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Neues zur Fusion .... KKR & Permira: Heuschreckenalarm????? - 500 Beiträge pro Seite


Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste!
Es schien als würde das Konsortium nach der Übernahme der ProSiebenSAT.1 Media AG eines im Sinn haben, voll auf Wachstum setzen. Der heutige Artikel bei Spiegel-online und dem Handelsblatt lässt schlimmes vermuten....


PROSIEBENSAT.1
Produktionssparte steht zur Disposition

Schon wenige Monate nach dem Verkauf an Finanzinvestoren beginnt das Sparen: Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 prüft, ob er seine Produktionssparte verkaufen kann. Damit sollen die Gehälter von rund 1000 Mitarbeitern eingespart werden.

Hamburg - Betroffen wäre damit rund ein Drittel der Gesamtbelegschaft, berichten nach Informationen des SPIEGEL mehrere konzernnahe Personen. Eine Handvoll Interessenten sei gezielt angesprochen worden, dazu zählen dem Vernehmen nach vor allem Technikkonzerne wie Thomson Chart zeigen, IBM Chart zeigen und Siemens Chart zeigen, die bereits den technischen Service für TV-Sender wie BBC oder CNN übernommen haben. Zu der Sparte gehören die Senderstudios, Datenverarbeitung und technische Verbreitung der Kanäle. Der TV-Konzern war im Dezember von den Finanzinvestoren KKR Chart zeigen und Permira übernommen worden, beide halten gemeinsam 88 Prozent der Anteile.

Die Logos der Sendergruppe ProSiebenSat.1: Hoffnung auf hohe Erlöse durch Verkauf der Produktionssparte
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DPA

Die Logos der Sendergruppe ProSiebenSat.1: Hoffnung auf hohe Erlöse durch Verkauf der Produktionssparte
Überlegungen zu einem Verkauf gab es bereits in der Vergangenheit. Doch selbst dem US-Investor Haim Saban war die Auslagerung zu heikel, nicht zuletzt weil zu der Tochter auch sensible Firmenteile gehören. Ausschlaggebend für den erneuten Anlauf dürfte weniger die Hoffnung auf hohe Erlöse sein als der Versuch, die Kosten für die rund tausend Mitarbeiter aus der Bilanz zu streichen. Die ProSiebenSat.1 Chart zeigen-Produktion erzielt in erster Linie durch Geschäft mit den Konzernsendern einen niedrigen dreistelligen Millionenumsatz, so Insider. Der jüngste Plan zum Verkauf stehe im Zusammenhang mit der angepeilten Fusion des Konzerns mit der TV-Gruppe SBS, über die aber noch nicht entschieden sei. Noch werde geprüft, unter welchen Bedingungen ein Verkauf sinnvoll sei.
Magazinbericht:

ProSiebenSat.1 macht sich "schlank" für Fusion
ProSiebenSat.1 prüft einem Magazinbericht zufolge den Verkauf seiner TV-Produktionssparte mit etwa tausend Mitarbeitern. Eine Hand voll Interessenten sei gezielt angesprochen worden. Das Vorhaben stehe im Zusammenhang mit der angepeilten Fusion mit der TV-Gruppe SBS, hieß es.

HB FRANKFURT. Zu diesen Interessenten gehören unter anderem die Technologie-Konzerne Thomson, IBM und Siemens, wie der „Spiegel“ unter Berufung auf mehrere Personen aus dem Umfeld des Unternehmens. ProSiebenSat.1 wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.

Ein Verkauf zielt dem Bericht zufolge aber nicht auf hohe Erlöse ab als vielmehr auf den Versuch, die Kosten für die rund tausend Mitarbeiter, etwa ein Drittel der gesamten Belegschaft, aus der Bilanz zu bekommen. Überlegungen über einen Verkauf habe es schon in der Vergangenheit gegeben, nun aber stehe dieses Vorhaben im Zusammenhang mit der angepeilten Fusion mit der TV-Gruppe SBS, berichtete das Nachrichtenmagazin. ProSiebenSat.1 hatte vor kurzem angekündigt, eine Übernahme der Sendergruppe SBS zu prüfen. Bis Mitte des Jahres will das Münchener Unternehmen darüber eine Entscheidung treffen.

Hauptgesellschafter von SBS sind die Finanzinvestoren KKR und Permira, die auch bei ProSiebenSat.1 eingestiegen waren und aus beiden Firmen einen großen europäischen Senderkonzern schmieden wollen.
Die Fernsehsendergruppe ProSiebenSat.1 Media AG (ISIN DE0007771172/ WKN 777117) hat ein langjähriges Spruchverfahren in Zusammenhang mit der Verschmelzung der ProSieben Media AG und der SAT.1 Holding GmbH für sich entschieden. Dies gab der im MDAX notierte Konzern am Dienstag bekannt.

Nach der Verschmelzung hatten mehrere ehemalige Vorzugsaktionäre der ProSieben Media AG einen Antrag auf Überprüfung des damaligen Umtauschverhältnisses und Festsetzung einer baren Zuzahlung gestellt. Konzernangaben zufolge hat das Oberlandesgericht München mit einer gestern zugestellten Entscheidung den Beschluss des Landgerichts München I vom 8. September 2006 zugunsten der ProSiebenSat.1 Media AG bestätigt.


Gegen diesen Beschluss hatten mehrere der unterlegenen Antragsteller Beschwerde eingelegt. Wie der Konzern weiter erklärte, kann gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts München vom 14. Mai 2007 nun keine weitere Beschwerde mehr eingelegt werden, so dass das Verfahren abgeschlossen ist.


Die Aktie von ProSiebenSat.1 notiert aktuell mit einem Plus von 0,43 Prozent bei 27,90 Euro.
Moderator Kai Pflaume bleibt Sat.1 für weitere drei Jahre erhalten. Beide Seiten verlängern ihren "Exklusiv-Fernsehvertrag" bis zum 1. August bis 2010, wie der Sender am Freitag in Berlin mitteilte. Zudem kündigte Sat.1 an, dass die Wissens-Gameshow "Rich List - Jede Antwort zählt" mit Pflaume einen Sendeplatz in der Prime Time bekommt. Statt am Wochenendvorabend (Sonntag, 19.15 Uhr) läuft sie ab 29. August mittwochs um 20.15 Uhr.
Telegraaf Media hält Finanzinstrumente auf 12% ProSieben-Aktien

DJ Telegraaf Media hält Finanzinstrumente auf 12% ProSieben-Aktien

UNTERFÖHRING (Dow Jones)--Die Telegraaf Media Groep hält seit dem 3. Juli unmittelbar Finanzinstrumente auf 12% bereits ausgegebene ProSieben-Aktien. Dieser Prozentsatz entspreche 13.127.832 Stimmrechten, teilte die ProSiebenSat.1 Media AG (Nachrichten/Aktienkurs) mit Sitz in Unterföhring am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung der Telegraaf Media Groep NV mit.

Am 3. Juli habe damit der Stimmrechtsanteil der Telegraaf Media an ProSiebenSat.1, der bei Einlösung der Optionen bestände, die Schwellen von 5% und 10% überschritten. Ausgeübt werden können die Pro7-Optionen vom 1. bis einschließlich 15. Juni 2008.

