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Der Crash nimmt langsam Form an! - 500 Beiträge pro Seite



Eine sehr hohe Volatilität geht immer einher. Vorzeichen eines Crash´s? Ich fürchte fast ja. So war das immer! Ein schwerer Schlag, die heftige Gegenreaktion (oftmals sogar neue Höchststände).

Was fehlt, ist nur noch der "Auslöser". Und was könnte das sein? In ein paar Wochen beginnt die Quartalsberichtssaison und wir sind vorgewarnt von den US-Konjunkturberichten. Das könnte so ein Auslöser sein, -muß es aber nicht. Ein Immobiliencrash in den USA? Oder etwa in Großbritannien?!

Ein Abschwächen der Konjunktur in Asien?

Ich denke, es wird ein MIX aus Allem.

Viel Gück liebe Anleger. Vor allem den Fondsanlegern.:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.312.973 von Dorfrichter am 15.03.07 17:30:28Gegen einen richtigen Crash hätte ich nix einzuwenden, auch wenn ich z.T. investiert bin.
Das Schlimmste was passieren könnte ist ein sogenannter Salamicrash.
Da weiss man dann gar nicht, wann das Tief endlich erreicht ist!:laugh:
!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 28.313.252 von marlene9374 am 15.03.07 17:45:10Das darfst Du gerne zu mir sagen so MITTE APRIL. Dann lag ich halt daneben (was ich sehr gerne sähe).

Aber an Deiner stelle würde ich "das Kraut jetzt noch nicht ausschütten"!
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.312.973 von Dorfrichter am 15.03.07 17:30:28Seh ich ahnlich wie du. Was mich sehr skeptisch stimmt ist die hohe Volatilität die einen Trendbruch ankündigt oder ankündigen kann. Das ganze erinnert mich stark an das Frühjahr 2000, da ging es auch nach mehrjähriger Hausse auf hohem Niveau heftigst Auf und Ab bevor es dann in die Grütze ging.

Natürlich wiederholt sich die Geschichte nicht 1:1 und die DAX-Werte sind meiner Meinung nach nicht überbewertet aber der Auslöser einer Korrektur/eines crashs wird vermutlich aus den USA kommen. Bekanntlich bekommt der DAX eine Lungenentzündung wenn an der US-Börse gehustet wird, das sollte man immer bedenken. :rolleyes:
Richtig! und wer damals dabei war, weiß das ganz genau. Der Nebenkriegsschauplatz war da die Biotechnologie. Aber auch 1987 kündigte sich der Crash an, indem es vorher stark volatil zuging.

Zumindest sollte man diese "seismischen Ausschläge" sehr ernst nehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.313.636 von Datteljongleur am 15.03.07 18:05:04Moin Datteljongleur,

nun, wenn man dem Typen auf dem Fahndungsfoto (das erstere :D) etwas Schlaf gönnt und danach bißchen Tusche raufhaut, dann hast Du mit Deinem Original-Bild aber ein echtes Problem ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.313.441 von IgnatzWrobel am 15.03.07 17:54:44Die Korrektur/Konsolidierung hat meiner Meinung nach begonnen. Hä#tte sie allerdings erst im April erwartet.

Einen Crash sehe ich nicht, da die Fundamentaldaten zu sehr stimmen.

Bis zum Ende der Korrektur muss man sein Geld hat mit Knock Outs gewinnen. (oder verlieren :cry:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.314.405 von Dorfrichter am 15.03.07 18:45:58die Korrektur wird vermutlich weniger ausgepr䧴 wie 2006. Die Hochs und Tiefs der letzten zwei Jahre mit Linien unterstreichen...gibt ein sch? Keil, aufw䲴zs gerichtet...egal:rolleyes:
Wirtschaftsnews - 14.03.07

US-Hypothekenbanken schwanken und lösen Börsensturz aus

14.03.07 (emfis.com)
Viel und oft wird über das Bankensystem Chinas philosophiert und vor einem drohenden Zusammenbruch gewarnt. Was wir jetzt erleben, ist ein sell off, welcher nicht von Chinas Banken, sondern vom alten westlichen und größtem Wirtschaftssystem ausgelöst wird, den USA und hier ausgerechnet aus der Ecke der Banken. So wurden durch die Hypothekenbanken Risiko Darlehns in unvorstellbarer Höhe ausgereicht welche sich zu einen Berg von Notleidenden Krediten verwandelt haben. Inzwischen wird von einer Insolvenzwelle von mindestens 36 Banken aus diesem Segment gesprochen, 20 haben bereits ihre Türen geschlossen. Über Jahre wurde der private Verbrauch in den USA ungezügelt subventioniert und machte zwischen vier und fünf Prozent des US BIP aus. Nun fängt das Kartenhaus an zusammenzubrechen und löst Befürchtungen aus, dass die Wirtschaftsmacht USA mehr als nur schwächeln könnte und somit als Absatzmarkt erheblich nachlässt.

Diese Angst zieht sich heute durch alle asiatischen Börsenplätze. Egal wo man hinsieht, sind es vor allem Exportwerte, welche die umfangreiche Verlustliste anführen.
In Japan taucht der Nikkei um über 500 Punkte oder 2,92 Prozent ab. Quer Beet geben die Exportwerte zwischen 4 und 5 Prozent ab. Die Autobauer verlieren über 3 Prozent, die Immobilientitel stürzen zwischen 6 und 7 Prozent nach unten und die Stahlwerte um über 5 Prozent.
In Australien zeigt sich ein "blutiges" Bild. Einen Abschlag von über 2 Prozent sieht man hier eher selten. Die Angst vor einer nachhaltigen Abkühlung der US-Wirtschaft hinterlässt seine Spuren. Sollte das eintreten, dann wird die Nachfrage nach Rohstoffen zwangsläufig sein. Das wiederspiegelte sich nun an dieser Rohstofflastiegen Börse.
Ähnliches kann man in Südkorea verfolgen. Der Kospi Knick um 2 Prozent ein, kann sich aber noch knapp über der 1.400 Marke behaupten. Exportwerte geben zwischen 1 und 2 Prozent ab und die Banken rutschen um 4 bis 5 Prozent nach unten.
Die Hongkonger Börse weitet die Vormittagsverluste weiter aus. Der HSI bricht derzeit um heftige 2,8 Prozent ein.





Quelle: EMFIS.COM, Autor: (il
Noch ist es kein Crash, aber es könnte leicht einer werden...Ein Terroranschlag, der sich gewaschen hat, ein Bankencrash, Kriegshandlungen mit dem Iran - alles könnte als Auslöser dienen. Und dann: gute Nacht für 1-3 Jahre! Oder doch nur eine starke Konsolidierung? Keiner kann das wissen. Ich werde weiter in Rohstoffe investieren und die Positionen mit Puts absichern.
Immobilienkrise in den USA
Berg- und Talfahrt für Finanzwerte
Während die US-Börsen nach dem Ölpreis-Aufschlag wieder ins Plus drehen, befürchten Investoren weiterhin eine Immobilienkrise und die globalen Folgen.
Von Simone Gröneweg

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Weltweit wächst die Sorge, dass Millionen überschuldeter Hausbesitzer in den Vereinigten Staaten ihre Hypothekenkredite nicht zurückzahlen können. "Bei vielen herrscht das Gefühl, dort braut sich etwas zusammen", beschreibt Konrad Becker, Analyst beim Münchner Bankhaus Merck Finck die Stimmung.

So lange die Immobilienpreise rasant stiegen, ließ sich das Problem verbergen. Seit einiger Zeit ist das nicht mehr der Fall. Ein Preisrutsch würde den Konsum in der global größten Wirtschaftszone erheblich bremsen und hätte Auswirkungen auf den Rest der Welt.

Und genau diese Befürchtung schickte die Aktienkurse am Mittwoch weltweit auf Talfahrt. In Tokio brach der Nikkei 225 um fast drei Prozent ein, was den zweitgrößten Tagesverlust seit Jahresbeginn bedeutete. Die Wall Street startete mit Gewinnen, bevor es auch hier abwärts ging. Erstmals seit November geriet der Dow Jones unter die Marke von 12000 Punkten. Im späteren Handel drehte die Börse wieder und schloss mit plus 0,48 Prozent auf 12133,40 Punkten. Ein gestiegener Ölpreis hatte das Interesse der Anleger an Aktien der Energiebranche entfacht.



"Die Banken hängen mit drin"
In Deutschland schloss der Dax mit einem Minus von 2,66 Prozent bei 6447,70 Punkten. "Bei einer Krise am Immobilienmarkt hängen die Banken logischerweise mit drin", begründete ein Händler die Verluste. Auslöser der Befürchtungen sind die Probleme einiger Hypothekenbanken. So hatte die New Yorker Börse die Aktie des Hypothekenanbieters New Century am Dienstagabend vom Kurszettel genommen.

Die zweitgrößte Hypothekenbank für zahlungsschwache Verbraucher in den Vereinigten Staaten ist in schwere finanzielle Turbulenzen geraten. Die Ausfälle der Branche bei Immobilienkrediten an Schuldner mit geringer Bonität hatte im vergangenen Quartal einen Rekordstand erreicht. In den USA erhalten auch Geringverdiener problemlos Darlehen für einen Hauskauf. Selbst wenn Kunden kein Erspartes haben oder nur unsichere Einnahmen, bekommen sie einen Kredit.

