett in CHF Bonds zum halben Preis getauscht. Das Ausmass des Spreads ist schon erstaunlich, aber Arbitrage findet offensichtlich nicht statt. Eine andere Begründung als die bessere Liquidität finde ich im Moment nicht.
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noch-n-zocker
schrieb am 30.10.01 11:28:17
Beitrag Nr. 15 (4.752.910)
Der Wahnsinn hat Methode und geht weiter.

Bern, 30. Okt (Reuters) - Die Schweizer Regierung macht die Auszahlung der Finanzhilfe in Höhe von einer Milliarde für die angeschlagene Schweizer Fluglinie Swissair von der Rettung der Swissair-Töchter SR Technics und Atraxis durch Banken und Kantone abhängig. Peter Siegenthaler, Direktor der eidgenössischen Finanzverwaltung, sagte am Dienstag bei einer Medienkonferenz in Bern, der Bund erwarte in dieser Sache bis Mittwochabend "positive Trendmeldungen".
SR Technics und Atraxis stecken in Liquiditätsschwierigkeiten. Die Wartungsfirma SR Technics benötigt weiteren Angaben zufolge bis Mitte Januar 100 Millionen sfr. Das Reservierungs- und Buchungssystem Atraxis hat bis Mitte November einen Liquiditätsbedarf von 35 bis 50 Millionen sfr.
Die Kantone Zürich, Basel und Genf und die Grossbanken Credit Suisse<CSGZn.VX> und UBS<UBSZn.VX> hätten bis Mittwoch Abend Zeit die Liquiditätsprobleme zu lösen, sagte Siegentheler. "Sonst ist eine der Hauptbedingungen für den Rettungsplan, nämlich die Funktionsfähigkeit der flugrelvanten Betriebe, nicht erfüllt", sagte Siegenthaler.
Falls die Firmen nicht gerettet werden können, droht der Verlust von bis zu 30.000 Arbeitsplätzen.
cfr/ajs

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Tuesday, 30 October 2001 10:47:52
RTRS [nL30274462]
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noch-n-zocker
schrieb am 31.10.01 18:20:39
Beitrag Nr. 16 (4.766.224)
REIN IN DIE KARTOFFELN ... RAUS AUS DEN KARTOFFELN

Zürich, 31. Okt (Reuters) - Die Fluggesellschaft Crossair, die als Nachfolgegesellschaft der zusammengebrochenen Swissair aufgebaut wird, sieht nach den Worten ihres Sprechers mögliche Lösungen für die Liquiditätsprobleme bei den verschiedenen Swissair-Tochtergesellschaften. Langsam würden sich Lösungen für die Liquiditätsprobleme abzeichnen und die Gefahr, dass der Flugebtrieb noch einmal unterbrochen werden müsse, bestehe nicht mehr, sagte Crossair-Sprecher Manfred Winkler am Mittwoch.
Für die Computerfirma Atraxis und die Flugzeugwartungs-Gruppe SR Technics sollten sich bald Käufer finden lassen, sagte Winkler weiter. Zu den Spekulationen, die Lufthansa oder der Computerkonzern IBM wollten grosse Teile von Atraxis übernehmen, wollte sich Winkler nicht äussern. Der Käufer werde aber demnächst bekannt gegeben.
Ein Atraxis-Manager erklärte, die Übernahme-Verhandlungen seien in einer intensiven Phase und es seien noch zwei Interessenten im Spiel. Ein Kaufvertrag könnten in den nächsten Wochen zustande kommen. Falls es zu einem Kaufvertrag kommt, dann würde Atraxis wahrscheinlich auch leichter an Überbrückungskredite kommen. Das Unternehmen soll Berichten zufolge bis Mitte Monat bis zu 50 Millionen sfr brauchen. Die Swissair-Töchter wurden in den Strudel des Swissair-Zusammenbruches hineingezogen als die Muttergesellschaft, meist auch der grösste Kunde, die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte.
Ein Erleichterung brachte auch, dass die Schweizer Regierung den Beteiligten mehr Zeit für die Erarbeitung von Finanzlösungen geben wollte. Zunächst hatte es so ausgesehen, als stelle die Berner Regierung ein Ultimatum bis zum (heutigen) Mittwoch und werde kein Geld zu Verfügung stellten.
Doch am Mittwoch erklärte der Bundesrat (Regierung), von der vom Bund bewilligten einen Milliarde sfr für die Aufrechterhaltung des Swissair-Flugbetriebs könne demnächst eine Tranche von 50 Millionen sfr ausgezahlt werden. Der Darlehensvertrag sei unterschrieben. Weitere Bundesmittel gebe es für die flugnahen Betriebe aber nicht. Die zuerst, und zu der Milliarden gehörende Finanzspritze von 450 Millionen sfr reiche bis Ende dieser Woche und damit einige Tage länger als erwartet.
Für rund 9000 Swissair-Mitarbeiter in der Schweiz und im Ausland war der Mittwoch der letzte Arbeitstag. Sie hatten in den vergangenen Tagen ihre Kündigung erhalten, nachdem sie zum Teil Jahrzehnte für die einst so stolze nationale Schweizer Fluggesellschaft gearbeitet hatten. In der Schweiz verlieren 4500 Mitarbeiter per 1. November ihren Arbeitsplatz. Der Swissair-Konzern hatte 68.000 Mitarbeiter. "Heute ist ein schrecklicher Tag", sagte ein Swissair-Sprecher, der selbst 35 Jahre für die Swissair arbeitete und nun seinen Schreibtisch räumen musste. Bei den Zulieferbetrieben der Swissair und des Flughafens dürfte der Niedergang der Airline nochmal bis zu 5000 Entlassungen nach sich ziehen, schätzte das Zürcher Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA).
ajs/och