Webseiten: http://www.prosiebensat1.de/

http://www.tmg.nl/
ProSiebenSat.1 kauft österreichische Puls TV

München - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 baut seine Aktivitäten in Österreich aus und kauft den Regionalsender Puls TV. Sämtliche Anteile an dem frei empfangbaren Sender für den Wiener Ballungsraum würden übernommen, teilte ProSiebenSat.1 mit. Verkäufer seien private Investoren. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht.
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Puls TV ist nur im Großraum Wien aktiv und erreicht dort in etwa ein Drittel der Bevölkerung. Ziel sei es, die Reichweite zu steigern, sagte eine Sprecherin. Die Sender der Münchner - ProSieben, Sat.1 und Kabel 1 - sind in Österreich mit speziellen lokalen Inhalten zu sehen. Der österreichische TV-Markt wird dominiert durch den öffentlich-rechtlichen ORF. rtr

Aus der Berliner Morgenpost vom 6. Juli 2007
PERSONALABBAU
Sat.1 will Nachrichten streichen
Die neuen Eigentümer von Europas größter Fernsehgruppe ProSiebenSat 1 Media machen Druck: Nach dem Willen der Finanzinvestoren KKR und Permira wird massiv Personal abgebaut - und die Nachrichtenprogramme sollen wegfallen.

Hamburg - Die Mitarbeiter der Sendergruppe ProSiebenSat 1 Media müssen sich auf schlechte Nachrichten gefasst machen. Nach SPIEGEL-Informationen sollen in der kommenden Woche Details zum anstehenden Personalabbau bekannt gegeben werden.

Dem Renditedruck der neuen Eigentümer, den Finanzinvestoren KKR und Permira, sollen dabei vor allem die Informations- und Nachrichtenprogramme zum Opfer fallen. Beim kriselnden Kanal Sat.1 soll etwa die quotenstarke Sendung "Sat.1 am Mittag" einem Insider zufolge ganz wegfallen. Die rund 35 Mitarbeiter sind angeblich leicht zu kündigen, ihre Verträge laufen im November aus.

Gestrichen werden sollen auch "Sat.1 am Abend" und "Sat.1 News - Die Nacht"; bei der "Blitz"-Redaktion stehen womöglich ebenfalls Kürzungen an. Mit Nachrichtenchef Thomas Kausch verhandelt der Sender derzeit über seine Entlassung.

Von den Plänen zum Jobabbau seien konzernweit bis zu 200 Mitarbeiter betroffen, heißt es im Haus, davon etwa 60 bei Sat.1 - das entspräche dort rund einem Viertel der Belegschaft. An diesem Montag wird der Betriebsrat vorab informiert, für Freitag ist eine Betriebsversammlung in Berlin geplant.

Vor Monaten hatten Finanzchef Lothar Lanz und Permira-Deutschland-Chef Thomas Krenz noch versichert, es werde keinen Jobabbau geben. Mittlerweile räumt aber selbst Konzernchef Guillaume de Posch ein, dass ein solcher Schritt bevorsteht. Er will die Rendite in den nächsten Jahren von derzeit 22,2 Prozent auf bis zu 30 Prozent steigern. Auf dem Konzern lasten zudem über vier Milliarden Euro Schulden.

Durch die gerade vollzogene Fusion mit dem TV-Konzern SBS, die im Konzern unter dem Arbeitstitel "One World" betrieben wird, sollen weitere Stellen wegfallen. Trotz der Sparpläne will sich der Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung etwas höhere Gehälter genehmigen lassen: Künftig soll jedes Mitglied 100.000 Euro im Jahr fest bekommen, die variable Vergütung entfällt. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter kassieren dann künftig je 200.000 Euro. Zum Vergleich: 2006 verdienten von den 15 Mitgliedern des Gremiums neun weniger als 100.000 Euro.

wal
RENDITEHUNGER
Sat.1 streicht beliebte Nachrichten - ab sofort
Brutaler Sparkurs bei Sat.1: Die Informationsprogramme werden trotz guter Quoten auf ein Minimum zusammengekürzt. Schon am Dienstag wird es "Sat.1 am Mittag" und "Sat.1 am Abend" nicht mehr geben - die Mitarbeiter haben erst kurz vorher davon erfahren.

Berlin - Dass es so schnell gehen würde, war dann doch für viele ein Schock: Um 12.30 Uhr am Montag hatten die Mitarbeiter von "Sat.1 am Mittag" einen Termin bei Senderchef Matthias Alberti. Der verkündete ihnen im distanzierten Ton, die gerade ausgestrahlte Sendung sei ihre letzte gewesen. Schon am Dienstag soll stattdessen "Richterin Barbara Salesch" laufen.


DDP
Sat.1-Satellitenschüsseln: Noch mehr Rendite, noch mehr Geld für die Aufsichtsräte
Mareile Höppner, Moderatorin von "Sat.1 am Mittag", hatte nicht einmal die Möglichkeit, sich in der Sendung von den Zuschauern zu verabschieden. Morgen soll zur gewohnten Sendezeit ein Laufband eingeblendet werden, das auf die Absetzung hinweist - mehr nicht. Die 35 Mitarbeiter der Sendung sind ab sofort freigestellt, die Verträge laufen im November aus.

Schon um 13 Uhr musste auch die Redaktion von "Sat.1 am Abend" beim Senderchef erscheinen. Die Botschaft war die gleiche: Nach der Sendung am Montag wird es keine weitere geben. Diese Mitarbeiter traf es noch härter: Viele hatten gehofft, zumindest die Abendnachrichten müssten doch erhalten bleiben. Auch hatten sich viele in größer Sicherheit gewähnt, weil sie unbefristete Verträge haben. Mit Nachrichtenchef Thomas Kausch verhandelt der Sender nach SPIEGEL-Informationen derzeit über seine Entlassung und Abfindung.

McKinsey kam

Für die Nachtsendung "Sat.1 News - die Nacht" soll Ende August Schluss sein. Als "Information" übrig bleiben die kurzen "News"-Einschübe, das Boulevard-Format "Blitz" und das Frühstücksfernsehen. Allerdings stehen auch bei der "Blitz"-Redaktion womöglich Kürzungen an.


Unklar ist noch, wie das Sat.1-Frühstücksfernsehen demnächst seine Sendezeit füllen soll: Bisher werden dort viele Beiträge der Redaktionen von "Sat.1 am Mittag" und "Sat.1 am Abend" ausgestahlt. Auf diese Frage hatte Alberti nach Mitteilung von Mitarbeitern heute keine rechte Antwort. Er habe ihnen sogar eingestanden, er sei "unvorbereiteter, als Ihr Euch das vorstellen könnt".

In einem Interview, das vergangene Woche veröffentlicht wurde, hatte Alberti noch beteuert: "Am Programm wird ganz sicher nicht gespart."

Mit dem überstürzten Jobabbau verstärken die neuen ProSiebenSat.1-Eigner KKR und Permira, Finanzinvestoren aus den USA und Großbritannien, ihren Druck auf den Sender. ProSiebenSat.1-Konzernchef Guillaume de Posch soll die Rendite in den nächsten Jahren von derzeit 22,2 Prozent auf bis zu 30 Prozent steigern. Auf dem Konzern lasten über vier Milliarden Euro Schulden.

Der nun geplante Job-Abbau im Informationsbereich geht auf Empfehlungen der Unternehmensberatung McKinsey zurück.

Von den Plänen zum Jobabbau sind konzernweit bis zu 200 Mitarbeiter betroffen, heißt es im Haus, davon etwa 60 bei Sat.1 - das entspricht dort rund einem Viertel der Belegschaft. Am Donnerstag soll in München ein Treffen mit allen Betriebsratsvorsitzenden und der Geschäftsführung stattfinden. Für Freitag ist eine Betriebsversammlung in Berlin geplant.