Experten schätzen, dass der Anteil dieser Finanzierungen bei 20 Prozent des Gesamtmarktes liegt. Gerade diese Hauseigentümer profitierten in den vergangenen Jahren vom niedrigen Zinsniveau und den stark steigenden Immobilienpreisen. "In einigen Küstenregionen haben sich die Preise innerhalb von zehn Jahren verdreifacht", sagt Tobias Just, Immobilienanalyst bei der Deutschen Bank. Gewagte Finanzierungen waren üblich.

"Manchmal wurde die Tilgung in den ersten Jahren ausgesetzt", erklärt Just. "Viele Banken haben den Kunden aufgrund des Wertzuwachses bei den Immobilien sogar noch zusätzlichen Kredit angeboten", erklärt Becker. So wurde viel Geld in die Wirtschaft gepumpt.



Domino-Effekt
Nun sinken die Preise für die Immobilien, die Zinsen sind gestiegen und etliche Hauseigentümer nicht mehr in der Lage, die Kredite zu bedienen. Experten spekulieren, ob dieses Phänomen nur eine finanzschwache Randgruppe betrifft oder auch Bankkunden mit guter Bonität erreicht. "Einige Investoren fürchten einen Domino-Effekt", sagt Michael Köhler, Aktienstratege bei der Landesbank Baden-Württemberg.

Allerdings würden Risikofaktoren derzeit sehr stark wahrgenommen, gibt er angesichts der Börsenreaktionen zu bedenken. "Die Problematik gibt es ja schon länger, nur derzeit sind die Investoren sehr sensibel." Der Aktienstratege glaubt nicht, dass die jüngsten Kursverluste der Anfang einer Trendwende an den Aktienmärkten sind.

Die meisten Experten gehen auch davon aus, dass es sich eher um eine Abkühlung und nicht um eine wirkliche Krise des Immobilienmarktes in den USA handelt. Trotzdem bleibt auch eine Unsicherheit. So fürchten wohl etliche Investoren, dass sich die Konjunktur in den Vereinigten Staaten deutlich schlechter entwickelt als erwartet. Der private Konsum ist bisher die wichtigste Stütze der amerikanischen Konjunktur. "Der Konsum hat in der Vergangenheit auch von den Wertzuwächsen der Immobilien profitiert", erklärt Just. Die Leute fühlten sich reich und gaben dementsprechend viel Geld aus. Das könnte sich nun ändern.

(SZ vom 15. März 2007)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.346.281 von Claptoni am 17.03.07 18:58:33jo Oswald, falscher Sräd...


Aber mal dumm nachgefragt...welche Auswirkung hat denn eigentlich die neue Unternehmensteuerefor in China, nachdem ausländische Unternehmen ihr Steuerparadies verlieren und nun 25% Prozent annen Staat abfürhren müssen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.347.066 von Claptoni am 17.03.07 19:37:55Benutzername: oswald11 (gesperrt)
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© DIE ZEIT, 08.03.2007 Nr. 11

Auf einmal fürchten alle das Risiko
Warum die Krise an den Kapitalmärkten sich selbst verstärken kann. Von Robert von Heusinger

Mit Wucht hat sich das Risiko an den internationalen Kapitalmärkten zurückgemeldet. In nur vier Tagen wurden am deutschen Aktienmarkt die Kursgewinne von zwei Monaten und am amerikanischen Aktienmarkt die eines Vierteljahres zunichte gemacht. Weltweit wurden allein in der vergangenen Woche nur an den Aktienmärkten 1.500 Milliarden Dollar vernichtet, so die Nachrichtenagentur Bloomberg. Und zu Beginn dieser Woche ging es weiter abwärts. Trotz niedriger Inflation und starken globalen Wachstums ist es erst einmal vorbei mit der geradezu unheimlichen Ruhe an den Finanzmärkten. Der heftige Kursverlust an der Wall Street vom 27. Februar war der größte seit dem 11. September 2001. Seither heißt es rund um den Globus: raus aus dem Risiko.

Unter der neuen Risikowahrnehmung leiden alle Aktienmärkte. Deren Kursverluste sind umso größer, je riskanter der jeweilige Aktienmarkt eingeschätzt wird. So hat in Deutschland etwa der TecDax, in dem schnell wachsende Technologiewerte zusammengefasst sind, binnen einer Woche fast elf Prozent verloren, wohingegen die »sichereren« Standardwerte im Dax »nur« sieben Prozent abgegeben haben. Und auch die Anleihen riskanter Schuldner, die Versicherungsprämien für wackelige Kredite sowie Rohstoffe und Devisen bekamen die neue Risikoscheu zu spüren. Überall kam es zu teilweise kräftigen Turbulenzen.

An den Finanzmärkten hat eine verborgene Dynamik eingesetzt. Eine Dynamik, die im schlimmsten Fall neben weiteren heftigen Kursverlusten das Wachstum der Realwirtschaft belasten wird.

In unruhigen Zeiten müssen die Händler ihre Aktien verkaufen



Die Dynamik versteckt sich hinter drei großen Buchstaben: VAR. Das ist die Abkürzung für Value at Risk, das Risikomaß schlechthin an den modernen Kapitalmärkten. Vor etwa dreißig Jahren trat das Konzept seinen Siegeszug an, erst an den Universitäten, später in der Praxis. »Die ersten deutschen Banken haben sich damit vor rund zehn Jahren beschäftigt«, sagt Uwe Wystup, Professor an der privaten Hochschule Frankfurt School of Finance & Management. Die Banken in der angelsächsischen Welt waren etwas früher dran.

Inzwischen ist der VAR globaler Standard. Er gibt mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 oder auch 95 Prozent den maximalen Tagesverlust für ein Portfolio, eine Bankbilanz oder eine Handelsposition an. VAR ist die Kennzahl, nach der Bankvorstände ihre Händler kontrollieren und nach der die Bankenaufsicht das Risiko der Banken und Finanzdienstleister beurteilt. Institute, die ein hohes Risiko – gemessen am Value at Risk – eingehen, müssen mehr Eigenkapital als Puffer bereithalten als risikoärmere Banken. Mit dieser Regulierung soll das Bankensystem unanfällig für Krisen gemacht werden.

Doch das Konzept ist nicht nur theoretisch umstritten (ZEIT Nr. 22/06). Denn es setzt voraus, dass sich die Kurse an den Finanzmärkten wie in einer statistischen Normalverteilung, einer Gaußschen Glockenkurve, verhalten. Die Kurse müssten sich demnach kontinuierlich bewegen. Sie dürften nicht springen – was sie aber in der Regel tun. Zumal wenn es turbulent zugeht.

Für die gegenwärtige Unsicherheit noch schlimmer ist jedoch, dass das Konzept VAR den Trend verstärkt. Wenn an den Finanzmärkten Ruhe herrscht und die Händler und Spekulanten sowieso bereit sind, mehr Risiko einzugehen, schaltet auch das Risikomaß VAR auf Grün. Wenn die Unsicherheit steigt, wären zur Stabilisierung der Märkte volkswirtschaftlich eigentlich mutige Händler wünschenswert, doch dann springt der VAR auf Rot – und zwingt die Händler, sich von riskanten Titeln zu trennen.

Diese aberwitzige Eigenschaft liegt daran, dass die wichtigste Bestimmungsgröße für den Value at Risk die Volatilität ist. Die Volatilität wiederum ist das Maß, das die Schwankungsbreite der Kurse an den jeweiligen Märkten misst. Wenn die Aktien – wie seit März 2003 – unter geringen Ausschlägen auf immer neue Höhen steigen, sinkt die Volatilität. Der Volatilitätsindex Vix, der die Schwankungen am amerikanischen Aktienmarkt misst, hatte sich von 50 Punkten Ende 2002 bereits Ende 2003 auf unter 20 Punkte zurückgebildet und ist zuletzt sogar unter zehn Punkte gefallen – und damit auf ein neues Rekordtief. Ganz ähnlich sieht der Verlauf des VDax aus, der die Schwankungen des Deutschen Aktienindex Dax misst. Er ist in den vergangenen fünf Jahren von 62 auf 13 Punkte gefallen. Einen ähnlichen Verlauf haben die Volatilitätsindizes für Staatsanleihen und Devisen genommen. Überall waren die Schwankungen in den vergangenen Jahren geringer als in früheren Zeiten. Damit sank das Risiko auf die eingegangenen Wetten – jedoch nur, wenn man es mit dem VAR gemessen hat.

Tatsächlich haben die Banken in den ruhigen Jahren 2003 bis 2006 deutlich mehr riskante Anlageobjekte wie Aktien oder Anleihen wackeliger Schuldner auf ihre Handelsbücher genommen. Das hat Rolf Elgeti für die europäischen Banken nachgewiesen, wobei sich amerikanische und asiatische kaum anders verhalten haben dürften. Nach den Kalkulationen des Anlagestrategen der niederländischen Großbank ABN Amro hat sich der VAR in den Handelsabteilungen der großen europäischen Banken zwischen 2003 und Ende 2006 sogar noch erhöht. Da sich aber gleichzeitig die Volatilität gedrittelt hat, »befinden sich heute dreimal mehr riskante Titel in den Handelsbüchern der Banken«, sagt Elgeti.