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Wednesday, 31 October 2001 18:18:51
RTRS [nL31284659]
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noch-n-zocker
schrieb am 06.11.01 12:23:32
Beitrag Nr. 17 (4.806.106)
Die Schweiz entwickelt sich langsam zu einem Ort der geruhsamen Erholung. Den Flugzeuglärm ist man fast los, der LKW-Verkehr ist lahmgelegt und jetzt wird auch noch das Weltwirtschaftsforum verlagert.
Jetzt braucht man nur noch was gegen den Schnee zu tun und die Landwirtschaft auf Bananenplantagen umzustellen :):)

Ich bin den Schweizer Franken in grossem Stil short gegangen, seine Rolle als sichere Fluchtwährung wird er verlieren.

Zürich, 06. Nov (Reuters) - Das Weltwirtschaftsforum (WEF), das alljährlich Ende Januar Prominenz aus Wirtschaft und Politik zu Tausenden nach Davos in der Schweiz lockt, soll im nächsten Jahr in New York stattfinden. Das war am Dienstag in informierten Kreisen zu erfahren. Offiziell ist noch nichts bekannt. Am Montag gab es ein Treffen von Forums-Gründer und Leiter Klaus Schwab mit gleich drei Mitgliedern der Schweizer Regierung. Über das Ergebnis dieser Sitzung soll offiziell am Mittwoch informiert werden. Offen sei noch, ob der Kongress noch so kurzfristig in New York organisiert werden kann. Im Jahr 2003 soll das WEF dann wieder in die Schweizer Berge ziehen.
Das Grossereignis war in den vergangenen Jahren in der Schweiz zunehmend umstritten. Viele Schweizer kritisierten die immer grösseren Sicherheitsmassnahmen für die Prominenten. Das Forum, das vor mehr als 30 Jahren als relativ kleine und überschaubares Veranstaltung begonnen hatte, war im Laufe der Jahre zu einem Grossereignis geworden, zu dem etwa auch US-Präsident Bill Clinton mit grossem Tross anreiste. In den vergangenen beiden Jahren geriet die Veranstaltung auch in das Visier der Globalisierungsgegner und in der Schweiz wuchs die Sorge, dass es zu gewalttätigen Grossdemonstrationen kommen könnte wie etwa in Seattle, Prag oder Genua.
Zwar gab es zaghafte Bestrebungen der Forums-Veranstalter um Schwab, die Forumsgegner irgendwie zu intergrieren. So war etwa der damalige Geschäftsführer von Greenpeace, Thilo Bode, zum Forum geladen. Doch vor allem die Behörden des Kantons Graubünden wollten auch Härte demonstrieren und riegelten Davos in diesem Jahr für das Forum-Wochenende weiträumig ab und das Dorf glich, auch zum Missfallen der einheimischen Bevölkerung, für ein paar Tage einem Militärlager. Die Forums-Gegner veranstalteten dann in Zürich eine Demonstration, bei der es auch zu gewalttätigen Ausschreitungen kam.
Der Kanton Graubünden ist für die Sicherheitsmassnahmen auf die finanzielle und personelle Unterstützung des Bundes und anderer Kantone und Städte angewiesen. So stellte Zürich etwa Polizisten für Bewachungs- und Ordnungsaufgaben. Seit den Krawallen im Januar war die Bereitschaft in Zürich gering, wieder Polizisten nach Davos zu schicken. Zürich war dazu nur unter der Bedingung bereit, dass die Gegner des Forums in geeigneter Form in die Veranstaltung eingebunden würden.
ajs/och

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Tuesday, 6 November 2001 11:48:01
RTRS [nL0681380]
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K1K1
schrieb am 06.11.01 19:44:03
Beitrag Nr. 18 (4.811.267)
Das mit dem Weltwirtschaftsforum nicht in der Schweiz ist nun definitiv. Die Schweizer bekommen also ihre Ruhe ;)

Ich bin ganz froh, dass ich meine Sair Bonds in AirCanada 02 getauscht habe (siehe Vorgängerthread). Mal schaun, wie lange noch, vielleicht erwischt es ja auch noch AirCanada (obwohl die ein ganz ordentliches Liquiditätspolster haben). Mittlerweile stehen die nicht Eurobonds der Sairgroup übrigens bei 4-5 €. Das scheint mir dann schon fast wieder aussichtsreich.