Gewerkschaft: Das ist "Heuschreckenlogik"

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Michael Konken, kritisierte das Vorgehen als maßlos überzogen. So gehe man nicht mit Beschäftigten um, die mit Engagement Nachrichtenjournalismus machten. Unmittelbar vor der Hauptversammlung des Mutterkonzerns ProSiebenSat.1 am Dienstag sollten offensichtlich vollendete Tatsachen geschaffen werden. Konken forderte die Verantwortlichen auf, die Einstellung der betroffenen Sendungen sofort zurückzunehmen.

Mit Blick auf die Hauptversammlung appellierte Konken an den Axel Springer Verlag, als Anteilseigner und Gründungsgesellschafter von Sat.1 seinen Einfluss auf KKR und Permira im Sinne der Beschäftigten geltend zu machen.

Trotz der Sparpläne will sich der Aufsichtsrat auf der Hauptversammlung etwas höhere Gehälter genehmigen lassen: Künftig soll jedes Mitglied 100.000 Euro im Jahr fest bekommen, die variable Vergütung entfällt. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter kassieren dann künftig je 200.000 Euro. Zum Vergleich: 2006 verdienten von den 15 Mitgliedern des Gremiums neun weniger als 100.000 Euro.

Die Sprecherin von Sat.1 war am Montag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen und meldete sich auch auf Rückruf-Bitte nicht.

Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Ver.di, Frank Werneke, kritisierte, die "Heuschreckenlogik" blute den Sender aus. Die Einstellung der Nachrichtensendungen degradiere Sat.1 zum reinen Abspielkanal. Deshalb müsse die Medienaufsicht prüfen, ob der Sender seinem Programmauftrag noch nachkäme.

itz/ddp

Quelle: spiegel-online.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 32.086.692 von Chewix am 19.10.07 17:18:15bisher habe ich mich mit Pro7 SAT1 nicht befaßt, aber vor einigen Wochen bin ich dummer Weise da eingestiegen. Wer weiß denn Internas, warum diese Aktie so notleidend und stark volatil ist?

Die verhängte Strafe sollte doch irgendwann verdaut sein.

pimpim
Kann das wirklich sein, dass hier seit Monaten keine Diskussion mehr zu diesem Wert stattfindet oder wird man da von irgendwelchen Heuschrecken im Traum verfolgt,wenn man sich hier tummelt?

pimpim
Hallo!

Nachdem Robert Murdoch bei Premiere eingestiegen ist, sollte der deutsche Mediensektor in Deutschland wieder verstärkt in den Blickpunkt von Investoren rücken. Denn das hier gutes Geld verdient werden kann, ist international spätestens seit dem Deal von Pro7Sat1 mit Haim Saban ja bekannt. Daher habe ich die Pro7Sat1 Aktie mal genauer analysiert.


ProSiebenSat.1 - ein klarer Kauf!


Fundamental:

Stärkste Senderfamilie im deutschen Fernsehmarkt

Die ProSiebenSat.1 Media AG ist die eigenen Angaben zufolge stärkste Senderfamilie im deutschen Fernsehmarkt. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer habe der gemeinsame Marktanteil laut Unternehmensangaben im Jahr 2006 bei 29,4 (i.V. 30,3)% gelegen. Auf die einzelnen Sender aufgefächert entfielen auf den TV-Sender "Sat.1" 11,3 (12,3)%, auf "ProSieben" 11,6 (11,7)% und auf "kabel eins" 5,4 (5,5)% - zudem wird der Nachrichtensender "N24" (Marktanteil 1,1% nach 0,8% im Vorjahr) betrieben. Mit ihrem Geschäft ist ProSiebenSat.1 in hohem Maße abhängig vom Werbemarkt. Nachdem der gesamte Fernsehwerbemarkt bereits 2002 einen Tiefpunkt in der fast 20-jährigen Geschichte des deutschen Privatfernsehens verzeichnet hatte, mussten 2003 Einbußen um netto 3,7% hingenommen werden. Seitdem hat sich der deutsche TV-Werbemarkt wieder stabilisiert. Das Unternehmen hat einen Anteil am Bruttoumsatz vom Werbemarkt von 43,0%.

Der Geschäftserfolg von ProSiebenSat.1 basiert maßgeblich auf dem Programm-Portfolio. Zu den Lieferanten des Unternehmens zählen u.a. die großen Produktionsstudios in den USA. Die ProSiebenSat1 Media AG hat nach eigenen Angaben Verträge mit fast allen US-Majors und ist einer der wichtigsten Geschäftspartner der Hollywood-Studios in Europa. Im Juni 2003 hatte die ProSiebenSat.1-Gruppe zudem mit dem Insolvenzverwalter von Kirch Media einen langfristigen Abnahmevertrag mit zehnjähriger Laufzeit über mehr als 2.000 hochwertige Spielfilme und rund 120 Serien aus Europas größter Programmbibliothek abschließen können. Das in der Bilanz aktivierte Programmvermögen belief sich zum 31.12.2006 auf unverändert 1,06 Mrd. Euro.

Das Unternehmen hat die beiden Geschäftsbereiche Free-TV, die alle ihre Sendern umfasst, und den Bereich Diversifikation. Im Segment Free-TV wurden im Geschäftsjahr 2006 rund 1,93 (i.V. 1,86) Mrd. Euro umgesetzt. Der Sender "ProSieben", der auf die Ausstrahlung von Spielfilmen spezialisiert ist, nahm seinen Betrieb im Jahre 1989 auf. Bereits im vierten Geschäftsjahr überschritt er die Gewinnschwelle. Zu den Erfolgsfaktoren des Senders zählten 2005 die Spielfilme "Spiderman" oder "Men in Black II". Weiteres Quotenhighlights waren den Angaben zufolge internationale Premium-Serien wie "Lost" oder "Desperate Housewives". Im Bereich Unterhaltung punktete ProSieben bei den Zuschauern mit der "Wok-WM 2005", "Das große TV total Turmspringen 2005" oder "Sarah & Marc in Love - Die Hochzeit des Jahres", wird berichtet. Im Jahr 2006 gehörten zu den Quotenbringern "Fluch der Karibik", "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Germany's next Topmodel", "Popstars" und "Schlag den Raab". Der Gesamtumsatz des Senders lag im Berichtsjahr 2006 wegen gesunkener Werbeerlöse und internen Programmverkäufen 2% niedriger als im Vorjahr bei 736,8 (751,7) Mill. Euro. Das Ergebnis vor Steuern ermäßigte sich deutlich auf 147,9 (167,1) Mill. Euro.

"Sat.1" versteht sich als der Sender für die junge Familie. Dabei erwies sich das Programmspektrum aus erstklassigen Sport-Events, hochwertigen Eigen- und Auftragsproduktionen sowie innovativen Comedy-Formaten erneut als erfolgreiche Programmstrategie für den Sender. 2005 erzielten die Live-Übertragungen der UEFA-Champions-League Marktanteile von bis zu 37,6% bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern. Erfolgreich waren auch Show-Events wie "Urmel aus dem Eis" (bis zu 18,9%). Im Vorabendprogramm erreichte die Telenovela "Verliebt in Berlin" einen Marktanteil von bis zu 26,4%. 2006 gehörten zu den Quotenstars "Das Wunder von Bern", "Navy CIS" und "Criminal Minds". Sat.1 konnte die Erlöse um 3,0% auf 855,5 (830,9) Mill. Euro steigern. Aufgrund des gestiegenen Umsatzes und dem Kostenmanagement verbesserte sich der Gewinn vor Steuern um 27,0% auf 204,6 (161,0) Mill. Euro und überrundete damit ProSieben.