Dreimal mehr riskante Titel in den Bilanzen der Banken sind Gift für die künftige Kursentwicklung von Aktien und anderen unsicheren Papieren, wenn die Volatilität kräftig steigt. Und die Volatilität ist ungewöhnlich rasant hochgeschnellt. Der amerikanische Vix zum Beispiel schoss in nur einem Tag um 70 Prozent nach oben und lag Ende vergangener Woche mit mehr als 18 Punkten noch höher. Laut Goldman Sachs war der Sprung so groß wie acht Standardabweichungen vom Durchschnitt. So etwas hätte niemals passieren dürfen, wenn die Standardrisikomodelle die Realität korrekt wiedergeben würden, notierte der britische Economist. Aber es ist passiert.


Wie werden die Hedgefonds reagieren?

Wie stark der Verkaufsdruck der Banken in den kommenden Wochen ausfällt, hängt vor allem daran, wie sie ihren Value at Risk messen und wie rasch die Volatilitätsindizes weiter steigen. Von der großen amerikanischen Investmentbank JP Morgan sei bekannt, dass sich ihr VAR zu rund 80 Prozent aus der Volatilität der vergangenen Tage berechne, sagt Mark Wahrenburg, Professor für Bankbetriebslehre an der Universität Frankfurt. Der jüngste Anstieg hat in einem solchen Fall sehr unmittelbare Auswirkungen für die Bewertungen der Risikopositionen. Amerikanische Aktien sind über Nacht 80 Prozent riskanter geworden! Ähnliche Risikomodelle wie JP Morgan dürften alle global agierenden Investmentbanken besitzen, so auch die Deutsche Bank. Viele andere deutsche Banken dagegen, sagt Wahrenburg, würden den VAR anhand eines Zwölf-Monats-Durchschnitts berechnen. In diesem Fall wirke der Anstieg der Volatilität verzögert und gedämpft.

Die Banken werden auf jeden Fall in den kommenden Wochen latent auf der Verkäuferseite stehen, um ihren Value at Risk nicht in astronomische Höhen schießen zu lassen. Ähnlich sieht die Situation bei den mächtigen Pensionsfonds und Lebensversicherern aus. Auch sie sind reguliert und müssen ihren Value at Risk an die Aufsicht melden.



Und was machen die Hedgefonds, eine immer stärkere Macht an den Kapitalmärkten? Sie haben den Vorteil, nicht reguliert zu sein. In der Vergangenheit wurde ihre fehlende Regulierung als große Gefahr für das Finanzsystem gegeißelt, jetzt könnte sie sich als Segen herausstellen. Denn die Hedgefonds müssen ihr Risiko nicht nach dem VAR steuern, schon gar nicht müssen sie ihr Risiko so messen und an Ratingagenturen und Bankenaufseher melden. Sie könnten also in die Bresche springen und riskante Titel günstig kaufen, wenn die anderen Marktteilnehmer wegen der Regulierung verkaufen müssen.

Sie könnten. Ob sie tatsächlich schlauer sind als andere Investoren und bessere Risikomessmodelle als den Standard VAR verwenden, darf bezweifelt werden. Denn auch die großen Hedgefonds haben am grauen Dienstag im Schnitt rund vier Prozent verloren – genauso viel wie die großen Aktienmärkte.

Herdentrieb ist an den Finanzmärkten ein bekanntes und uraltes Phänomen. Aber dass die Risikomessmodelle die Ansteckung fördern, weil sie in ruhigen Zeiten mehr Risiko erlauben und in turbulenten Zeiten weniger, ist ein gravierender Fehler in der gegenwärtigen globalen Finanzarchitektur. Wie fatal sich die falsche Regulierung auf die Stabilität des globalen Kapitalismus auswirkt, könnten schon die nächsten Wochen zeigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.436.543 von was? am 22.03.07 17:31:20Entschuldigung,@was? Ich sah Dein Posting erst Heute.
Der 3-Monatschart:



Für mich gibts da überhaupt keine Entwarnung. Im Gegenteil!

Kommentar erbeten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.471.505 von Dorfrichter am 24.03.07 09:20:26Du bekommst deinen Crash noch,keine Sorge,
die Fakers aus den USA werden dafür sorgen......
Es wird ein Bilderbuch-Crash.......
Geduld,Geduld er kommt,
das ist so sicher wie das Amen in der Kirche,die Vollidioten aus den USA werden dafür sorgen......
:look::):kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.511.403 von Claptoni am 27.03.07 08:49:41Eigentlich will ich überhaupt keinen "Crash"!:( Ich kann doch auch nichts dafür, daß die Immobilienblase in den USA und GB tatsächlich existent ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.514.746 von Dorfrichter am 27.03.07 11:27:11Es wird ein Crash der härteren Natur,
die letzten hartnäckigen Kleinanleger werden mürbe gemacht,
danach ist die Akktienkultur in Deutschland gestorben......
Abgeltungssteuer läßt grüßen......
Cl.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.534.658 von Claptoni am 28.03.07 08:58:12Völlig richtig, und deswegen sind die stop loss bei mir bei 6500 gesetzt. Also, alles im Griff, die 5% Verlust bis zu 6500 sind in Anbetracht der 4-Jahresralley doch verkraftbar, oder?
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.535.132 von Claptoni am 28.03.07 09:18:11Die Stimmung bei den Marktteilnehmern ist einfach VIEL zu gut

Beinahe alle Aussteller sprachen auf der „Invest“ von großen Erfolgen! Riesige Scharen interessierter Anleger stürmten in die Hallen. Das Interesse der rund 14.000 Besucher war gigantisch. Wir haben uns mit dutzenden Investoren unterhalten und die vorsichtige Haltung, die wir bereits am Montag VOR dem Crash äußerten, hat sich dadurch nur noch bestätigt! Die Euphorie der hoch investierten Privatanleger ist erschreckend. Und teilweise haben wir in Gesprächen herausgehört, dass man selbst, auch die Freunde und/oder ihre Bankberater bis zur Halskrause investiert sind.
Nun, andere wiederum sprechen davon, dass die Liquidität weiterhin für steigende Kurse sorgen könnte. Doch wir denken, dass die hohen Gewinne eher zu einem Verkaufsszenario führen, als die noch verbleibende Liquidität zu weiteren Kaufengagements. Wir haben schon häufig auf das Szenario der „Dynamisierung“ hingewiesen. Sollten die letzten Hochs nicht deutlich überwunden werden, steigt die Nervosität und der Markt kippt, was schließlich zu Panikverkäufen führt. Danach schlagen auch die Analysten und Medien um, damit man auch im „Trend“ bleibt. Und dies führt wiederum zu weiteren Verkäufen.


Die Analysten erwarten eine Korrektur im 2. Halbjahr – EMFIS hingegen schon deutlich eher!


Aus allen Lagern hört man für das zweite Halbjahr oder zumindest für den Herbst Schreckensszenarien, die zu heftigen Korrekturen führen sollen. Sowohl die Analysten und Experten aus dem technischen Lager, als auch Volkswirte „sehen“ einem schwachen zweiten Halbjahr entgegen. Analysten von der fundamentalen Ecke warnen ebenfalls vor dem 2. Halbjahr. Wenn wir diese einheitliche „Stimmungsmache“ beobachten, so kann das Eintreten einer Korrektur oder gar Crash-Zustände NICHT erst zu dieser Zeit eintreten.

Wieso kann der Crash NICHT erst dann eintreten?

Wenn JEDER davon ausgeht, dass der Crash oder Korrektur im zweiten Halbjahr ausbricht, verkaufen die Marktteilnehmer doch VOR einer solchen Gewinnvernichtung! Oder warten Sie selbst erst eine Korrektur ab, wenn Sie von einem Crash-Szenario ausgehen? – Nein, Sie würden vorher verkaufen. Und genau das erwarten wir.

Woher sollen positive Stimmungen kommen?

Sicherlich haben die Bullen einige positive Punkte, die vor allem auf der vorhandenen Liquidität und nicht überaus hohen Bewertung beruht. Doch den negativen Faktoren, wie die offensichtlichen Gefahren, drohend aus der Irankrise, Immobilienblase in den USA, Rückfluss der Carry Trades, werden kaum Beachtung geschenkt. Somit sind eigentlich alle positiven Meldungen in den Märkten. Welche Ereignisse sollen die Märkte nun derart positiv überraschen, dass es zu einem gigantischen Ausbruch und noch größerer Euphorie kommt?

Wie positionieren wir uns?

Unverändert raten wir aktuell die bestehenden Long-Positionen (Aktienkäufe) zu halten, um bei einem eventuellen – allerdings eher unwahrscheinlichen – Aufwärtstrend mit teilzuhaben. Wir ziehen unsere Stopp-Kurse enger an die Basiskurse heran. Parallel bauen wir unsere Absicherungspositionen (Short-Engagements) aus. Zum einen haben wir dann unsere Long-Positionen gehedget und zum anderen können wir bei einem Trendwechsel überproportional gewinnen. Sollte der Markt tatsächlich kippen, so werden wir aus unserem Cash-Bestand weiter in Short-Positionen umschichten.

Welche Märkte sind günstig und versprechen Potential?