Die Sabena (49,5% Beteiligung der Swissair/Sairgroup) scheint nun auch ihr "Grounding" zu bekommen:

19:27 - Zusammenfassung Sabena am Rand des Zusammenbruchs

Brüssel (sda) Sabena ist am Dienstagabend am Rande des Zusammenbruchs gestanden. Der Flugverkehr wurde praktisch eingestellt. Über einen allfälligen Konkurs der belgischen Fluggesellschaft wollte der Verwaltungsrat am Abend entscheiden.

Spontane Streiks des Sabena-Personals hatten am Dienstag den Flugverkehr von Sabena in Brüssel zum Erliegen gebracht. Nachdem erste Flüge am Morgen noch starten konnten, wurden immer mehr Abteilungen von Arbeitsniederlegungen betroffen. Auf dem Flughafen Zaventem waren in der Folge Hunderte von Passagieren blockiert.

Konkursentscheid erwartet
Die Streiks waren durch sich verdichtende Meldungen über einen bevorstehenden Konkurs von Sabena ausgelöst worden. Für 18 Uhr war eine Sitzung des Verwaltungsrats angesetzt. Gewerkschaftskreise rechneten dabei mit der Einleitung des Konkursverfahrens. Sabena selbst kündigte schliesslich eine Medienkonferenz für den späten Abend an.

Gewerkschaftssprecher hatten derweil vehement einen Sozialplan für die Beschäftigten des belgischen Traditionsunternehmens gefordert. Am Nachmittag trafen sie sich mit Belgiens Regierungschef Guy Verhofstadt zu Gesprächen. Einen Streikaufruf hatten die Gewerkschaften nicht erlassen, sie deckten die Aktionen jedoch.

Bis 8000 Stellen bedroht
Bei einem Konkurs von Sabena würden mehrere Tausend Beschäftigte ihre Arbeit verlieren. Sabena-Chef Christoph Müller hatte vergangene Woche die Hoffnung geäussert, mit dem Neustart einer verkleinerten Sabena etwa die Hälfte der rund 12 000 Stellen retten zu können. Gewerkschafter rechneten aber mit dem Verlust von bis zu 8000 Stellen.

Müller hatte die Möglichkeit skizziert, eine stark verkleinerte Sabena rund um die Regionalflugtochter DAT zu lancieren. Dies, falls nicht doch noch in letzter Stunde Investoren für die vor einem Schuldenberg von 3,7 Mrd. Fr. stehende Sabena gefunden würden.

Kein Einstieg von Virgin
Dass aber der Spielraum für Sabena schmerzhaft enger wurde, zeigte eine Mitteilung des Billig-Konkurrenten Virgin Express. Virgin hatte vor Wochen sein Interesse an einem allfälligen Teileinstieg bei Sabena bekundet, gab am Dienstag aber bekannt, stattdessen das eigene Netz ausbauen zu wollen.

Belgische Medienberichte gingen indes davon aus, dass das Brüsseler Handelsgericht schon am Mittwoch einen Konkursentscheid fällen könnte. Ein Rettungskonzept für Sabena müsste dem Handelsgericht jedenfalls bis Donnerstag vorliegen. Der Flugverkehr soll laut Personalkreisen am Mittwoch ganz eingestellt bleiben.

Folge von Swissair-Zusammenbruch
Sabena hatte im Oktober Gläubigerschutz bis Ende November erhalten, nachdem in der Folge des Zusammenbruchs von Swissair eine zugesagte Kapitalspritze ausblieb. Neben dem belgischen Staat als Mehrheitsaktionär ist Swissair mit 49,5 Prozent an der 1923 gegründeten Sabena beteiligt.

eine zweite Zusammenfassung.
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noch-n-zocker
schrieb am 07.11.01 11:25:23
Beitrag Nr. 19 (4.817.333)
K1

Ja, die Air Canada... Das war ein Supertip von Dir gewesen, leider habe ich da gepennt :(
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K1K1
schrieb am 07.11.01 14:38:01
Beitrag Nr. 20 (4.819.451)
...gut war das erst, wenn die AirCanada den Bond zurückgezahlt hat und bis da ist es noch ganz schön hin. Eigentlich müsste jede weitere Pleite für die verbliebenen Luftfahrtgesellschaften positiv sein, da dies auch eine Art der Kapazitätsanpassung ist. Das Modell Einbringung des Hauptgeschäfts in eine Tochterfirma (ohne die Schulden natürlich) scheint im Swissair Konzern Schule zu machen, die Sabena will nun wohl gleiches durchführen.

Grüße K1




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