Der Sender "kabel eins" kombiniert zeitlose Unterhaltung mit aktuellen Informationsformaten. Dieser Sender ging am 29. Februar 1992 auf Sendung. Hohe Marktanteile erreichte Kabel 1 mit Spielfilmen wie "Highlander", "Eine Frage der Ehre" oder "Der Name der Rose". Aber auch erfolgreiche Reihen und Events wie "Al Bundy" und das "ABBA"-Event ließen laut Unternehmensangaben das Zuschauerinteresse steigen. 2006 brachten Filme wie "Stark Trek V - Am Rande des Universums" gute Quoten. Der Umsatz des Senders kletterte im Berichtsjahr 2006 um 14,0% auf 255,2 (223,3) Mill. Euro. Das Ergebnis vor Steuern sprang um 48,0% durch deutlich erhöhte Werbeerlöse auf 69,7 (47,0) Mill. Euro.

Am 24. Januar 2000 hatte sich die Senderfamilie des Konzerns um den Nachrichtensender N24 vergrößert. Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Senders sind Nachrichten und Wirtschaftsinformationen, die sich an die Kernzielgruppe der 30- bis 55-Jährigen mit überdurchschnittlichem Einkommen und höherer Bildung richten. Im Dezember 2002 wurde das Angebot um Dokumentationen erweitert. Das Geschäftsmodell von N24 beruht laut Unternehmensangaben auf zwei Säulen: Zum einen ist N24 ein eigenständiger Nachrichtenkanal, zum anderen fungiert N24 als Nachrichtendienstleister für die gesamte Sendergruppe. Der Umsatz erhöhte sich 2006 auf 89,4 (83,0) Mill. Euro. Wesentlicher Treiber waren auch hier die Werbeerlöse. Das Ergebnis vor Steuern legte erneut kräftig um 39,0% auf 13,1 (9,4) Mill. Euro zu.

Neben dem Kerngeschäftsfeld werbefinanziertes Fernsehen baut der ProSiebenSat.1-Konzern weitere zukunftsträchtige Sparten auf. Seit Herbst 2004 bündelt die ProSiebenSat.1-Gruppe ihre Merchandising- und Multimedia-Aktivitäten im neu geschaffenen Geschäftsbereich Diversifikation. Die organisatorische Neuerung soll eines der strategischen Ziele der Gruppe unterstützen. Der Konzern will nämlich seine Erlösquellen diversifizieren und damit seine Abhängigkeit vom Werbemarkt reduzieren. Als Wachstumsfelder gelten laut Unternehmensangaben Merchandising, Call-TV, telefonische Mehrwertdienste, Teleshopping, E-Commerce sowie mobile Applikationen. Im Jahr 2004 wurden weitere Tochterunternehmen gegründet, die zum Bereich Diversifikation zählen. Seven One International ist dafür zuständig, die Ausstrahlungsrechte von TV-Produktionen der Sendergruppe weltweit zu vermarkten. Darüber hinaus hat das Unternehmen mit der Gründung von ProSiebenSat.1 Welt ein deutschsprachiges Programm für die USA ins Leben gerufen, das im Februar 2005 startete. Im Segment Sonstige Diversifikation wurden 2006 mit 165,7 (135,0) Mill. Euro 23,0% mehr an Umsatz eingefahren. Das operative Ergebnis wurde um 17,0% auf 25,2 (21,5) Mill. Euro ausgeweitet.

Mit der Übernahme der Euvia-Gruppe durch die ProSiebenSat.1 Media AG zum 1. Juni 2005 wurde das Segment Transaktions-TV im Geschäftsbereich Diversifikation begründet. Mit dem Erwerb der restlichen 51,6% der Euvia Media AG & Co. KG zum 1. Juni 2005 durch ProSiebenSat.1 wurde die Euvia-Gruppe auch erstmalig in den Konzernabschluss mit einbezogen. Umsatzträger ist 9Live, Deutschlands erster Quizsender, der seine Umsätze hauptsächlich durch Telefonanrufe generiert. Der Bereich Diversifikation steuerte 2006 im Segment Transaktions-TV einen um 74,0% erhöhten Umsatz von 95,8 (54,9) Mill. Euro zum Konzernumsatz bei. Das operative Ergebnis konnte um satte 208,0% auf 24,6 (8,0) Mill. Euro zulegen.


Ergebnis expandiert

Insgesamt hat ProSiebenSat.1 Media im Geschäftsjahr 2006 den Konzernumsatz um 5,8% auf 2,10 (i.V. 1,99) Mrd. Euro gesteigert. Dieser Erfolg beruhe vor allem auf den gesteigerten Werbeerlösen, die auch von der Fußball-WM profitierten. Die Herstellungskosten erhöhten sich insbesondere wegen der zugenommenen Personalaufwendungen um 2,0% auf 1,30 (1,28) Mrd. Euro. Vor diesem Hintergrund kam das Bruttoergebnis vom Umsatz um 12,0% auf 803,5 (714,4) Mill. Euro voran. Nach im Vergleich zum Vorjahr höheren Vertriebs- und Verwaltungskosten verbesserte sich das Betriebsergebnis um 16,0% auf 444,3 (383,7) Mill. Euro.

Infolge der vorzeitigen Rückführung einer Hochzinsanleihe verschlechterte sich das Finanzergebnis auf minus 57,5 (minus 33,0) Mill. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg im Berichtsjahr 2006 um 10% auf 386,7 (350,7) Mill. Euro. Die Ertragssteuerlast erhöhte sich auf 142,9 (129,1) Mill. Euro. Unter dem Strich verbesserte sich der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter um 9,0% auf 240,7 (220,9) Mill. Euro. Das Ergebnis je Stammaktie stieg laut Unternehmensangaben auf 1,09 (1,00) Euro, das Ergebnis je Vorzugsaktie auf 1,11 (1,02) Euro. Für das Geschäftsjahr 2006 erhalten die Aktionäre eine Dividende je Stammaktie von 0,87 (0,82) Euro und je Vorzugsaktie von 0,89 (0,84) Euro.

Das Geschäftsjahr 2002 hatte in der ersten Hälfte ganz im Zeichen der finanziellen Schieflage des Großaktionärs KirchMedia GmbH & Co. KGaA gestanden, der im April 2002 der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens folgte. Der Vorstandsvorsitzende der ProSiebenSat.1 Media AG, Urs Rohner, hatte bereits kurz zuvor am 7. April bekräftigt, dass die Gruppe von einem Insolvenzverfahren der KirchMedia nicht direkt betroffen wäre. Er trat damit anders lautenden Spekulationen in den Medien entgegen. Rohner: "Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei der KirchMedia würde die ProSiebenSat.1-Gruppe und ihre vier Sender Sat.1, ProSieben, Kabel 1 und N24 nicht direkt betreffen. Wir wären auch nicht Teil eines solchen Verfahrens. Die ProSiebenSat.1 Media AG ist eigenständig und unabhängig von der KirchGruppe finanziert und seit langem ein profitables Unternehmen." Die Zahlen der Geschäftsjahre 2002, 2003, 2004 und 2005 belegen diese Aussagen.

Quelle: http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sTab=portrait…

Einer Market Cap. von 1,66 Mrd. Euro stand schon im Jahr 2006 ein Umsatz von 2,1 Mrd. Euro gegenüber. Da sich der Medienbereich in 2007 gut entwickelt hat und auch in 2008 mit einem deutlichen Wachstum zu rechnen ist, sollte Pro7Sat1 diesen Umsatz weiter steigern können. Die Kosten hat die Senderfamilie spätestens seit Haim Saban im Griff und somit sollte auch der Gewinn weiter gesteigert worden sein bzw. weiter gesteigert werden. Auf Basis der Analystenschätzungen jedenfalls weist die Aktie aktuell ein KUV von deutlich unter 1 und ein KGV von knapp 10 auf, was für die Aktie sehr günstig ist. Aus fundamentaler Sicht ist die Aktie daher schonmal mit STRONG BUY zu bewerten.