Günstige Bewertungen bei überdurchschnittlichem Wachstum vor allem aus dem Binnenmarkt sehen wir in Singapur, Südkorea, Philippinen und Indonesien. Thailand bleibt nach wie vor aufgrund der politischen Instabilität der günstigste Aktienmarkt und bietet hier bei einem durchschnittlichen KGV der Blue Chips von unter 10 spekulative Kaufgelegenheiten. Südkoreas Aktienmarkt war in 2006 einer der schwächeren Märkte. Diese schwache Performance war nicht auf ein niedriges Wachstum oder hohe Bewertungen zurückzuführen. Vielmehr war der südkoreanische Aktienmarkt durch hohe Kapitalzuflüsse aus dem Jahr 2005 vorbelastet, das schließlich den Investierten die Möglichkeit zu Gewinnmitnahmen bot. Nun ist Südkorea mit einem durchschnittlichen KGV von 10 einer der günstigsten Aktienmärkte. 2007 sollte der Kospi trotz eines erwarteten globalen Einbruchs im zweiten Halbjahr besser performen. Die Philippinen befinden sich volkswirtschaftlich betrachtet immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau. Doch die Kapitalzuflüsse durch die Exil-Philippinos werden den Binnenmarkt ankurbeln, wie man es vor einigen Jahren durch die „Exil-Latinos“ in Mexiko erlebt hat. Vor allem die Bau- und Immobilienbranche sollte bald einen entsprechenden Aufwind erhalten, der schließlich auch Infrastrukturprojekte fördern wird. Leider gibt es für deutsche Anleger nur sehr geringe Möglichkeiten in diesem Markt partizipieren zu können.

EMFIS arbeitet momentan an Möglichkeiten, deutschen Anlegern diesen Markt zu öffnen. Indonesiens Aufgabe ist aktuell die Infrastruktur auszubauen. Hier fließen riesige Geldmengen aus staatlicher Seite in den Markt. Auch hier ist der Immobilien- und Bausektor eine gute Chance, zusätzlich von den sinkenden Zinsen und steigenden Investitionen zu profitieren.

L&M Rising Asia Garant wird ab morgen gehandelt! Das Garantiezertifikat bietet eine einmalige Chance mit 100%igem Kapitalschutz an den Kurssteigerungen in Japan, Südkorea, Australien, Hong Kong und China teilzuhaben. Wir empfehlen das Zertifikat, aufgrund der Unsicherheit am Aktienmarkt für konservative Anleger, unbedingt zu kaufen. Die WKN lautet: TB0QEF





Quelle: EMFIS.COM, Autor: (cs)
Es kracht bald gewaltig im Karton.......
USA ist quasi fertig,da hilft auch Gelddrucken im Akkord nicht,
würden ausländische Investoren auf einen Schlag ihre Investments aufkündigen,wären die Kaugummifresser von heut auf morgen pleite......
Cl.;)
So viel Skepsis erstaunt, besonders wenn man die jüngste Entwicklung des DAX® betrachtet. Pessimisten erhielten seit Mitte März gleich zwei Hinweise, dass es mit der strukturellen Stärke des deutschen Aktienmarktes viel besser steht als man zu Beginn des Monats noch vermutete. Vor zwei Wochen, als der DAX innerhalb von 48 Stunden unter sein erstes Korrekturtief sauste, sah für zahlreiche Marktbeobachter und Analysten die nahe Zukunft ziemlich düster aus. Diese Haltung hatte sich prompt auf unsere Panel-Mitglieder übertragen. Weniger durchgesetzt hat sich hingegen die Erkenntnis, dass der Markt gar nicht mit Entsetzen auf das neue Korrekturtief reagierte und keine 24 Stunden später wieder zu einer fulminanten Erholung ansetzte. Dabei bedeutete diese Entwicklung, dass keiner mehr zwingend verkaufen musste! Ebenfalls heruntergespielt oder gar komplett ausgeblendet wurde die Tatsache, dass der DAX sich diesmal noch wesentlich stärker erholen konnte als beim ersten Versuch, der bei zirka 6.750 Punkten sein Ende fand. Diesmal schmolz die Distanz zur 7.000er Marke auf gerade einmal 100 Punkte; der Abstand zum Sechsjahreshoch betrug nur noch schlappe zwei Prozent. Mit anderen Worten: Das März- Korrekturkapitel ist eigentlich abgeschlossen.

Unsere Bären, na ja, immer schön short und ab mit dem Geld in die Esse. Schade, daß unser Nabil nicht mehr dabei ist.
be.
@was? gut daß Du Dich meldest! Geh mal zurück, ich schrieb, wir sollten die Quartalsberichtssaison in den USA noch abwarten. Erst dann wird man sehen, wie die Konjunktur in den USA sich abgeflacht hat (oder nicht). Vorgewarnt sind wir ja.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.577.423 von dr.wssk am 30.03.07 09:13:04Immerhin, die heftigen Ausschläge bleiben nun doch aus. Dennoch, ich traue dem Ganzen noch nicht. Ich werde weiterhin abwarten- wenigstens bis gegen ende April.
30. März 2007, 12:44 Uhr
Rohstoffe
Iran-Krise treibt Ölpreis auf Höchststand
Die Krise um im Iran festgehaltene britische Soldaten macht die Märkte nervös: Der Ölpreis ist auf den höchsten Stand seit einen halben Jahr gestiegen.
Foto: dpaEin Arbeiter an einer Pipeline auf den Ölfeldern bei Marmul im Oman: Die Krise um im Iran festgenommene Soldaten treibt den Ölpreis

Am Freitagmorgen (MESZ) lag der Preis im Computerhandel der New Yorker Rohstoffbörse bei 66,46 Dollar pro Barrel (159 Liter), 43 Cent über dem Vortag. Das ist der höchste Preis seit dem 8. September. Schon am Mittwoch war der Preis um fast zwei Dollar gestiegen. Weiterführende links
Neues Video empört britische Öffentlichkeit Streit um gefangene britische Soldaten vor UN-Sicherheitsrat Nervenkrieg um britische Soldaten verschärft Nahostkonflikt schlägt auf Ölpreis durch Vereinte Nationen schalten sich in Iran-Krise ein London bittet Sicherheitsrat um Hilfe London bricht Kontakte zu Teheran ab Wer ist Faye Turney? Teheran beweist seine Dummheit Deutschland bestellt iranischen Botschafter ein Britischer Premier Blair droht Teheran Kriegsangst und wachsender Ärger über Ahmadinedschad Britische Diplomaten dürfen Soldaten besuchen Jedes Fischerboot hat hier zwei Fahnen dabei Teheran führt gefangene Soldaten auf Video vor "Dann musst du tun, was verlangt wird" Der Iran wirft 15 britischen Soldaten vor, in sein Hoheitsgebiet eingedrungen zu sein, was die britischen Streitkräfte bestreiten. Großbritannien legte die diplomatischen Beziehungen zu Iran als Reaktion auf den Vorfall auf Eis. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen äußerte sich „tief besorgt“ über die Ereignisse. Der iranische Chefunterhändler Ali Ladridschani deutete an, dass Teheran den Soldaten auch den Prozess machen könnte. Schlagworte
Energie Öl Ölpreis Iran Soldaten Barrel Der Konflikt treibt den Ölpreis, weil ein Fünftel des weltweit verbrauchten Öls per Tanker die Meerenge von Hormuz passieren muss, die vom Iran begrenzt wird. Ein Krieg mit dem Iran würde den Öltransport stoppen. Preisstützend wirkten dagegen schon früher in der Woche Lagerdaten aus den USA: Dort fiel der Bestand an Rohöl sowie an Fertigprodukten. Bei Benzin sank der Bestand zum siebten Mal in Folge.


Quelle: Goldseiten
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.577.481 von Dorfrichter am 30.03.07 09:15:11"Vorgewarnt" und "Crash" geht schwierig zusammen...

Am Ende der Berichtsaison wird über die nächste nachgedacht ... wann willst du dich denn entscheiden, bzw. worauf wartest du, damit du dich entscheiden kannst? Das ist jetzt wirklich eine interessierte Frage und keine Aufforderung oder so was...

Wenn die Wirtschaftsdaten nun schlechter werden - willst du dann etwa verkaufen oder gerade dann kaufen?

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.594.668 von saviano am 30.03.07 21:49:06Ich denke an diese heftigen Ausschläge Anfang März. Das hat sich 1987 auch so dargestellt- 2000 etwas anders. Momentan ist/scheint alles im "grünen Bereich. Alles, so scheint es, hat sich beruhigt. Ich traue diesem "Braten" aber noch nicht. Der große Crash 1929 aber, da sah es ähnlich aus. Ich rechne (subjektives Empfinden) mit weiteren kurzen Absackern und Erholungen- nur so ein Gefühl.

Alles eine Glaubenssache.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.594.668 von saviano am 30.03.07 21:49:06Wenn die Wirtschaftsdaten nun schlechter werden - willst du dann etwa verkaufen oder gerade dann kaufen?


Ich denke, es ist ganz gesund, jetzt mindestens 40% Cash zu halten. Ans "verkaufen" denke ich da weniger. Wer aber hoch investiert ist (80-100%) sollte nach meiner Meinung schon daran denken, mal den ein oder anderen Gewinn mitzunehmen, oder auch mal eine "Lusche" aus dem Depot werfen um so die Cashposition aufzufüllen.

Es stehen hohe Risiken gegen die Chance. Das konnte man die letzten Jahre nicht so erkennen. Wir Kleinanleger müssen uns auf unseren (hoffentlich)gesunden Instinkt zu über 60% verlassen. Der Rest sind harte Fakten, die man nachlesen kann.

Ich habe mir gerade mal die Zeit genommen und Werte aus der 2. Reihe durchgesehen(MDAX und SDAX) ind ihre Performance die letzten 3 Jahre. Die Kurse stehen dermaßen hoch, viele Einzelwerte haben 500% zugelegt! Wohin denn sollten sie noch steigen?

Nicht alles kann man am Zinsgefüge festmachen. Da kommen schon mehr Faktoren hinzu wie die Geopolitische Lage, der Immobilienmarkt, die Währungen, die Rohstoffe.

Ich finde, es ist nun an der Zeit, auch mal zuzusehen was da kommt.

An einen starken "Hype"-dazu fehlt mir ehrlich gesagt einfach der Glaube. Zuviel Euphorie schadet ja doch nur.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.598.947 von Dorfrichter am 31.03.07 11:28:19Aber an 'Crashtagen' ist immer noch gutes Geld mit 'guten' Nebenwerten zu verdienen, Beispiel Ende Februar, Gesco Kauf zu 34,50 € und DBAG zu 20,10 € !!!
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.598.947 von Dorfrichter am 31.03.07 11:28:19Natürlich soll man nicht alles an den Zinsen festmachen (zumal von Zins zu Zins noch diverse Unterschiede bestehen).

Ich bin auch sehr einverstanden, dass alles letztendlich eine Glaubensfrage ist. Die Fakten ... wer kann sie denn richtig lesen? Wer schon etwas Zeit an der Börse verbracht hat, weiß, dass die selben Fakten mal so und mal so interpretiert werden...

Von den aufgezählten Risiken/Sorgen kann ich zustimmen - aber nur auf kurzer Sicht. Mittel- bis langfristig sehe ich z.B. die geopolitische Lage gar nicht so negativ. Wenn man genauer hinschaut, denke ich, kann man ziemlich viel Erfreuliches feststellen. Die Welt bewegt sich in eine gute Richtung. Langfristig kann man darauf spekulieren, denn die wenigsten haben es wirklich erkannt und/oder in Investitionsentscheidungen/Bewertungen umgesetzt.

Immo-Markt - müssen wir schauen.. da könnte einiges passieren, hauptsächlich im Sinne von Banken/Hypothekenanbieter-Pleiten o.ä., die ganze Frage für mich ist: wird die Fed imstande sein notfalls mit Liquidität das Finanzsystem unterstützen zu können. Die Inflation steht ein bisschen im Wege, aber nicht zu sehr.

www.boersennotizbuch.de
Auch heute neigen sich die Nebenwerte-Indizes gawaltig.

In letzter Zeit oft beobachtet:

Erst kommen die Nebenwerte stark zurück und hernach neigt sich der DAX.

Wo führt das nur hin?
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.630.418 von dr.wssk am 17.09.07 13:20:48Was mich so stutzig macht, sind ganz einfach die Nebenwerte, die jetzt überproportional verlieren. Wir stehen möglicherweise vor einer neuen Runde in der Abwärtsspirale. Diese Woche halte ich da für wichtig in der Charttechnik.
Der DOW wird sich heute noch um einiges verbilligen, wir dürfen nicht vergessen woher die Krise kommt, aus den USA.
Deren Zweckoptimismus hat den Markt noch gestützt, der Absturtz muß unweigerlich fogen.
News - 18.09.07 08:28
Nikkei gibt rund zwei Prozent nach

Befürchtungen über eine Ausweitung der Kreditkrise haben den Aktienmärkten in Fernost am Dienstag deutliche Verluste beschert. Besonders Bankenwerte wurden verkauft. Investoren befürchteten, die Krise beim britischen Baufinanzierer Northern Rock könne sich auch auf andere Großbanken ausweiten.



HB TOKIO/HONGKONG. Das Institut war wegen der hohen Zinsen am Geldmarkt unter Druck geraten mit der Folge, dass ihr die Bank von England Hilfen angeboten hat. Der Dollar notierte vor der von Volkswirten erwarteten Zinssenkung der US-Notenbank (Fed) nahezu unverändert.

In Tokio verlor der Nikkei-Index der 225 führenden Werte 2,02 Prozent auf 15 801 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index fiel 2,19 Prozent auf 1510 Zähler. Auch die Börsen in Hongkong, Singapur und Südkorea lagen tiefer. Der Markt in Taiwan blieb wegen eines Taifuns geschlossen.

Am japanischen Markt verloren wegen der Sorgen um den Kreditmarkt die Aktien der Mizuho Financial Group 7,91 Prozent. Mitsubishi-UFJ-Papiere gaben 4,8 Prozent nach. Zusätzlich unter Druck gerieten die Finanzwerte, nachdem die Kreditmarktkrise mit Credia auch erstmals einen mittelgroßen Geldgeber erwischt hatte.

Gegen den Trend entwickelten sich im Handelsverlauf vor allem Energieaktien. Sie profitierten von erneut gestiegenen Rohölpreisen. Getrieben von Sorgen vor einer Vorratsverknappung zu Beginn der Heizperiode stieg der Preis für ein Barrel US-Leichtöl auf mehr als 81 Dollar. Kurz vor Handelsschluss gerieten allerdings auch Energietitel in den Sog: die Aktie des japanischen Energieunternehmens Inpex Holdings fiel 0,88 Prozent.

Die New Yorker Aktienmärkte hatten wegen der Turbulenzen am Kreditmarkt zum Wochenauftakt tiefer geschlossen. Der Dow-Jones-Index schloss 0,29 Prozent im Minus bei 13 403 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,51 Prozent auf 1476 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbuchte Verluste von 0,79 Prozent auf 2581 Punkte.

Vor der Fed-Zinsentscheidung notierte der Dollar im asiatischen Devisenhandel zum Euro kaum verändert. An den Finanzmärkten wird allgemein erwartet, dass die Fed die Zinsen von derzeit 5,25 Prozent um 25 Basispunkte senken dürfte. Ein Euro wurde mit 1,3850 Dollar gehandelt. Wegen der Northern-Rock-Krise gab das Pfund Sterling zum Dollar nach und wurde mit 1,9918 Dollar erstmals in diesem Monat unter der Zwei-Dollar-Marke gehandelt.



Quelle: Handelsblatt.com
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.635.404 von DrCash1000 am 17.09.07 19:05:07sag mal, hast du mal was von einem STANDPUNKT gehört ?
Nur Stunden zuvor hast du in einem anderen Thread die gegenteilige Meinung vertreten.:keks:
Wenn ich auch ma meinen Senf dazugeben darf.

Ich betrachte die "Krise" in den usa und hier als fast durchgestanden. Vor eins zwei wochen war noch überall von nem üblen crash die rede. nun ist das aber auch vorbei, das tief haben wir mit der zahlungsunfähigkeit der northern rock gesehen und die Fed hat den leitzins um .5% gesenkt. Spielen jez die anderen Landesbanken sowohl ezb mit dann muss wirklich die sprichwörtliche Bombe einschlagen, damit hier noch was abschmiert.

Aber darüber kann nur spekuliert werden:laugh:
(wissen tut das aber niemand)

LG aus dem fernen LE
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.680.501 von Albert130 am 20.09.07 21:07:12So deutlich hat es noch keiner gesagt: Wegen der Kreditkrise finden 1,5 Millionen Briten für ihr Eigenheim keine Anschlussfinanzierung, warnt die Regulierungsbehörde FSA. Die Betroffenen müssen ihre Häuser womöglich verkaufen - wodurch die Preise ins Bodenlose fallen könnten.

London - Es ist eine der stärksten Warnungen, die je von offizieller Seite abgegeben wurden. Für fast 1,5 Millionen Briten werde es im nächsten Jahr "schwierig, wenn nicht unmöglich", eine bezahlbare Anschlussfinanzierung für ihr Eigenheim zu finden, sagte Clive Briault von der Regulierungsbehörde FSA dem "Telegraph". Die steigenden Kreditkosten seien für viele Hausbesitzer "einfach zu viel".

Grund ist die seit Monaten schwelende Krise der weltweiten Finanzmärkte. Seit dem Desaster mit Ramschdarlehen in den USA trauen sich die Banken gegenseitig nicht mehr - und verleihen kaum noch Geld. Betroffen ist davon vor allem Großbritannien. Die Zinsen und Kreditgebühren steigen, außerdem knüpfen die Institute die Geldvergabe an immer strengere Kriterien.

Problematisch ist das besonders für solche Hausbesitzer, deren Darlehensvertrag demnächst ausläuft und die deshalb auf eine Anschlussfinanzierung angewiesen sind. Da gleichzeitig die Immobilienpreise unter Druck geraten, stecken die Eigentümer in einer Zwickmühle: Versuchen sie, das Haus zu halten, müssen sie hohe Kreditkosten tragen. Wollen sie verkaufen, müssen sie Wertverluste hinnehmen.

Wie ernst die Lage ist, machte der Verband der britischen Kreditgeber CML deutlich: Jeder dritte Kreditantrag werde im kommenden Jahr abgelehnt, wenn sich die Banken nicht endlich wieder untereinander Geld leihen. Damit wächst der Druck auf die Bank of England, die Leitzinsen zu senken. Auf diese Weise, so die Hoffnung, könne der Markt wieder in Schwung geraten. Das entscheidende Gremium der Bank of England tritt morgen zusammen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 31.630.087 von Dorfrichter am 17.09.07 12:56:52Erst kommen die Nebenwerte stark zurück und hernach neigt sich der DAX

Würde sagen : knapp daneben :laugh:

Nur der formhalber : DAX Schluß heute 7944 Pkt.