Charttechnik:

Ich habe heute mal einen speziellen Chart mitgebracht, der neben dem Kursverlauf auch alle Kauf- und Verkaufempfehlungen zu der Aktie enthält, siehe hier:



Wie man erkennen kann, hat sich die Aktie in den letzten Monaten gegenüber ihrem Zwischenhoch in etwa halbiert und notiert aktuell um die 15 Euro. Wie aber schon gesagt, könnte der Mediensektor in Deutschland nach dem Einstieg von Robert Murdoch bei Premiere wieder verstärkt in den Blickpunkt internationaler Investoren rücken. Um die 15 Euro ist die Aktie von Pro7Sat1 daher auch aus charttechnischer Sicht ein klarer Kauf!


Sentiment:

Der Abstieg der Aktie von 30 Euro auf 15 Euro wurde von etlichen negativen Analystenkommentaren begleitet, so dass das Sentiment deutlich eingetrübt ist. Dies ist jedoch eher positiv zu werten, denn es wäre schlimmer, wenn es trotz einer Kurshalbierung weiter nur Kaufempfehlungen gehagelt hätte. Auch aus dieser Sicht spricht daher wenig bis nichts gegen einen Einstieg in die Aktie.


Zusammenfassung:

Die Aktie der Pro7Sat1 Medien AG ist fundamental günstig und ein klarer Kauf. Charttechnisch sollte die Aktie nach einer Halbierung mittlerweile auch auskorrigiert sein. Und das Sentiment ist sehr deutlich eingetrübt, was jedoch kontraindikativ eher für einen Kauf des Titels spricht. Die Ratings lauten daher auf: SHORT TERM STRONG BUY AGRESSIVE SPECULATIVE, Price Target: 18 Euro und LONG TERM STRONG BUY, Price Target: 21 Euro. Den Stoppkurs sollte man sehr eng und somit knapp unter der 14 Euro Marke platzieren, z.B. bei 13,85 Euro. Die Risikoeinschätzung lautet sowohl kurz- wie auch langfristig auf LOW!
DGAP-Adhoc: Finanzvorstand Lothar Lanz verlässt ProSiebenSat.1 Media AG/Suche nach Nachfolger initiiert
Leser des Artikels: 68



ProSiebenSat.1 Media AG / Personalie



10.01.2008

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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München, 10. Januar 2008. Lothar Lanz, 59, Vorstand Finanzen, Legal Affairs
& Human Resources der ProSiebenSat.1 Media AG, wird das Unternehmen
demnächst verlassen. Hierauf haben sich der zuständige
Aufsichtsratsausschuss und der Finanzvorstand heute einvernehmlich
verständigt. Lothar Lanz ist seit mehr als elf Jahren außerordentlich
erfolgreicher Finanzvorstand und hoch geachtetes Mitglied des Führungsteams
von ProSiebenSat.1. Sein Vertrag läuft im Juni 2009 aus, einem Zeitpunkt,
zu dem er das 60. Lebensjahr bereits erreicht hat. Die Suche nach seinem
Nachfolger wurde aufgenommen. Lothar Lanz wird so lange bei ProSiebenSat.1
im Amt bleiben, bis sein Nachfolger berufen ist, voraussichtlich im
Sommer.

Katja Pichler
Konzernsprecherin
ProSiebenSat.1 Media AG
Medienallee 7
D-85774 Unterföhring
Tel +49 (89) 95 07-11 80
Fax +49 (89) 95 07-11 84


10.01.2008 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
Hallo allesamt
Ich melde mich nach langer Zeit zurück.
Bin heute eingestiegen, da ich weitere Erholungen den Tietel
zutraue. Auch ist die zuerwartende Dividentenrentite
von 7,28%, bei 0,89 EUR nicht zu verschmähen.
Dies sollte bei den Einstieg, noch eine überlegung wert sein.
Lasse mich arber auch eines besseren Belehren.
Also wie immer
lassen wir uns überraschen
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.167.278 von Moseb am 25.01.08 12:32:00Hallo Moseb,

abgesehen von einem fürchterlichen Satzaufbau sind mindestens 10 gewaltige Fehler in Deinem Posting. Das tut so richtig weh.

Vielleicht solltest Du Deine Beiträge durchlesen, bevor Du sie abschickst.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.187.730 von pimpim am 28.01.08 09:39:01Hallo
Danke und gut, innhalt wenigstens angekommen,
bin ich ja beruhigt.
Wuste nicht das die Threads, immer noch von Fehlersuchenden
und nicht Themenbezogenen Besserwissern heimgesucht wird.
Sorry Erschlagt mich nicht gleich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.187.864 von Moseb am 28.01.08 09:54:12Hallo Moseb,

Fehler machen wir alle, vor allem solche, die auf Flüchtigkeit zurückzuführen sind.

Dein Beitrag ist aber so fehlerhaft und unmöglich, dass man diesen nicht lesen kann, ohne dass es weh tut.

Ein Börsenforum sollte doch schon ein Niveau haben, das zumindest der Intelligenz eines Grundschülers mit einem qualifizierenden Abschluß entspricht. Unverständlich ist mir, warum man da den Beleidigten spielen und andere als Besserwisser hinstellen muss.

Wenn ich Beiträge lese, will ich doch daraus meine Schlüsse ziehen. Warum aber, soll ich denn einen Beitrag ernst nehmen, der so beschaffen ist, wie der Deine???

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.190.139 von pimpim am 28.01.08 14:04:28hallo,

hab da mal ne frage...

wie siehts denn mit nem evtl squeeze out bei prosieben sat1 aus ?? ich meine die börsennotierung ist doch im moment absoluter schwachsinn.. anteile liegen zu nahezu 100 % bei der lavena 5 holding


danke im vorraus...



grüße

pimpo
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.190.645 von Pimpoholick am 28.01.08 14:57:10das kann ich Dir nicht beantworten, denn ich kenne die rechtlichen Voraussetzungen bei Vorzugsaktien nicht.

An ein Squeeze out glaube ich allerdings nicht, jedoch daran, dass diese Aktie aufgrund der interessanten Dividende kräftig nach oben gehen wird, soweit der Gesamtmarkt das zuläßt.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.201.409 von pimpim am 29.01.08 14:29:02für mich steht ausser frage das hier irgendjemand deckelt...was hat dieser jemand vor...kann sich eigentlich nur um lavena5 holding handeln...die besitzen ja schon 20 % der vz aktien... denke da wird mächtig aufgestockt aber wofür ??? das ist für mich auch der einzig plausible grund warum die prosiebensat1media nicht vom fleck kommt besser gesagt immer weiter an boden verliert seit 6 monaten....
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.204.113 von Pimpoholick am 29.01.08 17:27:36jetzt muß ich Dich schon mal fragen, warum sich der Kurs verschlechtern soll, weil jemand seinen 20% Anteil aufstockt?

Lavena5 hatte doch bisher schon 25% der VZ und wenn die mehr zukaufen sollten, kann mir das ja nur Recht sein.