P.S. Gehe ich richtig in der Annahme daß du short bist ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.675.515 von Oldieman am 05.12.07 18:39:04Hallo @Oldieman im Lenovo-Thread sprach ich vor Tagen, daß ich mit einem Zwischenhoch" rechne. Ist so gekommen. Was Du meinst, war vor gut einer Woche.

Nein, ich bin nicht "short".

Ich bin ganz raus- bis auf einen Wert und selbst da bin ich nicht nennenswert investiert- ein Antizykliker.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.675.643 von Dorfrichter am 05.12.07 18:49:14..daß ich mit einem Zwischenhoch" rechne

Heißt das nun daß du mit einem Abschwung rechnest oder mit einem weiteren Anstieg ? ;)

Ich bin ganz raus

des isch dr Fehler, denn wie du selber siehst, gehts nach oben.

In diesem Zusammenhang frag ich mich immer wieder, wie kann man was gewinnen wenn man raus ist :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.675.897 von Oldieman am 05.12.07 19:11:35Meine Meinung zählt doch nicht.

Dennoch:

Ich rechne(te) mit einem Zwischenhoch (DOW bis 13.500-13.700 Punkte) und anschließend mit einem neuerlichen Absturz unter die letzte Tiefstmarke vor knapp 2 Wochen

Das alles wird noch im DEZ. passieren.

Wie gesagt, ich bin kein Hellseher, sondern berechne diese Aussagen nach völlig anderen Gesichtspunkten (Zeitfaktor). Ich rechne mit einem schlimmen Crash.

Nach meiner Theorie (anders als bei den vorangegangenen Minicrash´s) ist der Zeitfaktor gestreckt. Nicht die heftigen Zuckungen nach oben wie unten binnen 3-4 Tagen, sondern in längeren Zeiträumen (1 Monat)

Zweimal konnten wir das bereits erleben. Nun kommt der dritte HYPE.

Nur eine Theorie. Wenn sie stimmen sollte, werde ich ein energischer Verfechter der Chaos-Theorie, denn dann würde sie sich bewahrheiten.

So, genug Kaffeesatzleserei.

Bisher laufe ich absolut "inline".
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.676.236 von Dorfrichter am 05.12.07 19:38:47Ich rechne mit einem schlimmen Crash.:confused:

Wie begründest du das ?

Nun bin ich ja bullisch gestimmt, sehe aber dennoch die Gefahren die es ja durchaus gibt. Aber im Dezember ?
Im Januar, wenn die Berichte fürs 4.Quartal vorliegen lauern noch Gefahren, da dann alles auf den Tisch muß. Denke (und hoffe) daß dies dann nicht zu einem Crash reicht.

Habe ich das richtig verstanden indem du auf einen Crash spekulierst um dann richtig einsteigen zu können ?
Ansonsten sehe ich keinen Sinn um Kohle zu machen.

P.S. Ölpreis und Euro auf dem Rückmarsch, dies ist kein Futter für einen Crash.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.680.167 von Oldieman am 06.12.07 09:45:55"Im Januar, wenn die Berichte fürs 4.Quartal vorliegen lauern noch Gefahren, da dann alles auf den Tisch muß"

Ich glaube nicht, daß die Effekte erst mit diesen Berichten publik werden, ich gehe eher davon aus, daß man im Vorfeld schon einmal darauf einstimmen wird.......dürfte also demnächst losgehen.


Tallyman
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.680.167 von Oldieman am 06.12.07 09:45:55Ich wills mal so formulieren:

Die Party ist aus und ich bin schon zuhaus.

Einsteigen werde ich erst wieder, wenn das hier alles vorbei ist. Ich meine damit die Großzockerei auf die Rohstoffe. Nun sind sie ja schon gelandet bei den Nahrungsmitteln und den landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Also- gelassen bleiben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.676.236 von Dorfrichter am 05.12.07 19:38:47Ich lese immer CRASH ?

Passieren kann alles - was Genaues weiß man nicht !

Eher glaube ich an eine längere Seitwärtsbewegung. Es kommt zuviel Geld aus China, Indien und den Ölstaaten.:lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.681.041 von Dorfrichter am 06.12.07 11:00:31Die Party ist aus und ich bin schon zuhaus.

Zumindest reimts sich das.:laugh:

Ansonsten wird sich zeigen ob dein Szenario irgendwann mal zutrifft, aber immer zusehen wie die Anderen Geld machen,das wäre nichts für mich.

Viel Glück :yawn:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.687.135 von Oldieman am 06.12.07 18:33:01Was gibt es denn da zu Lachen? Der DOW hat noch Aufholpotenzial!
Spätestens so bei 13.500-13.800 allerspätestens aber ist die "Party" vorbei. Dann testen wir wieder neue Tiefststände!

Ich bleibe dabei, Es gibt nichts mehr zu holen auf dem Gesamtmarkt. Der DOW hatte seinen Höchststand im Oktober. Alle Rahmendaten rechtfertigen keine höheren Kurse- im Gegenteil!

Das Öl ist immer noch viel zu teuer und würgt die Weltkonjunktur gewaltig ab. Und bei den anderen Rohstoffen sieht es ähnlich aus. Der Konsument wird ARM GEMACHT! Ihr habts nur noch nicht registriert.

Ich kann mir ganz gut vorstellen, daß der DOW nochmals einen solchen Zacken setzt, das sind aber VORZEICHEN-ALARMZEICHEN.

Sucht Euch jetzt die Antizykliker raus, wenn Ihr´s schon nicht lassen könnt.


Antwort auf Beitrag Nr.: 32.687.277 von Dorfrichter am 06.12.07 18:45:28Ich bleibe dabei, Es gibt nichts mehr zu holen auf dem Gesamtmarkt. Der DOW hatte seinen Höchststand im Oktober. Alle Rahmendaten rechtfertigen keine höheren Kurse- im Gegenteil!

Diese oder ähnliche Statements höre ich schon länger, nie sind sie eingetroffen, deshalb gilt für mich :

Der Markt entscheidet - und sonst niemand !!
Zu dieser aktuellen Meldung widerspreche ich allerheftigt!

Diese Leute geben Meldungen ´heraus, die keinen Pfifferling wert sind! Das sind Schnösel!

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OECD: US-Hauskrise wird in keine Rezession führen

Scoach (Frankfurt) - OECD: US-Hauskrise wird in keine Rezession führen





OECD: US-Hauskrise wird in keine Rezession fuhren    

 

Gemäß der Organisation fur wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird die Schwäche im US-Hausmarkt vermutlich mit weltweiten Wachstumseinbußen aber mit keinen Rezessionen verbunden sein. Fur die Eurozone sei hiedurch eine weniger ausgeprägte Verlangsamung als in Japan zu erwarten. Die OECD-Prognosen fur 2008 sehen zu den USA ein Wirtschaftswachstum von 2 Prozent vor. Die Eurozone und Japan sollen um 1,9 Prozent bzw 1,6 Prozent expandieren. Fur 2009 erfolgt zu den USA, der Eurozone und Japan die Inaussichtstellung eines Wirtschaftswachstums von 2,2 Prozent, 2 Prozent und 1,8 Prozent.

Quelle: dpa-AFX

Lächerlich, denn dieser Ölpreis wird die Gesamtkonjunktur total abwürgen!-UNVERDAULICH!
US Indizes - Bullenalarm - Jetzt wird es interessant!

Datum 06.12.2007 - Uhrzeit 21:13 (© BörseGo AG 2007, Autor: Tiedje-Marne :

Nasdaq Composite: 2700,57 Punkte
Dow Jones: 13588,19 Punkte

Die US Indizes können den heutigen Handel positiv gestalten und legen wieder deutlich zu. Das spiegelt sich auch im Sektorenfeld wieder. Belastet wird der Markt durch den relativ schwachen Pharmaceutical und Dow Jones Utilities Index, relative Stärke zeigt sich im übrigen Feld, wobei sich der Natural Gas Index deutlich nach oben absetzen kann. Der Nasdaq Composite Index erreicht aktuell unser Etappenziel bei 2700 Punkte. In diesem Bereich liegt ein massiver Widerstand. Im ersten Anlauf prallte der Index daran nach unten hin ab. Aktuell liegt eine gute Chance vor, diese charttechnische Hürde zu überwinden. In dem Fall wäre eine charttechnische Bodenformation in Form einer inversen SKS getriggert. Das heißt, die eigentliche Kaufmarke der inversen SKS notiert bei 2700 Punkte. Diese wäre dann, bei einem Kursanstieg darüber auf Tagesschlusskursbasis, regelkonform aufgelöst. In diesem Fall dürfte weiterer Kaufdruck entstehen. Aus charttechnischer Sicht entsteht dann ein prozyklisches Kaufsignal. Der Dow Jones liegt ebenfalls deutlich über Vortagesniveau und steuert den nächsten Widerstandsbereich bei 13700 Punkte an. Aktuell hebelt der Index an dem Abwärtstrend seit Oktober 2007. Es läuft alles nach Plan.:)
:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.692.926 von Dorfrichter am 07.12.07 09:10:30na und ?

Das beweist doch nur daß die Party noch nicht vorbei ist. :laugh:

Aber wenn man irgend welchen verkehrten Doktrinen nachhängt,kann man sich nicht darüber freuen.

Nochmal : Der Markt entscheidet wann das Spiel aus ist und sonst niemand.
Das heißt dabei sein und verdienen bis abgepfiffen wird. :)
Das wiederum heißt Ohren und Augen offen halten.:look:

Schönen Tag noch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.693.370 von Oldieman am 07.12.07 09:49:07Mal sehen.

Wie gesagt, nur eine Theorie- sie muß nicht stimmen! Wenn es aber eintreffen sollte- ich hols mochmals her:

#95 von Dorfrichter 06.12.07 18:45:28 Beitrag Nr.: 32.687.277
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Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 32.687.135 von Oldieman am 06.12.07 18:33:01
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Was gibt es denn da zu Lachen? Der DOW hat noch Aufholpotenzial!
Spätestens so bei 13.500-13.800 allerspätestens aber ist die "Party" vorbei. Dann testen wir wieder neue Tiefststände!

Ich bleibe dabei, Es gibt nichts mehr zu holen auf dem Gesamtmarkt. Der DOW hatte seinen Höchststand im Oktober. Alle Rahmendaten rechtfertigen keine höheren Kurse- im Gegenteil!

Das Öl ist immer noch viel zu teuer und würgt die Weltkonjunktur gewaltig ab. Und bei den anderen Rohstoffen sieht es ähnlich aus. Der Konsument wird ARM GEMACHT! Ihr habts nur noch nicht registriert.

Ich kann mir ganz gut vorstellen, daß der DOW nochmals einen solchen Zacken setzt, das sind aber VORZEICHEN-ALARMZEICHEN.



Du siehst, es ist noch Luft nach oben. Ich meine aber, sie wird nun dünner bis 13.800 Punkte.

Wenns so kommt, war das die "Weihnachtsrallye".
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.694.133 von Dorfrichter am 07.12.07 10:46:07So, liebe Mitleser, wir wären eigentlich genau dort, wo ich sage, das Blatt wendet sich wieder. -Bis 13.800 Punkte...Heute oder morgen gehts also wieder in die andere Richtung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.729.275 von Dorfrichter am 11.12.07 17:51:57du hast recht, es geht wieder in eine andere Richtung, allerdings nach oben. Die US-Futures sind bereits positiv, jetzt kannst du also noch einsteigen.
Ich hatte es dir schon mal gesagt : Der Markt entscheidet wenn das Spiel aus ist ,sonst niemand.
Das gilt auch für dich, Dorfrichter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.735.084 von Oldieman am 12.12.07 09:11:05@Lieber Oldieman, ich muß Dich leider schwer enttäuschen. Wir haben die 13.800er Marke fast geknackt und nach meinen Berechnungen führt uns nun der DOW unter die 12.500er Marke.

Ich weiß nicht, welcher Teufel mich reitet, aber die Prognosen der jüngeren Vergangenheit trafen alle zu 100% ein. Natürlich ist das keine Kaffeesatzleserei. Ich bin selbst gespannt, ob auch diese Prognose stimmt, wenn sie jedoch eintreffen sollte, stehen wir kurz vor einem Supergau. Die Volatilität ist jedoch noch viel zu gering. Erst wenn 400 Punkte an einzelnen Tagen zu bestaunen sind, dann heißt es "ab ans rettende Ufer."

Es schaukelt sich aber was hoch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.736.257 von Dorfrichter am 12.12.07 10:48:53aber die Prognosen der jüngeren Vergangenheit trafen alle zu 100% ein

Das glaubst du doch selbst nicht, wenn es so wäre, hättest du nicht nur an der Börse eine goldene Nase verdient, sondern obendrein den Lotto-Jackpot geknackt. Beides is nicht.
Also deine Berechnungen kannst du gleich vergessen, Börse ist nicht kalkulierbar. Supergau gibts gar nicht, vielleicht Korrektur.
Das einzige was eintreffen könnte ist nach Vorlage der Bilanzen 2007, daß insbesondere aus dem Finanzbereich noch verdeckte Probleme sichtbar werden.

Es schaukelt sich aber was hoch.

Ja, der DAX !:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.736.470 von Oldieman am 12.12.07 11:08:27Beobachten wir´s doch einfach. Ich bin doch selbst gespannt, obs so kommt.

Wenns tatsächlich so kommt, löse ich das Rätsel auf und erkläre Dir meine Theorie ausführlich. Dann würde sich etwas bestätigen, woran wohl kaum jemand zum jetzigen Zeitpunkt denkt und ich setzte mich der Gefahr aus belächelt zu werden.

Ich sage nur: KEINE KAFFEESATZLESEREI!

Bis 12. Januar stehen haben wir die 12.500er Marke unterschritten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.736.555 von Dorfrichter am 12.12.07 11:13:59Beobachten wir´s doch einfach. Ich bin doch selbst gespannt, obs so kommt.
So machen wir das.

Bleibt festzustellen daß aus dem Supergau vor ein paar Stunden nun die Marke von 12.500 entstanden ist. Das wären nach momentanem Stand ein Minus von rd.7%. Unter einem Supergau verstehe ich mind. 50%, ich sehe du wirst realistischer. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.736.555 von Dorfrichter am 12.12.07 11:13:59Du sollst dich zusammen tun mit WächterdeMAtrix aus dem SWV- Thread. Der ist auch so ein Prophet. Oder bist du der unter anderem Namen?
:laugh:
News - 17.12.07 18:31
Aktien Europa Schluss: Schwach - Sorgen um Kreditmärkte und UBS-Abschreibungen

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die wichtigsten europäischen Aktienmarktindizes haben am Montag schwach geschlossen. Befürchtungen um eine Verschärfung der Lage an den Kreditmärkten und Sorgen um eine Ausweitung der Abschreibungen im Finanzsektor angesichts der Subprime-Krise hätten weiterhin auf die Stimmung gedrückt, hieß es am Markt. Einem Pressebericht zufolge rechnet die schweizerische Großbank UBS mit weiteren Milliardenabschreibungen im ersten Quartal.

Der europäische Leitindex EuroSTOXX 50 fiel um 1,65 Prozent auf 4.312,47 Zähler. Der auch Schweizer und britische Werte umfassende STOXX 50 verlor 1,67 Prozent auf 3.659,76 Punkte. Der Euronext 100 gab um 1,38 Prozent auf 980,26 Zähler ab. In Paris ging es für den CAC 40 um 1,61 Prozent auf 5.514,88 Punkte nach unten. Der Londoner FTSE 100 verlor 1,86 Prozent auf 6.277,80 Zähler.

Alcatel-Lucent rutschten mit einem Minus von 5,15 Prozent auf 5,16 Euro ans Ende des EuroSTOXX 50. Die UBS hatte das Kursziel für die Papiere des Telekomausrüsters von sieben auf sechs Euro gesenkt. Die Einstufung 'Neutral' bestätigten die Experten.

Dagegen kletterten Unilever mit einem Aufschlag von 1,01 Prozent auf 24,09 Euro an die Spitze des EuroSTOXX 50. Der überraschend gut ausgefallene Bericht zum zweiten Quartal des dänischen Herstellers von Lebensmittelzusätzen und Zucker, Danisco , habe bei Konsumtiteln zu einer guten Stimmung geführt, sagten Händler. So legten L'Oreal als einer von neben Unilever lediglich vier Werten im europäischen Leitindex um 0,29 Prozent auf 96,20 Euro zu. In Kopenhagen beendeten Daniso den Handel als einziger Wert im OMX Copenhagen im Plus und gewannen 3,93 Prozent auf 383,00 Dänische Kronen.

Finanzwerte entwickelten sich überwiegend schwächer als der Gesamtmarkt. Fortis verloren 3,74 Prozent auf 17,78 Euro. UniCredit gaben um 2,80 Prozent auf 5,56 Euro. Credit Agricole rutschten um 2,61 Prozent auf 23,14 Euro ab. Intesa SanPaolo hingegen verloren mit 0,86 Prozent auf 5,39 Euro nur unterdurchschnittlich.

In Paris gaben ArcelorMittal um 2,90 Prozent auf 48,20 Euro nach. Der Stahlkonzern hatte den Verkauf seines amerikanischen Stahlwerkes Sparrows Point vorerst abgeblasen. Die Vereinbarung mit E2 Acquisition Corporation werde aufgekündigt, da die Gesellschaft die Finanzierung nicht schaffe, hieß es in einer Mitteilung.

In Mailand verloren Alitalia nach zwischenzeitlicher Handelsunterbrechung 5,52 Prozent auf 0,7155 Euro. Händler verwiesen auf Bedenken über die Bewertung der italienischen Fluggesellschaft. Im Tagesverlauf hatte Air One bestätigt, ein Gebot von 0,01 Euro je Aktie abgegeben zu haben. Air France-KLM will Alitalia hingegen im Rahmen eines Aktientausches übernehmen. Die Papiere des französischen Branchenkollegen verloren 3,57 Prozent auf 23,22 Euro.

In London rutschten BHP Billiton um 4,34 Prozent auf 1.507 Britische Pence. In der angepeilten Milliardenübernahme des Bergbaukonzerns Rio Tinto durch seinen britischen Konkurrenten könnten sich einem Pressebericht zufolge britische Behörden einschalten. Das 'Takeover Panel' erwäge die Setzung einer Frist für ein formelles Übernahmeangebot, berichtete 'The Mail on Sunday'. Rio-Titel gaben 3,17 Prozent auf 5.022 Pence nach.