Die Aktie ist wegen der Strafzahlung und der voraussichtlich schlechteren Entwicklung des Werbemarktes ab 2008 so tief gesunken, abgesehen vom übrigen Marktumfeld.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.215.568 von pimpim am 30.01.08 16:36:07Hallo, ist da jemand, der den Kursverfall von 2 Euro innerhalb von drei Tagen erklären kann?? Ist ja schrecklich mit dieser Aktie :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.311.663 von pimpim am 08.02.08 17:04:42
Hallo allerseits

Hoffe mit der Info von meiner ING-DIBA, diese ich vorsichtshalber
hier Einkopiere, etwas diehnlich sein zu können.

01.02.2008 - 11:46 Uhr
DJ ProSieben will sich von skandinavischem Pay-TV trennen - Spiegel

HAMBURG (Dow Jones)--Die ProSiebenSat.1 Media AG erwägt nach Informationen des "Spiegel", sich von einem weiteren Unternehmensteil zu trennen. Derzeit prüft der Konzern nicht nur den Verkauf seiner Produktionssparte - auch das Bezahlfernsehen in Skandinavien soll veräußert werden, um die 3,5 Mrd EUR hohe Verschuldung des Münchner Medienkonzerns zu senken, berichtet das Nachrichtenmagazin am Freitag vorab. ProSieben war kurzfristig für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Rund 300 Mio EUR erhoffe sich ProSiebenSat.1 als Kaufpreis für die Tochter mit dem Namen C More, heißt es laut Bericht im Senderverbund. Die Investmentbank Lehman Brothers sei bereits beauftragt, bis Ende Februar die Verkaufsunterlagen zusammenzustellen. Bis zum Sommer könnte das Geschäft über die Bühne gehen, sagten Insider dem "Spiegel". ProSiebenSat.1 hatte den Bezahlfernsehsender mit die rund einer Million Abonnenten beim Kauf der Sendergruppe SBS im vergangenen Jahr mit übernommen. Seit dem milliardenschweren SBS-Deal arbeitet der Konzern aber mit Nachdruck daran, die Finanzlast zu mindern. Zur Diskussion steht derzeit auch ein Verkauf der Produktionssparte mit tausend Mitarbeitern, über den in den nächsten Wochen entschieden werden soll. C More, der größte Pay-TV-Anbieter Skandinaviens, erfüllt mit einer Rendite von unter 10% nicht die Erwartungen der ProSiebenSat.1-Eigentümer KKR und Permira, heißt es in dem Vorabbericht. Ein erster Anlauf, die Firma loszuschlagen, sei vor einem Jahr gescheitert. Schon seinerzeit sei mit dem skandinavischen Telekomkonzern Telenor verhandelt worden, der auch diesmal als heißer Interessent gelte. Als Kandidat nennt der Bericht ferner den US-Medienkonzern Time Warner. ProSiebenSat.1 zitiert das Magazin mit den Worten: "Der Verkauf ist eine Option, die wir prüfen. Aber eine Entscheidung ist noch nicht gefallen." === Webseite: http://www.spiegel.de/ DJG/rio/cbr === (END) Dow Jones Newswires February 01, 2008 05:46 ET (10:46 GMT) Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.

Also wie immer
lassen wir uns überraschen
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.320.109 von Moseb am 09.02.08 17:44:40Moseb[/


danke, aber das kann ja kein Grund für den Kursverfall sein. Diese Meldung ist ja schon etwas älter und meist gehen die Kurse ja bei Verkäufen nach oben, denn mit dem Erlös werden ja Schulden abgebaut.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.390.368 von StockFactory am 16.02.08 10:40:21das ist mir eine Warnung. Vorzüge werde ich sicher nicht mehr kaufen, denn da tut sich ja nichts in diesem Forum.

Sollte aber doch zufällig nach vielen Wochen mal wieder jemand da vorbeikommen dann stelle ich ihm die Frage, wie er sich erklärt, dass diese Aktie so hundsgemein abschmiert, obwohl hier fast 10% Dividendenrendite erreicht ist und Pro7SAT1 ab Morgen Aktien zurückkauft.

Woran mag denn diese Sauerei liegen????

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.572.252 von Tripolis am 06.03.08 20:13:05das kann ich nicht verstehen. Wer sollte Interesse haben, wegen eines bevorstehenden Aktienrückkaufprogrammes seine Papiere zu verkaufen?

Umgekehrt würde ein Schuh daraus werden.

Zwischenzeitlich habe ich eine Begründung gefunden, nämlich die, dass PRO7SAT1 wegen Schleichwerbung schon wieder ein Klage am Hals hat und weil am Vortag ein extremer Anstieg zu verzeichnen war, obwohl dadurch der Kurs nur wieder zu den Tagen davor zurückgebracht wurde. Durch Gewinnmitnahmen ist das Ergebnis aber verständlich.Wenn ich mehr Kohle hätte, würde ich jetzt voll auf Risiko allmählich in dies Aktie investieren, denn sie hat eine der besten Dividendenrendite solider Unternehmen an der deutschen Börse.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.637.005 von Logig am 14.03.08 00:08:21Dividendenvorschläge an die Hauptversammlung werden im Vorfeld meist publiziert -im Fall Pro7SAT1 VZ 1,25- und dann der Hauptversammlung zur Genehmigung vorgeschlagen und durch die HV genehmigt.

Um die Dividende zu bekommen, muß man die Aktie am Tag der HV im Depot haben und kann diese erst ab 24.00 Uhr, d.h., ab dem Folgetag verkaufen, ohne der Dividende verlustig zu gehen.
Diese Auskunft erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit und ich übernehme keine Haftung.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.657.323 von pimpim am 17.03.08 09:55:03ja nun, wenn da keiner ist und auch keiner vorbei kommt, dann unterhalte ich mich halt alleine.

Ich ärgere mich grün und blau über die Pro 7 Sat 1 Aktie.

Der Markt geht heute ab wie eine Rakete und Pro7 geht seit geraumer Zeit bloß noch in eine Richtung, nämlich nach Süden.

Was ist denn bloß mit diesem Mistpapier los? Da wird ein Aktienrückkauf angekündigt und das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Da scheinen irgendwelche Banken irgendwelche OS oder Zertifikate ausstoppen zu wollen. Zum kotzen ist das.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.674.221 von pimpim am 18.03.08 16:37:41Ich bin auch mit Verlust investiert, aber die Aktie sollte nicht mehr tiefer fallen. Bei fast 10% Dividente fehlt mit wahrscheinlich der Durchblick weshalb der Kurs momentan so tief steht.

Sicher ist, es kommen auch andere Zeiten, außerdem lässt der Chart auf eine Bodenbildung schließen.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.675.312 von hexer79 am 18.03.08 17:44:45nicht nur die derzeitige Rendite von 10%, sondern auch die überaus positiven Zuschauerzahlen dieses Senderverbundes insbesondere bei Pro7 und der Aktienrückkauf und der Kauf von 30000 Stück eines Firmenmitgliedes und Nr. 1 in Europa und halbierter Kurs. Noch was?
Es ist nicht zu verstehen, was sich hier abspielt. Einzige Erklärung käme aus der Charttechnik.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.742.161 von Dantyren am 27.03.08 17:20:22der Patrick hat schon weit mehr Stücke in den letzten Wochen gekauft und alleine aufgrund des besseren Kurses seither schon ein Vermögen verdient.

Jetzt kommen noch die Dividende und sicher weitere Kurssteigerungen dazu, dann hat sich das alles sehr gut gelohnt.


pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.759.939 von pimpim am 30.03.08 11:52:34ich schreibe halt jetzt an mich selber, denn so unglaublich es klingt, hier ist fast nie jemand zuhause.Was ist denn bloß los mit dieser Aktie und den Shareholdern??

Warum schmiert denn dieses Ding gar so ab, wo man doch nur positive Nachrichten zu den Zuschauerzahlen insbesondere bei Pro 7 hört?

pimpim
Von Klaus Boldt und Michael Freitag
ProSiebenSat.1: TV fatal
Unter freundlicher Mithilfe seines Managements lässt sich der Münchener Fernsehkonzern von Finanzinvestoren nach Strich und Faden ausnehmen. Dem Sender bekommt dieses Konzept denkbar schlecht.....

... dieser Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! Zu lesen, in der aktuellen Ausgabe des Manager Magazin!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.813.874 von Dantyren am 04.04.08 20:20:17danke für Deine Nachricht. Bin dabei , mir am Kiosk das Magazin zu besorgen. Übrigens, hast Du eine Ahnung ob Kurse der Vorzüge an Stämme gekoppelt sind oder eine eigene Kursstellung nach Angebot und Nachfrage haben, was naheliegend ist.

pimpim
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.816.212 von pimpim am 05.04.08 11:15:27Premiere will Sender Sat 1 übernehmen

Premiere sucht seine Zukunft im frei empfangbaren Fernsehen. Der Bezahlsender will den Berliner Sender Sat 1 kaufen. Mit dem Kauf würden sich die Gewichte im frei empfangbaren Fernsehen in Deutschland entscheidend verändern.


http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/IT-Medien/_pv/_…
Produktionssparte wird zerlegt


Da die TV-Gruppe ProSiebenSat.1 ihre Produktionssparte nicht als Ganzes los wird, will sie den Bereich nun offenbar filetieren. Der Computerkonzern IBM steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz davor, das in der Sparte gebündelte IT-Geschäft der Senderkette zu übernehmen.....



http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,546038,00.ht…
könnte man ja fast mal einsteigen oder????
verstehe aber nicht, warum hier gar nicht diskutiert wird... :confused: wenn woanders der Kurs um 25% einbricht, dann kommt man mit dem lesen gar nicht mehr mit.... :rolleyes:
Hallo Zusammen,

als eingefleischter Premiere-Aktionär bin ich heute bei knapp 10,25€ auch mal rein! Verspreche mir recht viel von der Aktie. Jedoch stelle ich mal die Frage, ob ein Kurssturz von fast 30% annährend gerechtferigt ist???

Reizvoll finde ich auch die Dividenden-Politik....Heuschrecken sei dank;-)!
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.970.588 von Bartsimpson1981 am 25.04.08 11:01:41Hoffe, das ist ein gutes Zeichen:laugh:

Der heutige Abschlag dürfte auf alle Fälle übertrieben gewesen sein. Der Vorstand hat zudem erst kürzlich Aktien dick Aktien eingekauft...

Nicht dass, das eine Entwicklung a la HRE bedeutet. Dann würde es nochmal mind. 40% runter gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.970.715 von stinki1 am 25.04.08 11:12:39ich erwarte, dass bei 10 Euro einige Stopps auslösen und es noch weiter runtergehen könnte...

ich werde aber auf jeden Fall einsteigen im Bereich bis maximal 10,20€. Mit etwas Glück aber um 9,60-9,90€


Einen rießen Rebound erwarte ich nicht. Aber 10% sollten auf die schnelle zu machen sein die nächsten Tage.
Wow, ganz schön Druck drauf heute. Langsam scheint sich die Aktie aber zu stabilisieren Orderbuch schaut nicht schlecht aus:

Stück Geld Kurs Brief Stück
10,09 Aktien im Verkauf 500
10,08 Aktien im Verkauf 2.500
10,07 Aktien im Verkauf 750
10,06 Aktien im Verkauf 500
10,05 Aktien im Verkauf 2.000
10,04 Aktien im Verkauf 643
10,00 Aktien im Verkauf 7.500
9,99 Aktien im Verkauf 3.818
9,98 Aktien im Verkauf 750
9,97 Aktien im Verkauf 100

Quelle: http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/PSM.aspx

726 Aktien im Kauf 9,93
2.290 Aktien im Kauf 9,92
1.000 Aktien im Kauf 9,91
3.300 Aktien im Kauf 9,90
10.250 Aktien im Kauf 9,89
1.000 Aktien im Kauf 9,87
4.992 Aktien im Kauf 9,86
4.250 Aktien im Kauf 9,85
300 Aktien im Kauf 9,84
1.200 Aktien im Kauf 9,82

Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf
29.308 1:0,65 19.061
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von ProSiebenSat.1 Media (ISIN DE0007771172 (News/Aktienkurs)/ WKN 777117, VZ) von "halten" auf "verkaufen" herab.

Gestern Abend, zwei Wochen vor dem eigentlichen Termin, habe die ProSiebenSat.1 Media vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2008 bekannt gegeben. Die Zahlen seien weit hinter den Erwartungen der Analysten ausgefallen. Vor allem die deutschsprachigen Free-TV-Sender hätten mit einem Umsatzrückgang von 5,1% schwach abgeschnitten. Das Unternehmen begründe diesen Rückgang mit den Schwierigkeiten bei der Einführung des neuen Vermarktungssystems sowie mit den Nachwirkungen der Quotenschwäche des Senders Sat.1. Auch im zweiten Quartal werde er nach Erachten der Analysten mit diesen Problemen zu kämpfen haben.

Darüber hinaus habe sich die Wachstumsdynamik des Umsatzes bei den ausländischen Free-TV-Sendern (+1,7% ggü. pro-forma-Vj.) sowie bei den im Segment Diversification gebündelten Aktivitäten (+2,5% ggü. proforma-Vj.) verringert. In beiden Bereichen seien die Gewinne auf EBITDA-Ebene eingebrochen, im internationalen Free-TV unter anderem wegen der Anlaufverluste zweier Free-TV-Sender. Im Bereich Diversifikation habe die Ertragsschwäche aus geringeren Call-TV-Erlösen (9Live) sowie aus höheren Kosten durch den Ausbau der Geschäftstätigkeit im Pay-TV, Video-on-Demand und der Internationalisierung von 9Live resultiert.

Insgesamt sei das Vorsteuerergebnis negativ ausgefallen. Die Einnahmen hätten im ersten Quartal nicht ausgereicht, die Zinsbelastung als Folge des hohen Schuldenstandes zu decken. Es hätten insgesamt 58,4 Mio. EUR für Zinszahlungen aufgewendet werden müssen.

Da das Management auch im zweiten Quartal mit einem schwachen Geschäft rechne, solle ein zusätzliches Kostensenkungsprogramm in 2008 mit einem Volumen von 70 Mio. EUR durchgeführt werden. Alle Bereiche seien davon betroffen, von den Verwaltungs- und Vertriebskosten bis hin zu den Programmausgaben.

Nach Erachten der Analysten werde sich dieses Kostensenkungsprogramm langfristig nicht positiv auf den Wert der Gesellschaft auswirken. Denn nach Jahren der Kosteneinsparungen, die die Gesellschaft bereits hinter sich habe, sei nach Erachten der Analysten gerade in der Verwaltung sowie im Vertrieb kaum noch Luft für Einsparungen vorhanden. Die zusätzlichen Einsparungen bei den Programmaufwendungen könnten sicher durchgeführt werden, was sich letztlich nicht positiv auf die Quoten der einzelnen Senderanstalten auswirken sollte.