Papiere von Provident Financial konnten angesichts der Verluste im Finanzsektor nicht von Nachrichten profitieren, wonach der Konsumfinanzierer für das laufende Geschäftsjahr mit einem Gewinn im Rahmen der Markterwartungen rechnet. Die Anteile gaben um 2,23 Prozent auf 790,50 Pence nach. Unterdessen bestätigten die Analysten von WH Ireland ihre 'Buy'-Einschätzung und beließen das Kursziel bei 964 Pence. Die aktuellen Aussagen von Provident Financial bestätigten, dass sich das Geschäftsumfeld verbessert habe, hieß es. Zur Begründung verwiesen die Experten auf das steigende Kundenwachstum./he/tw

Quelle: dpa-AFX
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.773.053 von Oldieman am 15.12.07 11:00:59Ja Mensch mein Lieber, das geht ja schneller, als ich dachte! Ich fürchte fast, ich muß nach Unten etwas aufdoppeln!

Und- was sagst Du jetzt?!;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.797.346 von Dorfrichter am 17.12.07 22:52:11Tja von deinen 12500 sind wir ja noch ein Stück weg, vom Supergau sowieso. Heute gibts erstmal eine Erholung und dann sehen wir weiter. Alles in allem kein Grund zur Panik auf der Titanic.:laugh:

Damit du aber nicht von falschen Dingen ausgehst, seit gestern wurde meine letzte Pos. ausgestoppt, Bilanz daraufhin :über 23%
Rendite vor Steuern und damit per heute DAX geschlagen. Reicht mir völlig. Wieviel hast du gemacht :confused:

Somit sitze ich ganz entspannt vor meiner Kiste, verfolge das weitere Geschehen und suche nach weggeworfenen Perlen für den Tag X
der da kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich weiß nur noch nicht wann. Schau mer mal.:look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.799.115 von Oldieman am 18.12.07 09:36:48Das ist geheim!;)

Aber im Ernst: Es war ein sehr gutes Jahr und die Steuer mache ich erst im März. Spekusteuern fallen jedoch keine an, da ich Langfristanleger bin. Deshalb auch die "Langzeitdenke"-diese Zurückhaltung. Mein Depot ist leer und für Optionsgeschäfte(reine Spekulation) bin ich der falsche Mann(Schuster bleib bei deinen Leisten).

Jetzt leistet das Sparbauch gute Dienste.

Klingt ziemlich konservativ, ich weiß.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.799.115 von Oldieman am 18.12.07 09:36:48Somit sitze ich ganz entspannt vor meiner Kiste, verfolge das weitere Geschehen und suche nach weggeworfenen Perlen für den Tag X
der da kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Ich weiß nur noch nicht wann. Schau mer mal.
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.799.230 von Dorfrichter am 18.12.07 09:46:28Ich bin doch ein bißchen überrascht, es klingt fast so als wenn du dich deiner Gewinne schämst. Ist doch gut so, freu dich. Tja und konservativ ist auch mein Anlagestil, nur gute Aktien und Fonds und ein Teil in festverzinsliche, das reicht für den Nervenkitzel.
Alles andere ist Zockerei und hat mit solider Geldanlage nicht viel zu tun.
Was uns unterscheidet, ist der berühmte Vergleich mit dem Wasserglas. Ich für meinen Teil meine, für die Börse ist halb voll besser. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.799.569 von Oldieman am 18.12.07 10:16:46Du gehst mir also auch "auf den Leim". Glas halb voll-Glas halb leer, nur eine Metapher, die eigentlich Gemütszustände beschreiben sollte.

Nein, als Betrachter würde ich sagen "es fehlt die Hälfte".
14:30 USA: Goldman Sachs Q4-Zahlen
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Für Heute rechne ich mit einer technischen Erholung. Die Zahlen von Goldman Sachs dürften sehr gut ausfallen (siehe Ölpreisentwicklung der letzten Monate) Diese Zockerbude ist ja Weltmeister.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.800.180 von Dorfrichter am 18.12.07 11:12:17Du gehst mir also auch "auf den Leim". :confused:

Im Thread "Stehen die Weltbörsen vor einem Crash ?" kannst du unter #2556 einen schönen Artikel zum Thema Halb voll lesen. :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.800.709 von Oldieman am 18.12.07 11:52:06Ich versuche nur aufzuzeichnen. Manchmal sind auch Regungen spürbar(was ja Absicht ist).

Insgesamt gesehen sehe ich die Weltbörsen absolut pessimistisch für das kommende Jahr. An einen totalen Crash jedoch glaube ich im Innersten (noch)nicht. Dazu fehlen mir noch ein paar ganz wichtige Faktoren(extreme Volatilität bei den Aktien und ins Kraut schießender Gold und Silberpreis).

Die Inflationsrate aber UND der Wahnsinnsölpreis sorgen für weitere Unruhe, aber auch die Subprime-Krise wird noch für viel Aufregung sorgen. Erst muß eine größere Bank oder ein größerer Verischerer ins Trudeln kommen.

Dennoch: meine Prognose bleibt stehen, wir sehen den DOW unter 12.500 Punkten bis sagen wir 12. Januar. Bisher läuft alles genauestens nach Plan- fast wie ein Uhrwerk.

Also- Heute: Der DOW im Plus zum Handelsschluß( wegen Goldman Sachs)-und wenn nicht, dann waren die Goldman-Zahlen schlecht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.801.079 von Dorfrichter am 18.12.07 12:17:18Kontra zu allem!
Außer Subprime, dazu hatte ich schon gesagt daß nach Vorlage aller Bilanzen das wahre Ausmaß sichtbar wird und hier also noch Zündstoff lagern kann.
Ölpreis: noch vor einem Jahr hätte keiner diese Höhe für möglich gehalten bzw. ein Wirtschaftszusammenbruch wäre die Folge gewesen.
Ist aber nicht,selbst wenn morgen die Spekulation aufhörte, bliebe der Preis dennoch hoch und es geht weiter, weil alle die Öl brauchen sich darauf einstellen müßenund es auch tun.
Indices : der heutige Tag ist abzuwarten - die Indikatoren stehen noch immer auf abwärts. Die Vola muß aus dem Markt.
2008 ist Wahljahr in USA und die Fed wird alles tun damit die Märkte nicht absaufen, deshalb Daumen nach oben. :)
Na was hab ich gesagt?!:cool:
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News - 18.12.07 15:05
Goldman Sachs toppt im 4. Quartal die Erwartungen - Subprime-Delle bleibt aus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hat im vierten Geschäftsquartal die Erwartungen übertroffen und das Gesamtjahr mit Rekordzahlen abgeschlossen. Die befürchtete Delle durch die Subprime-Krise blieb damit aus. Unterm Strich legte der Gewinn in den drei Monaten bis Ende November um fast 2 Prozent auf 3,22 Milliarden Dollar zu, wie die Investmentbank am Dienstag in New York mitteilte. Die von Thomson First Call befragten Analysten waren von einem Rückgang in etwa dieser Höhe auf 3,06 Milliarden Dollar ausgegangen.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie legte um 6 Prozent auf 7,01 Dollar zu. Hier hatten die Experten nur ein minimales Plus auf 6,61 Dollar erwartet. Die Erträge im Schlussquartal stiegen um 14 Prozent auf 10,74 Milliarden Dollar. Hier war ein knapp zweistelliger Zuwachs auf 10,16 Milliarden Dollar vorhergesagt worden.

WEITERES WACHSTUM ERWARTET

Aufs Gesamtjahr bezogen sprach Goldman Sachs von Rekordwerten bei Gewinnen und Erträgen. Gerade das bei vielen anderen Banken kriselnde Kerngeschäft Investmentbanking legte kräftig zu. Die Erträge im Gesamtjahr stiegen hier um 34 Prozent auf 7,56 Milliarden Euro; im vierten Quartal waren es sogar mit 1,97 Milliarden Dollar 47 Prozent mehr. Bankchef Lloyd Blankfein gab sich zuversichtlich, dass das Institut auch weiter 'signifikant' wachsen wird.

Die großen US-Banken mussten infolge der Kreditkrise bislang mehr als 50 Milliarden Dollar abschreiben. Goldman Sachs dagegen hat früh darauf gesetzt, dass die Märkte für mit Hypothekenkrediten besicherte Wertpapiere zusammenbrechen./das/fn

Quelle: dpa-AFX
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.803.277 von Dorfrichter am 18.12.07 15:12:31Daumen nach oben für Heute.

Ne Ne mein Lieber, dies gilt für mich2008!

Und wenn die beiden anderen großen Investmentmentbanken Merrill
und Bear auch gute Zahlen melden, dann sieht es für das Gespenst Subprime gar nicht gut aus. :eek:
Das gleiche gilt dann für deine Prognose.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.804.855 von Oldieman am 18.12.07 16:44:41Und wenn die beiden anderen großen Investmentmentbanken Merrill
und Bear auch gute Zahlen melden,


Bei Denen siehts aber ganz gewiß nicht gut aus!
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.810.944 von Dorfrichter am 19.12.07 09:04:38in # 124 hab ja schon gesagt daß 1 Tag nicht ausreicht. Vermute mal daß wir im DAX bis ca.7500 gehen , dort ist Unterstützung und die 200 Tage Linie. Im DOW sehe ich Unterstützung bei 12850.
Garantieren kann ich dies nicht, es gibt einfach zu viele Einflußfaktoren.:look:
Weiteres Potential nach unten sehe ich nicht, vorausgesetzt es kommt nichts mehr aus dem Subprimesumpf.:D