Nach einem schweren ersten Quartal stehe der Gesellschaft ein herausforderndes zweites Quartal (Probleme mit dem Vermarktungssystem) ins Haus. Darauf folge dann das dritte Quartal, das traditionell das schwächste im Jahr sei.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe senken ihr Kursziel von 14,50 auf 10,00 EUR und stufen die ProSiebenSat.1 Media-Aktie zum Verkauf ein. Sie hätten ihre Modelle nach den Zahlen zum ersten Quartal angepasst. Ihres Erachtens werde die Dividende auch 2008, sofern sie beibehalten werde, wiederum aus der Substanz des Unternehmens bezahlt werden und nicht operativ verdient werden können. Zudem sollte bei Anlegern das Vertrauen zum Management gelitten haben. (Analyse vom 25.04.2008) (25.04.2008/ac/a/d) Analyse-Datum: 25.04.2008


Wow, ich finde es immer toll, wie früh Analysten gewisse Kursziele antizipieren können:laugh::laugh::laugh:

Na, ich denke mal, eher an einen Schlusskurs von 10,70......
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.971.485 von KarleLerding am 25.04.08 12:20:28Ich glaube, da nutzen einige die Unsicherheit und versuchen sich um 10 Euro die Taschen voll zu machen.....

Selbst die Verkaufsempfehlung heute sieht das KZ bei 10 Euro....da sind wir und somit kann es wieder nach oben gehen....

Ich habe selbiges bei premiere erlebt....Kurze Zeit später war der premiere kurs wieder grün....

MEDIEN bedeutet MACHT !
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.971.566 von crash4less am 25.04.08 12:27:11Ab um eins geht es hoch da kommen die kleinanleger von Arbeit und stellen fest das sie ausgestoppt wurden obwohl sie das ja eigendlich nicht wollten :laugh::laugh:
Hallöchen :)

Also die Quartalszahlen für 2008 sind ja schlecht ausgefallen und lassen auch für die Zukunft nichts gutes hoffen. Wird es trotzdem einen Rebound geben und wenn ja bis wohin? 12 EUR?

Bin am überlegen einzusteigen.:D

gruß Habibi83
Bin auch drin...denke mal, dass sich bis heute Abend einiges tuen wird. Viele werden noch kaufen, um Ihren Einkaufskurs runterzukriegen. ( Wenn Sie nicht mit Stopp Loss rausgekegelt wurden) Naja Daumen hoch....denke mal, dass es nicht mehr unter 10 Euro geht...
Ich verstehe den starken Kursabfall wirklich nicht! Sooo scglecht waren die Zahlen dorch wirklich nicht, dass der Kurs so heftig eingebrochen ist. Er wird sich im Laufe des Tages erholen. So billig wie jetzt wird es die Aktie nächste Woche nicht mehr geben!
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Premiere weiterhin an Sat.1 interessiert

Obwohl ProSiebenSat.1 einem Verkauf von Sat.1 schnell eine Absage erteilt hat, lässt Premiere-Chef Michael Börnicke nicht locker. Nun hat er sein Interesse noch einmal bekräftigt.

Eigentlich schien das Thema schon längst erledigt zu sein, aber Premiere-Chef Michael Börnicke hat sein Interesse an dem Berliner Sender Sat.1 noch einmal bekräftigt. "In sechs bis zwölf Monaten sieht die Welt ganz anders aus", zeigte sich Börnicke am Rande einer Veranstaltung der "Financial Times Deutschland" in Frankfurt zuversichtlich. Er setze auf einen Sinneswandel der ProSiebenSat.1-Großaktionäre KKR und Permira.

Ob dieser Sinneswandel aber tatsächlich kommen wird, ist äußerst fraglich. Die ProSiebenSat.1 Group hatte zuletzt etwaige Verkaufsabsichten ausdrücklich dementiert und als abwegig bezeichnet. Mit Sat.1 will Premiere ins frei empfangbare Fernsehen einsteigen und dauerhaft schwarze Zahlen schreiben. Börnicke sieht den Berliner Sender als ideale Ergänzung seines Konzerns. Zudem könnte Premiere beim Einkauf von Film- und Sportrechten von Größenvorteilen profitieren.

:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.972.479 von M.Parness am 25.04.08 13:59:36Der Kurs wird halt (von vielen) am Kurs-Gewinn-Verhältnis fest gemacht.

Wenn der Gewinn um 25% einbricht, dann auch der Kurs.

(ein wenig überspitzt dargestellt)

;)
Denke, dass die beiden Heuschrecken (KKR/Permira) auf jeden Fall an einem Verkauf von Sat1 an Premiere interessiert sind, solange denn die Kasse stimmt.

Momentan ist vom rebound ja leider noch nichts zu sehen...

:keks:
http://www.boersenman.de/

ProSiebenSat.1 enttäuscht

Freitag, 25. April 2008 12:44:20, Florian von Hennet

Die Aktie des Münchener Medienkonzerns ProSiebenSat.1 stürzte heute Vormittag um zeitweise fast 30 Prozent ab. Auslöser waren überraschend schwache Zahlen. Mit dem Geschäft im deutschsprachigen Fernsehmarkt machte ProSiebenSat.1 im ersten Quartal rund fünf Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Doch dafür kann das Unternehmen kaum den Markt an sich verantwortlich machen. Schließlich hat es selbst das Sorgenkind Sat.1 in den ersten drei Monaten des Jahres auf die angestrebten 11 Prozent beim Marktanteil geschafft.

Hauptursache für die Rückgänge bei den Werbeeinnahmen ist die laufende Umstellung auf ein neuen Vermarktungssystem der Werbezeiten. Diese Umstellung erfolgte nicht ganz freiwillig, aber das alte System widersprach nach Ansicht des Bundeskartellamts dem Wettbewerbsrecht. Ende vergangenen Jahres musste ProSiebenSat.1 daher eine Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro zahlen. Was in etwa der Hälfte des Jahresgewinns entsprach und die Aktie entsprechend belastete. Gegen den Marketing- Vorstand Peter Christmann ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr.

Doch mit dem neuen, kartellrechtskonformen Vermarktungssystem lassen sich offensichtlich nicht ganz so gute Geschäfte machen wie mit dem alten. Daraus zieht Christmann Konsequenzen. Er wird Ende Juni aus dem Amt ausscheiden. Da ProSiebenSat.1 mit anhaltend schwachen Werbemarkt in Deutschland rechnet, wurden zusätzlichen Kosteneinsparungen angekündigt. Was gegebenfalls auch zu mehr Wiederholungen im Programm führen kann.

Zusätzliche Entlassungen schließt der Vorstand nicht aus. Einen Verkauf von Sat.1 hingegen schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.973.018 von Bartsimpson1981 am 25.04.08 14:56:20bei dem kurs könnte ja vielleicht jemand günstig einkaufen der gerne mal einen weiteren tv-sender besitzen möchte....;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.973.172 von wimmy am 25.04.08 15:11:29Eines scheint klar, heute wurden bis jetzt über 5 Mio Aktien zu Kursen um 10 Euro eingesammelt.....

26% im MINUS- da lecken sich doch einige die Hände nach dem TV Sender. Sat 1 steht bald zum Verkauf, ....:D;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.973.453 von neonstreif am 25.04.08 15:40:06Wir sind doch mitten in der Übertreibung.

Mal was für die Ratio: Da geht ein Quartal mit 25% in die Hose - und daraufhin wird die Aktie fast 30% abgestraft. Sinnvoll?

Hier laden heute viele schwache und zittrige Hände ab. Und wir sehen gerade: Zittrige Hände geben schon auch mal 120k Stück ab.

Wenn sich in den nächsten Tagen der Pulverdampf verzieht, erholt sich die Aktie zügig auf 11,20 - 12,20. Aus rein technischen Gründen und ohne positive News.

So viel ist sicher: Wer heute kauft, erntet bereits in den nächsten Tagen.